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> <channel><title>Eskalierende Träume &#187; Verschiedenes</title> <atom:link href="http://www.eskalierende-traeume.de/category/verschiedenes/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.eskalierende-traeume.de</link> <description></description> <lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 11:34:41 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Bruce Lee gegen die Supermänner</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/bruce-lee-gegen-die-supermanner/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/bruce-lee-gegen-die-supermanner/#comments</comments> <pubDate>Sun, 08 Apr 2012 15:56:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Scott</dc:creator> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Festivals]]></category> <category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category> <category><![CDATA[Hinweise]]></category> <category><![CDATA[Scott]]></category> <category><![CDATA[Verschiedenes]]></category> <category><![CDATA[Zitate]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13344</guid> <description><![CDATA[Der Dümmling feiert und der Kümmerling reiert. Versuch einer Annäherung an die Rotz-Gurke des Jahres 1975*. In diesem Film ist jeder zweite ein Domteur und jeder Dritte hat den weißen Gurt in Charade. &#160; &#8220;Kabuki-Kasperle gegen Bob der Baumeister.&#8221; &#160; Selbst hartgedroschene Trash-Geister meinen: &#8220;Ich kann nicht mehr lachen, das macht mich völlig fertig.&#8221; &#160; [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/bruce-lee-gegen-die-supermanner/bruceleeagainstsupermen-3/" rel="attachment wp-att-13345"><img
class="aligncenter size-full wp-image-13345" title="bruceleeagainstsupermen" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2012/04/bruceleeagainstsupermen2.jpg" alt="" width="426" height="584" /></a></p><p><strong>Der Dümmling feiert und der Kümmerling reiert. Versuch einer Annäherung an die Rotz-Gurke des Jahres 1975*.</strong><span
id="more-13344"></span></p><p>In diesem Film ist jeder zweite ein Domteur und jeder Dritte hat den weißen Gurt in Charade.</p><p>&nbsp;</p><p>&#8220;Kabuki-Kasperle gegen Bob der Baumeister.&#8221;</p><p>&nbsp;</p><p>Selbst hartgedroschene Trash-Geister meinen: &#8220;Ich kann nicht mehr lachen, das macht mich völlig fertig.&#8221;</p><p>&nbsp;</p><p>&#8220;Der Bauerbreiter und die Tunte &#8211; das ist dermaßen queer und schwul &#8211; ein queer-sleaze-kloppfilm.&#8221;</p><p>&nbsp;</p><p>&#8220;Oh Mann, das ist Scheiße echt so Mann, unglaublich!&#8221;.</p><p>&nbsp;</p><p>&#8220;Das ist ein Film, der einem die roten Blutkörperchen stiehlt.&#8221;</p><p>&nbsp;</p><p>Da jauchzt der Filmfreund und brüllen die Höllenhunde.</p><p>&nbsp;</p><p>&#8220;Vielleicht ist das ein Zusammenschnitt von irgendwelchen Kinderserien?&#8221;</p><p>&nbsp;</p><p>Fehlende Teile an der Rolle bereichern den Film um moderne Jump-Cuts.</p><p>&nbsp;</p><p>Der Plot ist schrill, abgekartet und von einer deftigen Sinnlosigkeit.</p><p>&nbsp;</p><p>&#8220;Um Glauben zu können muss man gesehen haben.&#8221;</p><p>&nbsp;</p><p>* Anmerkung: Vom 20. bis 22.04. findet im KommKino Nürnberg wieder das Trashfilm-Festival <a
title="B-Film Basterds" href="http://www.bfilmbasterds.de/">B-Film Basterds!</a> statt.</p><p>* Anmerkung 2: Es handelt sich hierbei nicht um eine klassische Rezension sondern um Wiedergabe von Reaktionen des Publikums, nachdem der Film beim letzten Badmovies Filmfest (inzwischen B-Film Basterds) gezeigt wurde, angereichert um eigene Interpretationen.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/bruce-lee-gegen-die-supermanner/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>22</slash:comments> </item> <item><title>Exklusiv!!! &#8211; Eskalierende Träume präsentiert: Die 100 schönsten Nonnenfilme!!!</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/exklusiv-eskalierende-traume-prasentiert-hundert-nonnenfilme/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/exklusiv-eskalierende-traume-prasentiert-hundert-nonnenfilme/#comments</comments> <pubDate>Thu, 01 Mar 2012 05:49:29 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander Schmidt Christoph Wirsching Sano Cestnik</dc:creator> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Ältere Texte]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Christoph]]></category> <category><![CDATA[Essays]]></category> <category><![CDATA[Filmtheorie]]></category> <category><![CDATA[Listen]]></category> <category><![CDATA[Sano]]></category> <category><![CDATA[Verschiedenes]]></category> <category><![CDATA[Autorennonnen]]></category> <category><![CDATA[Der Kanonn]]></category> <category><![CDATA[Nunploitation]]></category> <category><![CDATA[Regienonnen]]></category> <category><![CDATA[Sleaze]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=8796</guid> <description><![CDATA[Neulich in mystischer Morgendämmerung: Sano und Alex S. taumeln durch Mainzer Straßen...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von anerkannnten Regienonnen empfohlen!</strong><br
/> </b><br
/> <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/exklusiv-eskalierende-traume-prasentiert-hundert-nonnenfilme/nonnen1-2/" rel="attachment wp-att-13134"><img
