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> <channel><title>Eskalierende Träume &#187; Alexander Schmidt</title> <atom:link href="http://www.eskalierende-traeume.de/category/blogautoren/alexander-schmidt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.eskalierende-traeume.de</link> <description></description> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 18:50:09 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>100 Deutsche Lieblingsfilme #30: Weiße Lilien (2007)</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-30-weisse-lilien-2007/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-30-weisse-lilien-2007/#comments</comments> <pubDate>Wed, 21 Sep 2011 19:35:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander S.</dc:creator> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Deutsche Lieblingsfilme]]></category> <category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category> <category><![CDATA[Brigitte Hobmeier]]></category> <category><![CDATA[Christian Frosch]]></category> <category><![CDATA[Deutscher Film]]></category> <category><![CDATA[Österreichisches Kino]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=11265</guid> <description><![CDATA[„His life&#8217;s final offer, cut-price salvation ain&#8217;t at no level. Lead me not into temptation. I, church of truth, sell three steps to heaven, suburban essentials, blemish-twisted patterns. Don&#8217;t make me buy your apples of Sodom, those fruits are bitter-strange and rotten.“ Weiße Lilien (2007) Neustadt, die Stadt der Zukunft, eine grauenerregende Ansammlung von Betonklötzen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-30-weisse-lilien-2007/weisse_lilien/" rel="attachment wp-att-11266"><img
src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2011/09/Weisse_Lilien.gif" alt="Weisse Lilien" title="Weisse_Lilien" width="525" height="223" class="size-full wp-image-11266" /></a></p><p>„<span
style="font-size: x-small;"><em>His life&#8217;s final offer,</em></span><br
/> <span
style="font-size: x-small;"><em>cut-price salvation ain&#8217;t at no level.</em></span><br
/> <span
style="font-size: x-small;"><em>Lead me not into temptation.</em></span><br
/> <span
style="font-size: x-small;"><em>I, church of truth, sell three steps to heaven,</em></span><br
/> <span
style="font-size: x-small;"><em>suburban essentials, blemish-twisted patterns.</em></span><br
/> <span
style="font-size: x-small;"><em>Don&#8217;t make me buy your apples of Sodom,</em></span><br
/> <span
style="font-size: x-small;"><em>those fruits are bitter-strange and rotten.“</em></span></p><p><span
style="font-size: medium;"><strong>Weiße Lilien (2007)</strong></span></p><p><span
style="font-size: small;">Neustadt, die Stadt der Zukunft, eine grauenerregende Ansammlung von Betonklötzen mit 25 000 wohnlichen Grabkammern, deren Bewohner hier art- und klassengerecht verstaut und verwaltet werden können. Unter ihnen Hannah Schreiber (Brigitte Hobmeier), dieses filigrane rothaarige schüchtern-zaghafte Geschöpf, eine Mimose möchte man zunächst meinen, die sich im Grunde mit ihrem Posten als Telefonistin des Sicherheitsdienstes von Neustadt bescheidet, und wohl weiterhin fortfahren würde, all ihre eventuellen tieferliegenden Sehnsüchte – nach Liebe, Selbstbewusstsein, Transzendenz und Derartigem – in die Lektüre von Romanen und damit ins Fiktionale auszulagern, wäre da nicht ihr grenzpsychopathischer Mann Branco (Xaver Hutter), ebenfalls Angestellter des Sicherheitsdienstes mit Hang zur Gewalt, hartem Sex und ausgeprägtem Bücherhass, dessen Ausbrüche selbst Hannah zum Handeln zwingen.<span
id="more-11265"></span></p><p>Fürsorglich um sie bemüht, schenkt Hannahs beste Freundin Paula ihr dann auch erstmal einen Baseballschläger und verschafft ihr schließlich eine andere Wohnung im angesehenen 11. Stock, wo sonst nur Bessergestellte leben. Dass sich deren Vormieterin erst vor Kurzem in den Tod gestürzt hat, kümmert Hannah weiter nicht. Diesen glorios überhöhten Sturz, der ein Beet voll weißer Lilien mit zarten roten Sprenkeln verziert, hat der Zuschauer bereits in der durch gleitende Kamera und präzisen Schnitt durchstilisierterten und von dunkel orakelndem Jazzgesang (siehe Zitat) untermalten Anfangssequenz, die für mich wie ein Versprechen war, das der Rest des Films dann konsequent einlöste.</span></p><p><span
style="font-size: small;">Denn was nun folgt ist eine virtuose Kaskade aus wild wuchernden und an allen Enden ausfransenden narrativen Verschraubungen, die sich in wechselweise beklemmend eisigen, melancholischen und grotesk komischen Vexierbildern entlädt. Hannah gerät in einen für sie mental eher ungesunden Strudel aus verschwörerischen Machtintrigen, sektenhaften Selbstwert- und Gemeinschaftsbeschwörungen und (vermeintlichen?) terroristischen Aktivitäten in Neustadt, bis sie selbst nicht mehr weiß, wem sie trauen kann. Das ist thematisch sicher keine Erfindung des Rades und der dystopisch gebildete Zuschauer wird hier mehr als einmal Froschs ästhetische Referenzen, wie Kafka und Orwell sowie was Film betrifft wahrscheinlich Lynch herausschnuppern, dabei gerät  der Film jedoch niemals in die Gefahr uninspirierten Epigonentums.</p><p>WEISSE LILIEN ist dank Froschs Einfallsreichtum und Hang zum genialisch verschnörkelten Erzählornament ein gänzlich originärer Trip in eine mit dämonisch durch die Flure und Wohnungen, Büro- und Freizeiträume des Betonmolochs schlurfender Steadycam gefilmte Hölle. Frosch beherrscht ausgezeichnet das Spiel mit den atmosphärischen Kontrasten, lässt Unheimliches ins Komische kippen und Komisches ins Tragische, dabei immer eifrig semantische Hinweise auf Dies oder Jenes säend, die sich letztlich elegant im Dunkel verlieren, wie in einem riesigen Treppenhaus verhallende Worte.</span></p><p><span
style="font-size: small;">Die zunehmend labyrinthischer werdende Figurendynamik wird zum Ende hin durch eine Art Doppel- oder Dreifachtwist – so genau kann man das nicht mehr sagen – auf die Spitze getrieben. Wie schon in DIE TOTALE THERAPIE lässt Christian Frosch seine Geschichte souverän bei voller Fahrt entgleisen und in apokalyptische Eskalation münden, nur um sie dann plötzlich in einem letzten erzählerischen Salto Mortale in rätselhaftem Frieden ausklingen zu lassen. Und jetzt für alle, die nicht ohne können: eine wichtige moralische Botschaft hat der Film auch in petto: „</span><span
style="font-size: small;"><em>Wir müssen zusammen halten!</em></span><span
style="font-size: small;">“</span></p><p><span
style="font-size: x-small;">WEISSE LILIEN – Österreich / Deutschland / Luxemburg / Ungarn 2007 – 96 Minuten – KGP Kranzelbinder Gabriele Production u.A.<br
/> </span></p><p><em><span
style="font-size: x-small;">Regie:  Christian Frosch – Buch: Christian Frosch – Produktion:  Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Gabriele Kranzelbinder – Kamera: Busso von Müller – Schnitt: Michael Palm – Musik: Andreas Ockert – Darsteller: Brigitte Hobmeier, Johanna Wokalek, Martin Wuttke, Xaver Hutter, Erni Mangold, Gabriel Barylli, Walfriede Schmitt, Günther Kaufmann</span></em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-30-weisse-lilien-2007/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>100 Deutsche Lieblingsfilme #27: Babylon (1992)</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-27-babylon-1992/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-27-babylon-1992/#comments</comments> <pubDate>Thu, 23 Jun 2011 20:42:04 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander Schmidt und Christoph Wirsching</dc:creator> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Blogautoren]]></category> <category><![CDATA[Christoph]]></category> <category><![CDATA[Deutsche Lieblingsfilme]]></category> <category><![CDATA[Dominic Raacke]]></category> <category><![CDATA[Natja Brunckhorst]]></category> <category><![CDATA[Oneironautik]]></category> <category><![CDATA[Ralf Huettner]]></category> <category><![CDATA[Schangel]]></category> <category><![CDATA[Sleaze]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=9048</guid> <description><![CDATA[„Ich mach dir Flügel und fick’ ich dich in den Himmel, Schwester Maria. Ich kann dich auch in die Hölle ficken. Mein Schwanz kann alles!“ - Lothar, August, Beelzebub Babylon – Im Bett mit Ralf Huettner Ein Film in den Wehen. BABYLON, die große Hure Babylon, windet sich im Neonlicht des Kreißsaals und gebiert konvulsivisch [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p
style="text-align: center;"><img
class="aligncenter" title="Babylon2" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/Babylon2.gif" alt="" width="525" height="297" /></p><p><span
style="font-size: x-small;">„Ich mach dir Flügel und fick’ ich dich in den Himmel, Schwester Maria.<br
/> Ich kann dich auch in die Hölle ficken.<br
/> Mein Schwanz kann alles!“</span><br
/> <em><span
style="font-size: xx-small;">- Lothar, August, Beelzebub</span></em></p><p><strong>Babylon – Im Bett mit Ralf Huettner</strong></p><p>Ein Film in den Wehen. BABYLON, die große Hure Babylon, windet sich im Neonlicht des Kreißsaals und gebiert konvulsivisch Einstellung um Einstellung, jede ihrerseits Wirtin einer neuen. Jeder Schnitt ist eine Entbindung. Das Kino wird zum Mutterleib, die Leinwand zum sich zur Welt öffnenden Spalt, zum Lichttunnel.<br
/> Am Ende der Nacht liegt dieser Lichttunnel, am Ende einer flackernden Spirale, in der die Nacht gleißender aussieht und Krankenschwesternuniformen pinker sind als je wieder in einem deutschen Filmerzeugnis. Ach! Das deutsche Kino, sein klinisches Bürofensterlicht&#8230; Huettner aber träumt sein Kino dahin, wo Träume zuhause sind – in die Nacht.  In seine schlaflose Nacht, in der blinde Tumorpatientinnen in Krankenhäusern unter dem Ächzen von Tennisspielern im Fernsehen lustvoll verglühen, in der Apothekerinnen ihren Nachtdienst absitzen, wartend in der Hoffnung auf einen hilfsbedürftigen Patienten, dem sie die Salbe einreiben können, den sie lebendig mumifizieren können, eine Nacht, in der eine Verständnis versprechende, körperlose Stimme raunt und die Tore zur Ewigkeit sich auf der Müllhalde des Seins auftun.</p><p>Der Vertreter Lothar  (Dominic Raacke) liebt die Kranken, die Trauernden, die Verlorenen. Sie sind ein gutes Geschäft, ihnen kann man das elektronische Glück verkaufen. Hinter der Unbegreiflichkeit ihrer Schicksalsschläge wittern sie eine böse Macht, inständig hoffend, diese möge sich als etwas Fassbares erweisen, etwas dass man bekämpfen kann, Erdstrahlen zum Beispiel, Wasseradern, Asbest in den Wänden&#8230; Gut, dass es Lothar gibt, den geschniegelten Heiland im Anzug mit den heilenden Geräten (sanitas ex machina!) und dem heilen Gerät, mit dem er die Frauen liebt. Auch sie werden von ihm geheilt – von der schrecklichsten Plage, die Gott über Babylon, die Welt, verhängt hat: Dem Dasein. Denn von Lothar schwanger zu sein bedeutet, selbst abgetrieben zu werden. Zuerst platzen die Kondome, später die Frauen. Blutbesudelt wäscht sich die Hebamme rein in einem See vor Pagoden, beobachtet von einem ältlichen weißgrauen Pärchen, das omnipräsente greisenhafte Double Gottes des allsehenden Zuschauers.</p><p>Voyeurismus und Exhibitionismus. Als Voyeuristen dürfen wir, zum ersten und einzigen Mal, über Grande Dame Veronica Ferres staunen, die kichernd ihren Busen aus einer Opernloge baumeln lässt. Exhibitionistisch dürfen sich die wurzellos im schwarz gluckernden Ozean der infernalischen Dämmerung treibenden Emotionen präsentieren, die Emotionen der blinden Lesbe, deren Finger den Kehlkopf und die ausladende <em>mama</em> der probenden Opernsängerin ertasten. Ihre Stimme sei, so die Blinde später, als hätte sie irgend etwas im Hals. Vielleicht ist es ja auch ein Tumor, wie er sich im Kopf der Blinden breit macht, eine perverse Wucherung, ein unerwünschter Zellklumpen, ein wiedergängerischer Fötus, der nicht tot zu kriegen ist, vorwitzig aus der Nierenschale glitschend, vielleicht sein Glück in der Welt suchend.</p><p>Gierige Hände greifen aus dem Hades nach allem Stetigen in diesem Film. Tragik ist ein Luxus, den frau hier nicht bezahlen kann, weder Maria, noch die kleine blonde banale Krankenschwester Bibi oder die perverse Apothekerin. Wir machen alles schlimmer und das ist gut so, meint Lothar.<br
/> In BABYLON drängt alles zum Sturz. Hausmeister müssen die Scherben der zerbrochenen Menschen zusammenkehren, aus denen sie die Verzweiflung anblickt. Babys stürzen durch flammenlodernde Kanäle ins Leben, verwahren sich entschieden gegen ihre provisorische Abtötung zum Schutz vor jenem, den Verrat des Fährmanns im weißen Kittel. Niemand kann sich dem Sog der Tiefe entziehen, auch Maria (Natja Brunckhorst) kann nicht fliegen, obwohl ihr Kleid mit chinesischen Drachen bestickt ist und Lothar ihr Flügel versprochen hatte. Die androgyne Krankenschwester muss den Weg gehen, den wir alle einmal gehen müssen, mit nuttigen Siebenmeilenstiefeln gerüstet für die Flucht ins Embryonale.</p><p>BABYLON ist ein oneironautischer Trip, ein cinemanischer Wunschtraum und eine psychosexuelle Welt-Traum-Oper, in der ständig Fassade um Fassade einer urbanen deutschen Halbwelt abbröckelt, Trümmer eines babylonischen Turmes, den Zuschauer erschlagend, Blatt um Blatt eines unendlichen Kartenhauses. Meta-Sleazik des Werdens: Himmel oder Hölle – BABYLON kann alles.<br
/> <br/><br
/> <span
style="font-size: xx-small;"><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=uVWwe-Fx2uk">BABYLON</a> &#8211; Deutschland 1992 &#8211; 85 Minuten &#8211; ThanatoColor<br
/> <em>Regie: Ralf Huettner – Buch: Andi T. Hoetzel, Ralf Huettner – Produktion: Ralf Huettner, Andi T. Hoetzel, Dominic Raacke – Kamera: Diethard Prengel – Schnitt: Margarete Rose	- Musik: One Tongue<br
/> Darsteller: Natja Brunckhorst, Dominic Raacke, Michael Greiling, Veronica Ferres, Ditte Schupp, Ina Siefert, Ilse Zielstorff</em></span></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-27-babylon-1992/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Gesammelte Jahreslisten 2010</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/gesammelte-jahreslisten-2010/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/gesammelte-jahreslisten-2010/#comments</comments> <pubDate>Sun, 02 Jan 2011 14:15:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Die Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[Aktuelles Kino]]></category> <category><![CDATA[Alexander P.]]></category> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Andreas]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Christoph]]></category> <category><![CDATA[Listen]]></category> <category><![CDATA[Marian]]></category> <category><![CDATA[Sano]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=6701</guid> <description><![CDATA[Letztes Jahr verliefen alle Bestrebungen zu einem gemeinsamen Posting mit unseren gesammelten Jahreslisten im Sande. Diesmal haben wir uns fest vorgenommen, es nicht noch einmal so weit kommen zu lassen, sondern einige Tage nach unseren Entdeckungslisten dann auch die Jahreslisten mit unseren Favoriten des aktuellen Film- und Kinojahrgangs (weitgehend ungeachtet der häufig verzögerten regulären Starttermine, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
alt="" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/Poetry1.png" title="ET-Mitarbeiter lassen sich beim aufwändigen Titel-Sondieren und Jahreslisten-Aufstellen auch von spielenden Kindern nicht stören" class="alignnone" width="525" height="280" /></p><p>Letztes Jahr verliefen alle Bestrebungen zu einem gemeinsamen Posting mit unseren gesammelten Jahreslisten im Sande. Diesmal haben wir uns fest vorgenommen, es nicht noch einmal so weit kommen zu lassen, sondern einige Tage nach unseren <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/" target="_blank">Entdeckungslisten</a> dann auch die Jahreslisten mit unseren Favoriten des aktuellen Film- und Kinojahrgangs (weitgehend ungeachtet der häufig verzögerten regulären Starttermine, stattdessen am tatsächlichen eigenen Sichtungsjahr orientiert, ob Festival, Kinostart oder DVD-Import) folgen zu lassen &#8211; und das nicht weniger umfangreich und ausufernd. In einem nachgerade wahnwitzigen Kraftakt ist dieses Unterfangen diesmal ausnahmsweise tatsächlich geglückt, weshalb wir nun nachfolgend das neue Jahr gebührend mit der krönenden Fortsetzung des zum Abschluss des alten Jahres begonnenen Listenwahnsinns einleiten wollen&#8230;<br
/> <br
/></br><br
/> <img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/GleichSchangel.gif" alt="Gleich geht's los..." width="525" height="80" /><br
/> <span
id="more-6701"></span><br
/> <br
/></br><br
/> <em><strong>Alexander P. </strong></em></p><p><img
alt="" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/10/Jud-Suess-Film-ohne-Gewissen-01.jpg" title="Jud Süß - Film ohne Gewissen" class="alignnone" width="525" height="350" /></p><p><em>&#8220;You learned to dance like that sarcastically?&#8221;</em></p><p><strong><em>Cinephobia 2010:</em><br
/> </strong><br
/> 1. JUD SÜSS &#8211; FILM OHNE GEWISSEN (Oskar Roehler)<br
/> 2. SHUTTER ISLAND (Martin Scorsese)<br
/> 3. LA PRINCESSE DE MONTPENSIER (Bertrand Tavernier)<br
/> 4. GET HIM TO THE GREEK (Nicholas Stoller)<br
/> 5. CARLOS (Olivier Assayas)<br
/> 6. JE SUIS HEUREUX QUE MA MÈRE SOIT VIVANTE (Claude Miller)<br
/> 7. THE HUMAN CENTIPEDE (FIRST SEQUENCE) (Tom Six)<br
/> 8. AUTOBIOGRAFIA LUI NICOLAE CEAUSESCU (Andrei Ujica)<br
/> 9. GAMER (Mark Neveldine, Brian Taylor)<br
/> 10. FANTASTIC MR FOX (Wes Anderson)</p><p><strong><em>Michael-Curtiz-Award, für ein Kino, das erst in zwanzig Jahren die Wertschätzung bekommen kann und wird, die es verdient:</em></strong></p><p>THE LAST AIRBENDER (M. Night Shyamalan)</p><p><strong><em>Guilty Pleasure #1:</em></strong></p><p>TOY STORY 3 (Lee Unkrich)</p><p><strong><em>Die Nachrücker:</em></strong></p><p>PREDATORS (Nimrod Antal)<br
/> WIR SIND DIE NACHT (Dennis Gansel)</p><p>CRIME D&#8217;AMOUR (Alain Corneau)<br
/> IM SCHATTEN (Thomas Arslan)</p><p>UNSTOPPABLE (Tony Scott)<br
/> THE GHOSTWRITER (Roman Polanski)</p><p>FILM SOCIALISME (Jean-Luc Godard)<br
/> WALL STREET &#8211; MONEY NEVER SLEEPS (Oliver Stone)</p><p>SKAZKA PRO TEMNOTU / A TALE IN THE DARKNESS (Nikolay Khomeriki)<br
/> ZEITEN ÄNDERN DICH (Uli Edel)</p><p>KABOOM (Gregg Araki)<br
/> LES HERBES FOLLES (Alain Resnais)</p><p>MAMMOTH (Lukas Moodysson)<br
/> POLITIST, ADJECTIV (Corneliu Porumboiu)<br
/> <strong><br
/> <em>Tanzt sarkastisch ganz allein mit sich selbst:</em></strong></p><p>THE OTHER GUYS (Adam McCay)</p><p><strong><em>Enttäuschungen:</em></strong><br
/> KOSMOS; UNTER DIR DIE STADT; UNCLE BONMEE WHO CAN RECALL HIS PAST LIVES; GREEN ZONE; SAME SAME BUT DIFFERENT; COPIE CONFORME; DATE NIGHT; DAS LETZTE SCHWEIGEN;</p><p><strong><em>Mist:</em></strong><br
/> A NIGHTMARE ON ELM STREET;</p><p><strong><em>Lieblingsspiele 2010:</em></strong></p><p>1. Deutschland &#8211; Argentinien 4:0 (1:0), 3.7.<br
