Über

Nach über einem Jahr in einer Art Beta-Version mit wenig einladendem Baukasten-Design und einer unregelmäßigen, sehr geringen Posting-Frequenz, gibt es seit Dezember 2009 einen Relaunch von Eskalierende Träume mit endlich neuem Design und einigen überfälligen Überarbeitungen der Seite, womit dann auch bessere Voraussetzungen geschaffen wären, um zukünftig für einen regelmäßigeren Fluss neuer Einträge und Kommentare zu sorgen. Ganz abgeschlossen ist die Design- und Funktionenumstellung zwar noch nicht, das Wesentliche ist allerdings auf den Weg gebracht, während die ein oder andere Sache dann auch zukünftig noch geändert oder ergänzt wird.

Eskalierende Träume besteht momentan aus filmbegeisterten jungen Leuten, viele davon Studenten, die, nachdem sie sich gefunden und ihre Filmbegeisterung lange Zeit unter sich geteilt hatten, beschlossen, eine eigene Website zu gründen, um unter einem Dach die Kommentare und Meinungen zahlreicher Filmbegeisterter und Filmverrückter (nämlich sowohl die der Blogautoren als auch die unserer Leser, die zum regen Kommentieren aufgefordert und eingeladen sind) zu vereinen. Anfangs waren wir zu elft, mittlerweile sind noch neun dabei, von denen bislang zumindest acht bereits mit eigenen Beiträgen aktiv geworden sind.

Das Grundkonzept von Eskalierende Träume sieht vor, die prinzipielle Leidenschaft für Film zu kommunizieren, zu verbreiten und zu teilen. Da die Filmleidenschaft einerseits etwas zutiefst Individuelles darstellt, andererseits in ihrer Obsessivität aber auch zum Exzess tendiert, verbindet sich in ihr auf exemplarische Art das Persönliche mit dem Allgemeinen, und das Spezifische mit dem Absoluten. Um die Freiheit des Ausdrucks zu garantieren gibt es keinerlei redaktionellen Teil und keine inhaltlichen oder formalen Vorgaben für die einzelnen Autoren. Der primäre Fokus liegt daher nicht auf einem gemeinsamen Konsens oder einer Gesamtausrichtung, sondern auf den individuellen Beiträgen der einzelnen Teilnehmer. Demzufolge entspricht jeder Beitrag lediglich der Meinung und den Ansichten des entsprechenden Verfassers, nicht jedoch einer übergeordneten oder redaktionell abgestimmten Ausrichtung der Seite (insofern wird z.B. bei der Reihe mit deutschen Lieblingsfilmen die Gesamtauswahl keineswegs einem gemeinsamen Konsens unterzogen, sondern ergibt sich als Zufallsprodukt der summierten Einzelbeiträge). Die Autoren und Autorinnen bringen ihren eigenen Stil sowie ihre eigenen Interessen und Vorlieben ganz nach Zeit, Lust und Laune ein. Für die Inhalte ergibt sich daher einzig die Richtlinie die persönliche Filmleidenschaft zu vermitteln, die sich ganz nach unseren teils sehr unterschiedlichen Ansätzen und Interessen richtet.

In der Gesamtheit der einzelnen Aktivitäten wird es hier also im Idealfall um alles gehen, was mit Film und Kino in Verbindung steht. Seien es nun Interviews, Essays, Berichte von Festivals und Veranstaltungen, Kritiken, Kommentare, Glossen oder Gespräche.  Von der Stummfilmzeit bis zur Gegenwart, vom Genrefilm bis zum Experiment, von Angelopoulos bis Zulawski. Und am besten möglichst Viel und möglichst Alles. Zwar sicherlich nicht so umfangreich und häufig, wie wir das selbst gerne hätten, doch mögen sich Zeit- und Motivationsmangel zurück halten und dafür Lust und Inspiration ihren Weg bahnen.

Stand: 11.05.2010

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