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> <channel><title>Kommentare zu: Ein Loblied auf Yasuzô Masumura&#8230;</title> <atom:link href="http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/</link> <description></description> <lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 11:50:06 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Sano</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3178</link> <dc:creator>Sano</dc:creator> <pubDate>Mon, 20 Dec 2010 04:20:06 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3178</guid> <description>Die Hoffnung stirbt bekanntlich - auch bei uns - zuletzt...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hoffnung stirbt bekanntlich &#8211; auch bei uns &#8211; zuletzt&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Christoph</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3175</link> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <pubDate>Mon, 20 Dec 2010 03:12:28 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3175</guid> <description>Angesichts des epischen Aufwands, der in den episch ausufernden Text geflossen ist, und der epischen Wartezeit, fällt der Optimismus schwer, doch wir werden versuchen, standhaft zu bleiben. :P</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts des epischen Aufwands, der in den episch ausufernden Text geflossen ist, und der epischen Wartezeit, fällt der Optimismus schwer, doch wir werden versuchen, standhaft zu bleiben. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: mono.micha</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3174</link> <dc:creator>mono.micha</dc:creator> <pubDate>Sun, 19 Dec 2010 21:45:41 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3174</guid> <description>Meinen Informationen zufolge soll das Heft noch kommen. Also: durchhalten und optimistisch bleiben! ;-)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Meinen Informationen zufolge soll das Heft noch kommen. Also: durchhalten und optimistisch bleiben! <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Christoph</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3153</link> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <pubDate>Fri, 17 Dec 2010 01:01:31 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3153</guid> <description>Hm, was wird wohl aus unserem Masumura-Text werden? Es kommt anscheinend so, wie es kommen muss: Den sich jeden Zugang zu ordentlichem, formschönen Filmgeschreibsel verschangelnden ET-Autoren werden die Tore zu den Bächen der Printmedien auf ewig verschlossen bleiben und nie wird sich unsere eigene Ultrakunst in Form gedruckter Seiten materialisieren und dem papierfetischistischen Cinesnob offenbaren!
Es ist ein Jammer. Mögen die Götter des Cinelymp mit uns sein.
&quot;Unfassbar&quot; klingt gut. Ich erwarte jetzt von Suzuki natürlich nichts geringeres als den totalen Sleaze, bzw. &quot;P.leaze&quot;.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hm, was wird wohl aus unserem Masumura-Text werden? Es kommt anscheinend so, wie es kommen muss: Den sich jeden Zugang zu ordentlichem, formschönen Filmgeschreibsel verschangelnden ET-Autoren werden die Tore zu den Bächen der Printmedien auf ewig verschlossen bleiben und nie wird sich unsere eigene Ultrakunst in Form gedruckter Seiten materialisieren und dem papierfetischistischen Cinesnob offenbaren!</p><p>Es ist ein Jammer. Mögen die Götter des Cinelymp mit uns sein.</p><p>&#8220;Unfassbar&#8221; klingt gut. Ich erwarte jetzt von Suzuki natürlich nichts geringeres als den totalen Sleaze, bzw. &#8220;P.leaze&#8221;.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Sano</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3145</link> <dc:creator>Sano</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 20:58:15 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3145</guid> <description>Da bin ich ziemlich zuversichtlich. Und falls nicht, warten dennoch unzählige &quot;unfassbar&quot;-Ausrufe auf dich. ;-)
EDIT: Ich war aber auch mal wieder am spekulieren, was wohl aus unserem Masumuratext werden wird...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich ziemlich zuversichtlich. Und falls nicht, warten dennoch unzählige &#8220;unfassbar&#8221;-Ausrufe auf dich. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p><p>EDIT: Ich war aber auch mal wieder am spekulieren, was wohl aus unserem Masumuratext werden wird&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Christoph</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3144</link> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 20:04:44 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3144</guid> <description>Nein, ich habe mich nur über diesen plötzlichen &quot;Überfall&quot; gewundert. ;-)
Ich bin gespannt, ob Suzuki auch noch ein Lieblingsregisseur von mir wird. Ich liebe zwar BRANDED TO KILL, aber mit TOKYO DRIFTER konnte ich ja, entgegen meiner Liebe für Schangel, kaum etwas anfangen.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich habe mich nur über diesen plötzlichen &#8220;Überfall&#8221; gewundert. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br
/> Ich bin gespannt, ob Suzuki auch noch ein Lieblingsregisseur von mir wird. Ich liebe zwar BRANDED TO KILL, aber mit TOKYO DRIFTER konnte ich ja, entgegen meiner Liebe für Schangel, kaum etwas anfangen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Sano</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3143</link> <dc:creator>Sano</dc:creator> <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 19:28:46 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3143</guid> <description>Doch doch, das war schon so gemeint. :-)</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Doch doch, das war schon so gemeint. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Christoph</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3137</link> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <pubDate>Tue, 14 Dec 2010 08:13:07 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3137</guid> <description>:P...