/> 2. Deutschland &#8211; England 4:1 (2:1), 27.6.<br
/> 3. FC Barcelona &#8211; Real Madrid 5:0 (2:0), 29.11.<br
/> 4. Bayer Leverkusen &#8211; Borussia Mönchengladbach 3:6 (1:3), 29.8.<br
/> 5. Uruguay &#8211; Ghana 5:3 n.E. (1:1, 0:1), 2.7. (nicht live gesehen)<br
/> 6. Bayern München &#8211; Manchester United 2:1 (0:1), 30.3.<br
/> 7. Deutschland &#8211; Australien 4:0 (2:0), 13.6.<br
/> 8. Manchester United &#8211; Bayern München 3:2 (3:1), 7.4.<br
/> 9. SV Werder Bremen &#8211; FC Valencia 4:4 (1:3), 18.3.<br
/> 10. Niederlande &#8211; Spanien 0:1 n.V. (0:0), 11.7.</p><p>(1., 2., 4., 7., und irgendwie auch 6. und 8. natürlich durch die Fanbrille gesehen)</p><p>Zu den Lieblingsfilmen 2008 und 2009 <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/?p=7222" target="_blank">gehts hier</a>.</p><p><br/><img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/3aHotline.png" alt="Jetzt neue, vergünstigte ET-Hotline - für Anzeigen-Kunden" /><br
/> <br
/></br><br
/> <strong><em>Frauke</em></strong></p><div
style="float: left; margin-right:3px;"><img
alt="" src="http://img401.imageshack.us/img401/9291/vlcsnap2011010202h20m01.png" title="Ich nach dem zehnten Hofbauer-Film" class="alignleft" width="170" height="220" /></div><p><span
style="font-size:0.9em"><strong>Über mich:</strong> <br
/> Ich studiere mittlerweile im 2. Semester Telekommunikationswissenschaften an der Universität Bonn-Poppelsdorf. Am Kino liebe ich vor allem die Filme und wenn Regisseure es schaffen einen Film so zu schneiden, dass daraus eine Sequenz wird, die richtig mitreist und einen auch noch Tage nach dem Kinobesuch beschäftigt. Mit dieser Liste möchte ich mich gerne um ein Praktikum bewerben, am liebsten irgendwas mit Medien. Angebote bitte an kleenes.küsschen91@eskalierende-traeume.de. Meine Hobbys sind Wandern und Tennis spielen. Auf dem Bild könnt ihr mich auf der ET-Faschingsfeier sehen, auf der niemand so originell verkleidet war wie ich.</span><br
/> <br/></p><p>2010 war ein schlimmes Jahr, früher war alles besser, aber sechs gute neue Filme habe ich doch gesehen:</p><p><strong>1. A Nightmare on Elm Street</strong></p><p>Eine interessante Variation des Horrorfilmklassikers mit großartigen Schauspielern, intelligent gemacht und zum Glück viel sauberer als das Original. Außerdem geht es um Kindesmißbrauch, das ist sehr bedrückend und ein wichtiges Thema, das konnte man dieses Jahr ja auch im Fernsehen sehen.</p><p><strong>2. Unter dir die Stadt</strong></p><p>Also als am Ende die Leute auf die Straße gehen und sie zu ihm sagt: &#8220;Es geht los&#8221;, da hatte ich schon ein bißchen Gänsehaut. Dieser Christoph Hochhäusler ist wirklich unglaublich radikal, fast so wie dieser Pasolini oder so. Der Film hat auch viele durchdachte Kameraoperationen und regt sehr zum Nachdenken an.</p><p><strong>3. Copie Conforme</strong></p><p>Als Beispiel für neuerdings häufiger auftauchende Filme mit Männern und Frauen, die einfach nur miteinander reden. Der iranische Meisterregisseur Abbas Kiarostami entführt auf eine magische Reise durch die europäische Kultur, die Liebe und das Verhältnis von Männern und Frauen, die einfach nicht zusammen passen wollen. Zauberhaft!</p><p><strong>4. Uncle Boonmee who can recall his past lives</strong></p><p>Meditativ, leise, melancholisch, spritzig, poetisch, anrührend, exotisch und traurig. Eine wunderbare Hommage an das Leben, den Tod und das Kino. Die Asiaten verstehen eben einfach viel mehr von Spiritualität im Kino.</p><p><strong>5. Das letzte Schweigen</strong></p><p>Es geht in diesem spannenden Thriller um Kindesmißbrauch und das ist ja ein sehr wichtiges Thema. Außerdem geht es darum, wie die Menschen damit zurechtkommen, also mit dem Leben und überhaupt. Der Film hat sehr beeindruckende Hauptdarsteller und überzeugt auch optisch. Ich hätte echt nicht gedacht, dass ein deutscher Film so gut mit Hollywood mithalten könnte.</p><p><strong>6. Date Night</strong></p><p>Eine abgefahrene und saukomische Komödie mit Tina Fey und Steve Carell, zwei in den USA echt angesagten Comedians. Die beiden brennen hier ein tolles Dialogfeuerwerk nach dem anderen ab und die Gags zünden wie Chinaböller im Gehirn. Ab und zu werden auch leise Töne angeschlagen, aber das ist schon in Ordnung, denn im echten Leben gehts ja auch nicht immer rund. Endlich mal eine richtig intelligente Komödie über die Schwierigkeiten des Ehelebens und nicht so ein Haudrauf- und Bumbum-Film, wie man sie sonst aus Hollywood kennt. Was sagt ihr denn dazu? Hat euch der Film gefallen oder war die DATE NIGHT trotz Superstars wie Mark Wahlberg für euch ein totaler Fehlschlag? Schreibt es mir in den Kommentaren, per Twitter oder Facebook und mit ein bißchen Glück könnt ihr ein Stirnband mit &#8220;Date Night&#8221;-Aufdruck gewinnen!<br
/> <br
/></br><br
/> <img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/WerbungSchangel.gif" alt="Hier könnte Ihre Werbung stehen!!!!!" /><br
/> <br
/></br><br
/> <em><strong>Alexander S.</strong></em></p><p><a
rel="attachment wp-att-6737" href="http://www.eskalierende-traeume.de/jahresliste-2010-alex-s/dr-parnassus/"><img
class="alignleft size-medium wp-image-6737" title="Dr. Parnassus" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/Dr.-Parnassus-300x168.jpg" alt="" width="209" height="117" /></a><a
rel="attachment wp-att-6738" href="http://www.eskalierende-traeume.de/jahresliste-2010-alex-s/bad_lieutenant_4-3/"><img
class="alignleft size-medium wp-image-6738" title="bad_lieutenant_4-(3)" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/bad_lieutenant_4-3-300x262.jpg" alt="" width="134" height="117" /></a><a
rel="attachment wp-att-6739" href="http://www.eskalierende-traeume.de/jahresliste-2010-alex-s/scott-pilgrim/"><img
class="alignleft size-medium wp-image-6739" title="Scott Pilgrim" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/Scott-Pilgrim-300x199.jpg" alt="" width="176" height="117" /></a></p><p>Wieder einmal habe ich ein Jahr hauptsächlich mit der Sichtung älterer Filme verbracht, bin leider auch auf keinem Festival gewesen (außer für einen Film auf dem Fantasy Film Fest) und habe daher kaum aktuelle Produktionen gesehen, so dass ich nur auf insgesamt 32 Filme (davon 6 Fernsehfilme) komme, die in diesem Jahr produziert wurden oder erstmals in Deutschland im Kino zu sehen waren. Einige der Sichtungen waren zudem eher halb- oder unfreiwillig, da sie im Rahmen eines Praktikums bei <a
href="http://www.moviepilot.de/" target="_blank">www.moviepilot.de</a> erfolgten. Mit dem Vorsatz, mir im kommenden Jahr dringend (!) mehr aktuelle Filme zu Gemüte zu führen präsentiere ich hiermit meine <strong>Top 7 </strong>der Filme 2010. Wenn das Produktionsjahr in Klammern davon abweicht, handelt es sich um Filme, die in Deutschland offiziell erst 2010 zu sehen waren.</p><p><span
style="text-decoration: underline;"><strong>TOP 7 2010</strong></span></p><p><strong>The Imaginarium of Doctor Parnassus</strong> (Terry Gilliam, USA 2009)</p><p><strong>Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans</strong> (Werner Herzog 2009)</p><p><strong>Scott Pilgrim Vs. the World</strong> (Edgar Wright, USA/UK/CND 2010)</p><p><strong>My Winnipeg</strong> (Guy Maddin, CND 2007)</p><p><strong>Shutter Island</strong> (Martin Scorsese, USA 2010)</p><p><strong>Life During Wartime</strong> (Todd Solondz, USA 2009)</p><p><strong>Der Räuber</strong> (Benjamin Heisenberg, D 2010)</p><p></br></p><p><span
style="text-decoration: underline;"><strong>Größte Enttäuschungen des Jahres</strong></span></p><p><strong>Alice in Wonderland</strong> (Tim Burton, USA 2010)</p><p><strong>Inception</strong> (Christopher Nolan, USA 2010)</p><p><strong>Enter the Void</strong> (Gaspar Noé, F/BRD/I 2009)</p><p></br></p><p><span
style="text-decoration: underline;"><strong>Größter TV-Schlock des Jahres</strong></span></p><p><strong>Akte Golgatha</strong> (Zoltan Spirandelli, D 2010, RTL-Eventfilm!!!)</p><p></br></p><p><span
style="text-decoration: underline;"><strong>Größte Beleidigung des Geistes und des ästhetischen Empfindens dieses Jahr</strong></span></p><p><strong>Patrik 1,5</strong> (Ella Lemhagen, Schweden 2008)<br
/> <br
/></br><br
/> <img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/2Puh-erstmalverschnaufen.png" alt="Puh, erstmal verschnaufen, gleich geht's weiter..." /><br
/> <br
/></br><br
/> <em><strong>Andreas</strong></em></p><p><img
alt="" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/todos-attractions.jpg" title="Captains and Attractions" class="alignnone" width="525" height="191" /><br
/> <img
alt="" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/para-bocca.jpg" title="Paradiese und Wolfsmünder" class="alignnone" width="525" height="190" /></p><p>Ein in Sachen Kino und Film reichlich wahnsinniges, irrwitziges Jahr. Mehr gesehen als je zuvor in einem Jahr; einige echte Festivalexzesse, unzählige Kinobesuche und gelegentliches Nachholen zuhause. Trotz weitgehend selektierten Schauens kam ich auf erschlagende rund 190 gesehene aktuelle Filme (darunter etwa fünfzehn Kurzfilme, der Rest Langfilme). Es waren trotz herber Missgriffe insgesamt so viele großartige Filme dabei, dass selbst eine größenwahnsinnig anmutende Top-40 mir dem Jahr kaum gerecht zu werden scheint (und vor allem den hinteren Rängen nicht, denn in einem schwachen Jahrgang wäre sofort bei jedem dieser Filme auch die Nennung in einer Top-10 absolut vertretbar). Ein Jahr der Extreme zwischen digitaler Versöhnung und trotzdem umso mehr auch immer wieder analogen Freuden. Angeregt durch Sanos eigene Handhabung (die hinsichtlich 2010 wohl nachgereicht wird) und den Umstand, dass ich im Gegensatz zu einigen ET-Mitautoren kein regelmäßiges, vollständiges Sichtungstagebuch auf dem Blog führe, habe ich seperat eine nach Wertschätzung <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/komplettliste-aller-gesehenen-aktuellen-filme-2010-andreas/" target="_blank">grob sortierte Gesamtliste meiner gesehenen aktuellen Filme</a> sowie eine ausführlichere Einleitung erstellt. Nachfolgend die zumindest etwa die Hälfte der Filme erfassende Kurzversion mit Top- und Flop-Kategorien sowie besonderer Erwähnungen:<br
/> <br/><br
/> <strong>Materialfetischisten-Award für gegenwärtig kaum noch für möglich gehaltene natürliche, unverfälschte filmische Schönheit:</strong><br
/> La Vie au Ranch (Sophie Letourneur)<br
/> (nachvollziehbar selbstverständlich, denn genau darum geht es bei diesem Award, ausschließlich bei Sichtung in 35mm und 1,37:1)</p><p><em>Lobende Erwähnungen für weitere (film)materialästhetische Betörungen:</em> „Get Out of the Car“ &#038; „Let Each One Go Where He May“, die den Beweis antreten, dass es auch heute trotz aller extremen Widrigkeiten noch möglich ist, schlichtweg wunderschöne 16mm-Kopien von 16mm-Filmen herzustellen. Wer das im Kino sieht und einen Sinn dafür hat, kann dem nur mit aufrichtiger Freude und Dankbarkeit begegnen, denn bald wird es damit wohl unwiederbringlich vorbei sein.<br
/> Wobei zu diesem Thema großartige 35mm- und überhaupt Kino-Erlebnisse wie &#8220;The Portuguese Nun&#8221;, &#8220;Poetry&#8221; oder &#8220;Gallants&#8221; genauso wenig unterschlagen seien wie tolle Super16-to-35mm-Blow-Ups wie &#8220;Geburt&#8221;, &#8220;Amer&#8221; oder &#8220;Attenberg&#8221;.</p><p><strong>Spaßfilm des Jahres:</strong><br
/> Piranha 3D (Alexandre Aja)</p><p><strong>Trailer des Jahres:</strong><br
/> Who Killed Captain Alex? (<a
href="http://www.youtube.com/watch?v=BymeLkZ7GqM" target="_blank">ein kleines, verheißungsvolles Wunder</a>)<br
/> <br/><br
/> <strong>Top 40 meiner Lieblingsfilme 2010:</strong></p><p>1. The Portuguese Nun (Eugène Green)<br
/> 2. Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives (Apichatpong Weerasethakul)<br
/> 3. Film Socialisme (Jean-Luc Godard)<br
/> 4. In the Woods (Angelos Frantzis)<br
/> 5. Poetry (Lee Chang-dong)<br
/> 6. Coming Attractions (Peter Tscherkassky)<br
/> 7. Les herbes folles (Alain Resnais)<br
/> 8. Raging Sun, Raging Sky (Julián Hernández)<br
/> 9. Das rote Zimmer (Rudolf Thome)<br
/> 10. Get Out of the Car (Thom Andersen)</p><p>11. Let Each One Go Where He May (Ben Russell)<br
/> 12. Meek&#8217;s Cutoff (Kelly Reichardt)<br
/> 13. Oxhide 2 (Liu Jiayin)<br
/> 14. Die Autobiographie des Nicolae Ceausescu (Andrei Ujica)<br
/> 15. The Lips (Santiago Loza, Iván Fund)<br
/> 16. Oki&#8217;s Movie (Hong Sang-soo)<br
/> 17. Das elektrische Paradies (Michael Busch)<br
/> 18. The Strange Case of Angelica (Manoel de Oliveira)<br
/> 19. Attenberg (Athina Rachel Tsangari)<br
/> 20. The Life and Death of a Porno Gang (Mladen Djordjevic)</p><p>21. Bas-Fonds (Isild Le Besco)<br
/> 22. Los jóvenes muertos (Leandro Listorti)<br
/> 23. Geburt (Silvia Haselbeck, Erich Langjahr)<br
/> 24. Orly (Angela Schanelec)<br
/> 25. Amer (Hélène Cattet, Bruno Forzani)<br
/> 26. Guest (José Luis Guerín)<br
/> 27. Road to Nowhere (Monte Hellman)<br
/> 28. Gallants (Derek Kwok, Clement Cheng)<br
/> 29. Woman on Fire Looks for Water (Ming Jin Woo)<br
/> 30. Von Menschen und Göttern (Xavier Beauvois)</p><p>31. My Joy (Sergei Loznitsa)<br
/> 32. Outrage (Takeshi Kitano)<br
/> 33. Hadewijch (Bruno Dumont)<br
/> 34. Winter House (Gonzalo Castro)<br
/> 35. The Day Was a Scorcher (Ken Jacobs)<br
/> 36. Caterpillar (Koji Wakamatsu)<br
/> 37. You All Are Captains (Oliver Laxe)<br
/> 38. Der Räuber (Benjamin Heisenberg)<br
/> 39. You Think You&#8217;re the Prettiest, But You Are the Sluttiest (José Manuel Sandoval)<br
/> 40. La bocca del lupo (Pietro Marcello)</p><p><strong>Runners-Up (unsortiert):</strong></p><p>Im Schatten (Thomas Arslan)<br
/> Villalobos (Romuald Karmakar)<br
/> The Sword and the Rose (João Nicolau)<br
/> La Pivellina (Tizza Covi, Rainer Frimmel)<br
/> Shadow Cuts (Martin Arnold)<br
/> Double Tide (Sharon Lockhart)<br
/> The Four Times (Michelangelo Frammartino)<br
/> El Sicario, Room 164 (Gianfranco Rosi)<br
/> Nostalgia de la luz (Patricio Guzmán)<br
/> Ha Ha Ha (Hong Sang-soo)<br
/> Paula-Paula (Jess Franco)<br
/> The Oath (Laura Poitras)<br
/> Boris Lehman et ses amis: Retouches et réparations / Choses qui me rattachent aux êtres / Un peintre sous surveillance (Boris Lehman)<br
/> Paju (Park Chan-ok)<br
/> White Material (Claire Denis)<br
/> Carlos (Olivier Assayas)<br
/> Trash Humpers (Harmony Korine)<br
/> Bedways (RP Kahl)<br
/> Alamar (Pedro González-Rubio)</p><p><strong>Enttäuschungen (die ersten zwei besonders eklatant):</strong></p><p>Certified Copy (Abbas Kiarostami)<br
/> Eastern Drift (Sharunas Bartas)<br
/> Heartless (Philip Ridley)<br
/> Life During Wartime (Todd Solondz)<br
/> Dream Home (Pang Ho-Cheung)<br
/> Studien zum Untergang des Abendlandes (Klaus Wyborny)<br
/> Enter the Void (Gaspar Noé)<br
/> Summer of Goliath (Nicolás Pereda)</p><p><strong>Schwach bis mies:</strong></p><p>Bad Family (Aleksi Salmenperä)<br
/> Somewhere (Sofia Coppola)<br
/> The Dark House (Wojtek Smarzowski)<br
/> Greetings from the Woods (Mikel Cee Karlsson)<br
/> The Human Centipede (First Sequence) (Tom Six)<br
/> Four Lions (Chris Morris)<br
/> A Screaming Man (Mahamat-Saleh Haroun)<br
/> Exit Through The Gift Shop (Banksy)<br
/> Khargosh (Paresh Kamdar)<br
/> Engel mit schmutzigen Flügeln (Roland Reber)<br
/> Up in the Air (Jason Reitman)<br
/> Rammbock (Marvin Kren)<br
/> [Rec] 2 (Jaume Balagueró, Paco Plaza)<br
/> Rampage (Uwe Boll)<br
/> Darfur (Uwe Boll)<br
/> Illégal (Olivier Masset-Depasse)<br
/> A White Night (Masahiro Kobayashi)<br
/> Der Doppelgänger (Christopher Lenke &#038; Philip Nauck)<br
/> Love Crime (Alain Corneau)<br
/> Adèle und das Geheimnis des Pharaos (Luc Besson)</p><p><strong>Absolut unerträglich:</strong></p><p>La herenzia Valdemar (José Luis Alemán)<br
/> No Reason (Olaf Ittenbach) (zzgl. partiellem Schlock-Spaß!)<br
/> A Serbian Film (Srdjan Spasojevic)<br
/> Centurion (Neil Marshall)<br
/> Der letzte schöne Herbsttag (Ralf Westhoff)<br
/> <br
/></br><br
/> <br/><img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/3aHotline.png" alt="Jetzt neue, vergünstigte ET-Hotline - für Anzeigen-Kunden" /><br
/> <br
/></br><br
/> <em><strong>Christoph</strong></em></p><p
style="text-align: justify;"><img
class="alignleft" style="float: left; margin: 3px 10px;" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/1.png" alt="Bärenterror" width="180" height="180" /> <strong>Über mich:</strong> Meine Aufzucht erfolgte ohne Bärenmutti, sondern unter dem Joch erzprotestantischer Strenge und Keuschheit, weshalb ich später zum Schangel konvertierte und Tanzbär wurde. Das macht mir viel Spaß. Mit dem Verzicht auf ein Studium ist es mir gut gelungen, &#8220;seiendes Cinemenschsein im Sein&#8221; und berufsmäßige Gammelei leidenschaftlich und visuell toll umgesetzt unter einen Hut zu  bekommen. Beim Filmeschauen mache ich mich gerne frisch-frech-frei, um mich für unbeschwerten Cinesex weit zu öffnen. Wenn mich die fröhliche Keßheit und Standfestigkeit verlassen, nasche ich bevorzugt Hirnmilch und Koffeintabletten. Auch sonst bin ich für guten Stoff immer zu haben und lasse keinen Honigtopf aus. Mein Wunsch für die Zukunft: Weltfrieden, das wäre mir ein wichtiges persönliches Anliegen!</p><p>*****</p><p><img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/ListenFinal.gif" alt="Ultrabilder aus RAGING SUN, RAGING SKY, THE HOUSE OF THE DEVIL und POETRY" width="525" height="295" /><br
/> <br
/> Obwohl meine Neugierde auf aktuelles Kino Anfang 2010 an einem kühlen Nullpunkt angelangte, hat sich dieses Jahr rückblickend und  (für mich) völlig überraschend als mein bisher erfüllendstes und am vielseitigsten begeisterndes Kinojahr erwiesen. War mein Frust über &#8220;Sozial- und Milieupornographie&#8221;, &#8220;Themenfilme&#8221;, &#8220;Gewissens-Tätschelfilme&#8221; und &#8220;Anbiederungskino&#8221; auf der Berlinale so groß, dass ich sie gleich komplett ausließ, sorgten das Filmfest München und allerlei segensreiche Empfehlungen aus dem monströsen Festivalgesamtkatalog im Schädel meines lieben Freundes und Mitautoren Andreas für rasende Glücksgefühle, die voll und ganz über die einschüchternde (Mittel)mäßigkeit, die die Traumfabrik heuer über uns ergoß, hinwegtrösteten. Filmische Folterungen blieben mir dabei größtenteils erspart &#8211; meine ergänzende &#8220;Flop&#8221;-Liste enthält daher neben fünf veritablen Über-Gurken auch fünf Titel, die mich maßlos verärgert, mir dabei teilweise aber doch auch einen gewissen Respekt abgerungen haben. Größte Überraschung des Jahres: Ich habe meine lange, bisweilen auch feindselige Abneigung gegen die &#8220;Berliner Schule&#8221; abgelegt und bin zum Fan geworden. Sozusagen.<br
/> Angesichts eines so gut durchwachsenen und durchtränkten Jahrganges war es nicht leicht, die nun folgende(n) Liste(n) zu kompilieren, aber schlussendlich ist es mir nach langem Zaudern und Hadern doch gelungen, die Crème de la Crème aus ingesamt 70 neuen Filmen herauszuzuzeln und &#8211; zum ersten Mal, seit ich dem Listenwahnsinn fröne &#8211; nach Rang zu ordnen:<br