src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2011/08/Nonnen11.jpg" alt="" title="Eskalierende Träume Undercover" width="525" height="410" class="aligncenter size-full wp-image-13134" /></a><br
/> </br><br
/> Neulich in mystischer Morgendämmerung: Sano und Alex S. taumeln durch Mainzer Straßen, wie immer unterwegs im 24-Stunden-Dienst für ESKALIERENDE TRÄUME auf der ständigen Suche nach Ultrakunst, Schangel und Sleaze, als plötzlich&#8230;<span
id="more-8796"></span></p><p
style="text-align: center;">&#8230;EPIPHANIE!!!!</p><p>So plötzlich, wie in Tarkowskijfilmen die Milch ausläuft, offenbarte sich uns das Allzweckmittel für den verzweifelten Filmemacher. Wenn SIE, geschätzter Leser ein solcher Filmschaffender inmitten einer kreativen Krise sein sollten&#8230; dann passen Sie jetzt genau auf! Denn Sie werden die Lösung all Ihrer Probleme erfahren.</p><p>Bei Schwierigkeiten mit dem kreativen Prozess der Filmproduktion genügt es nämlich eine unbegrenzte Anzahl Nonnen, je nach Gusto, an der problematischen Stelle einzufügen &#8211; und: Voilá! Der Rest wird sich von selbst ergeben und der Film wird wie durch ein Wunder gerettet werden. Absolute Garantie!! Insiderwissen!!</p><p>Auch die unvermittelte Konversion oder – für Freunde des Surrealismus und digitalen Morphings – auch gerne Mutation zur Nonne der Hauptfigur(en) ist ein todsicheres Mittel zur Elevation eines jeden noch so hoffnungslos zum Scheitern verdammten Projekts auf den Gipfel der Filmkunst.</p><p>1. <strong>Nonnen sind spirituell!</strong><br
/> Egal ob Sie eine pro- oder antichristliche Haltung vertreten (außerdem gibt es auch buddhistische Nonnen!), einen Film über Religion oder Marxismus oder Kapitalismus oder Existenzialismus oder einen gehobenen Unterhaltungsfilm drehen wollen, der Einsatz einer oder mehrerer Allzwecknonnen in Ihrem Film wird ihm ohne Frage eine weltanschauliche Dimension und damit intellektuelle Tiefe verleihen!</p><p>2. <strong>Nonnen sind schangelig!</strong><br
/> Wenn Sie noch nicht wissen, was Schangel ist, müssem Sie noch etwas auf das baldige Erscheinen des ET-Dudens des Schangelkommandos (Christoph und Alex S.) warten oder den Blog etwas eingehender studieren. Nonnen sind jedenfalls wegen ihrer im Wind flatternden und sich zu immer neuen Falten legenden Gewänder ziemlich schangelig und sehr fotogen und (heißer Tipp!) wir empfehlen Ihnen auf keinen Fall, auf ausladende Nonnenhauben zu verzichten!</p><p>3. <strong>Nonnen sind sleazig!</strong><br
/> Aufgrund ihrer bekanntermaßen unterdrückten und verkorksten Sexualität haftet allen Nonnen etwas Schlüpfriges an und so gut wie jeder psychosexuelle Subtext, den Ihr Herz begehrt, kann ihnen angeheftet werden. Und mit dem Expertentrick, Männer in Nonnenkostüme zu stecken, kann man auch ganz unangestrengt einen anspruchsvollen Gender-/Queer-Diskurs in seinen Film einfügen, was uns zu Punkt 4. bringt&#8230;</p><p>4. <strong>Nonnen sind politisch!</strong><br
/> Wie schon in Punkt 1. angedeutet: die Nonne verweist mit ihrer anachronistischen Auslebung von Spiritualität immer auch auf gesellschaftliche und politische Verhältnisse. Gerade in der heutigen Zeit kann, ja muss die Nonne im Grunde auch als Metapher für die verschleierte Frau in der arabischen Welt, ja für die Unterdrückung der Frau in der Welt insgesamt gesehen werden! Aber auch für die Freiheit der Frau, die freiwillig, ja beglückt die Tracht der Trächtigkeit vorzieht? Sie sehen, so gut wie jede politische Aussage, die Sie mit Ihrem Film treffen möchten, lässt sich ideal an der Allzwecknonne veranschaulichen!</p><p>5. <strong>Nonnen sind rührend!</strong><br
/> Aufgrund der doppelten Sonderstellung der Nonne in der Gesellschaft – als Frau <em>und</em> Nonne – vermag die Nonne leicht unser Mitgefühl zu wecken, ja jeder von uns, der sich schon einmal fremd und allein gefühlt hat und vor dem Einschlafen einsam im Bett liegend das Bedürfnis nach etwas Wärme verspürt hat, wird sich leicht mit einer Nonne identifizieren können. Erwiesenermaßen rühren Nonnenschicksale den Kinozuschauer überdurchschnittlich zu Tränen und Sie möchten doch schließlich einen Film mit Herz machen!</p><p>Sie meinen, das klingt leicht unglaubwürdig? Dann neigen Sie Ihr Haupt und erblicken Sie die Liste dieser 100 unvergänglichen Nonnenklassiker, mit denen sich ihre Schöpfer unsterblich gemacht haben und für alle Zeiten unwiderruflich in den Olymp der siebten Kunst aufgestiegen sind!<br
/> <br
/> </br></p><p>1. Enter the Nun (Gaspard Nonné)<br
/> 2. 28 Nuns Later (Nunny Boyle)<br
/> 3. Der Tag, an dem die Nonne stillstand (Nunbert Wise)<br
/> 4. Rashononn – Das Lustwäldchen (Akira Nonnosawa)<br
/> 5. Triumph der Nonne (Leni Nonnenstahl)<br
/> 6. Für eine Handvoll Nonnen (Sergio Lenonne)<br
/> 7. Chinanun (Ronun Polanski)<br
/> 8. Nun by Nunwest / Die unsichtbare Nonne (Alfred Nuncock)<br
/> 9. RoboNun (Paul Vernonnen)<br
/> 10. Das Lächeln einer Nonnennacht (Nonnmar Bergnonn)</p><p>11. Valerie – Eine Nonne voller Wunder (Nonnomil Jires)<br
/> 12. Tausendnönnchen (Vera Nonnylova)<br
/> 13. Erasernun (David Nunch)<br
/> 14. Die Nonne wird uns tragen (Nonnas Kiarostami)<br
/> 15. N – Eine Stadt sucht eine Nonne (Fritz Nonne)<br
/> 16. Auch Nonnen haben rein angefangen (Werner Nonnzog)<br
/> 17. In the Mood for Nun (Nonn Kar-Wai)<br
/> 18. Kikis kleiner Nonnenservice (Hanonno Miyazaki)<br
