Tausend Takte Übermut
Ernst Hofbauer BRD 1965
Road House
Rowdy Herrington USA 1989
Staying Alive
Sylvester Stallone USA 1983
(mit Dank an Bruce Baillie)
Als ich ins Kino komme, haut es mich fast hintenüber, versucht mein Körper reflexartig rückwärts stolpernd umzufallen, wohl erstaunt von den Bildern, die ihm von der Leinwand entgegentreten. Der Film läuft bereits, und ich stehle mich, etwas benommen und schwankend, in eine der vorderen Sitzreihen, um mich in seine Welt hineinfallen zu lassen, deren Entstehung ich jedoch verpasst habe. Auf einer Burgmauer thronend, klagt das Gesicht einer Kriegerin, einer Mutter (eine Medici, wie ich später erfahren werde) die Welt an, fordert sie gleichzeitig heraus, wie Johanna von Orleans auf einem Rennaisancegemälde. Der ganze Film ist ein Renaissancegemälde, eine Abfolge malerischer Tableaus in gemeißeltem oder gaziertem Schwarzweiß. Das Glücksgefühl der Erkenntnis in etwas für mich Besonderes hineingeraten zu sein, überkommt mich sofort, und die verzögerte Realisation desselben lässt mich bereits erahnen, dass dieses Gefühl für den Rest der Vorstellung andauern wird. Liebe auf den ersten Blick also. Weiterlesen “100 Deutsche Lieblingsfilme #54: Condottieri (1937)” »
Alles beginnt mit einem Abschiedsbrief. Robert Redford liest ihn für seine Figur aus dem Off vor. Es sind beinahe die einzigen Worte, die in ALL IS LOST gesprochen werden. Mehr gibt es über diesen Mann nicht zu sagen. Ich habe es wirklich versucht, sagt Redford. Stark zu sein, gut zu sein, gerecht zu sein. Zu lieben. Ich habe gekämpft, aber es nicht geschafft. Es tut mir leid. Alles ist verloren.
Weiterlesen “All is lost (2013)” »
His head it felt heavy
As he cut across the land
A dog started crying
Like a broken hearted man
At the howling wind…
The howling wind.
Weiterlesen “goEast 2015: Crnci / Kosac – zwei Filme von Zvonimir Jurić” »
Another chance to fall in love
Another chance to turn you on
Another chance to turn you on
Here comes that golden feeling
It’s shining in your eyes Weiterlesen “100 Deutsche Lieblingsfilme #53: Der Bulle & das Mädchen (1985)” »