...
???!?!?...
... :lol:</description> <content:encoded><![CDATA[<p> <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> &#8230;</p><p>&#8230;</p><p>???!?!?&#8230;</p><p>&#8230; <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_lol.gif' alt=':lol:' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Sano</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-3135</link> <dc:creator>Sano</dc:creator> <pubDate>Tue, 14 Dec 2010 05:48:56 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-3135</guid> <description>Hmm, bin zufällig wieder über deinen (inzwischen schon etwas älteren Masumura-Artikel gestolpert ;-) ), und habe vor allem die Kommentare teilweise noch einmal gelesen. Inzwischen haben wir uns ja schon ein paar Masumuras mehr zu Gemüte geführt, und obwohl ich ihm bei weitem nicht so viel abgewinnen konnte wie du, habe ich spätestens seit &quot;Naomi, die Unersättliche&quot; das Gefühl, endlich für ihn warm zu werden - etwas was ich mir ja schon immer gewünscht hatte, und was sich zunächst mit meiner übergroßen Begeisterung für &quot;Kisses&quot; auch zu manifestieren schien. Hätte also große Lust, demnächst mal mit dir (bei mir auf meinem miesen Fernseher) den zweiten Hanzo-Film zu schauen. Den haben wir ja bei unseren Sichtungen damals leider ausgelassen (und ich glaube mich zu erinnern, dass du den ersten Film der Reihe bereits kennst und schätzt).
Mit Ray bin ich wie du vielleicht denken kannst nicht viel weiter gekommen - aber zumindest mit genügend Filmen und Büchern bin ich inzwischen eingedeckt. &quot;Bigger than Life&quot; schaue ich mir aber doch lieber alleine an. Denke da werde ich einiges zu verdauen haben. Und so richtig traue ich mich an dieses bonbonbunte Familienroulette einfach nicht heran.
Bei Suzuki ist bei mir inzwischen eingetreten, was ich als angehender Verehrer seiner Leinwandkunst nicht erwartet hätte: &quot;Tokyo Drifter&quot; gefällt mir inzwischen besser als &quot;Branded to Kill&quot;. Vielleicht kann ich ja dein gewecktes Interesse am japanischen Film mit einer gemeinsamen Sichtung von Suzukis &quot;Story of a Prostitute&quot; weiter verstärken. Ein Vergleich mit Masumuras &quot;Red Angel&quot; drängt sich dabei auf, und ich wäre auf eine Diskussion darüber sehr erpicht!
