100 Filme

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Listen 2013

Wolf Children

Neues Jahr, neue Listen zum vergangenen Jahr. Diesmal sind die Jahres- und Entdeckungslisten 2013 direkt in einem Sammelbeitrag zusammen gefasst, um die üblichen zeitlichen Verschleppungen zu vermeiden. Wir freuen uns, dass Jochen Werner wie bereits letztes Jahr wieder dabei ist, und von den ET-Stammautoren Alex S. wieder in den Kreis der Listenbeiträger zurückkehrt, ebenso wie Sano, der zeitnah noch eine Liste nachliefern will. Es gibt aber auch einigen Schwund zu verzeichnen: Steffen Hildebrandt hat sein Medienpraktikum bei uns beendet, Hermann Nübetzki hält stur an seiner Abkehr vom Kino fest, und sogar Frauke lässt sich wegen angeblicher Prüfungsvorbereitungen diesmal entschuldigen. Ein bisschen was ist trotzdem wieder zusammen gekommen… Weiterlesen…

Catch-33 des Jahrgangs 2013

Blind Detective

Im Prinzip das gleiche Spiel wie letztes Jahr, sprich: In Anlehnung an Movies & Sports eine nicht nach Präferenz, sondern nur alphabetisch sortierte Vorab-Liste meinerseits, bevor zum Jahreswechsel dann traditionell die gesammelten ET-Jahreslisten zumeist als Top Ten mit Ranking kommen. Weiterlesen…

Ekstase 2011

Ältere Filme, erstmals gesehen: gesammelte Entdeckungslisten



In jährlicher Tradition (siehe 2009 und 2010) folgt hiermit unter neuem Motto auch für das Jahr 2011 eine Sammlung von filmischen Entdeckungen. Aus verschiedenen Gründen sind wir diesmal ein paar Tage später dran und leider ist auch ein Schwund bei der Teilnehmerzahl zu verzeichnen (möglicherweise gibt es zumindest noch eine Listen-Nachreichung), dafür haben sich die verbliebenen Teilnehmer mit umso umfangreicheren Beiträgen ins Zeug gelegt. Außerdem freuen wir uns ganz besonders, mit Christian bei dieser Gelegenheit einen neuen E-Träumer in unseren Reihen begrüßen zu dürfen. Die Jahreslisten mit unseren Favoriten des aktuellen Kinojahres folgen wie gewohnt in einigen Tagen. Weiterlesen…

Aktion deutscher Film #4: Strandgut aus DÖS



Kurz vor Ablauf der ersten Phase der Aktion deutscher Film (auch „DÖS“ für „Deutschland-Österreich-Schweiz“ genannt, weil es nicht im engen Sinne um den deutschen, sondern den deutschsprachigen Filme geht) kommt also auch von mir endlich noch ein Eingangsposting. Erst der unmittelbar bevorstehende Fristablauf forcierte dann endlich das lange aufgeschobene Vorhaben, wenn auch nun ungünstigerweise während des ohnehin im allgemeinen Listen-Overkill und Weihnachtsstress versinkenden Dezember. Immerhin konnte die Liste durch die ewige Verzögerung andererseits noch mit einem guten Schwung besonderer Titel angereichert werden, die ich vor einem halben Jahr noch nicht kannte. Von ET-Seite haben sich bisher (und es wird leider auch niemand mehr hinzu kommen) Sano, das Hofbauer-Kommando und Christoph an dieser unterstützenswerten Aktion beteiligt. Und sie haben dabei zu weiten Teilen in ihren Einleitungen schon viel grundsätzliches erwähnt, das ich im Großen und Ganzen ähnlich sehe.
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Ältere Filme, erstmals gesehen: Entdeckungen 2010

Eine weit ausholende Einleitung dürfte sich an dieser Stelle erübrigen. Wie offensichtlich sein sollte, handelt es sich um die Fortführung der letztes Jahr eingeführten gesammelten Entdeckunglisten, dieses Jahr jedoch wohl noch einmal eine Spur umfangreicher und maßloser (was sich auch daran zeigt, dass es nun gleich mehrere zusätzliche Ergänzungslisten gibt und vermutlich noch mindestens eine weitere folgen wird), und erfreulicherweise diesmal sogar mit sechs statt fünf Teilnehmern. Bliebe vielleicht nur noch etwas zu sagen zur letztjährigen Ankündigung, dass “demnächst” nach den Entdeckungslisten mit älteren Filmen auch die Jahreslisten mit den Favoriten des aktuellen Jahrgang folgen würden, was dann aufgrund jämmerlichen Versagens aller diesbezüglichen Vorhaben leider nun auch ein knappes Jahr später noch immer nicht passiert ist.
Wir geloben jedoch Besserung und möchten die nun folgende, exzessive Sammlung von Zeugnissen unserer unerschrockenen Leidenschaft für Listen als Beweis für unsere nimmermüden guten Vorsätze betrachten. Nun sind wir gefeit für die listologische Aufarbeitung des Jahrgangs 2010…
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Listenwahn, die Zweite…