/> <br
/> </br><br
/> <strong>Catch 22</strong> (= Die Ultrakunst)</p><p><span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">1.</span> Der Räuber</span> (Benjamin Heisenberg)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">2.</span> Poetry</span> (Chang-dong Lee)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"> </span>3. <span
style="color: #0000ff;">Raging Sun, Raging Sky</span> (Julián Hernández)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">4.</span> In the Woods</span> (Angelos Frantzis)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">5.</span> The House of the Devil</span> (Ti West)<br
/> 6. <span
style="color: #0000ff;">Shutter Island</span> (Martin Scorsese)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">7.</span> Carlos</span> (Olivier Assayas)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">8.</span> Die Autobiographie des Nicolae Ceausescu</span> (Andrei Ujica)<br
/> 9. <span
style="color: #0000ff;">The Life and Death of a Porno Gang</span> (Mladen Djordjevic)<br
/> 10. <span
style="color: #0000ff;">Amer </span>(Hélène Cattet, Bruno Forzani)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">11.</span> The Social Network</span> (David Fincher)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">12.</span> Hadewijch</span> (Bruno Dumont)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"> <span
style="color: #000000;">13.</span> I&#8217;m Glad My Mother is Alive</span> (Claude und Nathan Miller)<span
style="color: #0000ff;"><br
/> <span
style="color: #000000;">14.</span> Valhalla Rising</span> (Nicolas Winding Refn)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">15.</span> Orly</span> (Angela Schanelec)<br
/> 16. <span
style="color: #0000ff;">How I Ended This Summer</span> (Aleksei Popogrebsky)<span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;"> </span></span><br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">17.</span> Der Ghostwriter</span> (Roman Polanski)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;"> </span></span><span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">18.</span> Los jóvenes muertos</span> (Lisandro Listorti)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">19.</span> Wir sind die Nacht</span> (Dennis Gansel)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">20.</span> Paju</span> (Chan-ok Park)<br
/> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">21.</span> Unter dir die Stadt</span> (Christoph Hochhäusler)<span
style="color: #000000;"><br
/> </span> <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;">22.</span> In meinem Himmel</span> (Peter Jackson)<br
/> <br
/></br><br
/> <strong>11 Schnäpse:</strong> (Süffige Bonusliste)<br
/> <br
/> 1. <span
style="color: #0000ff;">Blutsfreundschaft</span> (Peter Kern)<br
/> 2. <span
style="color: #0000ff;">Accident</span> (Pou-Soi Cheang)<br
/> 3. <span
style="color: #0000ff;">Tetro</span> (Francis Ford Coppola)<br
/> 4. <span
style="color: #0000ff;">Paula-Paula</span> (Jess Franco)<br
/> 5. <span
style="color: #0000ff;">Vincent will Meer</span> (Ralf Huettner)<br
/> 6. <span
style="color: #0000ff;">Redland</span> (Asiel Norton)<br
/> 7. <span
style="color: #0000ff;">A Single Man</span> (Tom Ford)<br
/> 8. <span
style="color: #0000ff;">Greenberg</span> (Noah Baumbach)<br
/> 9. <span
style="color: #0000ff;">Mr. Nice</span> (Bernard Rose)<br
/> 10. <span
style="color: #0000ff;">36 Ansichten des Pic St. Loup</span> (Jacques Rivette)<br
/> 11. <span
style="color: #0000ff;">My Son, My Son, What Have Ye Done</span> (Werner Herzog)<br
/> <br
/></br><br
/> <strong>Esoterisches Privatfilmerlebnis:</strong><br
/> <br
/> <span
style="color: #0000ff;">Phoebe Phoenix</span> (Gerry Schuster)<br
/> <br
/> *****</p><p><strong>Flop 10:</strong></p><p><em>Verachtenswerte Über-Gurken und abstoßende Verbrechen am Kino:</em><br
/> 1. <span
style="color: #0000ff;">Bergblut</span> (Philipp Pamer)<br
/> 2. <span
style="color: #0000ff;">Der letzte schöne Herbsttag</span> (Ralf Westhoff)<br
/> 3. <span
style="color: #0000ff;">A Serbian Film</span> (Srdjan Spasojevic)<br
/> 4. <span
style="color: #0000ff;">Inception</span> (Christopher Nolan)<br
/> 5. <span
style="color: #0000ff;">Rampage</span> (Uwe Boll)</p><p><em>Lauthals geschimpft und genervt geächzt habe ich über:</em><br
/> 6. <span
style="color: #0000ff;">Bis nichts mehr bleibt</span> (Nikolaus Stein von Kamienski)<br
/> 7. <span
style="color: #0000ff;">Illégal</span> (Olivier Masset-Depasse)<br
/> 8. <span
style="color: #0000ff;">The Portuguese Nun</span> (Eugène Green)<br
/> 9. <span
style="color: #0000ff;">Uncle Boonmee erinnert sich&#8230;</span> (Apichatpong Weerasethakul)<br
/> 10. <span
style="color: #0000ff;">Film socialisme</span> (Jean-Luc Godard)</p><p>Eine Liste aller aktuellen Filme, die ich 2010 gesichtet habe, inklusive Bewertungen, findet sich <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/komplettliste-aller-gesehenen-aktuellen-filme-2010-christoph/"><strong>hier</strong>.</a></p><p>*****<br
/> <br
/></br><br
/> <img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/4SchonGenug.png" alt="Schon genug? Wir noch lange nicht!" /><br
/> <br
/></br><br
/> <em><strong>Marian</strong></em></p><p><img
alt="" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/herbes-folles.jpg" title="Na, wie geht&#039;s denn so?" class="alignnone" width="525" height="275" /></p><p>Zu meiner eigenen Überraschung haben mich 2010 vor allem die Filme zweier französischer Altmeister begeistert. Offenbar stehen diese alten Recken, die das Kino bereits vor einem halben Jahrhundert schon einmal revolutioniert haben, auch heute noch ausreichend im Saft, um ihre jüngeren Leinwand-Konkurrenten spielend in den Schatten zu stellen. Für formale Brillanz, hirnstimulierende Gewitztheit, überragenden Einfallsreichtum und eine wahrlich meisterhafte Beherrschung des Mediums möchte ich an dieser Stelle deswegen <strong>meine aufrichtige Euphorie bezüglich dieser zwei Filme betonen:</strong></p><p>Film Socialisme (Jean-Luc Godard)</p><p>Vorsicht Sehnsucht / Les herbes folles (Alain Resnais)</p><p><em><strong>Ansonsten haben mir sehr gut gefallen:</strong></em></p><p>Amer (Hélène Cattet, Bruno Forzani)</p><p>Im Schatten (Thomas Arslan)</p><p>Piranha 3D (Alexandre Aja)</p><p>Symbol (Hitoshi Matsumoto)</p><p>We Are What We Are (Jorge Michel Grau)</p><p><em><strong>Der filmische Bodensatz trat dieses Jahr auf in Gestalt von:</strong></em></p><p>A Serbian Film (Srdjan Spasojevic)</p><p>Adèle und das Geheimnis des Pharaos / Les aventures extraordinaires d&#8217;Adèle Blanc-Sec (Luc Besson)</p><p>Centurion (Neil Marshall)</p><p>Der letzte schöne Herbsttag (Ralf Westhoff)<br
/> <br/><br
/> <img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/WerbungSchangel.gif" alt="Hier könnte Ihre Werbung stehen!!!!!"/><br
/> <br
/></br><br
/> <em><strong>Das Hofbauer-Kommando</strong></em></p><p><img
alt="" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/paula-doppel1.png" title="Do schaugst!" class="alignnone" width="525" height="177" /></p><p><span
style="color: #000000;"><strong>Der</strong></span><strong><span
style="color: #ff00ff;"> goldene Ernst <span
style="color: #000000;">2010: Die Preisträger</span></span></strong></p><p>Der “goldene Ernst” ist ein besonderer Underground-Filmpreis, der einmal jährlich vom <em>Hofbauer-Kommando</em> verliehen wird an Filme, die sich in extraordinärer Weise um den Erhalt von Sleaze im Kino verdient gemacht haben. Die Preisträger werden im Rahmen eines außerordentlichen, eigens einberufenen Hofbauer-Gipfels diskutiert und vom Experten-Komitee ausgewählt. Mit der Prämierung einher geht das Prädikat &#8220;Besonders sleazevoll&#8221;, welches Kinobesitzern erhebliche Steuervorteile bringt und in aller Regel den Umsatz in ungeheure Höhen schnellen lässt.<br
/> Den &#8220;goldenen Ernst 2010&#8243; dürfen die Regisseure folgender Filme auf ihrem Kaminsims platzieren:<br
/> <br
/></br><br
/> Das Komitee klopft anerkennend auf die Schulter:<br
/> <strong>1.</strong> <strong><span
style="color: #ff00ff;">SCHMUTZIGER SÜDEN </span></strong>(Klaus Lemke).<br
/> <em>Die Begründung der Jury:</em> Klaus Lemke, nicht totzuschweigender Altsleazer des deutschen Films, fügt seinem Oeuvre einen neuen Heroen des Schmierigen zu: Den gerade erst 21jährigen Henning Gronkowski, der &#8220;dufter Typ&#8221; auf die Stirn geschrieben hat. Obwohl er aussieht wie einer mit Bremsspuren in der Hose, der sich beim Sex mit dem Handy filmt und die Mayo des letzten Burgers noch am Hosenboden kleben hat, reißen sich die &#8220;Mädchen, die Liebe brauchen&#8221; (Zitat Lemke) um ihn und verstecken ihn nur zu gerne in ihren Schickeria-Appartements vor seinen kriminellen Häschern. Bei diesem Film bleiben fast keine Wünsche offen.</p><p>Das Komitee klopft lüstern auf den Arsch:<br
/> <strong>2.</strong> <span
style="color: #ff00ff;"><strong>PIRANHA 3D</strong></span> (Alexandre Aja)<br
/> <em>Die Begründung der Jury: </em>Im Sommer nach den Abschlussprüfungen steigt der Saft! In Alexandre Ajas obszön dreidimensionaler Ehrenrettung des Exploitationhorrors erfasst die todbringende Welle der sommerlichen Entsaftung auch eine Luxusyacht, auf der unserem jugendlichen, unverhofft in einen Pornodreh geratenen Helden, in einem fort die Shorts zu platzen drohen, während am anderen Ende des Sees ein ungeheurer Cocktail aus Blut und T &amp; A brodelt. Solche Niedertracht gehört belohnt, meint das <em>Hofbauer-Kommando</em>.</p><p>Das Komitee klopft verträumt auf den Bauch:<br
/> <strong>3.</strong> <span
style="color: #ff00ff;"><strong>PAULA-PAULA</strong></span> (Jesus Franco)<br
/> <em>Die Begründung der Jury: </em>Das jüngste, grob geschätzt 188. oder 189. Werk, welches der Messleazas uns aus dem Himmel bzw. vielmehr Sleus höchstpersönlich aus den Wolken entsandt hat, zählt nicht zu seinen sleazigsten Arbeiten, ist aber dennoch, immerhin und vor allem, das avantgardistische Werk eines notgeilen 80igjährigen, der in seinem mit Alufolie dekorierten Wohnzimmer mit einer HDV-Kamera  in der Hand aus dem Rollstuhl heraus zwischen hunderten von Zigaretten und Zahnlücken Regieanweisungen hervorlispelt an zwei wunderbar natürliche, bemerkenswert moppelige Paulas &#8211; die er eine Stunde lang in Zeitlupen ineinanderlaufen und übereinander wabern lässt, unterlegt mit dem brünftigen Ultrajazz von Friedrich Gulda. Vielleicht ist dieser Film an sich nicht der Ultrasleaze &#8211; doch sein Schöpfer ist es ganz bestimmt! Daher geht der Spezialpreis der Jury für die ambitionierteste künstlerische Sleaze<em>verarbeitung</em> an Jess Franco für PAULA-PAULA.</p><p><strong><em>Belobigende Erwähnungen für eine oder mehrere Einzelszenen, die sich mit durchstechendem Erfolg um den audio-visuellen Transport von Sleaze bemühen: </em></strong><br
/> DREAM HOME, LES HERBES FOLLES, AMER, OUTRAGE, KABOOM, REYKJAVIK WHALE WATCHING MASSACRE, FROZEN, THE HUMAN CENTIPEDE.</p><p>Das Hofbauer-Kommando möchte abschließend seiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass auch bei Ihnen bereits alles gut geölt und eingeschmiert ist für ein noch saftigeres Jahr 2011!</p><p><img
alt="" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/paula-doppel2-1.png" title="Oha!" class="alignnone" width="525" height="193" /></p><p></br><br
/> <img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/5FerienHofbauernhof.png" alt="Ferien auf dem Hofbauernhof!" /><br
/> <br
/></br><br
/> <em><strong>Sano</strong></em></p><p><img
alt="" src="http://i108.photobucket.com/albums/n7/sanocestnik/Rampage.jpg" class="alignnone" width="525" height="221" /></p><p></b></p><p
style="text-align: justify;">Dieses Jahr hatte ich irgendwie ein wenig Pech bei meiner Filmauswahl. Ich habe zwar bei über 100 gesehenen aktuellen Filmtiteln einen neuen persönlichen Jahresrekord was die Quantität angeht aufgestellt, stehe an dieser Stelle jedoch mit gemischten Gefühlen vor meiner momentanen Zusammenstellung der Top 10 für 2010. Viel will ich an dieser Stelle nicht schreiben, da ich die nächsten 2 Monate vor habe noch einiges nachzuholen (von den Favoriten der übrigen ET-Listen habe ich meist nicht mehr als ein Viertel gesehen), und diese Liste dadurch noch vorläufiger geworden ist, als es alle Auflistungen sowieso schon von Grund auf sind. Dennoch: bei vielen sehr guten Filmen, die ich sehr genossen habe, haben mir für 2010 bisher die ganz großen Ausreißer nach oben gefehlt. Diesen Umstand möchte ich mit meiner absichtlich Lückenhaften Auflistung illustrieren. Nähme ich meine Liste von 2009 hinzu, käme <em>Der Räuber</em> wohl irgendwo unter die ersten 5, während die restlichen 2010er Titel wahrscheinlich ab Rang 11 zu finden wären. Das soll nicht heißen, dass die von mir hier gelisteten Werke für mein Verständnis einer Jahresendliste nicht geeignet wären. Nur reicht es diesmal meiner Meinung nach eher für die unteren als für die oberen Ränge. Aber genug an dieser Stelle. Die folgenden Filme sind alle persönliche Favoriten, die für mich auf ihre Weise das darstellen, was ich mir vom Filmgenuß im Idealfall erhoffe. Für weitere Informationen zu meiner Erstellungsform von Jahresendlisten verweise ich zunächst auf meine <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/top-10-2008/" target="_blank">2008er Liste</a>. Und die beiden erhellenderen (und weitaus ausführlicheren) Einzelpostings zu 2009 und 2010 werden hoffentlich in Kürze folgen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Auch die auf bessere Gegenwartsfilme.</p><p></b><br
/> </b></p><p><strong>Top 10</strong></p><p>1. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=oLeOeh_dtQ8">Der Räuber</a><br
/> <em>Benjamin Heisenberg  Österreich, Deutschland  2009</em></p><p>4. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=nr0dc93Bi64">Kosmos</a><br
/> <em>Reha Erdem  Türkei, Bulgarien  2009</em></p><p>8. <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/im-schatten-2010/">Im Schatten</a><br
/> <em>Thomas Arslan  Deutschland  2010<br
/> </em>9. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=J_DbV5bw4s4&amp;feature=related">Rampage</a><br
/> <em>Uwe Boll  Canada, Deutschland  2008</em><br
/> 10. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=uJSR10UdCy0">Lourdes</a><br
/> <em>Jessica Hausner  Österreich, Frankreich, Deutschland  2009</em></p><p>11. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=a1_lFY8F2EQ&amp;feature=related">Kaboom</a><br
/> <em>Gregg Araki  USA, Frankreich  2010<br
/> </em>12. <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/chinatown-erleben/">Chinatown: Frames &amp; Lenses, Doors &amp; Windows</a><br
/> <em>Jim Emerson  USA  2010<br
/> </em>13. <a
href="http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/87_in_der_krabbenhoelle%3A_%27kanikosen%27_von_hiroyuki_tanaka_aka_sabu_%28forum%29">Kanikôsen</a><br
/> <em>Sabu  Japan  2009<br
/> </em>14. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=xSAP4T6rO7A">Indigène d&#8217;Eurasie</a> <em>Eastern Drift</em><br
/> <em>Šarūnas Bartas  Frankreich, Litauen, Russland  2010<br
/> </em>15. <a
href="http://www.fridae.com/lifestyle/2010/09/01/10256.villon-s-wife">Viyon no tsuma</a> <em>Villon&#8217;s Wife</em><br
/> <em>Kichitaro Negishi  Japan  2009<br
/> </em>16. <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=I4cJv-D7JPo&amp;feature=related">Capitalism: A Love Story</a><br
/> <em>Michael Moore  USA  2009</em><br
/> <br/><br
/> <br/><img
src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/5DasEnde.png" alt="Das Ende - Listenanschlag bei Nacht" /></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/gesammelte-jahreslisten-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>7</slash:comments> </item> <item><title>Ältere Filme, erstmals gesehen: Entdeckungen 2010</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/#comments</comments> <pubDate>Mon, 27 Dec 2010 06:59:43 +0000</pubDate> <dc:creator>Die Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[Alexander P.]]></category> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Andreas]]></category> <category><![CDATA[Anika Obermann]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Christoph]]></category> <category><![CDATA[Listen]]></category> <category><![CDATA[Sano]]></category> <category><![CDATA[Entdeckungen 2010]]></category> <category><![CDATA[Lieblingsfilme]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=5974</guid> <description><![CDATA[Eine weit ausholende Einleitung dürfte sich an dieser Stelle erübrigen. Wie offensichtlich sein sollte, handelt es sich um die Fortführung der letztes Jahr eingeführten gesammelten Entdeckunglisten, dieses Jahr jedoch wohl noch einmal eine Spur umfangreicher und maßloser (was sich auch daran zeigt, dass es nun gleich mehrere zusätzliche Ergänzungslisten gibt und vermutlich noch mindestens eine [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
rel="attachment wp-att-6039" href="http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/reeperbahnjurgens/"><img
class="alignnone size-full wp-image-6039" title="Menschenskind, was haben wir dieses Jahr viel entdeckt!" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/reeperbahnjürgens.jpg" alt="" width="525" height="346" /></a></p><p>Eine weit ausholende Einleitung dürfte sich an dieser Stelle erübrigen. Wie offensichtlich sein sollte, handelt es sich um die Fortführung der <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/funf-listen-entdeckungen-2009/" target="_blank">letztes Jahr</a> eingeführten gesammelten Entdeckunglisten, dieses Jahr jedoch wohl noch einmal eine Spur umfangreicher und maßloser (was sich auch daran zeigt, dass es nun gleich mehrere zusätzliche Ergänzungslisten gibt und vermutlich noch mindestens eine weitere folgen wird), und erfreulicherweise diesmal sogar mit sechs statt fünf Teilnehmern. Bliebe vielleicht nur noch etwas zu sagen zur letztjährigen Ankündigung, dass &#8220;demnächst&#8221; nach den Entdeckungslisten mit älteren Filmen auch die Jahreslisten mit den Favoriten des aktuellen Jahrgang folgen würden, was dann aufgrund jämmerlichen Versagens aller diesbezüglichen Vorhaben leider nun auch ein knappes Jahr später noch immer nicht passiert ist.<br
/> Wir geloben jedoch Besserung und möchten die nun folgende, exzessive Sammlung von Zeugnissen unserer unerschrockenen Leidenschaft für Listen als Beweis für unsere nimmermüden guten Vorsätze betrachten. Nun sind wir gefeit für die listologische Aufarbeitung des Jahrgangs 2010&#8230;<br
/> <span
id="more-5974"></span></p><p>************************************<br
/> ************************************</p><p><em><strong>Alexander P.</strong></em></p><p><a
rel="attachment wp-att-6585" href="http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/die-goldene-stadt-3/"><img
class="aligncenter size-full wp-image-6585" title="Die Goldene Stadt" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/die-goldene-stadt1.jpg" alt="" width="525" height="99" /></a><br