Von Fukasaku kenne ich übrigens genau wie du auch nur &quot;Battle Royale&quot;. Aber was für ein Abschied von der Leinwand!! Ich glaube ja, dass der Film mit zunehmendem Alter mehr geschätzt werden wird. Weiß aber nicht so recht, was ich von der kürzlich in Japan gestarteten 3D-Verwurstung halten soll...</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, bin zufällig wieder über deinen (inzwischen schon etwas älteren Masumura-Artikel gestolpert <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ), und habe vor allem die Kommentare teilweise noch einmal gelesen. Inzwischen haben wir uns ja schon ein paar Masumuras mehr zu Gemüte geführt, und obwohl ich ihm bei weitem nicht so viel abgewinnen konnte wie du, habe ich spätestens seit &#8220;Naomi, die Unersättliche&#8221; das Gefühl, endlich für ihn warm zu werden &#8211; etwas was ich mir ja schon immer gewünscht hatte, und was sich zunächst mit meiner übergroßen Begeisterung für &#8220;Kisses&#8221; auch zu manifestieren schien. Hätte also große Lust, demnächst mal mit dir (bei mir auf meinem miesen Fernseher) den zweiten Hanzo-Film zu schauen. Den haben wir ja bei unseren Sichtungen damals leider ausgelassen (und ich glaube mich zu erinnern, dass du den ersten Film der Reihe bereits kennst und schätzt).</p><p>Mit Ray bin ich wie du vielleicht denken kannst nicht viel weiter gekommen &#8211; aber zumindest mit genügend Filmen und Büchern bin ich inzwischen eingedeckt. &#8220;Bigger than Life&#8221; schaue ich mir aber doch lieber alleine an. Denke da werde ich einiges zu verdauen haben. Und so richtig traue ich mich an dieses bonbonbunte Familienroulette einfach nicht heran.</p><p>Bei Suzuki ist bei mir inzwischen eingetreten, was ich als angehender Verehrer seiner Leinwandkunst nicht erwartet hätte: &#8220;Tokyo Drifter&#8221; gefällt mir inzwischen besser als &#8220;Branded to Kill&#8221;. Vielleicht kann ich ja dein gewecktes Interesse am japanischen Film mit einer gemeinsamen Sichtung von Suzukis &#8220;Story of a Prostitute&#8221; weiter verstärken. Ein Vergleich mit Masumuras &#8220;Red Angel&#8221; drängt sich dabei auf, und ich wäre auf eine Diskussion darüber sehr erpicht!</p><p>Von Fukasaku kenne ich übrigens genau wie du auch nur &#8220;Battle Royale&#8221;. Aber was für ein Abschied von der Leinwand!! Ich glaube ja, dass der Film mit zunehmendem Alter mehr geschätzt werden wird. Weiß aber nicht so recht, was ich von der kürzlich in Japan gestarteten 3D-Verwurstung halten soll&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Christoph</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/comment-page-1/#comment-2498</link> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 03:11:14 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2197#comment-2498</guid> <description>@ Lukas:
Nein, zu scharf auf keinen Fall. Ich würde sehr wahrscheinlich ähnlich auf eine derartige Kritik an einem meiner Texte reagieren (seltsamerweise hat sich bisher noch niemand so an meinen zahlreichen alten, unmöglichen Texten in der OFDb vergangen). Die Attribute, die ich verwendet habe, sind schließlich nicht gerade das, was man als Überzeugungstäter gerne von sich liest.
Im Bezug auf Kategorien hast du ins Schwarze getroffen; gerade weil die wenigsten zwischen funktionellem Gebrauch solcher Begriffe wie &quot;Exploitation&quot; oder &quot;Genrekino&quot; und der häufig schmähenden Konnotation dieser Begriffe differenzieren, bemühe ich persönlich mich inzwischen darum, sie zu vermeiden, bzw. (und ob das so ideal ist, weiß ich nicht) meine Attitüde bei ihrem Gebrauch zu erklären, um keine Missverständnisse zuzulassen (eben weil ich mir nie sicher genug bin, dass die Oberflächlichkeit solcher Kategorisierungen oder auch nur Scheinkategorisierung von jedem so begriffen wird. Nur hier misstraue ich dem Leser oft gänzlich was kein angenehmes Gefühl ist). Gerade den Begriff &quot;Genrekino&quot; benutze ich ausgesprochen häufig, bin aber nie ganz glücklich damit, da ich die ewige Unterscheidung zwischen Genre- und Autorenkino (oder, um es noch ein wenig auf die Spitze zu treiben, Genre- und Arthousekino) für eine kunstfeindliche Todsünde halte. Andererseits kann man mit dem Begriff auch spielen und den Leser von vornherein in eine bestimmte Richtung lenken aber das ist dann eben auch meist ein Spiel mit heißen Steinen.
