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> <channel><title>Kommentare zu: Malpertuis (1972)</title> <atom:link href="http://www.eskalierende-traeume.de/malpertuis-1972/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.eskalierende-traeume.de/malpertuis-1972/</link> <description></description> <lastBuildDate>Thu, 23 May 2013 08:58:24 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <item><title>Von: Christoph</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/malpertuis-1972/comment-page-1/#comment-286</link> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:27:47 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=386#comment-286</guid> <description><![CDATA[Oh Schreck, das war zuviel. Muss wohl eine Entzugserscheinung sein, was mir hier in England am SCHRECKLICHSTEN fehlt, sind die intellektuellen Filmdiskussionen mit euch.;-) Wie Sie sehen, wurden im obigen Posting die meisten ae&#039;s mit ä&#039;s ersetzt. Dies ist eine wohlwollende Geste, die sich nicht zwangslaeufig, äh, zwangsläufig ständig wiederholen wird.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Oh Schreck, das war zuviel. Muss wohl eine Entzugserscheinung sein, was mir hier in England am SCHRECKLICHSTEN fehlt, sind die intellektuellen Filmdiskussionen mit euch.;-) Wie Sie sehen, wurden im obigen Posting die meisten ae&#8217;s mit ä&#8217;s ersetzt. Dies ist eine wohlwollende Geste, die sich nicht zwangslaeufig, äh, zwangsläufig ständig wiederholen wird.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Christoph</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/malpertuis-1972/comment-page-1/#comment-285</link> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:26:38 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=386#comment-285</guid> <description><![CDATA[Und das erstaunt dich? Ich gebe nur abermals mein geliebtes Schlagwort: Gesellschaftskritiksfetischismus. Oder auch: Wichtige Themen, historische Relevanz, filmreflexives Abstraktionsgeprotze...
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
Ja, du hast das ganz treffend beschrieben: Das Träumerische, Unwirkliche, Surreale, Fantastische,  Maerchenhafte und Extreme hat bei der Mehrheit der Kritiker und Filmwissenschaftler einen schweren Stand, es ist ihnen zu unserioes, kuenstlerisch zu egoistisch und esoterisch, nicht relevant genug, zu sehr auf eine subjektive Rezeption abzielend und daher ungeeignet, grandios allgemeingueltige und trutzige Phrasen fuer Kritiken daraus zu dreschen und, wie du mit deiner Umschreibung von Naturalismus / Realismus als stilistische Präferenz schon indirekt beschrieben hast, angesehen als eine abstrakte Form von Verrat gegenueber der &quot;Wahrheitsfindung im Kino&quot; (Mir sträuben sich schon beim Schreiben die Nackenhaare) die im fruehen Tonfilm so schwer erkämpft werden musste. Dieser Kampf zieht bis heute weite Kreise und hat m. E. dieses voellig gestoerte Verhältnis der &quot;intellektuellen&quot; Filmkritik und Filmwissenschaft (= der unverantwortlichen, aber federfuehrenden hoechsten Instanz, sozusagen) zu all diesen wunderbaren, aber eben egozentrischen, spirituellen, persoenlichen, &quot;kleinen&quot;, &quot;unwichtigen&quot; Dingen auf dem Gewissen.
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
Ich bin im Verlauf des letzten Jahres zu der Ansicht gekommen, dass der filmische Surrealismus und das artifizielle Hollywood-Kino der 30iger bis 50iger sich geistig näher stehen als es vielleicht zunächst den Anschein hat - beide ergehen sich  gerne in Reizueberflutungen, die Sinne stimulierenden Eskapaden, die ihre eigenen unwirklichen Gesetze formen und von der weltlichen Logik losgeloest eine eigene artifizielle Existenz fuer sich erschaffen, in der die Ueberreste der Wirklichkeit zu merkwuerdigen Fratzen oder bizarr uebertriebenen Pastellbildern verformt werden. Ich denke hier natuerlich an ausgewählte Filme und auf viele trifft das nur szenenweise zu aber aus dieser Sichtweise heraus mag mir Alex vielleicht verzeihen, dass ich Filme wie z. B. THE SCARLETT EMPRESS, IMITATION OF LIFE, MAGNIFICENT OBSESSION, AN AMERICAN IN PARIS, A STREETCAR NAMED DESIRE (Ja, auch den - und ich lasse dich gerne raten, warum - wenn du so richtig surrealistisch sein willst, frag mich aber besser gar nicht erst), TEA AND SYMPATHY, THE SECRET GARDEN und VERTIGO natuerlich sowieso als mehr oder weniger, teilweise auch sehr, surrealistisch ansehe.