/> 19. Zwiebelnonne räumt auf (Nunzio G. Castellari)<br
/> 20. Eine Nonne ist kein Lutschbonbon (Rolf Nonnsen)</p><p>21. I Was a Teenage Nun (Nuny Fowler jr.)<br
/> 22. Dial N for Nun / Bei Anruf Nonne (Nunfred Nuncock)<br
/> 23. Madame Butternun (Marinonn Gering)<br
/> 24. No Country for Old Nuns (The Nun Brothers)<br
/> 25. Nun-Eater  &#8211; Der Nonnenfresser / Monacaphagus (Moe D’Amato)<br
/> 26. Eine Nonne rast durch die Stadt / Monaca violenta (Monacino Girolami)<br
/> 27. Auf der Nonn, da gibt’s koa Sünd’ (Franz Josef Nonnlieb)<br
/> 28. Nun on a Motorcycle aka Nackt unter Nonnen (Jack Nundiff)<br
/> 29. Monaca a mano armata / Nuns Armed to Teeth (Nonnberto Lenzi)<br
/> 30. Verführung – Die grausame Nonne (Nonnika Treut, Nonnfi Mikesch)</p><p>31. Es ist nicht leicht, eine Nonne zu sein (Peter Fleischnonne)<br
/> 32. The Nun of Nuns (Cecil B. DeNun)<br
/> 33. Batnun Begins (Christopher Nunan)<br
/> 34. The Social Nunwork (David Nuncher)<br
/> 35. Nonnferatu (F. W. Nonnau)<br
/> 36. Don’t Look, Nun! / Wenn die Nonnen Hauben tragen (Nunolas Roeg)<br
/> 37. Nungo (Sergio Nunocci)<br
/> 38. Opening Nun / Die erste Nonnenstellung (Nun Cassavetes)<br
/> 39. Nuns Wide Shut (Stanley Nunbrick)<br
/> 40. Asphaltnonne (John Schlesingnun)</p><p>41. Meuterei auf der Nonne (Lewis Nunstone)<br
/> 42. Rosa, offene Nonne (Roberto Nonnollini)<br
/> 43. Nonnenkreuzer Potjemkin (Sergej Nonnenstein)<br
/> 44. Nun Hur  (William Nunner) –<br
/> 45. Written on the Nun / In die Nonne geschrieben (Nunglas Sirk)<br
/> 46. Imitation of Nun / Solange es Nonnen gibt (Nunglas Sirk)<br
/> 47. Nonnen am Rande des Klosterzusammenbruchs (Pedro Nonnodovar)<br
/> 48. Nun of the Apes / Planet der Nonnen (Franknun J. Schaffner)<br
/> 49. Nun Cuts (Robert Altnun)<br
/> 50. Die Nonne über Berlin (Wim Nonne)</p><p>51. Nonnielle, die Meerjungnonne / The Little Mernun (Nun Clements, John Nunsker)<br
/> 52. Drei Nonnen: Lila (Krzysztof Kiesnonnski)<br
/> 53. Nonnenkessel (Martin Scornune)<br
/> 54. Taxi Nun (Nunny Scorsese)<br
/> 55. Nuns Like it Hot (Billy Nunner)<br
/> 56. Never Say Nun Again / Sag niemals Nonne (Nunvin Kershner)<br
/> 57. Nunrise – A Song of two Nuns (Nonnrich Wilhelm Nonnau)<br
/> 58. Nunny Guitar – Wenn Nonnen hassen (Nunolas Ray)<br
/> 59. Nunface (Brinun De Palma)<br
/> 60. Monaca Sacra / Der Nonnenberg (Alejandro Jodononnsky)</p><p>61. I Will Walk like a Crazy Nun (Fernonndo Arrabal)<br
/> 62. Nonnenfeind (Nonnpard Noé)<br
/> 63. Die diskrete Scham der Nonne (Luis Nonnuel)<br
/> 64. Nun at Heart (Danun Lynch)<br
/> 65. Die bewegte Nonne (Sönke Nonnmann)<br
/> 66. Nonne – Der Zorn Gottes (Nonner Herzog)<br
/> 67. Fitzcanonno (Werner Hernonn)<br
/> 68. Die Nonnen sind unter uns (Wolfnonn Staudte)<br
/> 69. Die Feuerzangennonne (Nonnmut Weiss)<br
/> 70. Rote Nonne (Rudolf Nonné)</p><p>71. Nonne – Ein Film aus Deutschland (Hans-Jürgen Nonnenberg)<br
/> 72. Nonne Süß (Veit Nonnlan)<br
/> 73. Die Nonnenwurst (Rosa von Nonnenheim)<br
/> 74. Nonnenkloß (Marran Nonnov)<br
/> 75. Nonnen, die ihre Hauben verbrennen (Nonnyk Brynych)<br
/> 76. Die Blechnonne (Volker Schlönonne)<br
/> 77. Sometimes Happy, Sometimes Nun (Johur Karnonn)<br
/> 78. Meshes of the Afternun (Nuna Deren)<br
/> 79. Die Nonne mit der Kamera (Nonna Vertov)<br
/> 80. Macho Nun – Harte Nonnen trällern nicht (Alexander Titus Nonnda)</p><p>81. Zärtliche Nonnen (Nunvid Hamilton)<br
/> 82. Liebesgrüße aus der Ledernonne (Nonnz Nonnischka)<br
/> 83. Peeping Nun / Nonnen der Angst (Nuniel Powell)<br
/> 84. Vier Nonnen auf grauem Samt (Nonnio Argento)<br
/> 85. Das Nonnenkarussell (Nolf Thiele, Axel nonn Ambesser, Alfred Weidennonn)<br
/> 86. Fellinis Stadt der Nonnen (Federico Fenonni)<br
/> 87. In the Nun (Jane Campinun)<br
/> 88. The Tit and the Nun (Nonnas Luna)<br
/> 89. Razornun – Kampfnonne der Hölle (Russel Mulnuny)<br
/> 90. Lass hängen, Nonne (Franz Nonnischka)</p><p>91. 99 and 44/100 % Nun / Königin Ballernonne (Nun Frankenheimer)<br
/> 92. Die Nonne ist ab (Nonnmut Käutner)<br
/> 93. Die neunschwänzige Nonne (Nonnio Argento)<br
/> 94. In jenen Nonnen (Nonnmut Käutner)<br
/> 95. Kompanie der Knallnonnen (Nolf Olsen)<br
/> 96. Nonnen am Stiel / Lemon Nunsicle (Nunaz Davidson)<br
/> 97. Eine entweihte Nonne ist enflohen (Nonnbert Bresson)<br
/> 98. Die Nonne bin ich (wahlweise Nonnberto Lenzi oder Kurt Nonnzig)<br
/> 99. Blast of Nuns (Nunnen Byron)<br
/> 100. Die bitteren Nonnen der Petra von Cunt (Rainer Werner Nonnenbinder)<br
/> </br><br
/> <em>Diese Liste wurde mit stoßkräftiger Unterstützung von Christoph vollendet.