Mit Auteurismus hat das eigentlich eher wenig zu tun, vielmehr steht in solchen Fällen mehr der Wunsch im Vordergrund, ein geschätzter Filmemacher würde mehr Respekt und intellektuelle Zuwendung (nicht nur von der Filmkritik) erhalten - egal aus welchen Gründen, Hauptsache Respekt. In deiner Aussage
&lt;i&gt;&quot;wobei ich durchaus auch Auteurist bin, aber es inzwischen oft interessanter finde, die Differenzen und Varianten innerhalb eines Werks zu untersuchen als einen roten Faden zu behaupten.&quot;&lt;/i&gt;
entdecke ich durchaus mein eigenes Hauptinteresse wieder. Ich finde nichts öder als einschlägige Publikationen zu einem an sich wandelbaren Filmemacher, in denen auf Biegen und Brechen versucht wird, ein Netz aus thematischen und stilistischen Eckpunkten um ein unebenes Werk zu spannen - eben einen roten Faden zu ziehen. Das ist nicht nur stur sondern auch kontraproduktiv, weil man sich bei der Rezeption der Filme Gewalt antun muss, um im eigenen Rahmen zu bleiben. Leider ist dieser Ansatz aber relativ populär, sonst müsste man sich nicht in schöner Regelmäßigkeit dafür verteidigen, den wenig geschätzten und verrissenen  weil &quot;aus der Reihe tanzenden&quot; Film X des eigentlich beliebten und anerkannten Regisseurs Y zu verehren.
Ich hoffe, dass du beim Lesen des Masumura-Textes nicht den Eindruck bekommen hast, ich würde mich mit Gewalt um eine Brücke bemühen zwischen &quot;Akumyo&quot; und den früheren Masumuras. Vielleicht fehlen einfach ein paar mehr Ausführungen zu dem &quot;neuen&quot; Masumura, der in diesem Film durchscheint, der moralisch in ein anderes Stadium und in einer faszinierenden, großartigen ästhetischen Plan- und Ziellosigkeit angekommen ist (die zumindest ich so in seinen doch ausgesprochen homogenen frühen Filmen noch nicht entdeckt habe). Die Veränderung, den Wandel anhand der wenigen verbleibenden Kontinuitäten und ihrer perspektivischen Verschiebung, ihrer Umbettung herauszuarbeiten, ist auch eine Kunst und wenn der Versuch misslingt, kommt es sehr leicht zu Missverständnissen wie dem aktuellen zwischen dir und mir.
&lt;i&gt;Ansonsten und nur um das klarzustellen: Auch ich bin sehr dafür, Exploitation intellektuell, ästhetisch, politisch und in jeder möglichen anderen Hinsicht ernst zu nehmen, auch für mich sind neorealistische Jugenddramen nicht per se politischer, “moralischer” (oder auch nur realistischer) als pinku eigas. Aber ich halte es doch immer für sinnvoll, sich anzuschauen, in welchem sowohl zeitgeschichtlichen als auch filmindustriellen Kontext Filme entstehen und etwaige Unterschiede dann auch zu benennen. “Exploitation” steht ja nicht nur für einen ästhetischen Modus, sondern auch für ein sehr spezifisches Segment der Kulturindustrie, für eine sehr spezifische Form des soziokulturellen Diskurses, der einige Türen öffnet, andere aber auch verschließt.&lt;/i&gt;
Sehe ich alles sehr, sehr ähnlich wobei &quot;Exploitation&quot; für mich vielleicht doch zu größeren Teilen ein ästhetischer (und auch dramaturgischer, manipulativer) Modus ist als ein industrielles. Das Erscheinunsbild von Exploitation in verschiedenen Kinokulturen sagt oft eine Menge über die Kultur des jeweiligen Kinolandes im Allgemeinen aus, auch wenn man mit solch gröben Rückschlüssen sicherlich vorsichtig hantieren muss und sich nicht darauf allein stützen kann. Natürlich ist der Begriff &quot;Exploitation&quot; in diesem Fall weiter gefasst und beinhaltet nicht nur die schmuddelig-gewalttätig-erotische Exploitation nach üblichem Verständnis, sondern auch die Exploitation eines Douglas Sirk, die sich so sehr ähnlich bei Masumura wiederfindet.