So…nun ist mir Sano also doch mit dem Posten zuvor gekommen. Und da er mit dem Listenwahn wohl mich mitgemeint hat werde ich hier auch meine “Top 100”-Liste präsentieren, die ich mittlerweile bereits mehrfach überabeitet habe und die trotzdem als vorläufig anzusehen ist, nicht nur, weil wir ja alle unentwegt Filme in uns aufsaugen, sondern auch weil ich einige der Filme, ide jetzt auf der Liste sind, wie auch einige der, die knapp nicht drauf gekommen sind dringend wiedersehen müsste.

In der Form habe ich die Liste dem, wie ich finde, sinnvollen Konzept Christophs angepasst: grundsätzlich chronologisch geordnet aber in zwei Teillisten aufgeteilt, also quasi die Top 50 (A) und dann die Ergänzung zur Top 100 (B).

Viel Spaß beim drauf Rumhacken ;-)!

A)

1. Friedrich Wilhelm Murnau: „Nosferatu“, 1922

2. Billy Wilder: „Sunset Boulevard“, 1950

3. Alfred Hitchcock: „Vertigo“, 1958

4. Federico Fellini: „8 ½“,1963

5. Vera Chytilova: „Sedmikrasky“ / „Tausendschönchen“, 1966

6. Stanley Kubrick: „2001 – A Space Odyssey“, 1968

7. Pier Paolo Pasolini: „Teorema“, 1968

8. Sergio Leone: „C’era una volta il West“ / „Spiel mir das Lied vom Tod“, 1968

9. Federico Fellini: „Satyricon“, 1969

10. Michelangelo Antonioni: „Zabriskie Point“, 1970

11. Werner Herzog: „Auch Zwerge haben klein angefangen“, 1970

12. Ken Russell: „The Devils“, 1971

13. Stanley Kubrick: „ A Clockwork Orange“, 1971

14. Roman Polanski: „Che?“ / „Was?“, 1972

15. Alejandro Jodorowsky: „The Holy Mountain“, 1973

16. Shunya Ito: „Joshuu sasori: Kemono-beya“ / „Sasori : Den of the Beast“, 1973

17. Nicolas Roeg: „Don’t Look Now“ / „Wenn die Gondeln Trauer tragen“,1973

18. Roman Polanski: „Le Locataire“ / „Der Mieter“, 1976

19. Rainer Werner Fassbinder: „Chinesisches Roulette“, 1976

20. Alain Resnais: „Providence“, 1977

21. Dario Argento: „Suspiria“, 1977

22. Luis Bunuel: „Cet obscur objet du désir“ / „Dieses obskure Objekt der Begierde“, 1977

23. Nobuhiko Obayashi: „Hausu“, 1977

24. David Lynch: „Eraserhead“, 1978

25. Francis Ford Coppola: „Apocalypse Now“, 1979

26. Andrej Tarkowskij: „Stalker“, 1979

27. Stanley Kubrick: „The Shining“, 1980

28. Andrzej Zulawski: „Possession“, 1981

29. Ridley Scott: „Blade Runner“, 1982

30. David Cronenberg: „Videodrome“, 1983

31. Lars von Trier: „The Element of Crime“, 1984

32. Mamoru Oshii: „Tenshi no tamago“ / „Angel’s Egg“, 1985

33. Peter Greenaway: „A Zed and Two Noughts“, 1985

34. David Lynch: „Blue Velvet“, 1986

35. Christoph Schlingensief: „Egomania – Insel ohne Hoffnung“, 1986

36. Stephen and Timothy Quay: „Street of Crocodiles“, 1986

37. Andrzej Zulawski: „Na srebniem globje“ / „Der silberne Planet“ 1987

38. Peter Greenaway: „Drowning by Numbers“, 1988

39. Peter Greenaway: „The Cook, the Thief, His Wife and Her Lover“, 1989

40. Peter Greenaway: „Prospero’s Books“, 1991

41. Derek Jarman: „Edward II“, 1991

42. Jim Jarmusch: „Dead Man“, 1995

43. Stephen & Timothy Quay: „Institute Benjamenta“, 1995

44. David Lynch: „Lost Highway“, 1997

45. Lars von Trier: „Idioterne“ / „Idioten“, 1998