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/exklusiv-eskalierende-traume-prasentiert-hundert-nonnenfilme/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>10</slash:comments> </item> <item><title>Sollte man sich freuen&#8230;</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/sollte-man-sich-freuen/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/sollte-man-sich-freuen/#comments</comments> <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 05:01:06 +0000</pubDate> <dc:creator>Christoph</dc:creator> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Christoph]]></category> <category><![CDATA[Verschiedenes]]></category> <category><![CDATA[Filmdistribution]]></category> <category><![CDATA[Filmindustrie]]></category> <category><![CDATA[Filmwirtschaft]]></category> <category><![CDATA[Kinowelt]]></category> <category><![CDATA[Studio Canal]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=11638</guid> <description><![CDATA[&#8230;dass der deutsche Major Kinowelt von Studio Canal und damit von einem französischen Major übernommen worden ist? Darf man utopische Hoffnungen hegen, dass mit der ewigen Kinowelt-Lieblosigkeit im Verleih aktueller Filme und Heimvideo-Veröffentlichung von Backkatalog-Titeln nach Vorbild der stellenweise dezent überlegenen französischen und britischen Branches ein wenig aufgeräumt wird? Werden wir plötzlich ganz viele ganz [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;dass der deutsche Major Kinowelt von Studio Canal und damit von einem französischen Major übernommen worden ist?<br
/> Darf man utopische Hoffnungen hegen, dass mit der ewigen Kinowelt-Lieblosigkeit im Verleih aktueller Filme und Heimvideo-Veröffentlichung von Backkatalog-Titeln nach Vorbild der stellenweise dezent überlegenen französischen und britischen Branches ein wenig aufgeräumt wird? Werden wir plötzlich ganz viele ganz tolle Studio Canal-Titel aus dem französischen und britischen Programm abbekommen? Wird Kinowelt jetzt aufhören, eine Schlock-Firma zu sein? Werden die Franzosen machen, das alles wieder gut wird? Besteht eine winzige Chance, dass sich irgendetwas am Firmenprofil der Kinowelt ändert, dass nicht gleich das Anschwellen des kapitalistischen und kunstfeindlichen Blutegels, dieses nimmersatte Weiterexpandieren, Weiterglobalisierung der Filmdistribution, zur Folge hat? Ist es nun ein kontinental-exotischer Thrill, als deutscher Filmvorführer eine deutsch synchronisierte 35mm-Kopie des sehr schäbig nach Sozialporno aussehendem MEIN STÜCK VOM KUCHEN zu starten und dann diese &#8220;himmlische&#8221; Verleihmarke zu sehen, die man persönlich in erster Linie von (britischen) Import-DVDs diverser europäischer Kanon-Filmklassiker im Gedächtnis abgespeichert hat? Haben Studio Canal in Frankreich ein ausgeprägteres Profil als die Kinowelt in Deutschland? Würden französische Filmemacher und Cinemenschen von diesem Imperium Gutes berichten?</p><p>Nein, möchte ich sagen. Es ist nicht beruhigend, darüber nachzudenken. Deswegen auch keine Filmecho-Gesten hier. Ich finde es nur eigenartig, dass diese Übernahme, bzw. die endgültige Umbenennung, meiner Wahrnehmung nach im deutschen Netz kaum kommentiert worden ist, nicht zuletzt auch von &#8220;Menschen vom Fach&#8221;. Vielleicht muss ich eben doch öfter Blickpunkt Film oder das Filmecho lesen, wenn mich sowas interessiert (tut es, eigentlich, nicht). Es ist doch schließlich bemerkenswert und eigentümlich, dass der größte deutsche Filmverleih ausgerechnet mit seinem, mehr oder minder, <em>französischen</em> Pendant fusioniert ist. Wenn die Kinowelt nun bei <em>Warner</em> läge oder mit Concorde einen <em>deutschen</em> Gesamtkoloss gebildet hätte &#8211; aber nein, also ausgerechnet bei <span
style="background-color: #000000;"> <span
style="color: #0000ff;"><strong>Stu</strong></span><span
style="color: #0000ff;"><strong>d</strong></span><span
style="color: #c0c0c0;"><strong><span
style="color: #ffffff;">i</span><span
style="color: #ffffff;">o C</span></strong></span><span
style="color: #ff0000;"><strong>anal</strong></span> </span>. Und das schon seit 2008! Als ich das, in einem Gespräch mit einem Kinobetreiber, im August erfuhr, habe ich erstmal einige Minuten lang die Stirn gerunzelt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/sollte-man-sich-freuen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Warum ich dieses Jahr nicht mehr zur Berlinale gegangen bin</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/warum-ich-dieses-jahr-nicht-mehr-zur-berlinale-gegangen-bin/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/warum-ich-dieses-jahr-nicht-mehr-zur-berlinale-gegangen-bin/#comments</comments> <pubDate>Mon, 21 Feb 2011 14:50:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Sano Cestnik</dc:creator> <category><![CDATA[Aktuelles Kino]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Festivals]]></category> <category><![CDATA[Hinweise]]></category> <category><![CDATA[Sano]]></category> <category><![CDATA[Verschiedenes]]></category> <category><![CDATA[Berlinale]]></category> <category><![CDATA[Ekkehard Knörer]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=7779</guid> <description><![CDATA[Eigentlich wollte ich zur diesjährigen Berlinale einen Artikel mit dem Titel und Thema &#8220;Warum ich nicht mehr zur Berlinale gehe&#8221; (zu Ende) schreiben um ihn an dieser Stelle zu veröffentlichen. Irgendwie hat man ja das Gefühl, sich zu diesem Festivalgroßereignis in Deutschland äußern zu müssen. Und natürlich sich zu erklären, wenn man ewig nur rummotzt, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich zur diesjährigen Berlinale einen Artikel mit dem Titel und Thema &#8220;Warum ich nicht mehr zur Berlinale gehe&#8221; (zu Ende) schreiben um ihn an dieser Stelle zu veröffentlichen. Irgendwie hat man ja das Gefühl, sich zu diesem Festivalgroßereignis in Deutschland äußern zu müssen. Und natürlich sich zu erklären, wenn man ewig nur rummotzt, zetert und stänkert &#8211; weil es ja doch immer wieder &#8220;auch Gutes und Großartiges&#8221; zu sehen gibt. Natürlich gibt es auf der Berlinale auch schöne Filme zu sehen. Aber können die Filme was dafür? Und müssen sie dann unbedingt im Zusammenhang mit der Berlinale erwähnt werden?