Allerdings verschließt sich, plakativ gesprochen, das Arthousekino (jetzt geht&#039;s los!) durch seine tedenziell stärkere Konkretisierung seiner Themen oft mehr Türen als das Genrekino (...), wo zunächst nur profan oder esoterisch motivierte Bewegungen, Reaktionen, Provokationen und Spekulationen behauptet werden und alles andere zumindest äußerlich an zweiter Stelle steht. Dadurch kollidieren manchmal mehr verschiedene Faktoren und die Reibung ist stärker. Und das führt mich dann schlussendlich dazu, &quot;Seisaku&#039;s Wife&quot; mehr zu mögen als &quot;Kisses&quot;, obwohl sich beide zahlreiche erzählerische Impulse teilen.
Glücklicherweise habe ich &quot;A False Student&quot; schon aufgetrieben, allerdings ist die Bildqualität zum Heulen. Aber für seine Kinogötter bringt man ja so manches Opfer - wie auch kürzlich bei dem großartigen &quot;Arcana&quot; (das könnte übrigens ein Film für dich sein, wenn ich mir den 60iger / 70iger-Abschnitt deiner Jahrhundert-Bestenliste ansehe) den auch endlich mal jemand herausbringen sollte (genauso wie mehr von Masumura und auch dem von dir erwähnten Wakamatsu, von dem ich bislang nur die vier Filme auf der Berlinale 2008 gesehen und weitgehend [abgesehen von dem doch sehr extremen &quot;Ecstasy of the Angels&quot;] sehr genossen habe. Wakamatsu ist auch der angenehme Fall eines Filmemachers, der anscheinend Exploitation gar nicht so sehr als Limitierung sondern viel mehr als politische Provokation genießt was nicht immer ganz einfach, aber immer interessant und ergiebig ist. Leider musste ich die Berlinale dieses Jahr auslassen und somit ist mir auch &quot;Caterpillar&quot; entgangen.)
Ich würde jetzt den Absatz über deinen Text gerne aus dem Post editieren, aber das würde dieser Diskussion ihren Ausgangspunkt nehmen, daher lasse ich es widerwillig drin.
@ Sano:
Nur kurz, weil wir das meiste ja schon ausführlich besprochen haben. Mein Beitrag ist natürlich &quot;nur&quot; ungefilterte Euphorie - daher ist diese Diskussion eine gesunde Ergänzung.
Wir sollten demnächst mal zusammen einen Masumura gucken - oder vielleicht auch einen Ozu, eventuell gelingt es dir dann ja, mich mit deinem Enthusiasmus für diesen von mir mit Skepsis betrachteten Regisseur anzustecken. (&quot;Afraid to Die&quot; wird auch demnächst gesichtet...8-) Jetzt müsste ich nur noch DER GARTEN EDEN, seinen italienischen Film von 1980 finden - gerade der spitzt mich natürlich extrem an - mein japanischer Lieblingsregisseur in meinem Lieblingsfilmland...)
Leider ist mein Entdeckergeist hinsichtlich des japanischen Kinos immer noch sehr beschränkt und ich bin wohl immer noch recht ignorant aber nachdem ich mich in den letzten Jahren mit diversen amerikanischen, britischen und italienischen Regisseuren ausführlich beschäftigt habe, ist meine junge Masumura-Obsession vielleicht der erste Schritt in eine neue Richtung. Leider fühle ich mich gerade bei Filmen, die explizit japanische Themen behandeln, ein wenig außen vor, da mir die Kultur / Mentalität immer noch sehr fremd ist und ich über das politische Geschehen und die Geschichte des Landes kaum etwas weiß.
Fukasaku harrt noch einer wirklichen Begutachtung meinerseits, da ich momentan nur (Überraschung...) BATTLE ROYALE kenne. Zwei seiner Yakuza-Filme liegen hier aber auch schon herum und warten auf die richtige Zeit und Stimmung.