Daher das Gefuehl das Verrats. Fuer mehrere Jahrzehnte mussten Filmemacher fuer Realismus und ein soziales Bewusstsein in Filmen kaempfen und obwohl sich die Euphorie ueber den Ausgang dieser Schlacht inzwischen laengst in eine unproduktive Starre verwandelt hat, schielt man immer noch feindselig ins andere Lager, wo Surrealismus, Mainstream und Genre-Kino gemeinsam ihren Portwein schluerfen. Diesen Sieg kann man wohl in die 60iger und 70iger datieren und obwohl Surrealisten und Sozialisten besonders damals als Filmemacher einträchtig miteinander harmonierten, hatte ich immer das Gefuehl, dass der Uebermut des surrealistischen Films und seine kurze Hochzeit nicht zuletzt eine wieselflinke Trotzreaktion auf die E-Welle war. Nur mein Eindruck, nichts, was ich untermauern koennte.
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
Jedenfalls ist der Grundgedanke, die Realitaet oder ein ernsthaftes Realitätsempfinden als uninteressant abzuschieben und die stilistische Uebertreibung, bzw. uebertriebene Stilisierung in den Vordergrund zu stellen und an die Instinkte und Sehnsuechte des weltmueden Individuums zu appelieren, etwas das den Surrealismus und das alte Studio-Hollywood-Kino m. E. eindeutig eint. Man koennte nun mit gutem Recht argumentieren, dass das kommerzielle Kino ihn ausbeutet, aber was tut dann die andere Seite? Man waere bei einer Art Gut und Boese-Frage (!!!) angelangt, bei weisser und schwarzer Kino-Magie, schoener und schlechter Manipulation...
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
@ Tulse (specifically): Ich habe mir darueber in den letzten Wochen allerhand Gedanken und auch meine Hausaufgaben gemacht - im Netz (da ich derzeit keinen Zugriff auf entsprechende Literatur habe) mehrere unterschiedliche Definitionen des Begriffes &quot;Surrealismus&quot; &#039;nachgeschlagen&#039; die mich allesamt in meiner Ueberzeugung bekräftigt haben, dass du den offiziellen Begriff (offiziell? Hm. Was heisst das eigentlich?) mindestens ebenso kräftig selbst interpretierst und modellierst wie ich (woran ich nichts schlechtes erkennen kann, weil wir m. E. beide doch immer noch brav dem roten Faden folgen, den die offizielle Definition uns legt, sofern wir den Begriff verwenden wollen. Erbsenzählerei läuft selbigem nach meiner eigenen Interpretation uebrigens auch zuwider). Dass du dich dabei auf die offiziellen Wegbereiter der urspruenglichen Bewegung wie Max Ernst oder Dali sowie auf diverse Werke der Sekundärliteratur berufst, sollte dabei m. E. zweitrangig sein (ja, ich egozentrisches, rotzbubiges Stueck, ich) - sonst dreht man sich genauso im Kreis wie die James Bond-Fans, die ueber die Modernisierung ihres Idols jammern, einerseits zurecht, weil es ein stoischer Dinosaurier seiner Entstehungszeit ist, der eine Modernisierung und Verschiebung seiner Attituede auf Dauer nicht ueberleben kann, andererseits zu unrecht, weil man auch ein Dinosaurier-Skelett fuer andere Zeiten und ein anderes Umfeld frisieren muss, auch auf die Gefahr hin, dass sich die kleinen, markanten Schnoerkel abschaben.
&lt;br&gt;
Der Surrealismus ist sicherlich weniger antik als die Saurier, moechte ich meinen.^^
Und er ist, bzw. sollte gegen unsere moderne Erklaerungswut immun sein. Wo die Schwierigkeit in unseren Diskussionen darueber ihren Ursprung hat. Du willst erklärt haben, warum ich dieses und jenes surrealistisch finde waehrend ich dir unterschiebe, dass du Surrealismus nur dann (an)erkennst, wenn er dir ins Gesicht springt, bzw. ins Gesicht geklatscht wird.