/> <a
rel="attachment wp-att-6586" href="http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/taking-of-pelham-1-2-3-2/"><img
class="aligncenter size-full wp-image-6586" title="Taking of Pelham 1 2 3" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/Taking-of-Pelham-1-2-31.jpg" alt="" width="525" height="410" /></a></p><p>2010 war für mich ein Jahr, das von einer großen Sehnsucht nach Gegenwart geprägt war. Sehnsucht nach der vollkommenen Digitalisierung, Sehnsucht nach niesenden Pandas, Sehnsucht nach Filmeschauen auf dem Handy, Sehnsucht nach Schlecker-Filmen in übergroßem 3D. Weg mit dem stinkenden alten Zelluloid, weg mit den verstaubten Archiven, weg mit dem ganzen filmhistorischen Fetischismus. Entsprechend viele aktuelle Filme habe ich im Verhältnis gesehen und entsprechend oft war das Sehen älterer Filme durch Gegenwärtige inspiriert. Die Filme von Veit Harlan etwa, die mir einige der widersprüchlichsten Seherfahungen meines Lebens beschert haben &#8211; den Ansporn dazu hat Oskar Roehlers JUD SUESS &#8211; FILM OHNE GEWISSEN gegeben. Auch die überraschendste Begegnung 2010, die mit Claude Chabrol, um den ich jahrelang einen großen Bogen gemacht hatte, wurde letztlich durch seine aktuelleren, in meinen Augen oft verkannten Filme wie BELLAMY in Gang gesetzt. Wobei ich bei aller Bewunderung für die ruhige Konstanz seines Soap-Opera-Spätwerkes zugeben muss: einen so vollendeten Film wie LE BOUCHER findet man nicht darunter. Und so wird es der Sehnsucht nach Gegenwart vermutlich gehen wie allen Sehnsüchten: Wenn ich erstmal aufgegangen bin im digitalen Dschungel und Geisterreich, wird der Wunsch nach der Materialität und der Aura des Vergangenen zurückkehren und es kann gut sein, dass sich auf der Liste nächstes Jahr kein Film finden wird, der nach 1980 gedreht wurde.</p><p>Weitgehend ungeordnet:</p><p>Dear Mrs. Ougi (Kenji Murakami)<br
/> Tel-Club (Kenji Murakami)<br
/> Spy Game (Tony Scott)<br
/> The Taking of Pelham 1 2 3 (Tony Scott)<br
/> La bonne année (Claude LeLouch)<br
/> Die Goldene Stadt (Veit Harlan)<br
/> Verwehte Spuren (Veit Harlan)<br
/> Le boucher (Claude Chabrol)<br
/> Bellamy (Claude Chabrol)<br
/> La fille coupée en deux (Claude Chabrol)<br
/> Gangs (Rainer Matsutani)<br
/> La classe de neige (Claude Miller)<br
/> Zinksärge für die Goldjungen (Jürgen Roland)<br
/> Sex-Business &#8211; Made in Pasing (Hans-Jürgen Syberberg)<br
/> Zum Gasthof der spritzigen Mädchen (Franz Marischka)<br
/> Liebesgrüße aus der Lederhose (Franz Marischka)<br
/> Was Schulmädchen verschweigen (Ernst Hofbauer)<br
/> Jagdszenen aus Niederbayern (Peter Fleischmann)<br
/> Wendy and Lucy (Kelly Reichhardt)<br
/> Boxcar Bertha (Martin Scorsese)<br
/> Die Sieger (Dominik Graf)<br
/> Das zweite Gesicht (Dominik Graf)<br
/> Nachtlied des Hundes (Gábor Bódy)<br
/> The Savage Seven (Richard Rush)<br
/> Oh Happy Day (Zbyněk Brynych)<br
/> Into the Wild (Sean Penn)<br
/> Sylvie (Klaus Lemke)<br
/> Der Wald vor lauter Bäumen (Maren Ade)<br
/> Zur Lage: Österreich in sechs Kapiteln (Ulrich Seidl, Michael Glawogger, Barbara Albert, Michael Sturminger)<br
/> Ich will doch nur, dass ihr mich liebt (Rainer Werner Fassbinder)<br
/> Penetration Angst (Wolfgang Büld)<br
/> Todesschüsse am Broadway (Harald Reinl)<br
/> Kommissar X &#8211; In den Klauen des goldenen Drachen (Gianfranco Parolino)<br
/> Underworld (Josef von Sternberg)<br
/> The Dead Zone (David Cronenberg)<br
/> The Entity (Sidney J. Furie)<br
/> Scorpio Rising (Kenneth Anger)</p><p>************************************<br
/> ************************************</p><p><em><strong>Alexander S.</strong></em></p><p><img
class="alignleft" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/Alex2.jpg" alt="" width="169" height="132" /><img
class="alignleft" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/Alex1.png" alt="" width="178" height="132" /><img
class="alignleft" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/Alex3_148.jpg" alt="" width="169" height="132" /></p><p><span
style="font-size: small;">Wenn ich mir meine Liste jetzt so anschaue, wundert es mich geradezu, wie viele tolle Filme ich dieses Jahr wieder gesehen habe. Ich präsentiere sie hier in mehr oder weniger chaotischer Reihenfolge. Mehr gibt&#8217;s dazu eigentlich nicht zu sagen, da ich ja jeden Film einzeln kommentiert habe.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>The Servant / Der Diener</strong> (Joseph Losey, UK 1963)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Vielleicht der beste Film, den ich dieses Jahr überhaupt gesehen habe. Eine Studie über Servilität und Herrschsucht, über den sadomasochistischen Charakter menschlicher Beziehungen im Allgemeinen und die Perversion der Klassengesellschaft im Besonderen. Die Menschen sind hier Aasgeier im Frack, die sich zwischen den Spiegeln herrschaftlicher Salons gegenseitig belauern und von einer virtuos um sie herumschlurfenden Kamera bei ihrem innerlichen Verwesungsprozess begleitet werden.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>The Reflecting Skin / Schrei in der Stille</strong> (Philip Ridley, CND/UK 1990)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Seit ich ungefähr 5 oder 6 war ging mir ein Bild durch den Kopf, dass ich merkwürdigerweise mit furchtbaren Geschehnissen assoziierte: ein kleiner Junge, der durch ein Kornfeld rennt, eine Flagge als wehenden Umhang um seine Schultern gelegt. Endlich habe ich herausgefunden, welchen schrecklichen Film ich damals wohl gesehen habe. Interessanterweise habe ich in letzter Zeit festgestellt, dass ich eine besondere Vorliebe für Filme habe, die konsequent aus der Perspektive eines Kindes erzählt werden.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Wie treu ist Nik?</strong> (Eckhart Schmidt, BRD 1986)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Kategorien wie Trash oder Schlock sind einfach zu profan, zu irdisch und zu rational, um diesen Film adäquat zu beschreiben. Der außerirdischste, in seiner Weise deliranteste Film des Jahres. Völlige Unfassbarkeiten lassen Zwerchfell, Hose und Hirn platzen. Achja, und eigentlich ist der Film ja von der Geschichte eines auf dem Kopf hängenden, lächelnden Opossums inspiriert&#8230;</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Some Like it Hot / Manche mögens heiß </strong>(Billy Wilder, USA 1959)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Endlich gesehen und mit jeder Faser geliebt. Wie Rajko / Mr Vincent Vega sagen würde: ein Kniefallfilm!</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Salomé</strong> (Carmelo Bene, Italien 1972)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Heftigste visuelle Ekstase (<em>aka</em> größter Schangel)! Hymnischer Lobgesang auf den Film siehe <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/salome-1972/" target="_blank">hier</a>!</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>L’uomo, la donna e la bestia / Man, Woman and Beast</strong> (Alberto Cavallone, I 1977)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Von den Schriften des Transgressions-Philosophen Georges Bataille inspirierter Blick auf die heimlichen und öffentlichen Exzesse der Bewohner eines italienischen Dorfes Teils süffiger Sleaze und eine herrlich wie eine fleißige Biene dahinsausende Kamera.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Caligula</strong> (Tinto Brass, I / USA 1979)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Neben und nach <em>Fellinis Satyricon</em> das schönste Römerspektakel der Filmgeschichte. Mal gespannt auf Tinto Brass&#8217; geplantes Autoremake des Films in 3D und als Komödie&#8230; Warum auch nicht?</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Das zweite Gesicht</strong> (Dominik Graf, BRD 1982)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Der erste Film des deutschen Grafen wird von ihm selbst als unreifes Frühwerk abgetan zog mich aber gerade durch seinen unabgerundeten und verschwurbelten Charakter in den Bann. Ein Horrormärchen irgendwo zwischen Dario Argento, Cinéma du Look und Neuer deutscher Welle.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Taxi zum Klo</strong> (Frank Ripploh, BRD 1981)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Für mich das „companion piece“ zu Rosa von Praunheims <em>Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt</em>. Die schonungslose Selbstdarstellung eines Schwulen, grausam und zugleich unglaublich komisch. Praunheim hat Ripploh übrigens einmal freundschaftlich eine fiese garstige Tucke mit Warzen genannt.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>L’intrus / Der Eindringling </strong> (Claire Denis 2004)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Der abstrakteste Film von Claire Denis. Dennoch ganz und gar sinnlich.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Mademoiselle</strong> (Tony Richardson 1966)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Genet, Duras, Richardson, Moreau, Meisterwerk.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Tras el cristal / In a Glass Cage</strong> (Agusti Villaronga 1986)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Als Fan „verstörender“ Filme, härtet man ja (leider) doch etwas ab. Aber bei diesem Film musste ich schlucken.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Bad Lieutenant</strong> (Abel Ferrara 1992)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Eigentlich etwas reaktionär und katholisch. Trotzdem irgendwie toll.</span></p><p><strong>Synecdoche, New York</strong> (Charlie Kaufman, USA 2008)</p><p>Der letzte 2010 von mir gesehene Film. Zugleich mit <em>The Servant</em> der beste. Ausführlicher Kommentar folgt!</p><p><strong>The Thin Red Line / Der schmale Grat</strong> (Terrence Malick, USA 1998)</p><p>Lange vorgenommen, endlich gesehen. Ausführlicher Kommentar folgt!</p><p><span
style="font-size: small;">Zu weiteren 19 Entdeckungen von mir geht es <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/die-entdeckungen-des-alexander-s-2-teil/"><strong>HIER.</strong></a></span></p><p>************************************<br
/> ************************************</p><p><em><strong>Andreas</strong></em></p><p><a
rel="attachment wp-att-6207" href="http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/manos-gordon-jurgens/"><img
class="alignnone size-full wp-image-6207" title="Manos-Gordon-Jürgens" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/manos-gordon-jürgens.jpg" alt="" width="525" height="134" /></a><br
/> <a
rel="attachment wp-att-6208" href="http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/mirrormechanics/"><img
class="alignnone size-full wp-image-6208" title="Mirror Mechanics" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/mirrormechanics.jpg" alt="" width="525" height="199" /></a></p><p>Eigentlich wollte ich an dieser Stelle an ein paar salbungsvolle Worte über eines der definitiven Themen dieses Jahres verlieren (nämlich Sleaze in seiner schmierigsten, anstößigsten und zwielichtigsten filmischen Entsprechung), aber dieser Versuch ist dann doch etwas entgleist und endete schließlich als seperates <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/eine-kleine-geschichte-des-sleaze/" target="_blank">ET-Posting</a>, das sich eingehender, jedoch keineswegs erschöpfend, mit den Streifzügen mancher ET-Autoren durch diesen Bereich befasst. In diesem Kontext steht auch die Trailer-Entdeckung des Jahres, AUS DEM TAGEBUCH EINER SIEBZEHNJÄHRIGEN (eine tolldreiste, offenherzige, bodenlos geschmacklose Trailer-Eskapade, die es mit legendären Sleaze-Vorschauen wie DIE RACHE DER KANNIBALEN, EXZESSE IM FOLTERKELLER oder KARATE, KÜSSE, BLONDE KATZEN aufnehmen kann), sowie die beiden Schauspielerentdeckungen des Jahres, Gordon Mitchell (denkwürdig in FRANKENSTEIN &#8217;80, unsterblich in HOLOCAUST 2) und Curd Jürgens (was wären die St.-Pauli-Filme ohne ihn?). Womit ich auch bei der von uns bisweilen spöttisch-liebevoll &#8220;Deutschtümelei&#8221; genannten, ausgiebigen Beschäftigung mit deutschem Kino im allgemeinen und speziellen, in Form von allerlei anziehend-abstoßenden Miefigkeiten und Exploitation-Granaten, aber auch von einer großen Anzahl faszinierender, experimentierfreudiger, originärer Entdeckungen, bei denen häufig eine wunderbare Symbiose aus eigenwilligen künstlerischen Handschriften und aufregend-unangestrengten Unterhaltungsqualitäten anzutreffen ist. Die 60er und 70er Jahre, aus ganz verschiedenen Gründen vermutlich meine beiden Lieblingsjahrzehnte und daher natürlich bei meiner Sichtungsauswahl automatisch immer wieder mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht, erwiesen sich dabei einmal mehr als schier unerschöpfliche Quelle. Natürlich gab es noch viel mehr, was ich in diesem doch wieder reichlich wahnwitzigen Kino- und Filmjahr an älteren Filmen für mich entdeckt habe, ob bekanntere Klassiker oder Obskures, von Stummfilmen über diverse Spielarten des Genre- und Pop-Kinos (um das es m.E. einst doch recht eindeutig besser bestellt war als heute, was aber natürlich auch stark mit persönlichen ästhetischen und stilistischen Präferenzen zu tun hat), bis hin zu radikalen Autorenfilmen und materialfetischistischem Experimentalkino. Natürlich von allem trotzdem viel zu wenig gesehen, mit zwangsläufig viel zu eingeschränkter Perspektive ausgewählt und darauf geblickt, und mal wieder nur eine kleine Ahnung von wenigen Bereichen einer unüberschaubar reichhaltigen Filmgeschichte bekommen. Aber in dieser Unerschöpflichkeit liegt eben auch eine Motivation, immer wieder aufs Neue zu versuchen, zumindest die ein oder anderen Parzelle für sich zu erschließen. Viel könnte oder müsste man vielleicht zu einzelnen Beweggründen für diese oder jene Nennung, für das bewusste Nebeneinander von bisweilen äußerst disparat Erscheinendem erklärenderweise hinzufügen, aber gerade in den Irritationen liegt nach meiner Auffassung auch ein besonderer Reiz einer ziemlich eklektizistisch arrangierten Liste (die jedoch trotzdem keineswegs dem wahllosen Allesfressen das Wort reden möchte, wie hoffentlich nicht eigens betont werden muss). Für alle, die nicht genug kriegen können und die nicht vor dem völligen Listen-Exzess zurück schrecken, sei auch auf die <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/langfassung-der-entdeckungsliste-andreas/" target="_blank">grenzwertige Langfassung</a> meiner Entdeckungsliste hingewiesen. Bei weit über 300 gesehenen älteren Filme, die größtenteils schon vor der Sichtung stark nach Interessen, Schwerpunkten und Empfehlungen selektiert wurden, kommt eben einfach eine Menge auf unterschiedliche Weise Spannendes zusammen, was zwangsläufig weder in der kurzen, noch in der langen Fassung wirklich umfassend gewürdigt werden kann und soll. Als Neuerung gibt es bei mir dieses Jahr eine Extra-Liste mit neu entdeckten Regisseuren, um die Filmliste quasi ein bisschen zu entlasten und dort einige Titel beruhigt rausnehmen zu können, ohne sie ganz unterschlagen zu müssen. Nun denn&#8230;</p><p><strong>10 entdeckte Regisseure</strong> (Bedingung: jeweils mindestens drei gesehene, sehr geschätzte, neu entdeckte Filme in diesem Jahr), in Klammern jeweils der entscheidende Film, der mich quasi zum Anhänger machte, was jedoch nicht unbedingt auch mein Lieblingsfilm des jeweiligen Regisseur ist (insofern tauchen hier also einige der wertvollsten Entdeckungen gar nicht auf, sondern verstecken sich in der ergänzenden <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/langfassung-der-entdeckungsliste-andreas/" target="_blank"> Langfassung</a> der Liste):</p><p>Rogério Sganzerla (Copacabana mon amour)<br
/> Susumu Hani (Sie und Er)<br
/> Helmut Dziuba (Sabine Kleist, 7 Jahre)<br
/> Zbyněk Brynych (Oh Happy Day)<br
/> Ernst Hofbauer (Wenn die prallen Möpse hüpfen)<br
/> Ernst Ritter von Theumer (Ich, die Nonne und die Schweinehunde)<br
/> Rolf Olsen (Wenn es Nacht wird auf der Reeperbahn)<br
/> Raymond Depardon (San Clemente)<br
/> Siegfried A. Fruhauf (Mirror Mechanics)<br
/> Yasujiro Shimazu (The Trio&#8217;s Engagement)</p><p>Lediglich von Hofbauer und Olsen kannte ich vorher schon Filme, entdeckte aber erst dieses Jahr wirklich ihr Werk in größerem Umfang. Hinzu kommen außerdem <strong>zwei Filmemacher</strong>, von denen ich vorher schon eine ganze Menge kannte und sie zu meinen Favoriten zählte, jedoch 2010 noch einmal neue Facetten und vor allem einige neue Lieblingsfilme aus ihrem Werk kennen lernte, so dass eine gesonderte Nennung durchaus gerechtfertigt ist:</p><p>Jess Franco (Jungfrau unter Kannibalen)<br
/> Rainer Werner Fassbinder (Wildwechsel)</p><p>Und nun zur eigentlichen Liste der Einzelfilm-Entdeckungen, auch wenn einige meiner Favoriten jetzt bereits bei den Regisseurs-Entdeckungen genannt wurden oder versteckt waren&#8230;</p><p><strong>48 Entdeckungen</strong> (ungeordnet):</p><p>Serenade für zwei Spione (Michael Pfleghar)<br
/> Le départ (Jerzy Skolimowski)<br
/> Nachtlied des Hundes (Gábor Bódy)<br
/> Der Mieter (Alfred Hitchcock)<br
/> Sklaven ihrer Triebe (Ottavio Alessi)<br
/> Nouvelle Vague (Jean-Luc Godard)<br
/> Der wilde Blonde mit der heißen Maschine (Adrian Hoven)<br
/> Love Streams (John Cassavetes)<br
/> Dionysus (Brian De Palma)<br
/> The Crazies (George A. Romero)<br
/> Häschen in der Grube (Roger Fritz)<br
/> Killed the Family and Went to the Movies (Júlio Bressane)<br
/> Utopia (Sohrab Shahid Saless)<br
/> Manos: The Hands of Fate (Harold P. Warren)<br
/> Crystal Voyager (David Elfick)<br
/> Gestapo&#8217;s Last Orgy (Cesare Canevari)<br
/> Die innere Narbe (Philippe Garrel)<br
/> Verdrehte Verhältnisse durch ein eigenartiges Schicksal im azurblauen Meer des August (Lina Wertmüller)<br
/> O Sangue (Pedro Costa)<br
/> Nightdreams (Stephen Sayadian)<br
/> Man, Woman and Beast (Alberto Cavallone)<br
/> Sukkubus – Den Teufel im Leib (Georg Tressler)<br
/> Asphalt (Joe May)<br
/> Der verbotene Christus (Curzio Malaparte)<br
/> Aufstieg (Larissa Schepitko)<br
/> Il Nero &#8211; Hass war sein Gebet (Claudio Gora)<br
/> Stille Tage in Clichy (Jens Jørgen Thorsen)<br
/> Dust in the Wind (Hou Hsiao-Hsien)<br
/> God Told Me To (Larry Cohen)<br
/> Abstecher (Ulrich Weiß)<br
/> Die Frau und der Fremde (Rainer Simon)<br
/> Später Frühling (Yasujirô Ozu)<br
/> Holocaust 2 (Angelo Pannacciò)<br
/> Antonio das Mortes (Glauber Rocha)<br
/> Party Girl (Nicholas Ray)<br
/> Der Tod zählt keine Dollar (Riccardo Freda)<br
/> Train of Shadows (José Luis Guerín)<br
/> Bruce Lee gegen die Supermänner (Chia Chun Wu)<br
/> Letter to the Prison (Marc Scialom)<br
/> Anna Obsessed (Martin &amp; Martin)<br
/> Pacific 231 (Jean Mitry)<br
/> Achterbahn (James Goldstone) [in Sensurround]<br
/> Stimmen in der Zeit (Franco Piavoli)<br
/> Turksib &#8211; Die Stahlstraße (Victor A. Turin)<br
/> Arcana (Giulio Questi)<br
/> The Iron Horse (John Ford)<br
/> Angela, the Fireworks Woman (Wes Craven)<br