</p><p>Ich hatte einfach keine Lust mehr. Bin zu Hause geblieben. Und wurde krank, habe wenig gemacht. Und es war trotzdem besser, als die letzten 4 Jahre Berlinale. Und geschrieben habe ich dann doch nichts. Denn das war es mir einfach nicht mehr wert: Meine schöne Berlinalefreie Zeit mit sowas zu bekleckern. Wen dennoch interessiert warum, wieso, weshalb &#8211; und dass ich hoffentlich wieder erst eine Akkreditierung zur Berlinale nutzen werde, wenn Kosslick abgetreten ist, oder sich das Forum wieder ent-expanded hat (von mir aus das Expanded auch einfach in Forum rückbetitelt wird, und die restlichen Filmchen nach Hause geschickt werden) &#8211; kann das ziemlich toll an <a
href="http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/202_einaeugige_und_halbblinde">dieser Stelle</a> nachlesen. Da flut/schwall-redet mir einer förmlich parallel aus der gepeinigten Seele, und auch wenn ich mit Knörer oft in vielem Anderen nicht übereinstimme, gibt es hier keine Zweifel: Ganz genau so ist es! Da liegt der Hund begraben! Danke, danke, danke!</p><p>Zum Schluss aber zumindest ein kleiner Auszug aus meinem persönlich-tänzelnden Textversuch mich der Berlinale zu erwehren: &#8220;Bye, Bye, Berlinale. Du hast Sehnsüchte in mir geweckt, ich habe mir Hoffnungen gemacht, und Avancen versucht, es lief zunächst auch gar nicht mal so schlecht. Aber schlussendlich hast du mich, trotz aller Bemühungen (deiner- wie meinerseits) enttäuscht, und ich habe dich verlassen. Wir passen wohl einfach nicht zusammen.&#8221;</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/warum-ich-dieses-jahr-nicht-mehr-zur-berlinale-gegangen-bin/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Pacific 231 (1949)</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/pacific-231-1949-2/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/pacific-231-1949-2/#comments</comments> <pubDate>Thu, 23 Dec 2010 00:43:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Sano Cestnik</dc:creator> <category><![CDATA[Ältere Texte]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category> <category><![CDATA[Filmtheorie]]></category> <category><![CDATA[Sano]]></category> <category><![CDATA[Verschiedenes]]></category> <category><![CDATA[Avant-garde]]></category> <category><![CDATA[Deutscher Sexfilm]]></category> <category><![CDATA[Ernst Hofbauer]]></category> <category><![CDATA[Experimentalfilm]]></category> <category><![CDATA[Französischer Film]]></category> <category><![CDATA[Jean Mitry]]></category> <category><![CDATA[Montage]]></category> <category><![CDATA[Sowjetischer Revolutionsfilm]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=5944</guid> <description><![CDATA[Neulich auf der Herrentoilette.
]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p
style="text-align: center;"><strong>&#8230; oder Neues vom Hofbauer-Kommando.</strong></p><p> <br
/> </b><br
/> </b></p><p>Neulich auf der Herrentoilette.</p><p></b></p><p
style="text-align: justify;"><strong>Sano:</strong> Gestern habe ich einen erstaunlichen Film gesehen. <em>Pacific 231</em> von Jean Mitry.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Andreas:</strong> Ah ja, ich erinnere mich. Von dem hat <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/der-hofbauer-report-was-cineasten-und-kritiker-nicht-fur-moglich-halten/">Ernst Hofbauer</a> zu Beginn seiner Karriere oft gesprochen.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Sano:</strong> Wirklich? <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/erotik-im-beruf-was-jeder-personalchef-gern-verschweigt-1971/">Ernst Hofbauer</a>, der Schmuddelfilmer der Schulmädchenreihe hat sich in seiner Jugend für die filmische Avantgarde zu begeistern gewusst? Ich hätte nicht gedacht, dass so jemanden die Werke der Franzosen interessiert haben könnten.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Andreas:</strong> Was heißt interessiert? Das waren die Grundlagen von denen aus Hofbauer seine eigene Sicht auf die Welt, seinen eigenen Stil entwickelt hat. Die Schulmädchenreportfilme waren damals inhaltlich wie formal bahnbrechend, und haben die Möglichkeiten der Filmsprache in eine neue Hemisphäre dringen lassen. Ein Präzedenzfall der Filmgeschichte, dass die kommerziell erfolgreichste Filmreihe auch vom &#8211; neben Adrian Hoven &#8211; wichtigsten und unterschätztesten deutschen Nachkriegsregisseur hervorgebracht wurde. <em>Pacific 231</em> ist dafür als Schlüsselfilm zu betrachten, der Samen aus dem dann später die Frucht hervorging.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Sano:</strong> Sie scherzen. Was hat denn der deutsche Kommerzfilm mit den französischen Theoriediskursen der 40er Jahre zu tun? Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Welten.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Andreas:</strong> Das meinen Sie. Ein klassisches Fehlurteil. Nehmen wir uns beide. Vorhin saßen Sie in der Kabine neben mir. Und da haben Sie einen ganz schönen Haufen hingelegt, wenn ich das so sagen darf.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Sano:</strong> Woher wissen Sie denn das?