14. Hofbauer-Kongress tagt Anfang Januar 2015!

hk14

Der 1. Sondergipfel in Frankfurt ging erst vor wenigen Tagen zu Ende, da kündigt sich bereits das nächste Stelldichein zur wonnevollen Begutachtung von allerlei filmischem Schmier, Trunst, Nuditäten, Poesie und Schlumor an: Gleich am ersten Wochenende des neuen Jahres findet vom Abend des 2. Januar bis in die Morgenstunden des 6. Januar diesmal wieder in der gewohnten fränkischen Heimat der 14. außerordentliche Filmkongress des Hofbauer-Kommandos statt! Doch auch an den rastlosen Kommandanten geht die zuletzt etwas hohe Veranstaltungsdichte nicht spurlos vorbei, weshalb bereits darauf hingewiesen wird, dass nach dem 14. Kongress eine längere schöpferische Pause ansteht. Mit anderen Worten: Einen weiteren Kongress wird es 2015 voraussichtlich nicht geben, oder zumindest frühestens in der Wintersaison gegen Ende des Jahres. Ein Grund mehr, sich die kommende Januar-Ausgabe in Nürnberg nicht entgehen zu lassen!

In Frankfurt werden die Nächte heiß!

Sondergipfel


Wird der Hofbauer-Kongress zum Exportschlager? Nach 13 außerordentlichen Filmkongressen in Nürnberg freuen wir uns sehr über die Einladung des Filmkollektivs Frankfurt – und werden beim 1. auswärtigen Sondergipfel im November an drei Abenden und Nächten sowohl einige der zentralen Kongress-Entdeckungen der Vergangenheit als auch neue Ausgrabungen präsentieren. Weitere Informationen demnächst!

Stimmen zum 13. Hofbauer-Kongress

Für alle die es diesmal nicht geschafft haben, aber auch für alle Interessierten und für alle Teilnehmer am 13. außerordentlichen Filmkongress des Hofbauer-Kommandos, an dieser Stelle eine fortlaufend aktualisierte Linksammlung zur vielfältigen Berichterstattung rund um die inzwischen wohl berühmt-berüchtigte Nürnberger Filmkunst-Veranstaltung. Weiterlesen…

Aus der Hocke, auf die Leinwand

Etwas verspätet sei hier noch auf einen besonderen Kino-Jahresrückblick des “Perlentauchers” hingewiesen, der sich ausschließlich mit Filmen befasst, die es nicht in die deutschen Kinos geschafft haben. Zahlreiche hoch geschätzte Kollegen und Freunde sind unter den Autoren, ich selbst habe einige Zeilen über Jess Francos letzten Film AL PEREIRA VS. THE ALLIGATOR LADIES geschrieben, den Andreas und ich – wenn auch nur vor einem Publikum von etwa 25 Zuschauern – im Juni des vergangenen Jahres im Rahmen einer deutschen Ausgabe des niederländischen BUT-Filmfestivals immerhin zumindest für eine einzige Vorstellung auf die Leinwand des Nürnberger KommKinos hieven konnten. Der Film, eines der schönsten, versponnensten und liebenswertesten unter Francos digitalen Spätwerken, ist übrigens aus Spanien auf DVD und Blu-ray zu beziehen, mit deutschen Untertiteln aus meiner verlegenen Feder.

Vierzehn Aufrisse für ein Halleluja

+++ Weihnachtlicher Leseproviant +++ Ankündigungstexte für den 12. außerordentlichen Filmkongress des Hofbauer-Kommandos +++

Zum 11. Kongress im vergangenen September gab es zu unserer großen Freude hinterher eine schriftliche Aufarbeitung in bislang nicht gekanntem Umfang. Gesamt-Rückblicke gab es bei Movies & Sports und den Hypnosemaschinen, ein abschließendes Ranking im Filmtagebuch, Betrachtungen und Schnappschüsse zu Rolf Thieles VENUSBERG in Der breite Grat, einen Kongress-Report in der Print-Ausgabe Nr. 23 von SigiGötz-Entertainment, ausführliche Besprechungen sämtlicher gesehener Filme (!) bei Remember it for later, Kurzkommentare zu allen Filmen in Roberts STB sowie mehrere Einzeleinträge und ein abschließendes kommentiertes Ranking bei Dirty Laundry. Lediglich Hard Sensations, wo Silvia zuletzt zur verlässlichen Chronistin der Kongresse avancierte, setzte diesmal aus. Gleiches gilt für das Hofbauer-Kommando, denn während die Kongresse eine faszinierende Eigendynamik entwickelt haben (von der privaten Filmnacht im engsten Kreis zu quasi-konspirativen Treffen unter Freunden bis hin zu einer Veranstaltung, die sich aus öffentlichen und privaten Vorführungen zusammen setzt und immer mehr Zulauf und Echo erfährt), kommen wir inmitten des organisatorischen Aufwands und der anschließenden Erschöpfung selbst längst nicht mehr dazu, uns schriftlich im Nachhinein mit den gezeigten Filmen auseinander zu setzen.