/> The Telephone Book (Nelson Lyon)</p><p><em>Und als Bonus fünf großartige Kinoerlebnisse mit bereits bekannten Filmen, die ich davor teils zwiespältig, teils bereits toll fand, nun jedoch alle sofort zu meinen Favoriten zählen würde:</em> Solaris (Andrej Tarkowski), Opfer (Andrej Tarkowski), Ordet (Carl Theodor Dreyer), Barbarella (Roger Vadim), Dressed to Kill (Brian De Palma)</p><p>Nicht vergessen werden sollte in Sachen ältere Entdeckungen ansonsten natürlich das Tonverfahren Sensurround, das dank der verdientsvollen Bemühungen der Schauburg Karlsruhe im Rahmen des dortigen <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/3-widescreen-weekend-mit-dem-thema-%E2%80%9Esensurround%E2%80%9C-am-kommenden-wochenende-5-6-juni-in-der-schauburg-karlsruhe/" target="_blank">Widescreen-Festivals</a> erstmals nach Jahrzehnten wieder in originalgetreuer Form präsentiert wurde und in der Tat ein eindrucksvolles Erlebnis war. Zwar finde ich nur einen der fünf originalen Sensurround-Produktionen als Film wirklich gelungen, aber der nicht zu unterschätzende Spektakel-Wert des Ganzen machte schon ziemlich viel Spaß, ebenso der ergänzend versuchsweise über die Sensurround-Anlage vorgeführte TERMINATOR 2, der als laut krachender, technizistischer Abenteuerspielplatz dann in diesem Kontext immer noch überraschend vergnüglich war.</p><p>************************************<br
/> ************************************</p><p><em><strong><strong>Anika</strong></strong></em></p><p><a
rel="attachment wp-att-6127" href="http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/screenshot/"><img
class="aligncenter size-full wp-image-6127" title="Screenshot" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/12/Screenshot.jpg" alt="" width="525" height="119" /></a></p><p>In den Tagen vor dem Jahresumbruch hagelt es hier alljährlich Listen. Alle sind dabei voll Spaß und Lust, nur eine nicht und das bin ich. Zumindest soll dies ab heute so gewesen sein, in einem Konstrukt namens Vergangenheit. Denn ich beschloss dies zu ändern, nun sehet selbst und harret mit mir der Dinge, die da kommen mögen.<br
/> Da ich zu meiner Schande gestehen muss, nur äußerst sporadisch eine Filmliste geführt zu haben, ist meine Liste etwas kurz, da aus dem Kopf geschüttelt. Doch an sich mag ich dies am liebsten, verzeihe MOCHTE (Listenwahn, Hallo! Vergangenheit, Ade!) ich dies am liebsten, da die wirklich entdeckten, geliebten und visuell ekstatisch genossenen Filme einen prägenden Eindruck hinterlassen haben (sollten). So schüttle ich und rüttle ich meinen blonden Schopf und wage mich, unterstützt von fragmentarischen Aufzeichnungen, auf eine Reise durch meine Filmlandschaft des letzten Jahres. Diese Reise ist zum Großteil stumm und ließ mich Gipfel der Ekstase und visuellen Freude erklimmen, doch auch vor Abgründen menschlicher Geschmacklosigkeiten  zurück schaudern.</p><p>Meine 22 Entdeckungen des Jahres 2010:</p><p>Der Student von Prag (Stellan Rye 1913)<br
/> Die Austernprinzessin ( Ernst Lubitsch 1919)<br
/> Die Schlange der Leidenschaft ( Jakob &amp; Luise Fleck 1919)<br
/> Von morgens bis Mitternacht (Karl Heinz Martin 1920)<br
/> Die Bergkatze (Ernst Lubtisch 1921)<br
/> Scherben (Lupu Pick 1921)<br
/> Schatten (Arthur Robison 1923)<br
/> Die freudlose Gasse (G W Pabst 1925)<br
/> Lady Windermeres Fan (Ernst Lubitsch 1925)<br
/> Varieté ( E A Dupont 1925)<br
/> Die Abenteuer des Prinzen Achmed (Lotte Reiniger 1926)<br
/> Der Himmel auf Erden (Reinhold Schünzel 1927)<br
/> Tagebuch einer Verlorenen (G W Pabst 1929)<br
/> Menschen am Sonntag (Billy Wilder &amp; Robert Siodmak 1930)<br
/> Mädchen in Uniform (Leontine Sagan &amp; Carl Fröhlich1931)<br
/> Der Kongress tanzt (Erik Charell 1931)<br
/> Viktor und Viktoria (Reinhold Schünzel 1933)<br
/> Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Mike Nichols 1966)<br
/> Die Bettwurst (Rosa von Praunheim 1971)<br
/> Crimes of Passion (Ken Russell 1984)<br
/> Marquis (Henri Xhonneux 1989)<br
/> Serial Mom (John Waters 1994)</p><p>************************************<br
/> ************************************</p><p><em><strong>Christoph</strong></em></p><p
style="text-align: center;"><img
class="aligncenter" title="Visueller Jahresrückblick" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/Take7.gif" alt="" width="525" height="322" /></p><p>2010 war für mich ein Jahr, in dem ich ständig ein Gefühl der Müdigkeit, manchmal auch der Frustration, mit mir herumtrug – ich war vieler &#8220;geläufiger&#8221; filmischer Spielarten überdrüssig geworden, vor allem jenseits des Mainstreams aber auch in selbigem. Im Folgenden möchte ich sie kurz benennen mit massiv konnotierten und daher in diesem Kontext hilfreichen, generell aber natürlich äußerst fragwürdigen Begriffen: Autorenkino nach klassischer Auffassung, das seine Bedeutung, seine Gedanken und seine Ideologien offen vor sich herträgt und sich dabei freiwillig in die Trennungshölle von E und U begibt. Streng narratives Genrekino (nicht nur aus Hollywood), in dem die narrative Struktur den puren filmischen Moment nicht zulässt. Der pure, reine, offene, elusive filmische Moment, die pure filmische Bewegung, der pure filmische Ausdruck – das war es, was ich dieses Jahr ständig (und nach einer Weile mit wachsender Begeisterung) gesucht habe. Filme, die mir nicht ins Gesicht schreien &#8220;Ich bin Kunst!&#8221; oder &#8220;Hier geht es darum:&#8221; oder &#8220;Hier ist meine Handlung!&#8221;.<br
/> Als Folge dieser Müdigkeit und dieses Dranges wendete ich mich, mehr als je zuvor (sofern das möglich ist) dem europäischen Genrekino der 60iger und 70iger zu, oder vielmehr dem, was ich selbst gerne als &#8220;Genre-Autorenkino&#8221; bezeichne. Aber all das ist müßig – gerade Filme, denen man mit derartigen Begrifflichkeiten nicht nahe kommen kann, waren mein Ein und Alles in diesem cineastisch erschöpfend beglückenden Jahr und meine Suche nach derartigen Filmen kulminierte in der Entdeckung einiger Filmemacher, von denen ich vorher nie annahm, dass sie einmal mein Herz erobern würden.<br
/> Obsessiver Höhepunkt: Die <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/re-john-frankenheimer/">rein zufällige</a> Offenbarung der kinetisch-elusiven Ultrakunst des unvergleichlichen <span
style="color: #0000ff;">John Frankenheimer</span>, gefolgt von zahlreichen Freudentränen und völliger Hingabe. Mit anderen Worten: Trotz eines sehr europäischen Filmjahres bin ich zuletzt überraschenderweise bei einem uramerikanischen Regisseur gelandet, allerdings einem, der so europäisch war in seinem Filmverständnis, wie es ein amerikanischer Regisseur überhaupt nur sein kann. Andere Filmemacher, die mir in meiner Durstphase auf der ständigen Suche Linderung meiner Leiden verschafften:</p><p><span
style="color: #0000ff;">Robert Hossein</span>, der selbst die größten Tragödien seiner mystischen Figuren in stiller Melancholie zu bändigen versteht wie nur wenige andere.<br
/> <span
style="color: #0000ff;">Cesare Canevari</span>, dessen sehr verschiedene Filme alle den Hauch des Wahnsinns und des Deliriums atmen und in flirrenden, pulsierenden und kreisenden Bilderkaleidoskopen und -kaskaden das Surrealistische des menschlichen Makels beschwören.<br
/> Der unbändig nach der Freiheit des Kino gierende <span
style="color: #0000ff;">Zbynĕk Brynych</span>, der Menschen im Close-up von rechts in die Kamera laufen lässt und dadurch für einen Moment die unmenschliche Stärke seiner zerbrechlichen Charaktere offenbart.<br
/> <span
style="color: #0000ff;">Dominik Graf</span>, dem es gelungen ist, für sich ein bewusst deutsches Genrekino aufzubauen, dessen schlichte Schönheit oft den Atem verschlägt.<br
/> <span
style="color: #0000ff;">Riccardo Freda</span>, dessen paradoxe Gratwanderungen zwischen changierenden filmischen Traumwelten und postmoderner Genre-Destruktion kaum zu fassen sind (= elusiv).<br
/> <span
style="color: #0000ff;">Jürgen Roland</span>, meinem neuen, absolut versonnenen und völlig integren Lieblings-Heimatfilmer.<br
/> Den aggressiven <span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #0000ff;">E</span>loy de la Iglesia</span>, dessen Filme manchmal unter seiner Wut litten, aber in ihrer Selbstaufgabe doch überzeugten.<br
/> <span
style="color: #0000ff;">Ernst Hofbauer</span>, der, man glaubt es kaum, mit seinen obszönen Burlesken noch einen Schritt weiter ging als Fassbinder in der drastischen Beschreibung der grausamen Mittelmäßigkeit des deutschen Bürgertums und letztlich dessen Kälte.<br
/> <span
style="color: #0000ff;">Rogério Sganzerla</span>, der in &#8220;Copacabana mon amour&#8221; seinen wahnsinnigen, schwulen Protagonisten lauthals brüllend mit einem Betttuch über dem Kopf durch die Slums von Rio de Janeiro rennen lässt und dessen Filme alle genau so sind: Totales Fieber zwischen Politik, Pop Art, Sex und dem Traum von undisziplinierter Leidenschaft.<br
/> <span
style="color: #0000ff;">Rolf Olsen</span>, der den deutschen Mangel an reinrassiger Exploitation mit Orgien der dekadent genossenen Schundkunst und geschmacklosen Trivialität zehnfach kompensierte und dadurch Transzendenz erlangte.</p><p>Viele andere Regisseure wären zu nennen, aber das waren diejenigen, die mir augenblicklich als erste in den Sinn kamen. Wie auch Andreas möchte ich allerdings auf die erneute (mindestens siebte, achte) Wiedergeburt des unermesslich großen und unnachahmlich unberechenbaren <span
style="color: #0000ff;">Jess Franco</span> hinweisen, der uns dieses Jahr endgültig bewiesen hat, dass &#8220;Trash&#8221; und &#8220;Art&#8221; zusammengehören wie Waffel und Eis. Inzwischen, nach 45 Filmen, ist er in meine Filmemacher-Top 10 aufgestiegen und wird dort vermutlich bis ans Ende meiner Tage verweilen.<br
/> Und vielleicht noch <span
style="color: #0000ff;">Yasuzô Masumura</span>, der sich mir bereits letztes Jahr erschlossen hat, dieses Jahr allerdings <a
href="&lt;a href=" target="_blank">noch mehr</a> zugelegt hat und sogar einen umfangreichen Essay in Zusammenarbeit mit Sano provozierte, welcher hoffentlich eines schönen Tages noch in der Comeback-Ausgabe einer brachliegenden Zeitschrift erscheinen wird.<br
/> Sowie, natürlich, all jene anderen Großmeister des hemmungslos genossenen und ekstatisch angenommenen Sleaze wie <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=knLLZpdUktE" target="_blank">Ernst</a> <span
style="color: #0000ff;">Ritter von Theumer</span>, <a
href="http://www.sigigoetz-entertainment.de/" target="_blank">Sigi</a><span
style="color: #0000ff;"> Götz-Rothemund</span>, <a
href="http://www.myvideo.de/watch/7921409/ET_Sleaze_athon_2_Ungeheure_Gefuehle" target="_blank">Andrea</a><span
style="color: #0000ff;"> Bianchi</span>, <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=SFO81spyv-s" target="_blank">Mario</a><span
style="color: #0000ff;"> Gariazzo</span>&#8230; Sie alle haben uns heiße Nächte in rauschhaften <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/der-hofbauer-report-was-cineasten-und-kritiker-nicht-fur-moglich-halten/" target="_blank">Zwischenwelten</a> des Bewusstseins verschafft und uns an <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/eine-kleine-geschichte-des-sleaze/" target="_blank">ferne Orte</a> entführt, die unserem Horizont (und unserem Wortschatz) zu einer ungeahnten Weite, unserem Herzen zu ungeheuren Gefühlen und unseren Beinkleidern zu unverhoffter <a
href="http://www.myvideo.de/watch/7921837/ET_Sleaze_athon_1_Gleich_platzt_Ihnen_die_Hose" target="_blank">Ent-spannung</a> verhalfen.</p><p>Die folgende Liste ist zweigeteilt. Die erste Hälfte umfasst die &#8220;wahren&#8221; Entdeckungen und unverhofften Überraschungen, die zweite, unten verlinkte Hälfte beinhaltet Filme, denen ich schon länger entgegen sah, über die ich schon viel gelesen hatte oder die mir beharrlich ans Herz gelegt wurden. Viel Vergnügen, vielleicht auch beim Entdecken. Filme mit * sind in obiger Slideshow mit Standbild(ern) vertreten.</p><p>Arcana (Giulio Questi, 1972)*<br
/> Copacabana mon amour (Rogério Sganzerla, 1970)<br
/> Point de chute (Robert Hossein, 1970)*<br
/> König Ballermann (John Frankenheimer, 1974)<br
/> Liebe und Gewalt (Andrzej Żuławski, 1985)*<br
/> Akumyo: shima arashi (Yasuzô Masumura, 1974)<br
/> L&#8217;ultima orgia del III Reich (Cesare Canevari, 1977)<br
/> Oh Happy Day (Zbyněk Brynych, 1970)*<br
/> Sabine Kleist, 7 Jahre (Helmut Dziuba, 1982)<br
/> Angela, the Fireworks Woman (Wes Craven, 1975)*<br
/> Cannibal Man (Eloy de la Iglesia, 1972)*<br
/> Ehe der Morgen graut (Peter Collinson, 1972)<br
/> Serenade für zwei Spione (Michael Pfleghar, 1965)*<br
/> Deine Hände auf meinem Körper (Brunello Rondi, 1970)<br
/> Das zweite Gesicht (Dominik Graf, 1982)<br
/> L&#8217;uomo, la donna e la bestia &#8211; Spell, dolce mattatoio (Alberto Cavallone, 1977)*<br
/> Stigma (José Ramón Larraz, 1980)*<br
/> Otra vuelta de tuerca (Eloy de la Iglesia, 1985)*<br
/> Die Banditen von Mailand (Carlo Lizzani, 1968)<br
/> Salomé (Carmelo Bene, 1972)*<br
/> Sukkubus – Den Teufel im Leib (Georg Tressler, 1989)*<br
/> Ich habe sie gut gekannt (Antonio Pietrangeli, 1965)<br
/> Romy – Portrait eines Gesichts (Hans Jürgen Syberberg, 1966)*<br
/> Delitto carnale (Cesare Canevari, 1983)<br
/> Heißer Sommer (Joachim Hasler, 1968)<br
/> Haus der Todsünden (Pete Walker, 1975)<br
/> Wildwechsel (Rainer Werner Fassbinder, 1972)<br
/> Der Tod zählt keine Dollar (Riccardo Freda, 1967)<br
/> Ludwig II (Helmut Käutner, 1955)*<br
/> Lolita am Scheideweg (Jess Franco, 1980)<br
/> Reindeer Games (John Frankenheimer, 2000)<br
/> Liebesfalle (Mario Gariazzo, 1990)<br
/> Erotik im Beruf – Was jeder Personalchef gern verschweigt (Ernst Hofbauer, 1971)*<br
/> Ratsy (Franciso Lara Polop, 1980)<br
/> Der Mann aus Mallorca (Bo Widerberg, 1984)*<br
/> Bildnis einer Unbekannten (Helmut Käutner, 1953)*<br
/> Madame und ihre Nichte (Eberhard Schröder, 1969)<br
/> Die Freunde der Freunde (Dominik Graf, 2002)<br
/> Die Totenschmecker (Ernst R. von Theumer, 1978)*<br
/> Ein Mädchen wie das Meer (Georges Lautner, 1966)<br
/> Häschen in der Grube (Roger Fritz, 1969)<br
/> Dämonen (Lamberto Bava, 1987)<br
/> Schwarzer Markt der Liebe (Ernst Hofbauer, 1966)<br
/> Das Rabenviertel (Bo Widerberg, 1963)<br
/> Lo ammazzo come un cane&#8230; ma lui rideva ancora (Angelo Pannacciò, 1972)*<br
/> A Dirty Shame (John Waters, 2004)<br
/> Blaubart (Edward Dmytryk, 1972)<br
/> San Babila ore 20 un delitto inutile (Carlo Lizzani, 1976)*<br
/> All Fall Down (John Frankenheimer, 1962)*<br
/> Polizeirevier Davidswache (Jürgen Roland, 1964)<br
/> Alla ricerca del piacere (Silvio Amadio, 1972)<br
/> Magnum 45 (Paolo Cavara, 1976)<br
/> Der dritte Grad (Peter Fleischmann, 1975)<br
/> Wenn es Nacht wird auf der Reeperbahn (Rolf Olsen, 1967)*<br
/> Qualcosa striscia nel buio (Mario Colucci, 1971)<br
/> Tatort – Tote brauchen keine Wohnung (Wolfgang Staudte, 1974)<br
/> Flandern (Bruno Dumont, 2006)<br
/> La ragazza di Cortina (Giancarlo Ferrando, 1994)*<br
/> Jungfrau unter Kannibalen (Jess Franco, 1980)<br
/> Drag Me to Hell (Sam Raimi, 2009)</p><p><em>Was?</em><br
/> War das etwa schon <em>alles</em>?<br
/> Aber <em>natürlich</em> nicht!<br
/> <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/christophs-zweiter-honigtopf/"><strong>HIER</strong></a> gibt&#8217;s die zweite Hälfte.</p><p>************************************<br
/> ************************************</p><p><em><strong>Sano</strong></em></p><p><img
class="aligncenter" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/Sano.gif" alt="" width="525" height="213" /></p><p
style="text-align: justify;">Das Filmjahr 2010 war bei mir nicht wirklich anders als das Filmjahr 2009. Damals Zhang Yimou wiederentdeckt, diesmal Nicholas Ray. Viele kleinere Entdeckungen (sprich: ich habe noch nicht die restliche Filmographie der besagten Filmemacher durchgeguckt), von Klassikern über Obskures bis zur feinsten Schlockolade. Und alles im Rahmen der bereits abgesteckten europäischen (Spiel-)Filmpfade. Eine Filmemacherentdeckung vom Range eines William Castles gab es 2010 übrigens auch: Susumu Hani! Ebenfalls auf der Kinoleinwand gesehen, war das Filmemachen zum niederknien, und ein künstlerisches Genie für die Ewigkeit. Ich glaube fast, könnte ich auf die obligatorische &#8220;einsame Insel&#8221; nur Filme von Hani mitnehmen &#8211; es wäre genug. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht ausführlicher werden, sondern einfach die Titel für sich sprechen lassen. Abgeschnitten hab ich die Liste auch diesmal. Soll ja nicht zu lang werden, und den Rest liefer ich mal in nem eigenen Beitrag nach. Soviel noch vorweg: natürlich war der ganze alte Scheiß mal wieder wesentlich interessanter als die neuesten Produktionen. Konkret heißt das, dass jeder der im folgenden gelisteten Filme (<a
href="http://www.youtube.com/watch?v=oLeOeh_dtQ8">fast</a>) jeden neueren Film den ich 2010 gesehen habe locker in der Pfeife rauchen kann. Ja, so ist das.</p><p>1. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Sequenz" href="http://www.tcm.com/mediaroom/index.jsp?cid=276859" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Bitter Victory</span></a></span> <em>&#8220;Bitter war der Sieg&#8221;</em><br
/> <em>Nicholas Ray  USA  1957<br
/> </em>2. <a
title="Szene" href="http://www.filmmuseum.at/jart/prj3/filmmuseum/main.jart?rel=de&amp;reserve-mode=active&amp;content-id=1216730387413&amp;veranstaltungen_id=2525&amp;anzeige="><span
style="color: #0000ff;">Kuchizuke</span> </a><em>&#8220;Der Kuss&#8221;</em><br
/> <em>Yasuzo Masumura  Japan  1957</em><br
/> 3. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Poster" href="http://www.eskalierende-traeume.de/final-mission-1984/" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Final Mission</span></a></span><br
/> <em>Cirio H. Santiago  USA, Philippinen  1984</em><br
/> 4. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Film" href="http://www.xenixfilm.ch/de/film_info.php?ID=21" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Kanojo to kare</span></a></span> <em>&#8220;Sie und Er&#8221;</em><br
/> <em>Susumu Hani  Japan  1963</em><br
/> 5. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Film" href="http://www.youtube.com/watch?v=XCa72xDS5Y8" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Hatsukoi: Jigoku-hen</span></a></span> <em>&#8220;Das Mädchen Nanami&#8221;</em><br
/> <em>Susumu Hani  Japan  1968</em><br
/> 6. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Radiosendung" href="http://www.youtube.com/watch?v=-OxNJvhlinI&amp;feature=related" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Shadow Killers Tiger Force</span></a></span> <em>&#8220;Frauenlager der Ninja&#8221;<br
/> </em><em>Godfrey Ho  Hong Kong  1986</em><br
/> 7. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=ZoCJ2_aMbAg&amp;feature=related"><span
style="color: #0000ff;">Kakushi-toride no san-akunin</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Die verborgene Festung&#8221;</em><br
