16. Kongress, Aufriss # 3: Von „spaltbarem Material“…

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goEast 2016: Die letzte amerikanische Nacht des Andrzej Z.

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© goEast Filmfestival
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Le Foto di Gioia (1987)

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In dem Interviewband Spaghetti Nightmares sagt Luigi Montefiori aka George Eastman über seine Zusammenarbeit mit Lamberto Bava: „Lamberto is a fairly good director but I only acted in Blastfighter and Le Foto di Gioia to make money. I don’t think much of either film, though I’ll admit the former had more originality and style.“
Harte Worte von einem Mann, der behauptet, sein Drehbuch zu Joe D’Amatos Sesso nero (1980) basiere auf Max Frischs Homo Faber. Und auch wenn er nicht ganz Unrecht hat, markiert Lamberto Bavas Spätachtziger-Giallo mit Serena Grandi doch eine Art Zäsur in seinem filmischen Schaffen. Nach diesem Film sollte er sich mit einigen interessanten, doch selten gewordenen Fernsehfilmen künstlerisch emanzipieren.
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Schweinehunde beten nicht

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100 Deutsche Lieblingsfilme #54: Condottieri (1937)

(mit Dank an Bruce Baillie)

Als ich ins Kino komme, haut es mich fast hintenüber, versucht mein Körper reflexartig rückwärts stolpernd umzufallen, wohl erstaunt von den Bildern, die ihm von der Leinwand entgegentreten. Der Film läuft bereits, und ich stehle mich, etwas benommen und schwankend, in eine der vorderen Sitzreihen, um mich in seine Welt hineinfallen zu lassen, deren Entstehung ich jedoch verpasst habe. Auf einer Burgmauer thronend, klagt das Gesicht einer Kriegerin, einer Mutter (eine Medici, wie ich später erfahren werde) die Welt an, fordert sie gleichzeitig heraus, wie Johanna von Orleans auf einem Rennaisancegemälde. Der ganze Film ist ein Renaissancegemälde, eine Abfolge malerischer Tableaus in gemeißeltem oder gaziertem Schwarzweiß. Das Glücksgefühl der Erkenntnis in etwas für mich Besonderes hineingeraten zu sein, überkommt mich sofort, und die verzögerte Realisation desselben lässt mich bereits erahnen, dass dieses Gefühl für den Rest der Vorstellung andauern wird. Liebe auf den ersten Blick also. Weiterlesen…

Il Maestro del Terrore (1988)

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-Paul Hillary: „My scripts unlocked the universal sources of terror, the archetypal nightmares!“

-Vincent Omen: „That was a long time ago!“
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Filmvorschau #41

Lo voglio morto
Paolo Bianchini  Italien/Spanien  1967

14. Hofbauer-Kongress, Aufriss #8

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“Jedes Jahr kam sie und verbrachte mit ihrer Mutter den Sommer bei uns. Bei Tage tat ich alles, um ihr aus dem Weg zu gehen. Ich hielt mich ihr gegenüber stets bedeckt. Doch Abends, wenn sie nach oben ging, in ihr Schlafzimmer, stand ich oft vor ihrer Tür und stellte mir vor, wie sie dahinter in ihrem Bett lag…”, entsinnt sich schwermütig Marco, einer der Protagonisten von WO, WANN, MIT WEM? (Antonio Pietrangeli, Valerio Zurlini, 1969). Melancholisch und mit rumorender Hose gedenkt er jener Tage, als er von der Kindheit hinüber in die Adoleszenz trübte und erste zarte Knospen des Begehrens ihn umschwirrten und verwirrten. Nun, 40 Jahre und kein bisschen weise, jagt er ihnen immer noch nach, den seltsamen Schatten der ersten Lust, die durch sein Leben und die feudale Villa seiner Eltern geistern.
Jene Trutzburg des Verzichts bewohnt er mit seiner schönen Gattin Paola, doch seit sich in Marcos Kopf der süße Vogel der verflüchtigten Jugend niedergelassen hat, leidet das gutbetuchte Miteinander unübersehbar an Erschlaffungen und erotischer Konzentrationsschwäche. All das ändert sich, als Alberto, ein Jugendfreund von Marco, nach Jahren im argentinischen Exil nach Turin zurückkehrt und sich verständnisvoll Paolas Sorgen annimmt. Weiterlesen…

Le porte del silenzio (1991)

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Quando Alice ruppe lo specchio (1988)

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„Es ist Zeit, Lebwohl zu sagen.”
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