Suzuki ist mir nach nur zwei Filmen schon sehr spanisch. Während BRANDED TO KILL sicherlich auf seine Weise großartig ist (müsste mir aber endlich mal meine ungesichtete Rapid Eye-DVD ansehen nachdem ich den Film im Kino zweimal mit vertauschtem 3. und 4. Akt gesehen habe), hat mir TOYKO DRIFTER, wie du weißt, fast nichts gegeben (obwohl er so schön verspielt, psychedelisch und surreal ist - und so etwas mag ich grundsätzlich ja sehr).
Von Nicholas Ray hast du ja jetzt eine kleine, aber feine Auswahl zusammen. Ich muss wohl nicht betonen, wie sehr ich mich über das ein oder andere Review von dir freuen würde. BIGGER THAN LIFE sollten wir aber wirklich zusammen gucken. Besonders gespannt bin ich auf jeden Fall auf deine Gedanken zu KING OF KINGS, einem im wortwörtlichsten Sinne monumental gescheiterten Filmexperiment, dessen theoretische / filmische Reize allerdings beachtlich sind.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>@ Lukas:</p><p>Nein, zu scharf auf keinen Fall. Ich würde sehr wahrscheinlich ähnlich auf eine derartige Kritik an einem meiner Texte reagieren (seltsamerweise hat sich bisher noch niemand so an meinen zahlreichen alten, unmöglichen Texten in der OFDb vergangen). Die Attribute, die ich verwendet habe, sind schließlich nicht gerade das, was man als Überzeugungstäter gerne von sich liest.</p><p>Im Bezug auf Kategorien hast du ins Schwarze getroffen; gerade weil die wenigsten zwischen funktionellem Gebrauch solcher Begriffe wie &#8220;Exploitation&#8221; oder &#8220;Genrekino&#8221; und der häufig schmähenden Konnotation dieser Begriffe differenzieren, bemühe ich persönlich mich inzwischen darum, sie zu vermeiden, bzw. (und ob das so ideal ist, weiß ich nicht) meine Attitüde bei ihrem Gebrauch zu erklären, um keine Missverständnisse zuzulassen (eben weil ich mir nie sicher genug bin, dass die Oberflächlichkeit solcher Kategorisierungen oder auch nur Scheinkategorisierung von jedem so begriffen wird. Nur hier misstraue ich dem Leser oft gänzlich was kein angenehmes Gefühl ist). Gerade den Begriff &#8220;Genrekino&#8221; benutze ich ausgesprochen häufig, bin aber nie ganz glücklich damit, da ich die ewige Unterscheidung zwischen Genre- und Autorenkino (oder, um es noch ein wenig auf die Spitze zu treiben, Genre- und Arthousekino) für eine kunstfeindliche Todsünde halte. Andererseits kann man mit dem Begriff auch spielen und den Leser von vornherein in eine bestimmte Richtung lenken aber das ist dann eben auch meist ein Spiel mit heißen Steinen.</p><p>Mit Auteurismus hat das eigentlich eher wenig zu tun, vielmehr steht in solchen Fällen mehr der Wunsch im Vordergrund, ein geschätzter Filmemacher würde mehr Respekt und intellektuelle Zuwendung (nicht nur von der Filmkritik) erhalten &#8211; egal aus welchen Gründen, Hauptsache Respekt. In deiner Aussage</p><p><i>&#8220;wobei ich durchaus auch Auteurist bin, aber es inzwischen oft interessanter finde, die Differenzen und Varianten innerhalb eines Werks zu untersuchen als einen roten Faden zu behaupten.&#8221;</i></p><p>entdecke ich durchaus mein eigenes Hauptinteresse wieder. Ich finde nichts öder als einschlägige Publikationen zu einem an sich wandelbaren Filmemacher, in denen auf Biegen und Brechen versucht wird, ein Netz aus thematischen und stilistischen Eckpunkten um ein unebenes Werk zu spannen &#8211; eben einen roten Faden zu ziehen. Das ist nicht nur stur sondern auch kontraproduktiv, weil man sich bei der Rezeption der Filme Gewalt antun muss, um im eigenen Rahmen zu bleiben. Leider ist dieser Ansatz aber relativ populär, sonst müsste man sich nicht in schöner Regelmäßigkeit dafür verteidigen, den wenig geschätzten und verrissenen  weil &#8220;aus der Reihe tanzenden&#8221; Film X des eigentlich beliebten und anerkannten Regisseurs Y zu verehren.