100 Deutsche Lieblingsfilme #52: Blutiger Freitag (1972)

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Exploitationfilm und Satire zugleich. Ein Heist-Movie ohnegleichen. Einer der besten deutschen Gangsterfilme. Und vielleicht der Film, der Rolf Olsen seinen Platz im Film-Himmel garantiert.
Es war mein erster Olsen, und ich bekam eine leicht verzerrte Sichtweise auf sein Werk und auf die Filme, die ich noch zu sehen bekäme. Nachdem die Enttäuschung darüber, dass sich kein zweiter Blutiger Freitag darunter befinden würde abgeklungen war, kehrte ich dankbar zu der Tatsache zurück, dass Rolf Olsen, Regisseur der tollen Reeperbahnfilme, immer noch der Schöpfer von Blutiger Freitag ist. Und mir ist bewusst, dass ich seinem wahrscheinlich größten Triumph mit diesem Text kaum gerecht werde. Ich kapituliere also hiermit vor einem der schönsten deutschen Gangsterfilme. Nicht ganz kampflos, versteht sich.
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Il Maestro del Terrore (1988)

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-Paul Hillary: „My scripts unlocked the universal sources of terror, the archetypal nightmares!“

-Vincent Omen: „That was a long time ago!“
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Terza Visione – 2. Festival des italienischen Genrefilms (27.-29.3.)

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Besser spät als nie der Hinweis auf die zweite Ausgabe von “Terza Visione” kommendes Wochenende in Nürnberg. Von Klassikern der Genre-Ikonen wie Mario Bava, Dario Argento oder Lucio Fulci bis hin zu Raritäten von selten gewürdigten Regisseuren wie Domenico Paolella, Leopoldo Savona oder Ugo Liberatore wird erneut mit einem Dutzend Filmen auf 35mm ein Streifzug durch das italienische Genrekino der 1960er bis 80er unternommen – diesmal neben deutschen Archivschätzen zudem mit drei Filmkopien in italienischer Originalsprache mit Untertiteln. Noch sind trotz gestiegener Nachfrage ein paar Dauerkarten verfügbar. Alle Infos zur Reservierung und dem Programm gibt es auf den Webseiten des KommKinos und des Filmhauskinos sowie bei der Facebook-Veranstaltung zum Festival.

“Ich denke, sein bester, ehrlichster Film ist ivansxtc” – Lisa Enos über das Filmgeschäft, Tolstoi und Bernard Rose – Teil 2

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Filmvorschau #41

Lo voglio morto
Paolo Bianchini  Italien/Spanien  1967

Ein Bericht aus der Gegenwart

Wenn etwas Großes zu etwas Kleinem wird, in dem Kleines wiederum groß erscheint, Verschiebungen bestehen, und sich überhaupt die Frage, nicht nur nach Sinn und Zweck, sondern darüber hinaus, nach der kleinsten möglichen Einheit, dem Moment der Wahrnehmung eines Moments, darbietet, immer und immer wieder, also die Frage an sich zum Status quo gerinnt, beim Suchen und Forschen, dem Erleben von Spontaneität und Hilflosigkeit, wenn Mut und Verzweiflung verwobene Gefühle von Resignation und Hoffnung sowie neue Widersprüche, Erfahrungen kreieren. Währenddessen, aber auch im Nachhinein. In diesem Bericht, wie ein Film.
Für mich liest sich das auch wie ein Drehbuch, diese Worte, einer Aktion, eines Festivals, und erinnert mich ein wenig an die gegenwärtigen Hofbauer-Kongresse und wieso ich immer ausgezogen bin, um Orte des Films zu besuchen. On the Way to a Free Cinema – Beyond the 11th China Independent Film Festival von Zimu Zhang. Mit einem Link der zu Filmen aus China führt, die online angesehen werden können.

Hall of Shame #4 – Gästebucheinträge aus dem Hades deutscher Filmbühnen

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Quo vadis, deutscher Film?

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Filmvorschau #40

Joshuu sasori: Kemono-beya
Shunya Ito  Japan  1973

Listen 2014

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Neues Jahr, neue Listen zum vergangenen Jahr. Auch diesmal sind die Jahres- und Entdeckungslisten 2014 direkt in einem Sammelbeitrag zusammen gefasst und zugegeben mit heißer Nadel gestrickt. Wir freuen uns, dass Jochen Werner auch dieses Jahr wieder dabei ist und außerdem ET-Gastautor, Filmkollektiv-Frankfurt-Mitbegründer und Filmemacher Gary Vanisian erstmals bei unserem Listenwahnsinn mitmischt. Und auch aus dem Kreis der ET-Stammautoren konnten sich wieder einige aufraffen, ein wenig Bilanz zu ziehen. Die Listen sind wie gehabt alphabetisch nach Beitragenden sortiert, lediglich Sanos ausufernde Exzessliste ist der Übersicht halber um eine Stelle nach hinten an den Schluss gerückt. Weiterlesen…