/> <em>Akira Kurosawa  Japan  1958<br
/> </em></span></span>8. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=cev78glZiKg"><span
style="color: #0000ff;">Der Tiger von Eschnapur</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Fritz Lang  BRD, Italien, Frankreich  1958<br
/> </em></span></span>9. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=rmgFt4yn924"><span
style="color: #0000ff;">Two Moon Junction</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Zalman King  USA  1988<br
/> </em></span></span>10. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=oBAMDPLo70o"><span
style="color: #0000ff;">Manos: The Hands of Fate</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Harold P. Warren  USA  1966<br
/> </em></span></span></p><p>11. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=Q8k7lBz8_QM"><span
style="color: #0000ff;">Sen-hime to Hideyori</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Princess Sen and Hideyori&#8221;</em><br
/> <em>Masahiro Makino  Japan  1962<br
/> </em></span></span>12. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=olF1lvWj5jU"><span
style="color: #0000ff;">I lunghi capelli della morte</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;The Long Hair of Death&#8221;</em><br
/> <em>Antonio Margheriti  Italien  1964<br
/> </em></span></span>13. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=0JUDj_uMX9o"><span
style="color: #0000ff;">Nihon eiga no hyaku nen</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;100 Jahre japanisches Kino&#8221;</em><br
/> <em>Nagisa Ôshima  Japan, GB  1994<br
/> </em></span></span>14. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=S8N77Ob4Xvs"><span
style="color: #0000ff;">Chen wu</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Morning Fog&#8221;</em><br
/> <em>Chia-yun Yang  Taiwan  1978<br
/> </em></span></span>15. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.dailymotion.com/video/x5iwu0_superman-vs-bruce-lee_shortfilms"><span
style="color: #0000ff;">Meng long zheng dong</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Bruce Lee gegen die Supermänner&#8221;</em><br
/> <em>Chia Chun Wu  Hongkong, Taiwan  1975<br
/> </em></span></span>16. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=kyPLs6vCwJ8"><span
style="color: #0000ff;">Pusteblume</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Adrian Hoven  BRD  1974<br
/> </em></span></span>17. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.eskalierende-traeume.de/der-lowe-des-gelben-meeres-1963/"><span
style="color: #0000ff;">Dai tozoku</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;The Great Bandit&#8221;</em><br
/> <em>Senkichi Taniguchi  Japan  1963<br
/> </em></span></span>18. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-7-die-carmen-von-st-pauli-1928/"><span
style="color: #0000ff;">Die Carmen von St. Pauli</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Erich Waschneck  Deutschland  1928<br
/> </em></span></span>19. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=3CI7TQR1DZA"><span
style="color: #0000ff;">Die Brut des Bösen</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Christian Anders, Antonio Tarruella  BRD  1979<br
/> </em></span></span>20. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://video.google.com/videoplay?docid=7636187479636682903#"><span
style="color: #0000ff;">In a Lonely Place</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Ein einsamer Ort&#8221;</em><br
/> <em>Nicholas Ray  USA  1950<br
/> </em></span></span><br
/> 21. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=iEZY9SFnRrQ"><span
style="color: #0000ff;">Lian lian feng chen</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Liebe wie Staub im Wind&#8221;</em><br
/> <em>Hsiao-hsien Hou  Taiwan  1986<br
/> </em></span></span>22. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.eskalierende-traeume.de/ein-loblied-auf-yasuzo-masumura/"><span
style="color: #0000ff;">Akumyo: shima arashi</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Akumyo: Notorious Dragon&#8221;</em><br
/> <em>Yasuzo Masumura  Japan  1974<br
/> </em></span></span>23. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=9lqnJwowNg0"><span
style="color: #0000ff;">Deadlock</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Roland Klick  BRD  1970<br
/> </em></span></span>24. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=YRc49mytN_Y&amp;feature=related"><span
style="color: #0000ff;">King Lear</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;König Lear&#8221;</em><br
/> <em>Peter Brook  GB, Dänemark  1970<br
/> </em></span></span>25. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=3qMDIsebt4c"><span
style="color: #0000ff;">La cólera del viento</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Der Teufel kennt kein Halleluja&#8221;</em><br
/> <em>Mario Camus  Spanien, Italien  1970<br
/> </em></span></span>26. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=GChPNC7zeV0&amp;feature=&amp;p=1225BE3B3B9CBF7B&amp;index=0&amp;playnext=1"><span
style="color: #0000ff;">Bad Lieutenant</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Abel Ferrara  USA  1992<br
/> </em></span></span>27. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://aso.gov.au/titles/documentaries/crystal-voyager/clip1/"><span
style="color: #0000ff;">Crystal Voyager</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>David Elfick  USA, Australien  1973<br
/> </em></span></span>28. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.eskalierende-traeume.de/odds-ends-1959/"><span
style="color: #0000ff;">Odds &amp; Ends</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Jane Conger Belson Shimané  USA  1959<br
/> </em></span></span>29. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.commeaucinema.com/bandes-annonces/kiriro-urayama,154980"><span
style="color: #0000ff;">Watashi ga suteta onna</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Das Mädchen, das ich wegwarf&#8221;</em><br
/> <em>Kiriro Urayama  Japan  1969<br
/> </em></span></span>30. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=4WYzsFd3ysM"><span
style="color: #0000ff;">Jing wu men</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Bruce Lee &#8211; Die Faust des Rächers&#8221;</em><br
/> <em>Wei Lo  Hongkong  1971<br
/> </em></span></span><br
/> 31. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.eskalierende-traeume.de/pacific-231-1949-2/"><span
style="color: #0000ff;">Pacific 231</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>Jean Mitry  Frankreich  1949<br
/> </em></span></span>32. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=W3ONG8qFw_4"><span
style="color: #0000ff;">Murders in the Rue Morgue</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>&#8220;Mord in der Rue Morgue&#8221;</em><br
/> <em>Robert Florey  USA  1932<br
/> </em></span></span>33. <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=GbJpJBKUf4k"><span
style="color: #0000ff;">The Village</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><br
/> <em>M. Night Shyamalan  USA  2004<br
/> </em></span></span></p><p>*****</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/altere-filme-erstmals-gesehen-entdeckungen-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Die Entdeckungen des Alexander S., 2. Teil</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/die-entdeckungen-des-alexander-s-2-teil/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/die-entdeckungen-des-alexander-s-2-teil/#comments</comments> <pubDate>Mon, 27 Dec 2010 06:35:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander S.</dc:creator> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Listen]]></category> <category><![CDATA[Entdeckungen 2010]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=6231</guid> <description><![CDATA[All that Heaven Allows / Was der Himmel erlaubt (Douglas Sirk 1955) Endlich ein Sirk, der mich richtig begeistern konnte. Bissig, campig und in changierendes Licht getaucht&#8230; Beau Travail / Der Legionär (Claire Denis 1999) Der sinnlichste Film von Claire Denis. Dennoch ganz und gar abstrakt. Spetters (Paul Verhoeven 1980) Nur ein Beispiel für den [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><span
style="font-size: small;"><strong>All that Heaven Allows / Was der Himmel erlaubt</strong> (Douglas Sirk 1955)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Endlich ein Sirk, der mich richtig begeistern konnte. Bissig, campig und in changierendes Licht getaucht&#8230;</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Beau Travail / Der Legionär</strong> (Claire Denis 1999)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Der sinnlichste Film von Claire Denis. Dennoch ganz und gar abstrakt.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Spetters </strong>(Paul Verhoeven 1980)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Nur ein Beispiel für den Geist dieses Films: ein Homophobiker wird von einer Bande Lederschwuler vergewaltigt und findet daraufhin zu sich und seiner Homosexualität. Verhoeven lebe hoch!</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir</strong> (Christoph Schlingensief / Peter Schönhofer, D 2009, Theateraufzeichnung)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Emotionalstes Bewegtbilderlebnis jemals. Mehr kann ich dazu nicht sagen.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Martha</strong> (Rainer Werner Fassbinder 1974)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Fassbinder at his best! Carstensen at her best! (1)</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Die bitteren Tränen der Petra von Kant</strong> (Rainer Werner Fassbinder, BRD 1972)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Fassbinder at his best! Carstensen at her best! (2)</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Otra vuelta de tuerca  / The Turn of the Screw</strong> (Eloy de la Iglesia, E 1985)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Endlich schwuler Sleaze, juhu! Und dazu noch ein Paket Mystik&#8230; Fein, fein, Applaus!</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Jigoku no banken: akai megane / The Red Spectacles</strong> (Mamoru Oshii, Japan 1987)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Pflicht für alle Fehlgeleiteten, die <em>Inception</em> in irgend einer Weise originell fanden. Oshii hat die ganze Traumverschachtelung schon 1987 draufgehabt, geschickter, witziger, tiefsinniger und schöner, basta!</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Der Fluch</strong> (Ralf Huettner, BRD 1988, ca. 3.x)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Eigentlich keine Neuentdeckung, aber neben <em>The Reflecting Skin</em>, die zweite Wiederentdeckung eines Films, den ich schon als Kind geliebt habe. <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-14-der-fluch-1988/">Hier</a> habe ich ihn für die deutsche Reihe besprochen.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>The Man Who Shot Liberty Valance / Der Mann, der Liberty Valance erschoss</strong> (John Ford, USA 1962)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Mit Skepsis angefangen, mit wachsender Begeisterung zu Ende geschaut. Vielleicht sollte ich mich dem Western doch mehr öffnen.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Deadlock</strong> (Roland Klick, BRD 1970)<br
/> </span></p><p><span
style="font-size: small;">Und der nächste Western, dazu noch ein deutscher. Existenzialistisch, spannend, stellenweise sogar lustig.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Flandres / Flandern</strong> (Bruno Dumont, F 2006)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Wer Dumont Nihilismus vorwirft, hat nichts begriffen. Ein Kriegsfilm ohne Schnörkel, ohne Erklärungen, ohne Ideologie, fast ohne Krieg(sszenen). Mit Menschen.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Crimes of Passion</strong> (Ken Russell, USA 1984)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Ken Russells sleazigster und fröhlich frei perversester Film mit Anthony Perkins als sexuell verkorkstem Priester. Thumbs up!</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Au hasard Balthazar / Zum Beispiel Balthasar</strong> (Robert Bresson, Frankreich / Schweden 1966)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Endlich hat es ein Film von Bresson geschafft mich wirklich zu berühren. Vielleicht erschließt sich mir der Rest seines Werkes nach und nach auch noch.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Iwan Grosny I &amp; II / Iwan der Schreckliche I &amp; II</strong> (Sergej Eisenstein 1944 &amp; 1945)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Brilliantes Spätwerk Eisensteins, semantisch ambivalenter und filmsprachlich fast noch interessanter als seine Revolutionsfilme.</span></p><p><span
style="font-size: small;"><strong>Trouble Every Day</strong> (Claire Denis 2001)</span></p><p><span
style="font-size: small;">Vincent Gallo und Beatrice Dalle als getriebene Tiere in einer kalten, glatten, fremden Welt. Wunderschön und erhaben. Nichts weniger.</span></p><p><strong>Marquis</strong> (Henri Xhonneux / Roland Topor, F 1989)</p><p>Der Marquis de Sade spricht mit seinem Schwanz und defäkiert auf Kruzifixe. Das Ganze als Puppenfilm. Toll!</p><p><strong>Gerry</strong> (Gus van Sant, USA 2002)</p><p>Zwei junge Männer verlaufen sich bei einem Ausflug in die Wüste. Der traurigste und schönste Film seit langem. Für mich auch Gus Van Sants bester bisher.</p><p><strong>Waking Life</strong> (Richard Linklater, USA 2001)</p><p>Der zweite Film in dieser Liste der eine bessere alternative zu <em>Inception</em> darstellt, insofern er von Träumen in Träumen handelt. Außerdem geht es um die Existenz und überhaupt alles und so. Ein GGFÜA oder wie war das? Nur dass der Film gar nicht so &#8220;groß&#8221;(-spurig) daherkommt. Eigentlich wird hauptsächlich geredet, normalerweise etwas, was ich nicht so sehr bei Filmen mag (Rohmer&#8230;), aber hier ist es super!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/die-entdeckungen-des-alexander-s-2-teil/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Enter the Void (2009)</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/enter-the-void-2009/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/enter-the-void-2009/#comments</comments> <pubDate>Sat, 25 Sep 2010 23:53:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander S.</dc:creator> <category><![CDATA[Aktuelles Kino]]></category> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Ältere Texte]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category> <category><![CDATA[Cinéma du Look]]></category> <category><![CDATA[Französischer Film]]></category> <category><![CDATA[Gaspar Noé]]></category> <category><![CDATA[New French Extremism]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=5047</guid> <description><![CDATA[<img
class="alignnone" title="Enter the Void" src="http://www.strictlysocial.com/wp-content/uploads/2009/05/enterthevoid-aprilfl-fullsize-01.jpg" alt="" width="522" height="229" />﻿
]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
class="alignnone" title="Enter the Void" src="http://www.strictlysocial.com/wp-content/uploads/2009/05/enterthevoid-aprilfl-fullsize-01.jpg" alt="" width="522" height="229" />﻿</p><p>Obwohl ich darauf vorbeitet war, Schwerverdauliches in mich aufzunehmen, war die Sichtung von ENTER THE VOID in erster Linie eines: unheimlich anstrengend. Das ständige Geflirre und Geblinke in allen Farben und Nichtfarben und vor allem am Anfang die torkelnde Handkamera, später dann die dauernd über dem Geschehen kreisenden und in diesen oder jenen Hundenapf eintauchenden Kranfahrten verursachten mir geradezu physischen Schwindel und sogar leichte Übelkeit, so dass ich während der immerhin 162 Minuten mehrmals die Augen schließen und langsam bis 10 zählen musste, um den Film überhaupt weitersehen zu können, ohne meinen Mageninhalt über der zum Glück leeren Sitzreihe vor mir zu vergießen. Doch manche Filme dürfen eben anstrengend sein, für das große Kino nimmt eine echter Cineast jederzeit auch körperliches Unwohlsein in Kauf, Kunst ist in dieser Hinsicht wie Liebe: sie darf auch mal weh tun.</p><p>Ob Gaspar Noés dritter Langspielfilm, jedoch Kunst genug ist, um das visuell erzeugte Schleudertrauma zu rechtfertigen, muss sich jeder selbst beantworten – ich zumindest kann auch nachdem ich einmal drüber geschlafen habe, zu keiner abschließenden Bewertung kommen. Aber gerade das ist wohl symptomatisch für diesen Film, wie überhaupt für Noés Kino und macht es trotz aller zwiespältigen Gefühle, die es bei mir weckt, letztlich doch zu einem Faszinosum. Ich gebe es hiermit unumwunden zu: irgendwo tief in mir hegte ich ja die Hoffnung, ENTER THE VOID könnte Noés erstes richtiges Meisterwerk sein, schon die lange Schaffenspause – zwischen IRRÈVERSIBLE (2002) und ENTER THE VOID liegen 7 Jahre, in denen Noé nur zwei Kurzfilme gedreht hat – aber durchaus auch die Presse und der Trailer ließen mich insgeheim auf wahrhaft Großes hoffen.</p><p><object
classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param
name="src" value="http://www.youtube.com/v/lI89ovR36r0" /><embed
type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/lI89ovR36r0"></embed></object></p><p>Tatsächlich gehört die Grundidee des Films, die dem Regisseur angeblich schon vor Jahren beim Anschauen des berühmten First-Person-Perspective-Noir LADY IN THE LAKE (1947) unter Einfluss von Psychedelika gekommen ist, zu den interessantesten und originellsten seit langem: konsequent zeigt uns der Film die Welt aus der Innenperspektive eines jungen Eurpäers namens Oscar, der mit seiner Schwester Linda in Tokyo lebt, jedoch – Achtung Spoiler! – nach den ersten 20 Minuten des Films erschossen wird, nur um dann als körperlose Seele abwechselnd durch wabernde Lichtmassen zu reisen, durchs nächtliche Tokyo zu flirren und aus der Vogelperspektive die Schicksale seiner Schwester, sowie seiner früheren Freunde und Feinde zu beobachten, unterbrochen von assoziativ montierten Erinnerungsflashbacks, welche dem Zuschauer  praktischerweise gleich die Lebensgeschichte der beiden Geschwister nachliefern, die sich nach dem Verlust ihrer Eltern in einem tragischen Unfall, herzzerreißenderweise geschworen haben, immer bei einander zu bleiben, selbst nach dem Tod.</p><p>Als kulturell-mystischen Hintergrund für Noés hochambitionierten Versuch, das Sterben und die Reise durchs Jenseits als „ultimativen Trip“ (Zitat aus dem Film) zu inszenieren hat dieser sich offensichtlich das mehrfach im Film vorkommende <em>Tibetische Totenbuch</em> ausgewählt, das schon in den 60ern von begeisterten LSD-Konsumenten und Freizeitpropheten wie John Lennon und Timothy Leary zu <em>dem</em> Kultbuch aller Bewusstseinserweiterungsjünger erhoben wurde. Die psychedelische Prämisse des Films gab Noés CGI-Team immerhin den Anlass, einige der sicherlich schönsten Bildschirmschoner aller Zeiten zu kreieren. So kann man sich denn ganz legal und ohne Drogen im Kinosessel dem reizvollen Licht- und Farbenrausch ergeben, für den das neonblinkende nächtliche Tokyo die schmucke Kulisse abgibt.</p><p>Natürlich bemüht sich der Film nebenbei auch um emotionale Tiefe, doch wie bei Noé üblich versucht er diese vor allem dadurch herzustellen, dass er alles so schockierend und drastisch wie nur möglich inszeniert. Daher dürfen wir sozusagen hautnah an Oscars inzestuösen Phantasien teilhaben, gleich mehrmals den traumatisierenden Unfall der Eltern rekapitulieren, in einen abgetriebenen Fötus eintauchen und einem Geschlechtsverkehr zur Abwechslung mal aus der Perspektive der Vagina beiwohnen. Noé wirkt dadurch leider ein bißchen, wie ein leicht überspanntes Hundeherrchen, das sein Haustier, den Zuschauer, ununterbrochen mit der Schnauze in die Scheiße drückt, um ihm mal zu zeigen, wie krass und vor allem wie mies die Welt doch eigentlich ist. „Le temps detruit tous“ – „Die Zeit zerstört alles“ wurde schon in IRRÈVERSIBLE immer mal wieder zwischendurch eingeblendet, offensichtlich Noés tiefsinnige Lebensweisheit, die er auch in ENTER THE VOID mit wiedermal durchaus virtuoser Handhabung der Kamera und betont unkonventionellen Erzählweisen in Szene setzt.</p><p>Nur wird dieser Grundpessimismus hier eben ins Buddhistische gewendet. In einem <span