Dafür hat es sich zuletzt zur schönen Tradition entwickelt, dass wir zumindest vorab mit Ankündigungstexten auf die gebotenen Raritäten (die wir überwiegend selbst nicht kennen, weil unser Credo lautet, bevorzugt jene Werke zu zeigen, die wir selbst unbedingt sehen wollen und die man häufig gar nicht jenseits oft jahrzehntelang nicht mehr gezeigter Filmkopien sehen kann) einstimmen. Um diese Texte nicht verloren gehen zu lassen, wollen wir sie hier gesammelt festhalten, zumal der gleich in den ersten Tagen des neuen Jahres steigende 12. außerordentliche Filmkongress des Hofbauer-Kommandos erstmals zumindest partiell offiziell auch als solcher angekündigt ist. Was das Hofbauer-Kommando diesmal an heißen Zelluloidschätzen in dunklen Archivkellern aufreißen konnte, wird nachfolgend vorgestellt (die Texte wurden von verschiedenen Kommandanten verfasst und sind nicht näher zugeordnet, dem Verständnis halber sei allerdings hinzu gefügt, dass nur Christoph von der “Ich”-Form Gebrauch gemacht hat):
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Ein Filmtextregister für Eskalierende Träume

Es scheint zur Zeit etwas ruhig auf Eskalierende Träume. Doch wir waren nicht untätig, und haben seit letzter Woche auf der Seite eine neue Kategorie eingerichtet, unter der nach und nach die zahlreichen Auseinandersetzungen unserer Autoren mit einzelnen Filmen chronologisch und alphabetisch aufgelistet nachgeschlagen werden können sollen. Ein Beitrag zur Übersichtlichkeit und einfacheren Navigation von Eskalierende Träume, der sich aber noch im Aufbau befindet. Zur Zeit sind lediglich ältere Filmeinträge bis Januar 2010 berücksichtigt. Laufende Aktualisierungen werden aber folgen. Zu finden ist die neue Kategorie Filme oben auf der Startseite in der schwarzen Leiste unter dem Titelschriftzug. Viel Spaß damit.

SigiGötz-Entertainment Nr. 21 ist erschienen!



In den vergangenen Wochen hatte das Hofbauer-Kommando viel Freude dabei, die aufgehende Saat zu beobachten und die Früchte seiner Arbeit beim Erblühen zu betrachten. Der jüngste, 8. außerordentliche Filmkongress des Hofbauer-Kommandos wurde in bisher ungekannter cine-medialer Berichterstattung aufgearbeitet, was in prächtigen Rückblicken und liebevollen Kommentaren bei Hard Sensations, Dirty Laundry und auch im ET-Tagebuchbereich mündete. So liegen nun wunderbare Texte zu Filmen wie TANJA – DIE NACKTE VON DER TEUFELSINSEL, MÄDCHEN IN DER SAUNA oder SÜNDE MIT RABATT vor, zu Werken also, die zuvor so obskur waren, dass selbst das Auftreiben einer Inhaltsangabe im ganzen Internet kaum möglich schien. Der HK-Kongress wird damit auch zusehends zu einer konspirativen cine-archäologischen Ausgrabungsstätte insbesondere von verschütteter deutscher Filmgeschichte. Mit großer Freude nahm das Hofbauer-Kommando auch zur Kenntnis, dass beim Ende Dezember in Köln stattfindenden Treffen deutscher Off-Off-Kinos sich gleich vier Kinoinitiativen förmlich darum reißen, Ernst Hofbauers frühes und rares Meisterwerk HEISSES PFLASTER KÖLN zu präsentieren. Inmitten dieser Entwicklungen gelang es dem gewieften und erfahrenen SigiGötz-Entertainment-Chefreporter Hans-Hermann Gockel ein Interview zu ergattern mit den vier HK-Mitgliedern, die durch ein brisantes Komplott derzeit allerdings auf der Abschussliste mehrerer internationaler Geheimdienste stehen und daher nur unter Pseudonymen zu einem vierseitigen Exklusiv-Gespräch mit der renommierten Glamour-Filmpostille bereit waren – womit es das Hofbauer-Kommando dank einer Design-Novität prompt sogar auf das hübsche Coverbild des neuen Heftes schaffte! Was Sie schon immer über das Hofbauer-Kommando wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten, verrät Ihnen nun also die Ausgabe 21 von Sigi-Götz-Entertainment. Nicht zu vergessen auch die „Premium-Qualität“ (Editorial) der weiteren SGE-Inhalte, denn die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich auch mit SGE-Glamour-Boy und „Kommissar“ Erik Ode, EMMANUELLE-Ikone Sylvia Kristel, ANATAHAN ANATAHAN, Filmkomponist Gerhard Heinz, Siggi-Götz-Star Claus Obalski, der Musikshow „Plattenküche“ und noch vielem mehr. Bereits seit über zwei Wochen erhältlich, verspricht die neue Ausgabe zu Recht „SGE-Summer-Night-Feeling trotz Herbst“ und ist damit genau die richtige Lektüre, während draußen vielerorts schon der erste Schneefall herein bricht. Also schnell das neue SGE-Heft sichern – entgegen aktueller Trends bleibt SGE dem Papier treu und ist nur als Print-Ausgabe über die Homepage zu beziehen!