[Auf den obigen Text komme ich irgendwann vielleicht noch einmal zu sprechen, dass ich ihn fuer misslungen halte, habe ich dir ja in meiner ueblichen Ruepelhaftigkeit schon mitgeteilt]
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
@ Sano:
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
DAUGHTERS OF DARKNESS koennte dir auch gefallen (wobei ich allerdings zunächst immer grundsätzlich davon ausgehe, dass dir Filme, ueber die wir gemeinsam schwärmen, immer erst einmal nicht zusagen;-), vor allem da er einen eigenen, abstrakten Fetischismus pflegt, mit Geschlechterrollen spielt (bzw. sexuelle Machtspiele ausgiebig einarbeitet) und die ikonographischen, &quot;klassischen&quot; Bilder des Vampirfilms mit sowohl extremer Stilisierung, die mich teilweise sogar ein wenig an Kubrick erinnert, und ploetzlichen Einbruechen extremen Realismus verknuepft. Eine äusserst reizvolle Mixtur, ungefähr so, als hätten Dario Argento und Douglas Sirk zusammengearbeitet (auch wenn Alex das wahrscheinlich so nicht unterschreiben wuerde;-).
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
PS:
@ Alex:
Mir ist uebrigens erst nach dem Lesen des Textes aufgegangen, das Kümel immerhin ein neuer Fetisch ist, den du sozusagen mir zu verdanken hast.^^ Das ist erfuellend und frustrierend zugleich - erfuellend, weil somit auch ich endlich DIR einmal etwas geben konnte (ich habe ja schon so einiges von dir) und frustrierend, weil ich erst eine solche, hm, voluminoese Portwein-Pulle auspacken musste.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Und das erstaunt dich? Ich gebe nur abermals mein geliebtes Schlagwort: Gesellschaftskritiksfetischismus. Oder auch: Wichtige Themen, historische Relevanz, filmreflexives Abstraktionsgeprotze&#8230;<br
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/> Ja, du hast das ganz treffend beschrieben: Das Träumerische, Unwirkliche, Surreale, Fantastische,  Maerchenhafte und Extreme hat bei der Mehrheit der Kritiker und Filmwissenschaftler einen schweren Stand, es ist ihnen zu unserioes, kuenstlerisch zu egoistisch und esoterisch, nicht relevant genug, zu sehr auf eine subjektive Rezeption abzielend und daher ungeeignet, grandios allgemeingueltige und trutzige Phrasen fuer Kritiken daraus zu dreschen und, wie du mit deiner Umschreibung von Naturalismus / Realismus als stilistische Präferenz schon indirekt beschrieben hast, angesehen als eine abstrakte Form von Verrat gegenueber der &#8220;Wahrheitsfindung im Kino&#8221; (Mir sträuben sich schon beim Schreiben die Nackenhaare) die im fruehen Tonfilm so schwer erkämpft werden musste. Dieser Kampf zieht bis heute weite Kreise und hat m. E. dieses voellig gestoerte Verhältnis der &#8220;intellektuellen&#8221; Filmkritik und Filmwissenschaft (= der unverantwortlichen, aber federfuehrenden hoechsten Instanz, sozusagen) zu all diesen wunderbaren, aber eben egozentrischen, spirituellen, persoenlichen, &#8220;kleinen&#8221;, &#8220;unwichtigen&#8221; Dingen auf dem Gewissen.<br
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/> Ich bin im Verlauf des letzten Jahres zu der Ansicht gekommen, dass der filmische Surrealismus und das artifizielle Hollywood-Kino der 30iger bis 50iger sich geistig näher stehen als es vielleicht zunächst den Anschein hat &#8211; beide ergehen sich  gerne in Reizueberflutungen, die Sinne stimulierenden Eskapaden, die ihre eigenen unwirklichen Gesetze formen und von der weltlichen Logik losgeloest eine eigene artifizielle Existenz fuer sich erschaffen, in der die Ueberreste der Wirklichkeit zu merkwuerdigen Fratzen oder bizarr uebertriebenen Pastellbildern verformt werden. Ich denke hier natuerlich an ausgewählte Filme und auf viele trifft das nur szenenweise zu aber aus dieser Sichtweise heraus mag mir Alex vielleicht verzeihen, dass ich Filme wie z. B. THE SCARLETT EMPRESS, IMITATION OF LIFE, MAGNIFICENT OBSESSION, AN AMERICAN IN PARIS, A STREETCAR NAMED DESIRE (Ja, auch den &#8211; und ich lasse dich gerne raten, warum &#8211; wenn du so richtig surrealistisch sein willst, frag mich aber besser gar nicht erst), TEA AND SYMPATHY, THE SECRET GARDEN und VERTIGO natuerlich sowieso als mehr oder weniger, teilweise auch sehr, surrealistisch ansehe.<br