</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Andreas:</strong> Ihr Gestöhne war ja nicht zu überhören. Und dann die vielen Spritzgeräusche. Der Dampf der frischen Scheiße drang durch alle Ritzen und war sogar bis zur Decke zu sehen &#8211; so sehr hatten Sie mit sich zu kämpfen. Und als Ihr Schweißgeruch sich mit dem Duft der Scheiße vermischte&#8230;</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Sano:</strong> Na hören Sie mal! Was hat das alles überhaupt mit Kino zu tun?</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Andreas:</strong> Na, Sie haben etwas hervorgebracht. Und während Sie wahrscheinlich so dasaßen, sich nach getaner Arbeit den Hintern abwischten, und vielleicht auch Ihr Werk genauer ins Auge fassten, es mit anderen Ihnen bekannten Errungenschaften verglichen, benutzte ich meine Phantasie und ließ mich inspirieren. Die Scheiße, die ich mir vor meinem inneren Auge ausmalte war mit Sicherheit um einiges prachtvoller, als alles was Sie bis dahin in der Schüssel erblicken konnten. Wir hätten uns aus der Toilette begeben können ohne uns überhaupt zu begegnen. Und doch hätten Sie einen entscheidenden Einfluss auf mich ausgeübt.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Sano:</strong> Aber ich bitte Sie, das sind doch Verirrungen des Geistes. Wirre Assoziationen, aus einem unbedeutenden Moment geboren. Ich verstehe ja Ihren Gedankengang von Scheiße zu Hofbauer, auch angesichts der Tatsache, dass sich in den 70ern auf der Herrentoilette kulturgeschichtlich bedeutendes abgespielt hat, während im Sexfilm nur Prüderie und reaktionäres Heterogehabe zu sehen war. Aber um zu Mitry zurückzukehren: Der Dampf des Zuges ist eben nicht der Dampf der Scheiße. Er ist geboren aus dem Feuer der Revolution, dem Triumph des Geistes über die Materie, durch den Siegeszug des Kinos, der vollkommensten aller Künste, die uns aber erst der technische Fortschritt ermöglicht hat.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Andreas:</strong> Werter Kollege, lassen Sie es mich erklären. <em>Pacific 231</em> ist der ultimative Geschwindigkeitsfilm. Von den Einstellungen her betrachtet, selbst vom Schnitt, haben den alle kopiert. Vor allem in Hollywood, Frankenheimer und so. Aber zur Vollendung, zur Applikation im Sinne des Erfinders wenn man so will, kam es erst bei Hofbauer, im Sexfilm. Die Körpermechanik, das Ächzen der Leiber, das Schnaufen und Stöhnen, vom langsamen Beginn bis zum drastischen Höhepunkt, konnte Hofbauer im Sinnesrausch der Lust seinem eigentlichen Bestimmungsziel zuführen. Seien wir mal ehrlich, Mitry hat keinen Sexfilm gedreht, weil das damals nicht erlaubt war. Auch nicht in der sogenannten Avantgarde. Hofbauer ging dann den erforderlichen Schritt weiter.</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Sano:</strong> Aber meinen Sie nicht auch, dass Mitry sich von den Sowjets hat inspirieren lassen, von den Montagetheorien der 20er und 30er? Wenn man <em>Pacific 231</em> zum ersten Mal ansieht, könnte man auch denken, dass Vertov oder Pudowkin, oder einer ihrer Schüler, den Film gedreht hätten. Für 1949 scheint er doch etwas veraltet. Eine Hommage, eine Fingerübung, die ich persönlich eher in die Debatten der damaligen Zeit zum Glaube an &#8221;Bild&#8221; oder &#8220;Realität&#8221; zuordnen würde. Mitry also als Gegner der Mise-en-scène von Bazin. Er war ja 10 Jahre jünger, muss also als Heranwachsender sehr von den Sowjets begeistert gewesen sein, und auch von den Möglichkeiten des Tonfilms, wie sie Vertovs <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=Uw6yN4A5flg&amp;feature=related" target="_blank"><em>Entuziazm</em></a> (1930) oder Pudowkins <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=k7w4schREas&amp;feature=related" target="_blank"><em>Dezertir</em></a> (1933) entspringen. Bazin war da ja noch ein Kind, der dann später mit den klassischen Montagemodellen nichts mehr anzufangen wusste. Wenn ich mir überlege, was Bazin bei ähnlicher Thematik wahrscheinlich gedreht hätte, &#8230;</p><p
style="text-align: justify;"><strong>Andreas:</strong> Papperlapapp! Diese ganze französische Kleingeisterei führt doch am Thema vorbei. Die eigentlichen Grundlagen sind doch schon viel früher, bei den Futuristen zu finden. Die haben die Neuerungen der im Grunde noch kleinbürgerlichen Impressionisten zu nutzen gewusst, und den Kern der innovativen Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts hervorgeholt. Der Mensch als Maschine, die Welt als Fabrik. Das amorphe, wandelbare der Natur findet seine Fortsetzung in der menschlichen Kulturleistung. Und wo hat diese ihren Ursprung? Hofbauer wusste es. Im Geschlechtsakt kommt alles zusammen. Die Reibung der Körper erzeugt einen Druck der sich in kreativer Energie entlädt, wobei die Erfahrung von geistiger, körperlicher und seelischer Einheit auch das Bewusstsein der Zusammenhänge dieser Welt erzeugt. Das ist keine Theorie, das ist Praxis. Und Mitry muss das, wenn schon nicht verstanden, so zumindest gespürt haben. Abgestandene Thesen von Theoretikerdisputen und den Intentionen des Autors haben da doch keinen Platz. Hier geht es um Wesentlicheres. Und das erkennt man bei Hofbauer. Das Leid an der Unzulänglichkeit der bürgerlichen Sexualität im Angesicht der technischen Errungenschaften. Man müsste ficken wie ein Auto, eine Schreibmaschine oder eben ein Zug. Diese existentielle Krise, in die der Mensch infolge der Industrialisierung geraten ist, bildet Hofbauer ab. Mitry schuf mit seiner Bebilderung von Honeggers Musik nur die formalen Grundlagen dafür. Wenn Elisabeth Volkmann nach dem Koitus erschöpfte Zischlaute von sich gibt, ist die Analogie zur letzten Einstellung in <em>Pacific 231</em> deutlich. Während Mitry dabei aber die Erhabenheit des Zuges filmt, wird bei Hofbauer die Verzweiflung des Menschen in den Vordergrund gerückt. Der Mensch will Zug werden, kann aber nicht.</p><p></b><br