46. Roy Andersson: „Sanger fran andra vaningen“ / „Songs from the Second Floor“, 2000

47. Guy Maddin: „The Heart of the World“, 2000

48. David Lynch: „Mulholland Drive“, 2001

49. Oskar Roehler: „Der alte Affe Angst“, 2003

50. Takashi Miike: „46-okunen no koi“ / „Big Bang Love – Juvenile A“, 2006

B)

1. Luis Bunuel: „L’Age d’Or“, 1930

2. Fritz Lang: „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, 1931

3. Tod Browning: „Freaks“, 1932

4. Orson Welles: „Citizen Kane“, 1941

5. Alain Resnais: „L’Année dernière à Marienbad“ / „Letztes Jahr in Marienbad“, 1961

6. Roman Polanski: „Repulsion“ / „Ekel“, 1965

7. Ingmar Bergman: „Persona“, 1966

8. Jan Švankmajer: „Rakvickarna“ / „Punch and Judy in the Coffin Factory“, 1966

9. Jean-Luc Godard: „Week-End“, 1967

10. Sergej Paradschanow: „Sayat Nova“ / „Die Farbe des Granatapfels“, 1968

11. Ingmar Bergman: „Vargtimmen“ / „Die Stunde des Wolfes“, 1968

12. Roman Polanski: „Rosemary’s Baby“, 1968

13. Antony Balch: „The Secrets of Sex“, 1970

14. Alejandro Jodorowsky: „El Topo“, 1970

15. John Waters: „Pink Flamingos“, 1972

16. Werner Herzog: „Aguirre – Der Zorn Gottes“, 1972

17. Toshiya Fujita: „Lady Snowblood“, 1973

18. Fernando Arrabal: „J’irai comme un cheval fou“, 1973

19. Stanley Kubrick: „Barry Lyndon“, 1975

20. Pier Paolo Pasolini: „Salò o le 120 giornate di Sodoma“, 1975

21. Robert Moore: „Murder by Death“ / „Eine Leiche zum Dessert“ 1976

22. Federico Fellini: „Casanova“, 1976

23. Sergio Leone: „Once upon a Time in America“, 1984

24. Christoph Schlingensief: „Menu Total“, 1985

25. Terry Gilliam: „Brazil“, 1985

26. Leos Carax: „Mauvais Sang“ / „Die Nacht ist jung“, 1986

27. Wim Wenders: „Der Himmel über Berlin“, 1987

28. Derek Jarman: „The Last of England“, 1988

29. Andrzej Zulawski: „Mes nuits sont plus belles que vos jours“, 1989

30. Alejandro Jodorowsky: „Santa Sangre“, 1989

31. Loriot: „Pappa Ante Portas“, 1991

32. Werner Herzog: „Lektionen in Finsternis“, 1992

33. Sally Potter: „Orlando“, 1992

34. Krzystof Kieslowski: „Drei Farben – Blau, 1993

35. Jean-Pierre Jeunet: „La cité des enfants perdus“ / „Stadt der verlorenen Kinder“, 1995

36. Ulrich Seidl: „Tierische Liebe“, 1995

37. Peter Greenaway: „The Pillow Book“, 1996

38. Emir Kusturica: „Schwarze Katze, Weißer Kater“, 1998

39. Todd Solondz: „Happiness“, 1998

40. Tom Tykwer: „Lola rennt“, 1998

41. David Cronenberg: „eXistenZ“, 1999

42. François Ozon: „Sous le Sable“ / „Unter dem Sand“, 2000

43. Darren Aronofsky: „Requiem for a Dream“, 2000

44. Michael Haneke: „Die Klavierspielerin“, 2001

45. Takashi Miike: „Bijtâ Q“ / „Visitor Q“ 2001

46. Fernando Meirelles: „Cidade de Deus“ / „City of God“, 2002

47. July Taymor: „Frida“, 2003

48. Todd Solondz: „Palindromes“, 2004

49. Wong Kar-Wai: „2046“, 2004

50. Bruce LaBruce: „Otto; or, up with Dead People“, 2008

Ein Versuch

Da sich gerade einige von uns – mal wieder- im Listenwahn befinden, habe ich mich auch hinreißen lassen,  diesem Thema einige Stunden zu widmen um aus meinen zahlreichen Lieblingsfilmen 100 Stück zu destillieren.