/> Daher das Gefuehl das Verrats. Fuer mehrere Jahrzehnte mussten Filmemacher fuer Realismus und ein soziales Bewusstsein in Filmen kaempfen und obwohl sich die Euphorie ueber den Ausgang dieser Schlacht inzwischen laengst in eine unproduktive Starre verwandelt hat, schielt man immer noch feindselig ins andere Lager, wo Surrealismus, Mainstream und Genre-Kino gemeinsam ihren Portwein schluerfen. Diesen Sieg kann man wohl in die 60iger und 70iger datieren und obwohl Surrealisten und Sozialisten besonders damals als Filmemacher einträchtig miteinander harmonierten, hatte ich immer das Gefuehl, dass der Uebermut des surrealistischen Films und seine kurze Hochzeit nicht zuletzt eine wieselflinke Trotzreaktion auf die E-Welle war. Nur mein Eindruck, nichts, was ich untermauern koennte.<br
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/> Jedenfalls ist der Grundgedanke, die Realitaet oder ein ernsthaftes Realitätsempfinden als uninteressant abzuschieben und die stilistische Uebertreibung, bzw. uebertriebene Stilisierung in den Vordergrund zu stellen und an die Instinkte und Sehnsuechte des weltmueden Individuums zu appelieren, etwas das den Surrealismus und das alte Studio-Hollywood-Kino m. E. eindeutig eint. Man koennte nun mit gutem Recht argumentieren, dass das kommerzielle Kino ihn ausbeutet, aber was tut dann die andere Seite? Man waere bei einer Art Gut und Boese-Frage (!!!) angelangt, bei weisser und schwarzer Kino-Magie, schoener und schlechter Manipulation&#8230;<br
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/> @ Tulse (specifically): Ich habe mir darueber in den letzten Wochen allerhand Gedanken und auch meine Hausaufgaben gemacht &#8211; im Netz (da ich derzeit keinen Zugriff auf entsprechende Literatur habe) mehrere unterschiedliche Definitionen des Begriffes &#8220;Surrealismus&#8221; &#8216;nachgeschlagen&#8217; die mich allesamt in meiner Ueberzeugung bekräftigt haben, dass du den offiziellen Begriff (offiziell? Hm. Was heisst das eigentlich?) mindestens ebenso kräftig selbst interpretierst und modellierst wie ich (woran ich nichts schlechtes erkennen kann, weil wir m. E. beide doch immer noch brav dem roten Faden folgen, den die offizielle Definition uns legt, sofern wir den Begriff verwenden wollen. Erbsenzählerei läuft selbigem nach meiner eigenen Interpretation uebrigens auch zuwider). Dass du dich dabei auf die offiziellen Wegbereiter der urspruenglichen Bewegung wie Max Ernst oder Dali sowie auf diverse Werke der Sekundärliteratur berufst, sollte dabei m. E. zweitrangig sein (ja, ich egozentrisches, rotzbubiges Stueck, ich) &#8211; sonst dreht man sich genauso im Kreis wie die James Bond-Fans, die ueber die Modernisierung ihres Idols jammern, einerseits zurecht, weil es ein stoischer Dinosaurier seiner Entstehungszeit ist, der eine Modernisierung und Verschiebung seiner Attituede auf Dauer nicht ueberleben kann, andererseits zu unrecht, weil man auch ein Dinosaurier-Skelett fuer andere Zeiten und ein anderes Umfeld frisieren muss, auch auf die Gefahr hin, dass sich die kleinen, markanten Schnoerkel abschaben.<br
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/> Der Surrealismus ist sicherlich weniger antik als die Saurier, moechte ich meinen.^^<br
/> Und er ist, bzw. sollte gegen unsere moderne Erklaerungswut immun sein. Wo die Schwierigkeit in unseren Diskussionen darueber ihren Ursprung hat. Du willst erklärt haben, warum ich dieses und jenes surrealistisch finde waehrend ich dir unterschiebe, dass du Surrealismus nur dann (an)erkennst, wenn er dir ins Gesicht springt, bzw. ins Gesicht geklatscht wird.<br
/> [Auf den obigen Text komme ich irgendwann vielleicht noch einmal zu sprechen, dass ich ihn fuer misslungen halte, habe ich dir ja in meiner ueblichen Ruepelhaftigkeit schon mitgeteilt]<br
