goEast 2017 Teil 1 – Aufzeichnungen aus dem Untergrund

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Das Jahr 2019 hatte Artur Brauner angepeilt für seinen Rückzug aus dem Filmgeschäft. Er war 98 Jahre alt, als er diese Prognose abgab. Er war zwar etwas schwach auf den Beinen und auf dem Weg zum Podium in der Caligari Filmbühne musste man ihn stützen, doch ansonsten erzählte der legendäre Gründer der legendären CCC immer noch gern Anekdoten und genoss die Aufmerksamkeit des Publikums. Anlass war eine Nachlese zum Brauner-Symposium des goEast-Filmfests vor zwei Jahren.
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goEast 2015: Die Eröffnung – We’ll always have Artur Braun

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Hall of Shame #4 – Gästebucheinträge aus dem Hades deutscher Filmbühnen

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Die Filmkritik meint es gut mit dem Kino

 

Eigentlich sollte das nur eine Einleitung werden. Aber einen Artikel zu schreiben über ein Magazin, in dem man schreibt, und das in dem Magazin zu tun, über das man schreibt, das ist gerade genau das Richtige. Es soll hier auch ein wenig um Filmkritik insgesamt gehen, genauer gesagt um den aktuellen Stand der Filmkritik – in Deutschland und anderswo. Um über diese nachzudenken, haben wir uns als Vorstand des deutschen Kritikerverbands bei den Kurzfilmtagen von Oberhausen zusammengesetzt und beschlossen, ein ärgerliches Papier zu schreiben. Ärgerlich ist unser Papier deshalb für einige Menschen, weil es große Teile der deutschen Kinolandschaft über einen Kamm schert. Viele Filme, die dort gezeigt werden, tut es als profan ab, auch als unambitioniert, auf Gefälligkeit ausgerichtet. Das trifft nicht immer zu. Wir schrieben, das Kino arrangiert sich mit dem Markt und die Kritik mit dem Kino. Das wiederum trifft oft zu. Neben diversen Nörgeleien haben wir darin eine Woche der Filmkritik in Berlin ausgerufen. Eine solche Woche besteht bei den großen europäischen Festivals seit geraumer Zeit. Die Sinnhaftigkeit eines Programms, das Dialog, Kritik und Unabhängigkeit ins Zentrum setzt, ist nicht abzustreiten. Das Konzept, das wir dort umsetzen, hoffen wir auch wieder vermehrt in Kinos anzutreffen. Das steht aber alles auch nochmal weiter unten.

Eskalierende Träume, das ist neben Little White Lies der schönste Titel für eine regelmäßige Filmpublikation, der mir bisher begegnet ist. Ein Titel, der inspiriert ist von Menschen, deren Wissen und Feinfühligkeit für das Kino, selbst nach Maßstäben der Filmkritik, in der Tat eskaliert sind – anders lässt sich die Vielfalt nicht mehr beschreiben. Man schaut manchmal 80 Filme im Monat. Kollege Thomas Groh spricht vom essenziellsten Fachblog für deutsche Nischen-Filmgeschichte, auch das möchte man nicht anzweifeln, wenn man sich hier umsieht. Und das sollte man unbedingt, wenn man sich für das Kino interessiert. Insbesondere aber ist Eskalierende Träume ein Beispiel für unabhängiges Schreiben, das sich einer Marktlogik eben nicht unterwirft. In der Tat ist es manchmal äußert schwierig, viele der hier besprochenen Filme überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Also zeigten sie einige der Macher dieses Magazins irgendwann einfach selber – und zwar nicht einmal jedem. Um davon zu erfahren, war Interesse nötig, und wer es hatte, bemerkte dann auch, was auf Anweisung des Hofbauer-Kommandos regelmäßig in Nürnberg vor sich ging. Von einer ursprünglich privaten Veranstaltung im kleinen Kreis haben sich die Hofbauer-Kongresse unter Cinephilen zu einem geflügelten Wort entwickelt und sind nun weiteren Kreisen zugänglich. Kürzlich organisierten zwei der Eskalierenden Träumer auch erstmals das Terza Visione Filmfestival und somit eine weitere Veranstaltung, die explizit auf unterrepräsentiertes Kino ausgerichtet ist. Weiterlesen…

Ein Hauch von Zen – goEast 2014 wie es wirklich war – Teil 2

Hauch von Zen
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Godot ist ein Schrank – goEast 2014 wie es wirklich war – Teil 1

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Hall of Shame #3 – DVD-Cover zum Davonlaufen

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Videolecture mit Bill Plympton

Plymptons CHEATIN'

Gerade zufällig darüber gestolpert, bei der Recherche über Bill Plympton, habe ich das Video sofort laufen lassen, und will es nun gleich hier teilen, verbreiten, weiterverbreiten. Bill Plympton. Einer meiner liebsten Filmemacher. Ich wollte schon immer über ihn schreiben, oder irgendwas machen. Ok, das ist nur eine Verlinkung, aber ein bisschen was kann ich doch zu Papier bringen. Sozusagen. Weiterlesen…

Hall of Shame #2 – aus dem Gästebuch eines Deutschen Lichtspielhauses

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How To Make A Joe D’Amato Movie

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