style="color: #000080;"><span
style="text-decoration: underline;"><a
href="http://www.huffingtonpost.com/dan-persons/emmighty-movie-podcastem_b_738713.html">Interview</a></span></span> erklärt Gaspar Noé allerdings, dass er die Beschreibungen der Seelenreise im Jenseits aus dem Tibetischen Totenbuch nur im Sinne eines reizvollen Gedankenspiels adaptiert hat, selbst aber keine Bohne daran glaubt. Das ist dann irgendwie doch etwas beruhigend, zumal der Film manchmal hart an der Grenze zum New-Age-Trash vorbeischrammt, und vor allem gegen Ende stellenweise ins unfreiwillig Komische abdriftet, etwa wenn in einer schwebenden Kamerafahrt durch ein Bordell die Genitalien der auf mannigfache Weise Kopulierenden eine Art leuchtenden Nebel zu verstömen scheinen. Allerdings stellt sich damit auch die Frage wie ernst man den Film überhaupt nehmen kann. Vielleicht sollte man an ENTER THE VOID aber gar nicht den Anspruch stellen, tiefgründige philosophische Reflexionen über den Tod in Gang zu setzen, sondern ihn einfach von vornherein als schicken Transgressionreigen im Neongewand rezipieren, als agnostische Spititualität, dargereicht in zeitgerechter Form von Leuchtreklame. ENTER THE VOID wäre somit als Manifestation eines neuen, zugleich ins digitale wie ins post-religiöse Zeitalter eingetretenen <em>Cinéma du Look</em> zu betrachten. Möglicherweise ist dies sogar die adäquaste Art die religiösen Bedürfnisse unserer Generation darzustellen: es geht hier nämlich längst nicht mehr um die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, sondern wenn überhaupt um die Hoffnung darauf, dass dieses, falls es denn tatsächlich eines gibt, möglichst stilvoll aussieht und interessante Features wie Umherfliegen und In-Menschen-Eintauchen bietet.</p><p><em>Enter the Void – F/BRD/I 2009 – 162 Minuten – </em><em>Regie: Gaspar Noé – Buch: </em><em>Lucile Hadzihalilovic, Gaspar Noé – Produktion: Pierre Buffin, Olivier Delbosc, Vincent Maravl, Marc Missonier, Gaspar Noé – Kamera: Benoît Debie – Schnitt: Marc Boucrot, Gaspar Noé – Musik: Thomas Bangalter – Darsteller: Nathaniel Brown, Paz de la Huerta, Cyril Roy, Olly Alexander, Masato Tanno u.a.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/enter-the-void-2009/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>22</slash:comments> </item> <item><title>100 Deutsche Lieblingsfilme #14: Der Fluch (1988)</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-14-der-fluch-1988/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-14-der-fluch-1988/#comments</comments> <pubDate>Tue, 03 Aug 2010 13:52:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander S.</dc:creator> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Deutsche Lieblingsfilme]]></category> <category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category> <category><![CDATA[Deutscher Film]]></category> <category><![CDATA[Film in der BRD]]></category> <category><![CDATA[Mystery]]></category> <category><![CDATA[Ralf Huettner]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=3984</guid> <description><![CDATA[Zu bedrohlichen Klängen erscheinen erste Credits wie weiße Gespenster im Schwarz des Bildes, dann mit einem tiefen Dröhnen und in zerfranstem Blutrot der Titel, während eine ängstliche Kinderstimme ein Gedicht ins Dunkel flüstert, rätselhafte Worte, eine düstere Prophezeiung: „&#8230;das Eis wird auferstehen, eh sich die Stunde schließt&#8230;“ Jetzt ein Bild: Ein Fernseher zeigt einen alten [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Der-Fluch-endgültig.jpg"><img
class="size-full wp-image-4063 aligncenter" title="Der Fluch (BRD 1988)" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2010/08/Der-Fluch-endgueltig.jpg" alt="" width="525" height="394" /></a>Zu bedrohlichen Klängen erscheinen erste Credits wie weiße Gespenster im Schwarz des Bildes, dann mit einem tiefen Dröhnen und in zerfranstem Blutrot der Titel, während eine ängstliche Kinderstimme ein Gedicht ins Dunkel flüstert, rätselhafte Worte, eine düstere Prophezeiung: „&#8230;das Eis wird auferstehen, eh sich die Stunde schließt&#8230;“ Jetzt ein Bild: Ein Fernseher zeigt einen alten Schwarz-Weißhorrorfilm: ein Irrer liegt auf einem Bett und schreit. Gebannt sitzt eine Gruppe Kinder auf einem Sofa davor, genießt den wohligen Schauer des Grusels&#8230; die Ungewissheit&#8230; die Möglichkeit, dass es <em>so etwas</em> vielleicht doch gibt&#8230; <em>so etwas</em> wovon die Erwachsenen behaupten, das gebe es gar nicht&#8230;</p><p>Huettners Film taucht völlig ein in jene Welt der kindlichen Phantasie, die den Erwachsenen, den ihrer Phantasie Entwachsenen, verschlossen bleibt, aber es geht hier nicht allein um die Phantasie, es geht um die Welt kindlichen Erlebens überhaupt, eines mystischen und träumerischen Welterlebens, wie es schon die Romantiker beschwören wollten.</p><p>Auf dem Nachhauseweg von dem Fernsehabend: die kleine Melanie fährt mit dem Fahrrad auf einen Schemen im Dunkel zu, eine durchsichtige ätherische Gestalt – und durch sie hindurch! Plötzlich ist da jedoch kein Schemen mehr, sondern eine ältere Frau liegt ganz körperlich vor Melanie unter deren Rad begraben und stammelt verstört: „Wer bist du? Du&#8230; bist so&#8230; kalt!“. Der Frau steht nun das blanke Entsetzen ins Gesicht geschrieben. „Was ist das für ein Kind?“ schreit sie immer lauter.</p><p>Bei einem Ausflug in die Berge mit ihren Eltern scheint der seltsame Vorfall vergessen, doch dann verirren sich diese und Melanie behauptet unvermittelt, sie wisse den Weg. Die ungläubigen Eltern folgen ihr zögerlich, aber Melanie führt sie immer höher, immer weiter Weg vom eigentlichen Ziel, hin zu einer einsam gelegenen Waldkapelle, ein Ort der ihnen seltsam vertraut ist: hier haben sie sich das erste Mal geküsst. Als sie den Weg ins Tal nicht mehr rechtzeitig vor Einbruch der Nacht finden, beschließen sie notgedrungen auf dem Berg in der Nähe eines Gletschers zu nächtigen. Doch: „das Eis wird auferstehen, eh sich die Stunde schließt&#8230;“</p><p>Momente eines ganz real-vertrauten Familienalltags gehen in diesem Film sukzessive über in eine mystische Welt der Zeichen und Wunder, der uralten Prophezeiungen und der gemurmelten Flüche. Bezeichnend ist eine Szene, in der Melanie auf eigene Faust wieder mit dem Zug in die Berge gefahren ist und sich in einer Höhle hinter der Kapelle versteckt. Ihr Vater ist ihr nachgereist und will sie nun zurückholen, doch vergeblich streckt er ihr die Hand entgegen, er ist zu groß um durch die Lücke in der Wand zu steigen. Als er sich klein machen will um sich durch eine Lücke im Gebälk zu zwängen, droht der Übergang zwischen Sakralbau und sakraler Natur einzustürzen. Er ist eben zu groß, zu vernünftig zu entzaubert um einen Zugang zur Welt des Geheimnisses zu finden, um die Welt noch zu verstehen, um zu erkennen, dass eben doch „Märchen und Geschichten, die wahren Weltgeschichten“ sind, wie Novalis einst geschrieben hatte. In bester Tradition der schwarzen Romantik ereilt denn letztlich auch diese erwachsenen Menschen der Vernunft der Fluch des Irrationalen und der Film endet schaurigschön in einer Katastrophe, angekündigt durch das unheilverkündende Schmelzen einer Silberglocke in einem verstaubten Archiv&#8230;</p><p><em>Der Fluch – BRD 1988 – 92 Minuten – Regie: Ralf Huettner – Drehbuch: Andy T. Hoetzel, Ralf Huettner – Produktion: Joachim Müller – Kamera: Diethard Prengel – Musik: Andreas Köbner – Darsteller: Dominic Raacke, Barbara May, Romina Nowack, Ortrud Beginnen, Gerd Lohmeyer, Barbara Valentin.</em></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/100-deutsche-lieblingsfilme-14-der-fluch-1988/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Salomé (1972)</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/salome-1972/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/salome-1972/#comments</comments> <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 22:47:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander S.</dc:creator> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Ältere Texte]]></category> <category><![CDATA[Blog]]></category> <category><![CDATA[Essays]]></category> <category><![CDATA[Filmbesprechungen]]></category> <category><![CDATA[68iger]]></category> <category><![CDATA[Carmelo Bene]]></category> <category><![CDATA[Italienischer Film]]></category> <category><![CDATA[Surrealistischer Film]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2541</guid> <description><![CDATA[<img
class="aligncenter" style="vertical-align: middle;" title="Ca1" src="http://i534.photobucket.com/albums/ee348/nougyrrt/SalomeKlein.jpg?t=1278429044" alt="SalomeKlein" width="400" height="172" /> Das Licht strömt in Salomé aus den Menschen und Gegenständen hervor, es ist die obszöne Ausdünstung dieser Neon-Hölle...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/SalomeAugen1.jpg"><img
class="alignleft size-full wp-image-2809" title="SalomeAugen" src="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/SalomeAugen1.jpg" alt="La principessa Salomé" width="530" height="165" /></a></p><p
style="text-align: justify;">Als ich mich neulich träge auf dem Bett räkelnd durchs sonntägliche Nachmittagsprogramm zappte stieß ich zu meiner großen Freude auf die lang nicht mehr gesehenen Lümmel von der ersten Bank. In besonders vertrackten und unerwarteten Situationen zoomte die Kamera plötzlich auf das Gesicht des großen Paukerschrecks Pepe Nietnagel, der mit einer gewissen stoischen Zufriedenheit in die Kamera verkündet: „Man fasst es nicht!“ Diese Weisheit wird dann auch noch mehrmals im Abspann peppig gesungen wiederholt. Auch wird an einer Stelle des Films vom Schulchor das schöne Lied „Ich weiß nicht, was soll das bedeuten“ angestimmt. Ein philosophischer Film, der mir als assoziatives Sprungbrett zu jenem anderen dient, der vielleicht die größte filmische <em>Unfassbarkeit</em> seit meiner Entdeckung Andrzej Żuławskis darstellt: Salomé von Carmelo Bene, ein lange vorgenommener und jüngst mit einem Freund und Mitblogger (Christoph) endlich genossener Tropfen schaumig geschlagenen Autorenfilmweins aus italienischen Gefilden&#8230;</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er1.jpg"><img
class="aligncenter size-full wp-image-2814" title="Salome3er1" src="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er1.jpg" alt="" width="530" height="135" /></a></p><p
style="text-align: justify;">Zugegeben: eine surrealistische Verfilmung eines Oscar Wilde-Stückes hätte schon sehr missglückt sein müssen, um mir nicht zu gefallen, aber auf die visuelle und akustische Wucht dieses Films war ich doch nicht gefasst, konnte sie nicht fassen, wollte vielmehr in den vielsagenden Schülerchor der Lümmel einstimmen&#8230;</p><p><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er2.jpg"><img
class="alignnone size-full wp-image-2816" title="Salome3er2" src="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er2.jpg" alt="" width="530" height="134" /></a></p><p>Daher ist dieser Text kein Review, sondern ein dahingeplappertes Schweigen mit Bildern. Doch wer die berüchtigte Unvorhersagbarkeit der Verteilung von Rosinen im fertigen Kuchen kennt, der weiß, dass noch so viele Screenshots nicht repräsentativ für einen Film sein können, zumal einen, der dem Zuschauer im Halbsekundentakt mit mönströsen Pipetten leuchtenden Zuckerguss in die Augen träufelt.</p><p><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er31.jpg"><img
class="alignnone size-full wp-image-2823" title="Salome3er3" src="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er31.jpg" alt="" width="530" height="134" /></a></p><p>Das Licht strömt in Salomé aus den Menschen und Gegenständen hervor, es ist die obszöne Ausdünstung dieser Neon-Hölle. Die Einstellungen sind wie aus Edelstein geschnitzte Billardkugeln, die vom säbelhaft geschwungenen Kö der Montage auf die Leinwand gestoßen werden und die Zuschauer überrollen&#8230;</p><p><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er41.jpg"><img
class="alignnone size-full wp-image-2824" title="Salome3er4" src="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er41.jpg" alt="" width="530" height="134" /></a></p><p
style="text-align: justify;">Ein bunter Strauß von Ärschen beiderlei Geschlechts wird hier liebevoll rhythmisch von federgeschmückten Teppichklopfern bearbeitet, der Mond nimmt derweil eine seltsame Farbe an und der Heiland nagelt sich im gemütlichen Takt eines italienischen Schlagers zur Abwechslung mal selbst ans Kreuz. Die glatzköpfige, mandeläugige, spitzohrige Salomé (Donyale Luna) selbst erscheint als <em>femme fatale</em> <em>from outer space</em>!</p><p><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er51.jpg"><img
class="alignnone size-full wp-image-2825" title="Salome3er5" src="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er51.jpg" alt="" width="530" height="134" /></a></p><p>Ihre nekrophilen Gelüste können auch durch alle Kostbarkeiten, die der doch irgendwie barmherzige Tetrarch Herodes (Carmelo Bene) ihr anbietet nicht besänftigt werden, und während sie diesem in der unbarmherzigen Wüstensonne zärtlich Hautschicht um Hautschicht vom Gesicht pult, beharrt sie auf ihrem extravaganten Wunsch nach dem erlesensten aller Juwelen, dem Haupt des Johannes des Täufers. Fine!</p><p
style="text-align: justify;"><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er3.jpg"></a><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er4.jpg"></a><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er5.jpg"></a><a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er6.jpg"><img
class="alignnone size-full wp-image-2821" title="Salome3er6" src="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Salome3er6.jpg" alt="" width="530" height="134" /></a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/salome-1972/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die neuen Phantome des verrückten Hutmachers Timmy B.</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/die-neuen-phantome-des-verruckten-hutmachers-timmy-b/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/die-neuen-phantome-des-verruckten-hutmachers-timmy-b/#comments</comments> <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 18:57:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Alexander S.</dc:creator> <category><![CDATA[Aktuelles Kino]]></category> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Ältere Texte]]></category> <category><![CDATA[Filmschaffende]]></category> <category><![CDATA[Disney]]></category> <category><![CDATA[Tim Burton]]></category> <category><![CDATA[US-Film]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=2333</guid> <description><![CDATA[<img
class="alignnone" title="Grinsekatze" src="http://www.doobybrain.com/wp-content/uploads/2009/07/alice-in-wonderland-trailer.jpg" alt="" width="480" height="261" /> If we let Burton make a totally crazed film of an already totally weird book....!!!!.... then we could likewise hire David Lynch for a remake of "Snowwhite"
AHAHAHAH!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
class="alignnone" title="Grinsekatze" src="http://www.doobybrain.com/wp-content/uploads/2009/07/alice-in-wonderland-trailer.jpg" alt="" width="480" height="261" /></p><p
style="text-align: justify;">Probable chat of two Disney producers around three years ago:</p><p
style="text-align: justify;"><strong>A</strong>: Hey Bob, we should really bring out a totally new version of &#8220;Alice in Wonderland&#8221;, don&#8217;t ye think so? All in 3D, everyone will love it!!!</p><p
style="text-align: justify;"><strong>B</strong>: Well, Alan&#8230; only thing is..ye know&#8230;this book.. &#8220;Alice&#8221;&#8230;it aint got no proper story..</p><p
style="text-align: justify;"><strong>A</strong>: Uhah..</p><p
style="text-align: justify;"><strong>B</strong>: &#8230;and it&#8217;s pretty weird&#8230;much to weird for the big audience!</p><p
style="text-align: justify;"><strong>A</strong>: But&#8230;</p><p
style="text-align: justify;"><strong>B</strong>: I know what you&#8217;re gonna say, but what worked fifty years ago aint gonna work nowadays&#8230; People want the straightforward fight of good against evil, they wanna see another &#8220;Lord of the Rings&#8221;, another &#8220;Chronicles of Narnia&#8221;, another &#8220;Harry Potter&#8221; with a niiiice li&#8217;l piece of moral advice wrapped into it&#8230;</p><p
style="text-align: justify;"><strong>A</strong>: I&#8217;m afraid you&#8217;re right. This Lewis Carroll surely had something, but his ideas are just <em>to</em> strange, <em>to</em> crazy&#8230;the whole book does have this&#8230; Burton-touch, doesn&#8217;t it?</p><p
style="text-align: justify;"><strong>B</strong>: Yeah, yeah, you&#8217;re right!!! It&#8217;s got the Burton-touch,so why not let Burton make a totally crazy version of Alice and&#8230;</p><p><span
id="more-2333"></span><strong>A</strong>: BOB!!! Bob! Come on, you yourself said, it wasn&#8217;t gonna work for the big audience, and you were right. If we let Burton make a totally crazed film of an already totally weird book&#8230;.!!!!&#8230;. then we could likewise hire David Lynch for a remake of &#8220;Snowwhite&#8221;<br
/> AHAHAHAH!</p><p
style="text-align: justify;">(both burst with laughter&#8230;)</p><p
style="text-align: justify;"><strong>B</strong>: Ok, so we need to find someone to DEburtonize the book..</p><p