Was ein Streß…

Und das schlimmste: Die Nummerierung. Eigentlich unmöglich. Nur: Es besteht eben schon ein großer Unterschied hinsichtlich meiner Wertschätzung eines potentiellen Films auf Rang 1 und eines  potentiellen Kandidaten auf Rang 100. Also war es doch nötig, oder zumindest angebracht, eine Nummerierung zu wagen. So ganz zufrieden bin ich nach Abschluß der Arbeit nun zwar nicht – aber vorläufig lasse ich das erst einmal so stehen. Denn großartig ändern lässt sich da schon mal gar nichts. Aber im Grunde habe ich doch das Gefühl, dass ich noch wesentlich mehr Filme sehen sollte, dass die Liste in dieser Form doch nur ein Anfang sein kann (und wobei ich auch glaube, tatsächlich noch nie versucht zu haben Hundert Lieblingsfilme aufzulisten). Einige der hinterst platzierten Filme verdienen es wohl nicht wirklich, auf so eine exklusive Liste Eingang zu finden. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier eben um meinen persönlichen Geschmack – und über den lässt sich zwar bekanntlich viel streiten. Ändern lässt er sich aber um so schwieriger. Und viel schlimmer ist es ja im Grunde meinen mehr als 500 übrigen Lieblingen ergangen, die hier gar nicht erwähnt werden konnten.  Eine Liste von Tausend Filmen wäre da schon weit gerechter, und in anderen Bereichen würden sich die Meisten wohl glatt an den Kopf fassen, wenn jemand versuchen würde die Musikgeschichte oder gar die Kunstgeschichte auf 100 Werke einzuschränken. Aber in der Begrenzung liegt ja bekanntlich die Herausforderung – und eine Liste sagt sowieso mehr über denjenigen aus, der sie angefertigt hat, als über das, worüber sie angefertigt worden ist.

Dennoch: zu viele Neuere Filme, zu wenig Experimentelles, und Kurzes, zu wenig Abwegiges und Kontroverses. Da müsste mich wohl demnächst jemand zwingen etwas abseits meiner ausgetretenen Pfade zu wandern. Hoffentlich recht bald.

Kurzer Nachtrag: Da das Formatieren doch länger dauert als gedacht und es auch noch sehr spät ist, gibt es zunächst einmal nur 20 Filme. Der Rest folgt in Kürze.

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1. La maman et la putain  Die Mama und die Hure
Jean Eustache  Frankreich  1973
2. Vertigo
Alfred Hitchcock  USA  1958
3. Deus E o Diabo na Terra do Sol  Gott und Teufel im Land der Sonne
Glauber Rocha  Brasilien  1964
4. The Maltese Falcon  Die Spur des Falken
John Huston  USA  1941
5. Barry Lyndon
Stanley Kubrick  UK  1975
6. Goto, l’île d’amour  Goto, Insel der Liebe
Walerian Borowczyck  Frankreich  1968

7. Heat
Michael Mann  USA  1995
8. Les enfants du paradis  Die Kinder des Olymp
Marcel Carné  Frankreich  1945

9. 2001: A Space Odyssey  2001: Odyssee im Weltraum
Stanley Kubrick  USA  1968

10. Mes petites amoureuses  Meine kleinen Geliebten
Jean Eustache  Frankreich  1974

11. The Thin Red Line  Der schmale Grat
Terrence Malick  USA  1998
12. Iko shashvi mgalobeli  Die Singdrossel
Otar Iosseliani  Sowjetunion  1970
13. The Brown Bunny
Vincent Gallo  USA  2003
14. Csillagosok, katonak  Sterne an den Mützen
Miklos Jancso  Ungarn  1967
15. Tikhiye stranitsy  Flüsternde Seiten
Aleksandr Sokurov  Russland  1993
16. Sayat Nova  Die Farbe des Granatapfels
Sergej Paradjanov  Sowjetunion  1968
17. Le Mépris  Die Verachtung
Jean-Luc Godard  Frankreich  1963
18. City Lights  Lichter der Großstadt
Charles Chaplin  USA  1931
19. Un chien andalou  Ein andalusischer Hund
Luis Buñuel, Salvador Dalì  Frankreich  1928
20. Ganga Bruta
Humberto Mauro  Brasilien  1933

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