</p><p>Ich hoffe, dass du beim Lesen des Masumura-Textes nicht den Eindruck bekommen hast, ich würde mich mit Gewalt um eine Brücke bemühen zwischen &#8220;Akumyo&#8221; und den früheren Masumuras. Vielleicht fehlen einfach ein paar mehr Ausführungen zu dem &#8220;neuen&#8221; Masumura, der in diesem Film durchscheint, der moralisch in ein anderes Stadium und in einer faszinierenden, großartigen ästhetischen Plan- und Ziellosigkeit angekommen ist (die zumindest ich so in seinen doch ausgesprochen homogenen frühen Filmen noch nicht entdeckt habe). Die Veränderung, den Wandel anhand der wenigen verbleibenden Kontinuitäten und ihrer perspektivischen Verschiebung, ihrer Umbettung herauszuarbeiten, ist auch eine Kunst und wenn der Versuch misslingt, kommt es sehr leicht zu Missverständnissen wie dem aktuellen zwischen dir und mir.</p><p><i>Ansonsten und nur um das klarzustellen: Auch ich bin sehr dafür, Exploitation intellektuell, ästhetisch, politisch und in jeder möglichen anderen Hinsicht ernst zu nehmen, auch für mich sind neorealistische Jugenddramen nicht per se politischer, “moralischer” (oder auch nur realistischer) als pinku eigas. Aber ich halte es doch immer für sinnvoll, sich anzuschauen, in welchem sowohl zeitgeschichtlichen als auch filmindustriellen Kontext Filme entstehen und etwaige Unterschiede dann auch zu benennen. “Exploitation” steht ja nicht nur für einen ästhetischen Modus, sondern auch für ein sehr spezifisches Segment der Kulturindustrie, für eine sehr spezifische Form des soziokulturellen Diskurses, der einige Türen öffnet, andere aber auch verschließt.</i></p><p>Sehe ich alles sehr, sehr ähnlich wobei &#8220;Exploitation&#8221; für mich vielleicht doch zu größeren Teilen ein ästhetischer (und auch dramaturgischer, manipulativer) Modus ist als ein industrielles. Das Erscheinunsbild von Exploitation in verschiedenen Kinokulturen sagt oft eine Menge über die Kultur des jeweiligen Kinolandes im Allgemeinen aus, auch wenn man mit solch gröben Rückschlüssen sicherlich vorsichtig hantieren muss und sich nicht darauf allein stützen kann. Natürlich ist der Begriff &#8220;Exploitation&#8221; in diesem Fall weiter gefasst und beinhaltet nicht nur die schmuddelig-gewalttätig-erotische Exploitation nach üblichem Verständnis, sondern auch die Exploitation eines Douglas Sirk, die sich so sehr ähnlich bei Masumura wiederfindet.</p><p>Allerdings verschließt sich, plakativ gesprochen, das Arthousekino (jetzt geht&#8217;s los!) durch seine tedenziell stärkere Konkretisierung seiner Themen oft mehr Türen als das Genrekino (&#8230;), wo zunächst nur profan oder esoterisch motivierte Bewegungen, Reaktionen, Provokationen und Spekulationen behauptet werden und alles andere zumindest äußerlich an zweiter Stelle steht. Dadurch kollidieren manchmal mehr verschiedene Faktoren und die Reibung ist stärker. Und das führt mich dann schlussendlich dazu, &#8220;Seisaku&#8217;s Wife&#8221; mehr zu mögen als &#8220;Kisses&#8221;, obwohl sich beide zahlreiche erzählerische Impulse teilen.