‘The pain of being a woman is too severe!’ – The films of Roberta Findlay: Snuff (1976)

    When I get to the bottom I go back to the top of the slide
    And I stop and I turn and I go for a ride
    And I get to the bottom and I see you again, yeah, yeah

    (The Beatles – Helter Skelter)

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100 Deutsche Lieblingsfilme #52: Blutiger Freitag (1972)

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Exploitationfilm und Satire zugleich. Ein Heist-Movie ohnegleichen. Einer der besten deutschen Gangsterfilme. Und vielleicht der Film, der Rolf Olsen seinen Platz im Film-Himmel garantiert.
Es war mein erster Olsen, und ich bekam eine leicht verzerrte Sichtweise auf sein Werk und auf die Filme, die ich noch zu sehen bekäme. Nachdem die Enttäuschung darüber, dass sich kein zweiter Blutiger Freitag darunter befinden würde abgeklungen war, kehrte ich dankbar zu der Tatsache zurück, dass Rolf Olsen, Regisseur der tollen Reeperbahnfilme, immer noch der Schöpfer von Blutiger Freitag ist. Und mir ist bewusst, dass ich seinem wahrscheinlich größten Triumph mit diesem Text kaum gerecht werde. Ich kapituliere also hiermit vor einem der schönsten deutschen Gangsterfilme. Nicht ganz kampflos, versteht sich.
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How To Make A Joe D’Amato Movie

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Der Hulk zerstört alles – Ein paar Worte über Gaspar Noé

Reden wir über Arthaus. Reden wir über Philosophie. Reden wir über Relevanz. Besser: reden wir über die Vorgaukelung all dessen. Reden wir über filmische Trickbetrügerei. Und einen ihrer begabtesten Vertreter.
Der Franzose Gaspar Noé ist so was wie ein Magier der Kinematographie. Besser: ein Illusionist, der mit der Trickapparatur des Kinos arbeitet.
Was er genau macht? In erster Linie manipuliert er Zuschauer, vorwiegend Kritiker und Filmwissenschaftler. Er zaubert Ideen in die Köpfe von Menschen. Es sind nicht die originellsten Ideen. Es sind nicht die cleversten Ideen. Es sind oftmals nur plumpe, persönliche Meinungen. Und die hat nun wirklich fast jeder. Aber wenn der Trick funktioniert, wenn die Bilder stark genug sind, kommen diese Ideen verdammt gut an. Nicht nur das, die Ideen scheinen sich im Kopf des Betrachters auf wundersame Weise zu einer ausgeklügelten Philosophie zu transformieren – was bleibt, ist bedeutungsschwangere Ehrfurcht und ehrfürchtige Verehrung.
Wie macht er das? Er selbst würde es uns natürlich niemals verraten. Zauberkünstler tun so etwas nicht. Da muss man schon selbst grübeln.
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Naked (1966)



Fünf Männer und eine Frau, allein im tropischen Sumpf. Sie hat es auf einen von ihnen abgesehen, die anderen vier auf sie. Sie kriegt ihn, aber wer kriegt sie? Weiterlesen…

Aktuell im Kino – Das Hofbauer-Kommando empfiehlt:

Kesse Bienen für den duften Renato

Vor etwas mehr als einem Monat sonderte HK-Gründungsmitglied Christoph bereits einige reißerische Spekulationen ab über das Schaffen des italienischen Schauspielers und Filmemachers Michele Placido und dessen neuen Film ENGEL DES BÖSEN. Das mit Spannung erwartete Gangster-Biopic läuft seit nunmehr zwei Wochen erfolglos in den deutschen Kinos. Wir wir meinen, ein betrüblicher Zustand, besteht in diesen zarten Tagen doch nur noch selten die Möglichkeit, italienisches Genrekino auf deutschen Kinoleinwänden zu erleben. Die Qualitäten, die uns zu dieser Empfehlung veranlassen, liegen allerdings weniger in der Herkunft des Films begründet und wir möchten im Folgenden in die Tiefen, in denen diese Qualitäten zu finden sind, hinabstechen. Weiterlesen…