/> </b></p><p
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isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2544</guid> <description><![CDATA[Dezember 2009 (Teil 1) Der Dezember war für mich ein ziemlicher toller Filmmonat. Nicht nur dass ich den schneeweißen und kalten Winter grundsätzlich Liebe (und mich wenn ich hier beim schreiben ohne den Kopf zu drehen aus dem Augenwinkel Richtung Fenster blicke das Licht das sich durch die Vorhänge bricht in euphorische Laune versetzt): ich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong><span
style="text-decoration: underline;">Dezember 2009 (Teil 1)</span></strong></p><p
style="text-align: justify;">Der Dezember war für mich ein ziemlicher toller Filmmonat. Nicht nur dass ich den schneeweißen und kalten Winter grundsätzlich Liebe (und mich wenn ich hier beim schreiben ohne den Kopf zu drehen aus dem Augenwinkel Richtung Fenster blicke das Licht das sich durch die Vorhänge bricht in euphorische Laune versetzt): ich habe meine Leidenschaft für Film nach einigen üblen Monaten und guten Startversuchen im Herbst endlich wieder gefunden. Gleich zu Anfang hab ich mir mit <em>Cliffhanger</em> was für die Seele gegönnt. Nachts im dunkel ein widersehen mit Stallone und Renny Harlin. Ein Film aus meiner Kindheit, damas oft gesehen wenig verstanden. Diesmal: noch besser. Fast schon eine Offenbarung. Klassisches Hollywood Actionkino wie es nach 1994 (nach <em>Speed</em>?) nicht mehr existiert. Und diese ganz besondere Note der frühen 90er, erkennbar an der Ausleuchtung und den Farben. Da hat es für mich zwischen 1990 und 1994 immer ein Vakuum gegeben. Vielleicht ein (persönlich sehr angenehmes) Stillstehen in der Entwicklung von Technik und neuem Filmmaterial&#8230;</p><p
style="text-align: justify;"><em>Cliffhanger</em> ist auf jeden Fall ein Meisterwerk das zeigt was hätte werden können, und Renny Harlin hier mal ein echter auteur. Die Zeitlupensequenzen bei den Sterbeszenen erinnern mich in ihrer Genialität an Peckinpah, obwohl sie genau Gegenteilig eingesetzt werden. Ein existentialistisches Drama &#8211; wie immer bei Harlin. Der einsame Held und die feindliche Umgebung, wobei der Held die Fähigkeit besitzt seine Umgebung zu nutzen. Der Feind sitzt im Kopf. Ein bisschen ist das wie bei Hawks. Selbstüberwindung und Professionalität. Auch deutlich zu sehen was Zensur in Deutschland immer wieder anrichtet: in der gekürzten Fassung verliert der Film an Intensität und Handschrift durch das verstümmeln der Gewaltszenen.</p><p
style="text-align: justify;"><em>Red Planet</em> habe ich 2001 im Kino nicht gesehen. Das Plakat war schon da genial, aber der Film hätte mir mit Sicherheit nicht gefallen. Jetzt ist das anders. Schiebe die DVD ein und der Film ist wunderbar, herrlich altmodisch. Angenehmes unangestrengtes Genrekino das so völlig auf die Zeit pfeift in der es entstanden ist. In den 50ern wäre das sicher ein B-Film geworden. Leider hat das Studio dem Regisseur wohl ziemlich reingepfuscht. Der vermurkste Anfang und das angeklebte Ende passen so gar nicht ins Gesamtbild und machen verständlich warum so viele Drehbuchgurus den Voice-Over im (Mainstream)Film verdammen. An sich wird der Film dadurch aber auch wieder interessant. Vieles was nicht funktioniert macht ja manchmal Platz für Neues. Reibungsfläche -&gt; Visionen beim Zuschauer. Also wieder irgendwie genial für einen Science-Fiction Film. Freue mich schon aufs wieder-sehen.</p><p
style="text-align: justify;">Chaplin im Kino war dann fast wieder wie die Cineastenentdeckung Nachts um eins, damals, als derVideorekorder noch mitlief. Geheult hätte ich diesmal auch fast wieder genau so. Hab mich aber im Kino doch nicht getraut und mich ziemlich zusammengerissen. Definitiv eine der besten Schlußsequenzen der Filmgeschichte. Und die originalen englischen Zwischentitel noch einmal eine ganze Klasse besser als die deutschen. Der ganze Film ein Beweis wie simpel das Geniale ist. Ich stelle mir eine Zeitungsschlagzeile vor: &#8220;Chaplin ein Genie oder doch nur der beste Filmemacher des 20. Jahrhunderts?&#8221; Zu viele Superlative für einen Streifen Zelluloid. Meinen Eltern hats übrigens auch sehr gefallen.</p><p