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/> @ Sano:<br
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/> DAUGHTERS OF DARKNESS koennte dir auch gefallen (wobei ich allerdings zunächst immer grundsätzlich davon ausgehe, dass dir Filme, ueber die wir gemeinsam schwärmen, immer erst einmal nicht zusagen;-), vor allem da er einen eigenen, abstrakten Fetischismus pflegt, mit Geschlechterrollen spielt (bzw. sexuelle Machtspiele ausgiebig einarbeitet) und die ikonographischen, &#8220;klassischen&#8221; Bilder des Vampirfilms mit sowohl extremer Stilisierung, die mich teilweise sogar ein wenig an Kubrick erinnert, und ploetzlichen Einbruechen extremen Realismus verknuepft. Eine äusserst reizvolle Mixtur, ungefähr so, als hätten Dario Argento und Douglas Sirk zusammengearbeitet (auch wenn Alex das wahrscheinlich so nicht unterschreiben wuerde;-).<br
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/> PS:<br
/> @ Alex:<br
/> Mir ist uebrigens erst nach dem Lesen des Textes aufgegangen, das Kümel immerhin ein neuer Fetisch ist, den du sozusagen mir zu verdanken hast.^^ Das ist erfuellend und frustrierend zugleich &#8211; erfuellend, weil somit auch ich endlich DIR einmal etwas geben konnte (ich habe ja schon so einiges von dir) und frustrierend, weil ich erst eine solche, hm, voluminoese Portwein-Pulle auspacken musste.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Sano</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/malpertuis-1972/comment-page-1/#comment-281</link> <dc:creator>Sano</dc:creator> <pubDate>Tue, 23 Jun 2009 14:25:28 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=386#comment-281</guid> <description><![CDATA[Kenne selbst noch nichts von Kümel, aber nachdem Christoph und du so enthusiastisch seid, wird es wohl meine Leidenschaften so ziemlich treffen.
Wieder mal einer dieser Filmemacher, von denen man immer wieder irgendwas hört oder liest, die aber aus dem kollektiven Cineastengedächtnis in eine &quot;Kult&quot;-Nische verdrängt worden sind.
Was mich an unserer Gesellschaft, aber auch spezifisch an der Filmgeschichte erstaunt, ist dass beinahe alle Filme die surreal, phantastisch, märchenhaft, oder sonstwie unheimlich sind, aus der gängigen Filmrezeption/diskussion verbannt werden. Extremes in jeglicher Form scheint nicht sehr beliebt zu sein, außer es steht in Verbindung zu klaren Intellektuellen Ideenkonstrukten (mit Betonung auf klar). Oder es ist halt ein irgendwie legendärer Filmemacher wie Godard, Bunuel, Bergman oder Kubrick. Das schaut man sich dann auch an....
Realismus und Naturalismus scheinen in Kombination mit (kritischem) Humanismus, die Stilistischen und Inhaltlichen Präferenzen des 20. Jahrhunderts zu sein.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Kenne selbst noch nichts von Kümel, aber nachdem Christoph und du so enthusiastisch seid, wird es wohl meine Leidenschaften so ziemlich treffen.<br
/> Wieder mal einer dieser Filmemacher, von denen man immer wieder irgendwas hört oder liest, die aber aus dem kollektiven Cineastengedächtnis in eine &#8220;Kult&#8221;-Nische verdrängt worden sind.</p><p>Was mich an unserer Gesellschaft, aber auch spezifisch an der Filmgeschichte erstaunt, ist dass beinahe alle Filme die surreal, phantastisch, märchenhaft, oder sonstwie unheimlich sind, aus der gängigen Filmrezeption/diskussion verbannt werden. Extremes in jeglicher Form scheint nicht sehr beliebt zu sein, außer es steht in Verbindung zu klaren Intellektuellen Ideenkonstrukten (mit Betonung auf klar). Oder es ist halt ein irgendwie legendärer Filmemacher wie Godard, Bunuel, Bergman oder Kubrick. Das schaut man sich dann auch an&#8230;.</p><p>Realismus und Naturalismus scheinen in Kombination mit (kritischem) Humanismus, die Stilistischen und Inhaltlichen Präferenzen des 20. Jahrhunderts zu sein.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>