style="text-align: justify;"><strong>A</strong>: Yeah, on the other hand, &#8220;Alice in Wonderland&#8221; would surely be the kind of book Burton-fans like&#8230; and his name would be ideal to promote the film&#8230;</p><p
style="text-align: justify;"><strong>B</strong>: Allan, between us&#8230; ye know&#8230; I have a friend who used to work in Guantanamo&#8230; Why not drug Burton first, torture and brainwash him and get BURTON to DEBURTONIZE &#8220;Alice&#8221;???</p><p
style="text-align: justify;"><strong>A</strong>: BRILLIANT!!!!!</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/die-neuen-phantome-des-verruckten-hutmachers-timmy-b/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Fünf Listen: Entdeckungen 2009</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/funf-listen-entdeckungen-2009/</link> <comments>http://www.eskalierende-traeume.de/funf-listen-entdeckungen-2009/#comments</comments> <pubDate>Mon, 28 Dec 2009 22:23:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Die Redaktion</dc:creator> <category><![CDATA[Alexander P.]]></category> <category><![CDATA[Alexander Schmidt]]></category> <category><![CDATA[Andreas]]></category> <category><![CDATA[Christoph]]></category> <category><![CDATA[Die Redaktion]]></category> <category><![CDATA[Listen]]></category> <category><![CDATA[Sano]]></category> <category><![CDATA[Jahresbestenlisten]]></category> <category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=1316</guid> <description><![CDATA[Das Jahr neigt sich dem Ende zu und der Listenwahnsinn hat traditionell Hochsaison. Dem wollen wir, die wir zumindest zum Teil selbst Listen-Fans sind, uns natürlich nicht entziehen. Bevor es demnächst um die Jahreslisten mit den Lieblingsfilmen des aktuellen Jahrgangs 2009 geht, liegt der Fokus hier in einem Sammelposting erst einmal auf den Entdeckungen abseits [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
class="alignnone size-full wp-image-1584" title="Sardonicus" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2009/12/Sardonicus.jpg" alt="Sardonicus" width="525" height="325" /><br/><br
/> Das Jahr neigt sich dem Ende zu und der Listenwahnsinn hat traditionell Hochsaison. Dem wollen wir, die wir zumindest zum Teil selbst Listen-Fans sind, uns natürlich nicht entziehen. Bevor es demnächst um die Jahreslisten mit den Lieblingsfilmen des aktuellen Jahrgangs 2009 geht, liegt der Fokus hier in einem Sammelposting erst einmal auf den Entdeckungen abseits des aktuellen Jahrgangs, es geht also um ältere Filme, die man 2009 zum ersten Mal gesehen und für sich entdeckt hat. Einzige Vorgabe für dieses Sammelposting war, dass der Umfang der einzelnen Listen nicht zu umfangreich sein sollte, für allzu ausufernde Listen sind dann ggf. seperate Postings oder der Sehtagebuch- bzw. Listen-Bereich vorgesehen. Hier geht es erstmal um das halbwegs übersichtliche Zusammenfassen komprimierter Entdeckungslisten, wie stark komprimiert und ausgesiebt wurde, schwankt aber von Fall zu Fall. Nachfolgend also die Listen im Einzelnen.<br
/> <br/><br
/> ***<br/><br
/> <img
class="alignnone" title="mimiwosumaseba" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2009/12/mimiwosumaseba.jpg" alt="mimiwosumaseba" width="525" height="296" /><br/><br
/> <em>Alexander P.</em><br/><br
/> <strong>15 Entdeckungen 2009 (ungeordnet):</strong><br/><br
/> Mimi wo sumaseba (Yoshifumi Kondo)<br
/> Escape from L.A. (John Carpenter)<br
/> Sieben Tage Frist (Alfred Vohrer)<br
/> Point Break (Kathryn Bigelow)<br
/> Strait-Jacket (William Castle)<br
/> Salaam Cinema (Mohsen Makhmalbaf)<br
/> The Pit, the Pendulum and Hope (Jan Svankmajer)<br
/> House by the River (Fritz Lang)<br
/> After Midnight (Monta Bell)<br
/> Model Shop (Jacques Demy)<br
/> Le notti bianche (Luchino Visconti)<br
/> Dead of Night (Bob Clark)<br
/> Mauvais sang (Léos Carax)<br
/> The Mirror (Jafar Panahi)<br
/> My Bloody Valentine (George Mihalka)<br
/> <br/><br
/> ***<br/><br
/> <img
class="alignnone" title="Igla" src="http://i108.photobucket.com/albums/n7/sanocestnik/vlcsnap-2608929.png" alt="" width="525" height="393" /><br/><br
/> <em>Sano</em><br/><br
/> Die sieben aufregendsten Filme des Jahres. Was haben sie bei genauerer Betrachtung gemeinsam? Den Exzess, den Überschuß. Das Manische im Beharren &#8211; auf der Allmacht des Helden in <em>Die Nadel</em>, auf der der Natur in <em>Rotes Kornfeld.</em> Die Protagonisten glauben an etwas, sind zwanghaft in ihren Handlungen. Was sich  in ihren Gesichtern niederschlägt &#8211; in den Augen von Viktor Tsoj, Marlon Brando, Gong Li, Al Pacino, Kitty Winn, Joan Crawford und Joan Marshall - ist die Entschlossenheit und die Präsenz, im Hier und Jetzt. Das Direkte und Schnörkellose, Leben im Augenblick.<br/><br
/> 1.  <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Sequenz" href="http://www.youtube.com/watch?v=pA66OdyY3Y8&amp;feature=related" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Hong gao liang</span></a></span> <em>Rotes Kornfeld</em><br
/> <em>Yimou Zhang  China  1987<br
/> </em>2.  <a
title="Szene" href="http://www.youtube.com/watch?v=uCvJLWTIlfI" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Igla</span> </a><em>Die Nadel</em><br
/> <em>Rashid Nugmanov  Sowjetunion  1988</em><br
/> 3.  <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Poster" href="http://www.film.tv.it/gallery.php/film/35209/1/chen-il-gigante-del-kung-fu/" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Chui Saai</span></a></span><span
style="color: #0000ff;"> </span><em>Die fliegenden Feuerstühle<br
/> Stanley Wing Siu  Hongkong  1973<br
/> </em><span
style="color: #0000ff;"><span
style="color: #000000;"><em>4.  <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Film" href="http://www.youtube.com/watch?v=YhHWjVy8vWM" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Strait-Jacket</span></a></span> <em>Die Zwangsjacke</em><br
/> <em>William Castle  USA  1963</em><br
/> </em>5. </span></span><span
style="color: #0000ff;"><a
title="Film" href="http://www.youtube.com/watch?v=k26yb93rjos" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">One-Eyed Jacks</span></a></span> <em>Der Besessene</em><br
/> <em>Marlon Brando  USA  1961</em><br
/> 6.  <span
style="color: #0000ff;"><a
title="Radiosendung" href="http://www.wnyc.org/shows/lopate/episodes/2009/01/30/segments/122385" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">The Panic in Needle Park</span></a></span> <em>Panik im Needle Park<br
/> </em><em>Jerry Schatzberg  USA  1971<br
/> 7. </em><span
style="color: #0000ff;"><a
title="Fright Break" href="http://www.youtube.com/watch?v=ifInMJmaeXk&amp;feature=PlayList&amp;p=C8ECD69D62276CDF&amp;playnext=1&amp;playnext_from=PL&amp;index=18" target="_blank"><span
style="color: #0000ff;">Homicidal</span></a><em> </em><span
style="color: #000000;"><em>Mörderisch</em><br
/> <em>William Castle  USA  1961<br
/> </em></span></span><br/><br
/> ***<br/><br
/> <img
class="alignnone size-full wp-image-1527" title="4Filme4Bilder" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2009/12/4Filme4Bilder.jpg" alt="4Filme4Bilder" width="525" height="99" /><br/><br
/> <em>Andreas</em><br/><br
/> Bei der Suche nach Schwerpunkten und Schnittmengen zwischen den einzelnen filmischen Entdeckungen, also einer Entdeckung auf breiterer Ebene, bin ich schnell zu dem Schluss gekommen, dass meine größte filmische Entdeckung des Jahres wohl tatsächlich eine ziemlich kuriose und spezielle, ebenso ungewöhnliche wie ungewürdigte, überraschende wie abseitige war: der 16mm-Film. Zuvor war er mir überwiegend eigentlich nur von meist unbefriedigenden 35-zu-16mm-Reduktionskopien als Wiedergabemedium bekannt, während nun ausgerechnet bei der Berlinale im Schatten der auf ärgerliche und unnötige Weise teils verpfuschten 70mm-Retrospektive drei erstaunlich schöne 16mm-Kopien (bei denen 16mm im Normalformat auch das Aufnahmeverfahren war: &#8220;Schwitzkasten&#8221;, &#8220;Das unbekannte Hamburg&#8221;, &#8220;When It Was Blue&#8221;) für eine echte Überraschung sorgten, die sich im Laufe des Jahres unerwartet oft bestätigen sollte. Meine zwei vermutlich besten Kinoerlebnisse des gesamten Jahres verdanke ich dem Format: Lino Brockas Meisterwerk &#8220;Manila: In the Claws of Light&#8221; auf der Viennale und Andy Warhols &#8220;Chelsea Girls&#8221; in der intendierten 16mm-Doppelprojektion. Und auch sonst begegnete es mir immer wieder als Aufnahme-  und damit auch originalgetreues Wiedergabeverfahren: bei diversen US-Surferfilmen (allen voran &#8220;Red Hot Blue&#8221;), bei Clemens Klopfenstein und Christian Schocher, bei Christoph Schlingensief und Jörg Buttgereit, und zumindest als Aufnahmeformat ganz markant auch bei &#8220;The Sinful Dwarf&#8221; (den ich übrigens ausdrücklich in der verblüffend stimmigen und die grandios-verstörende Ambivalenz des Films noch steigernden Fassung mit Hardcore-Szenen empfehlen möchte &#8211; und natürlich ohnehin nur denjenigen, die wissen, auf was sie sich da einlassen) sowie als Super16-zu-35mm-Blow-Up auch bei (noch&#8230;) relativ vielen und dabei auffallend tollen aktuellen Filmen. Das schleichende Verschwinden des klassischen 16mm-Experimental- und Independentfilms &#8211; man denke an Wiseman, Benning, Brakhage etc. &#8211; ist meines Erachtens eine der großen Tragödien im Gefolge der Digitalisierung, weil die Bildcharakteristik, die spezifische Körnung und Materialität von 16mm bislang auch kein wirkliches digitales Äquivalent hat. Insofern bin ich froh, dieses leider wohl unweigerlich vom mittelfristigen Aussterben bedrohte Format ebenso wie vor zwei Jahren den 70mm-Film gerade noch rechtzeitig vor seiner endgültigen Marginalisierung und Historisierung in originalgetreuer Form entdeckt, erlebt und gewürdigt zu haben. Aber genug davon und lieber schnell zur eigentlichen Liste und den einzelnen Filmen&#8230;<br/><br
/> <strong>31 Entdeckungen</strong> (ungeordnet; drei Viertel der ausgewählten Filme im Kino gesehen; wegen besserer Übersichtlichkeit sind lediglich die deutschen bzw. internationalen Titel sowie die Regie angegeben):<br/><br
/> Schwitzkasten (John Cook)<br
/> Nocturnal Uproar (Catherine Breillat)<br
/> Downtown &#8211; Die nackten Puppen der Unterwelt (Jess Franco)<br
/> Die Kommissarin (Aleksandr Askoldov)<br
/> Sansho Dayu &#8211; Ein Leben ohne Freiheit (Kenji Mizoguchi)<br
/> Geschichte der Nacht (Clemens Klopfenstein)<br
/> The Satisfiers of Alpha Blue (Gerard Damiano)<br
/> El Sur &#8211; Der Süden (Victor Erice)<br
/> Die nackte Gräfin (Kurt Nachmann)<br
/> One-Eyed Jacks (Marlon Brando)<br
/> Les hautes solitudes (Philippe Garrel)<br
/> Rancho Notorious (Fritz Lang)<br
/> Chelsea Girls (Andy Warhol)<br
/> Monpti (Helmut Käutner)<br
/> Red Hot Blue (Curt Mastalka)<br
/> Quelle für die Dürstenden (Juri Iljenko)<br
/> Transes &#8211; Reiter auf dem toten Pferd (Clemens Klopfenstein)<br
/> Few of Us (Sharunas Bartas)<br
/> Mondo Cannibale 2. Teil – Der Vogelmensch (Ruggero Deodato)<br
/> Bona (Lino Brocka)<br
/> Feuerpferde (Sergej Paradschanow)<br
/> So Is This (Michael Snow)<br
/> Reisender Krieger (Christian Schocher)<br
/> Manila: In the Claws of Light (Lino Brocka)<br
/> Venus im Pelz (Massimo Dallamano)<br
/> Supermarkt (Roland Klick)<br
/> Jaguar (Lino Brocka)<br
/> Still Life (Sohrab Shahid Saless)<br
/> Zwei unter Millionen (Victor Vicas, Wieland Liebske)<br
/> The Sinful Dwarf (Vidal Raski)<br
/> Mad Foxes (Paul Grau)<br/><br
/> <em>Bonus:</em><br/><br
/> + sechs Mal William Castle mit Live-Gimmicks<br
/> + die grandios direkten, prägnant erzählten Kurzfilme von Marran Gosov<br
/> + 70mm in seiner Essenz: <em>The Miracle of Todd-AO</em> &amp; <em>Sky over Holland</em><br
/> + Western im Kino (die beiden größten Neuentdeckungen stehen auf der Liste, die schönsten Wiederentdeckungen: <em>Forty Guns</em>, <em>My Darling Clementine</em>, <em>El Dorado</em>)<br
/> + diverse Retrospektiven und Werkschauen, vor allem jedoch die zu Apichatpong Weerasethakul, Claire Denis und John Carpenter (drei Filmemacher für die große Leinwand)<br
/> + Sleaze, Trash und Schlock aller Couleur, je schäbiger und schmieriger, desto lieber (halb-stellvertretend finden sich die vollkommen großartig-schäbigen Schundwerke <em>Downtown</em> und <em>Mad Foxes</em> in obiger Liste)<br/><br
/> Und noch anderes mehr, das hier allerdings den Rahmen sprengen würde.<br
/> <br/><br
/> ***<br/><br
/> <img
class="size-medium wp-image-1652  aligncenter" title="Satansbraten" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2009/12/Satansbraten1-300x216.jpg" alt="Satansbraten" width="300" height="216" /><br/><br
/> <em>Alexander S.</em><br/><br
/> <strong>23 Entdeckungen</strong><br/><br
/> Um mich zu beschränken habe ich nur Filme aufgenommen, von denen ich mir vorher nicht sowieso schon  sicher war, dass sie mich restlos begeistern würden, daher fehlen einige erstmals gesehene Filme von Zulawski, Resnais, Cronenberg&#8230; Zweimal habe ich trotzdem geschummelt, da &#8220;Stereo&#8221; und &#8220;Satansbraten&#8221; einfach in meine Liste MUSSTEN&#8230;<br/><br
/></p><p
style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"><ol
style="text-align: justify;"><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Spavola<span
style="font-family: DejaVu Sans,sans-serif;">č</span> mrtvol (Juraj Herz 1969)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Stereo (David 	Cronenberg 1969)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">De vierde man (Paul 	Verhoeven 1983)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Angst (Gerald Kargl 	1983)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Ran (Akira Kurosawa 	1985)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Anatomie de l&#8217;enfer 	(Catherine Breillat 2004)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Sanma no aji 	(Yasujiro Ozu 1962)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Braindead (Peter 	Jackson 1992)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Satansbraten (Rainer 	Werner Fassbinder 1976)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">A Streetcar Named 	Desire (Elia Kazan 1952)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Play Time (Jacques 	Tati 1967)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Dinner at Eight 	(George Cukor 1933)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die Zärtlichkeit 	der Wölfe (Uli Lommel 1973)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">The Devil Doll (Tod 	Browning 1936)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Few of Us (Sharunas 	Bartas 1997)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Le film a venir 	(Raoul Ruiz 1997; Short)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Dealer (Benedek 	Fliegauf 2004)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">La coquille et le 	clergyman (Germaine Dulac 1928)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Nekujiru-so (Tatsuo Sato 	2001; Short)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Monsieur Klein 	(Joseph Losey 1976)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Russkiy kovcheg 	(Aleksandr Sokurov 2002)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Femina Ridens (Piero 	Schavazappa 1969)</p></li><li><p
style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Pokolenie (Andrzej 	Wajda 1955)</p></li></ol><p
style="text-align: justify;"><p><br/><br
/> ***<br/><br
/> <img
title="Liste09" src="http://www.eskalierende-traeume.de/wp-content/uploads/2009/12/Liste09.jpg" alt="Liste09" width="518" height="98" /><br/><br
/> <em>Christoph</em><br/><br
/> Listen erstellen macht Spaß – aber nur, wenn man nicht zu rigide auswählen muss! Wie ich in <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/blog/das-joch-cineastischer-selbstdisziplin/">diesem Text</a> erst kürzlich schrieb, finde ich praktisch beinahe alles gut, bin von Natur aus genügsam und obschon im Leben ein Pessimist, zumindest als Cineast eine ausgesprochene Frohnatur, die nichts anbrennen lassen will.<br/><br
/> Da ich während meines 7-monatigen Aufenthalts in Cambridge (dem englischen, nicht dem amerikanischen) aufgrund des äußerst bescheidenen Programmangebots der drei örtlichen Kinos und pragmatischer Selbstbeschränkung aus Sparsamkeitsgründen kaum aktuelle Filme gesehen und darüber hinaus alle drei wichtigen deutschen Festivals &#8211; Berlinale, Filmfest München und Fantasy-Filmfest – versäumt habe, beläuft sich die Anzahl von gesehenen Neustarts bei mir auf mickrige 25. Bei insgesamt um die 350 gesichteten Filmen. Dementsprechend darf diese Liste als meine eigentliche Bestenliste des Jahres gelten, da ich nicht nur zu wenig aus sondern anscheinend auch nur die zweite Wahl an Filmen dieses Kinojahres gesehen habe.<br/><br
/> Mit einer „Entdeckung“ assoziiere ich persönlich auch immer eine Überraschung, niedrige oder unscheinbare Erwartungshaltungen, die sich zu begeisterten Wolken aufblähen. Daher habe ich beschlossen, mir selbst die Auswahl meiner 44 Entdeckungen anhand des jeweiligen Überraschungsfaktors zu erleichtern. Filme von Lieblingsregisseuren, auf die man sich schon seit Jahren freut oder auch allgemein Titel, von denen man zuvor stets sagte „Den will ich schon ewig sehen“ disqualifizieren sich selbstverständlich. Anders sieht das schon mit Filmen von Lieblingsregisseuren aus, die einem bisher komplett egal waren, nach denen man kein Verlangen verspürte und die man dann schlussendlich doch zufällig oder einfach so aus Komplettierungsgründen gesehen hat, völlig unvorbereitet auf die Welle der folgenden Begeisterung. Hier also eine Liste mit 44 Filmen, die ich eindeutig 2009 entdeckt habe.<br/><br
/> 1. Memories within Miss Aggie<em>(Gerard Damiano, USA 1974)</em><br
/> 2. Viva Zapata!<em> (Elia Kazan, USA 1952)</em><br
/> 3. Haus der Schatten <em>(Alasteir Reid, GB 1970)</em><br
/> 4. Die scharlachrote Kaiserin <em>(Josef von Sternberg, USA 1934)</em><br
/> 5. The Honeymoon Killers <em>(Leonard Kastle, USA 1969)</em><br
/> 6. Bullitt <em>(Peter Yates, USA 1968)</em><br
/> 7. Der Wildeste unter 1000 <em>(Martin Ritt, USA 1963)</em><br
/> 8. Die nackte Gräfin <em>(Kurt Nachmann, BR Deutschland 1971)</em><br
/> 9. Der Mann auf dem Dach <em>(Bo Widerberg, Schweden 1976)</em><br
/> 10. Anatomy of Hell  <em>(Catherine Breillat, Frankreich 2004)</em><br
/> 11. Kaltblütig <em>(Richard Brooks, USA 1967)</em><br
/> 12. If&#8230;. <em>(Lindsay Anderson, GB 1968)</em><br
/> 13. Die große Leidenschaft <em>(David Lean, GB 1949)</em><br
/> 14. Eine Handvoll Hoffnung<em> (Nicholas Ray, USA 1956)</em><br
/> 15. Equus <em>(Sidney Lumet, GB/USA 1977)</em><br
/> 16. Adaptation <em>(Spike Jonze, USA 2002)</em><br
/> 17. Ein Platz an der Sonne <em>(George Stevens, USA 1951)</em><br
/> 18. Manji – Die Liebenden <em>(Yasuzo Masumura, Japan 1964)</em><br
/> 19. Nizza <em>(Jean Vigo, Frankreich 1930)</em><br
/> 20. Meine Lieder, meine Träume <em>(Robert Wise, USA 1965)</em><br
/> 21. Britannia Hospital <em>(Lindsay Anderson, GB 1982)</em><br
/> 22. Ein neuer Stern am Himmel <em>(George Cukor, USA 1954)</em><br
/> 23. