Filmvorschau #37
Breathless
Jim McBride USA 1983
Breathless
Jim McBride USA 1983
Two Moon Junction
Zalman King USA 1988
„Es ist Zeit, Lebwohl zu sagen.”
Weiterlesen “Quando Alice ruppe lo specchio (1988)” »
„Das Glück kommt nie von allein. Man muss immer was dafür tun.“ Weiterlesen “100 Deutsche Lieblingsfilme #51: Wachtmeister Rahn (1974)” »

Wird der Hofbauer-Kongress zum Exportschlager? Nach 13 außerordentlichen Filmkongressen in Nürnberg freuen wir uns sehr über die Einladung des Filmkollektivs Frankfurt – und werden beim 1. auswärtigen Sondergipfel im November an drei Abenden und Nächten sowohl einige der zentralen Kongress-Entdeckungen der Vergangenheit als auch neue Ausgrabungen präsentieren. Weitere Informationen demnächst!
Devchata
Yuri Chulyukin Sowjetunion 1961
Grimms Märchen von lüsternen Pärchen
Rolf Thiele BRD 1969
Für alle die es diesmal nicht geschafft haben, aber auch für alle Interessierten und für alle Teilnehmer am 13. außerordentlichen Filmkongress des Hofbauer-Kommandos, an dieser Stelle eine fortlaufend aktualisierte Linksammlung zur vielfältigen Berichterstattung rund um die inzwischen wohl berühmt-berüchtigte Nürnberger Filmkunst-Veranstaltung. Weiterlesen “Stimmen zum 13. Hofbauer-Kongress” »
Mädchen mit Gewalt
Roger Fritz BRD 1969
Heimat
Heimatfilm ist ein Thema mit vielen Missverständnissen. Heimatfilm, das sind beruhigende Aufnahmen von Wald, Wiesen und Bergen, von einer Natur, wo die Welt noch im Einklang ist. Das sind Filme voller privater Melodramen, in denen mehr oder weniger unbedeutende regionale Ereignisse wie Wilderei und profitgetriebene Abholzung das Höchste der Gefühle sind. Keine große Politik, keine drückende Vergangenheit, keine komplexen Abhandlungen komplexer Inhalte. Ihre Abkanzelung als Flucht vor einer Realität, in der Deutsch zu sein nach 1945 nicht mehr ganz einfach war, ist größtenteils selbstverschuldet. Denn diese strahlenden Cocktails von irrsinniger Harmoniesucht, populistischen Verkürzungen und weichgespülter Kantenlosigkeit sind teilweise nur mit geharnischter Seele zu ertragen. Und doch sind es gerade die Heimatfilme auf deren Rücken große Teile des Kampfes um eine (positive) deutsche Nachkriegsidentität ausgetragen wurden. Sie legen zudem die komplexen Möglichkeiten offen, welche das Wort Heimat als Identitätsstifter bietet und wie mit Schuld umgegangen werden kann. Wer sich mehrere von ihnen zu Gemüte führt, sollte es schnell merken, denn in der Vielzahl wird es deutlich … so schien es mir jedenfalls nach der auf ein Wochenende konzentrierten Sichtung diverser Heimatfilme. Weiterlesen “Rudolf Lenz – Verzicht und die deutsche Seele” »