</p><p>Glücklicherweise habe ich &#8220;A False Student&#8221; schon aufgetrieben, allerdings ist die Bildqualität zum Heulen. Aber für seine Kinogötter bringt man ja so manches Opfer &#8211; wie auch kürzlich bei dem großartigen &#8220;Arcana&#8221; (das könnte übrigens ein Film für dich sein, wenn ich mir den 60iger / 70iger-Abschnitt deiner Jahrhundert-Bestenliste ansehe) den auch endlich mal jemand herausbringen sollte (genauso wie mehr von Masumura und auch dem von dir erwähnten Wakamatsu, von dem ich bislang nur die vier Filme auf der Berlinale 2008 gesehen und weitgehend [abgesehen von dem doch sehr extremen "Ecstasy of the Angels"] sehr genossen habe. Wakamatsu ist auch der angenehme Fall eines Filmemachers, der anscheinend Exploitation gar nicht so sehr als Limitierung sondern viel mehr als politische Provokation genießt was nicht immer ganz einfach, aber immer interessant und ergiebig ist. Leider musste ich die Berlinale dieses Jahr auslassen und somit ist mir auch &#8220;Caterpillar&#8221; entgangen.)</p><p>Ich würde jetzt den Absatz über deinen Text gerne aus dem Post editieren, aber das würde dieser Diskussion ihren Ausgangspunkt nehmen, daher lasse ich es widerwillig drin.</p><p>@ Sano:</p><p>Nur kurz, weil wir das meiste ja schon ausführlich besprochen haben. Mein Beitrag ist natürlich &#8220;nur&#8221; ungefilterte Euphorie &#8211; daher ist diese Diskussion eine gesunde Ergänzung.<br
/> Wir sollten demnächst mal zusammen einen Masumura gucken &#8211; oder vielleicht auch einen Ozu, eventuell gelingt es dir dann ja, mich mit deinem Enthusiasmus für diesen von mir mit Skepsis betrachteten Regisseur anzustecken. (&#8220;Afraid to Die&#8221; wird auch demnächst gesichtet&#8230;8-) Jetzt müsste ich nur noch DER GARTEN EDEN, seinen italienischen Film von 1980 finden &#8211; gerade der spitzt mich natürlich extrem an &#8211; mein japanischer Lieblingsregisseur in meinem Lieblingsfilmland&#8230;)<br
/> Leider ist mein Entdeckergeist hinsichtlich des japanischen Kinos immer noch sehr beschränkt und ich bin wohl immer noch recht ignorant aber nachdem ich mich in den letzten Jahren mit diversen amerikanischen, britischen und italienischen Regisseuren ausführlich beschäftigt habe, ist meine junge Masumura-Obsession vielleicht der erste Schritt in eine neue Richtung. Leider fühle ich mich gerade bei Filmen, die explizit japanische Themen behandeln, ein wenig außen vor, da mir die Kultur / Mentalität immer noch sehr fremd ist und ich über das politische Geschehen und die Geschichte des Landes kaum etwas weiß.</p><p>Fukasaku harrt noch einer wirklichen Begutachtung meinerseits, da ich momentan nur (Überraschung&#8230;) BATTLE ROYALE kenne. Zwei seiner Yakuza-Filme liegen hier aber auch schon herum und warten auf die richtige Zeit und Stimmung.<br
/> Suzuki ist mir nach nur zwei Filmen schon sehr spanisch. Während BRANDED TO KILL sicherlich auf seine Weise großartig ist (müsste mir aber endlich mal meine ungesichtete Rapid Eye-DVD ansehen nachdem ich den Film im Kino zweimal mit vertauschtem 3. und 4. Akt gesehen habe), hat mir TOYKO DRIFTER, wie du weißt, fast nichts gegeben (obwohl er so schön verspielt, psychedelisch und surreal ist &#8211; und so etwas mag ich grundsätzlich ja sehr).</p><p>Von Nicholas Ray hast du ja jetzt eine kleine, aber feine Auswahl zusammen. Ich muss wohl nicht betonen, wie sehr ich mich über das ein oder andere Review von dir freuen würde. BIGGER THAN LIFE sollten wir aber wirklich zusammen gucken. Besonders gespannt bin ich auf jeden Fall auf deine Gedanken zu KING OF KINGS, einem im wortwörtlichsten Sinne monumental gescheiterten Filmexperiment, dessen theoretische / filmische Reize allerdings beachtlich sind.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