Frisches Autorenfleisch!

Eskamotierende Träume präsentiert: Frisch und frei mit Sven und Simon

Nachdem es uns im Rahmen unserer ET-Prominenzinitiative bereits gelungen ist, einen der größten noch lebenden deutschen Schriftsteller [und heimlichen Drahtzieher des Hofbauer-Kommandos] unter dem zaghaft-ominösen Pseudonym “Marian” beinahe unbemerkt in unsere Jagdgründe hineinzuschmuggeln (sehen Sie seine bisherigen, subversiven Ergüsse hier, hier, hier, – sowie die erste ET-Würdigung des göttlichen Jesus) und wir aus seinen gelehrigen und gelenkigen Schöpferhänden noch die ultimative Offenbarung zum größten deutschen Filmkunstwerk seit den Filmen der Gebrüder Skladanowsky zu empfangen hoffen, haben wir uns nun der sträflich vernachlässigten und der väterlichen Hand bedürfenden Zunft der hiesigen Filmschreiberlinge zugewandt, und gleich das Beste dieser Lande, die Crème de la Crème, die Sahnenkrone, die Schokoglasur des Kritikerolymps, ans verheißungsvolle, anheimelnde und verlockend-ruhmreich-gülden-glänzende ET-Ufer gezogen. Noch können wir unser Glück angesichts des erlauchten Zuwachses kaum fassen, denn es ist nicht zuviel versprochen wenn wir die Sache beim Namen nennen: Meistertexter – ja SIE sind es! Von den kühlen, sturmumtosten deutschen Waldwipfeln hinabgestigen in das urwüchsige Tal des Kinogenusses, von den den Geist erodierenden Höhen der Literatenkunst in die Wärme versprechenden Arme des Volkes, sprich: In das Land wo Milch und Schangel fließen, und sich Trash und Sleaze guten Morgen sagen.

Schon seit ungezähltem Jahr und Tag schielten wir begehrlich hinüber zu den fernen Ufern, von denen sich die deskriptive Ekstase dieser beiden gesegneten Talente in unsere beschaulichen Wiesengründe ergoß, jedoch: Sie schienen stets entrückt, unerreichbar, geradezu ephemer! Wiederholt boten sie ihre Schreibkraft NUR anderen feil!
Schlussendlich haben uns ihre üppigen Reize aber doch so ungestüm überkommen, dass wir mit unserer hymnischen Verehrung nicht länger hinterm Berg halten konnten, und unser jugendliches Begehren mit absoluter Wucht über die beiden Ahnungslosen hereinplatzte. Und wahrhaftig oh du unser aller Cinemenschenoheim: Die volkommene Erfüllung ward uns anheim gegeben! Es ward vollbracht!

Die Rede ist, Sie werden es gewiß längst erraten haben, von Simon Frauendorfer und Sven Safarow, den Siegfried und Roy der Filmkritik! Lange haben wir uns um sie reißen und auszehren müssen, lange zauderten und haderten sie mit der Aussicht, ihr Prestige durch das Auftreten in der zwielichtigen Furche einer Hintertreppen-Postille wie Eskalierende Träume zu gefährden. Doch letztendlich blieb ihnen keine Wahl: Sie konnten dem verführerischen Ruf des Hofbauern nicht länger widerstehen, und begaben sich nun als überschwänglich empfangene Gastautoren auf ihren Siegeszug in Richtung seines idyllischen Gehöfts, um die Felder des Seltenen, Schönen und Verschmähten reichlich zu bestellen.

Ja SIE sind es! Wahrhaftig! Die Götter der Deutschen Filmkritik! Hier auf Eskalierende Träume! Endlich! Fürwahr! So wie Sie SIE noch nie gelesen haben: Ganz privat und ganz persönlich! Kompromisslos, radikal, schonungslos offen. Schon sehr bald geht es los! Genießen nun auch SIE mit uns!

Deutsche Reihe und Hofbauer-Kommando kehren zurück!

Vor drei Monaten schien unsere Reihe mit deutschen Lieblingsfilmen wieder Fahrt aufzunehmen, doch das leidige Gesetz der kurz-aktiv-und-lang-pausiert-Zyklen sorgte schon bald darauf im kompletten April und Mai wieder für die gewohnte völlige Funkstille. Gemäß dem Zyklen-Gesetz folgt nun offenbar wiederum eine Phase der Motivation und des Besserungsversuchs, und so ist es nun hoffentlich zumindest für ein paar Wochen wieder vorbei mit der Ruhepause, jedenfalls stehen die Zeichen gut: Bereits seit gestern ist von Andreas eine beherzte Sichtungsempfehlung für und Annäherung an Rolf Olsens “übles und heuchlerisches” (Katholischer Filmdienst), halsbrecherisches und hochgradig exploitatives Kolportage-Meisterstück IN FRANKFURT SIND DIE NÄCHTE HEISS online. Weitere Texte werden in den kommenden Juni-Wochen folgen. Der längst überfällige Olsen-Durchbruch in der deutschen Reihe steht außerdem in Verbindung mit verstärkten Aktivitäten des Hofbauer-Kommandos, deren Kapitäne neue Manöver vorbereiten. Man darf wahlweise gespannt sein oder sich vor neuerlichen Blicken auf die Schmuddelseite der Medaille schaudern…

Nimmt Die Deutsche Reihe wieder Fahrt auf?

              

Etwas ruhig war es im letzten Jahr auf dem Blog scheinbar um die deutsche Reihe geworden. Doch hinter den Kulissen brodelte es weiter. Frei nach unserer eingangs postulierten Leitlinie die wirklich allerbesten deutschen Filmerzeugnisse für euch, liebe Leser,aus den Untiefen der deutschen Wegwerfproduktion zu Tage zu holen, gingen wir wiederholt in uns, und starteten mit Jesus Hilfe mitte Januar noch einmal richtig durch. Und siehe da – es soll keiner sagen gute Vorsätze würden auf diesem Blog grundsätzlich nicht eingehalten – der wahrhaft göttliche Franco gab uns Auftrieb. Seitdem hat sich unser allseits geliebter Sprachkünstler Christoph mit einer Besprechung eines Films des Außnahmekünstlers und Exiltschechoslowaken Zbyněk Brynych aus seiner deutschen Meisterwerkperiode der frühen 70er ein weiteres Mal offenbart, und unser nicht minder ambitionierter Exiljugoslawe Sano hat noch einmal den Produktions-Turbo ausgepackt und uns die vergangenen Wochen am laufenden Band mit Texten zu einem weiteren Exilanten, dem Bulgaren Marran Gosov mit seinem finalen Abgesang auf die hiesige Filmindustrie und die Ideale der 60er, einem der zahlreichen immer wieder aufs neue überraschenden Beiträge zum deutschen Kinderfilm à la Erich Kästner, dem vielleicht ultimativen Glanzlicht der Schwabing-Filme (wie uns Sano im übrigen glaubhaft versicherte die filmhistorisch bedeutendste Bewegung der 60er Jahre, noch vor der Nouvelle Vague) unter Moderegisseur Roger Fritz, sowie einer wahrhaftigen Offenbarung vor der Kinoleinwand und cineastischen Überwältigungsbombe von kubrickschen Ausmaßen unter der Regie von Eva Hiller, versüßt.

Das war aber noch lange nicht alles, und man darf gespannt sein, welchem Film die Ehre zuteil kommen wird, als Nummer 25 das erste Viertel der Marathonstrecke zu beschließen. Es stehen bereits einige Titel in den Startlöchern, und um die Plätze wird wie immer heftig gestritten und gefeilscht. Doch soviel darf verraten werden: der geneigte Leser wird sich auf noch mehr prickelnde Erotik und saftige Romantik freuen dürfen, denn in der deutschen Reihe wird endlich abgespritzt!

Nimmt die deutsche Reihe demnach weiter Fahrt auf? Wir sagen: Ja!