style="text-align: justify;">Abends dann der Doppelpack. Der Mann und sein Vorbild. Abschluß der Carpenter-Reihe mit einer verhunzten 90er Jahre Synchro, dafür aber einer tollen Kopie. Den Film hab ich halb verschlafen. War selten so müde im Kino, und obwohl ich bei Müdigkeit im Kino immer an meine Sichtung von Kiarostamis <em>&#8220;Der Wind wird uns tragen</em>&#8221; beim ersten &#8220;Filmfestival&#8221; in meiner Heimatstadt denken muss, war es diesmal vermutlich schlimmer. Fast schon ein Delirium. Wahrlich <em>In the Mouth of Madness</em>. Eine wunderbare Szene ist mir aber doch im Gedächtnis geblieben. Der Übergang von der realen Welt in die Welt des Romans. Im Auto durch einen Tunnel. Danach Hawks. Für mich fast eine Wiederentdeckung. Seine eigenen Filme einfach nochmal zu drehen. Warum nicht? <em>El Dorado</em> ist jedenfalls mindestens genausogut wie <em>Rio Bravo.</em> Und ich habe mich wohl endgültig in Hawks verliebt. An dieser Stelle möchte ich noch das Buch von Rolf Thissen empfehlen das im Heyne Verlag in der Reihe Filmbibliothek erschienen ist: &#8220;<a
href="http://openlibrary.org/b/OL2114465M/Howard_Hawks" target="_blank">Howard Hawks. Seine Filme &#8211; sein Leben</a>&#8220;.</p><p
style="text-align: justify;">Was sagt mein Viewing Log noch so? <em>Dead Man</em> zum x-ten Mal gesehen. Diesmal mit meiner Freundin. Robby Müller, William Blake, Jim Jarmusch. Mit Abstand der beste Film über den Wilden Westen den ich kenne. &#8221; The Vision of Christ that thou dost see, is my visions greatest enemy.&#8221;</p><p
style="text-align: justify;"> Drei mal Science Fiction:<em> Der schweigende Stern</em> beweist, dass Sozialisten doch die besseren Menschen sind und Kurt Maetzig Science-Fiction drehen kann. Ein bisschen wie die Filme von Toho aus den 60ern nur ohne Monster. &#8220;<em>Krieg im Weltenraum</em>&#8221; von Ishiro Honda kommt in den Sinn. Stanislaw Lem ist dann doch wieder eine andere Geschichte, und diese Verfilmung hat so gar keinen Lem-Touch (den auch Tarkowskij 10 Jahre später völlig verfehlt bzw. ignoriert hat). Dennoch, die Schlußeinstellung mit den ineinanderverschränkten Händen ist fantastisch. Danach der übliche Méliès Schmarren. <em>Le voyage dans la lune</em> muss immer noch als Ersatz für Filmgeschichte herhalten. Das lustige Kuriosum, Ignoranz von frühem Kino. Dass Méliès ein genialer Filmemacher war fällt dabei sowieso keinem ein. Das ist natürlich Polemik meinerseits, und hat gar nichts mit der Art der Präsentation und Einbindung des Films im Kino zu tun wo ich ihn gesehen habe. Aber: wo gabs das letzte mal eine Méliès-Retro? &#8220;<em>Die Reise zum Mond</em>&#8221; ist meiner Meinung nach einer seiner schwächsten und uninteressantesten Filme, und taugt als Literaturverfilmung schon mal gar nicht. Ein Kuriosum also, und ein Zeichen dafür welche Erinnerungskultur in Deutschland herrscht. Das nächste mal wenn jemand von diesen lustigen alten kurzen Filmen spricht werde ich wahrscheinlich gewalttätig. <em>Himmelskibet</em> war wohl der erste stumme Trashfilm den ich in meinem Leben gesehen habe. Dilettantisch von vorne bis hinten, habe ich mich doch recht gut amüsiert. Eigentlich ziemlich unfassbar, aber wohl definitiv im Zeitgeist der 10er Jahre. Faschismus trifft auf Fiedensbewegung in einem Propagandafilm der besonderen Art. So stelle ich mir eigentlich die idealen NSDAP-Streifen vor. Verbrämt ist hier wohl das richtige Wort. Ein Beweis, daß im 1. Weltkrieg noch unsäglicheres Zeug gedreht wurde als im zweiten. Dennoch visuell ein paar Glanzlichter. Eine Einstellung mit Prozession am Horizont erinnert z.B. stark an spätere Sachen von Nykvist.</p><p
style="text-align: justify;">Im Kino an neuen Filmen noch <em>We are the Strange</em>, <em>The Hurt Locker</em> und <em>Halloween II</em> geguckt. All auf ihre Art ziemlich gut, aber nichts was mich in Begeisterung ausbrechen lässt. Ersterer lässt positiv in die Zukunft des amerikanischen Independentfilms blicken, während zweiterer endlich wieder Kathryn Bigelow auf dem Regiestuhl Platz nehmen ließ. Und da gehört sie sowas von hin, Hawks hätte wahrscheinlich seine Freude an ihr gehabt. Mit <em>Halloween II</em> hat Rob Zombie seine Chance auf eine stringente Weiterentwicklung seines ersten Teils zwar vertan, aber fast schon ein interessantes Gegenstück dazu geschaffen. Beide Teile habe ich direkt hintereinander geschaut, beide in der Kinofassung. Bin gespannt, was der Director&#8217;s Cut jeweils verändert, und was die Studiobosse nicht haben wollten. Was Zombie gelingt, ist eine Neuaneignung des Meyers-Mythos, und das ist zumindest schon mal etwas. Was fehlt ist das Pathos, die Betonung des Melodramatischen. Die beiden besten Momente in Teil I und II: Michael Meyers sitzt als kleiner junge an Halloween abgeschoben am Bordstein vor dem Haus, darüber &#8220;Love Hurts&#8221; von Nazareth. Im zweiten Teil muss dann Laurie Strode bei strömendem Regen eingezwängt in einem Wärterhäuschen zu The Moody Blues&#8217; &#8220;Nights in White Satin&#8221; klaustrophobische Ängste durchstehen. Die Melancholie des Todes, und das Ende der Naivität.</p><p>Playlist:<br
/> <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=6pHNkOQCIzk" target="_blank">Nazareth &#8211; Love Hurts</a><br
/> <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=fPhKdr1S7LA&amp;aia=true#" target="_blank">Stelvio Cipriani &#8211; La polizia chiede aiuto</a> (Titelthema)<br
/> <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=UeAyNZG04I8" target="_blank">Courtney Love &#8211; Dirty Girls</a><br
/> <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=4lazdg-eqmQ" target="_blank">The Moody Blues &#8211; Nights in White Satin</a> (längere Version)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/filmtagebuch-3/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
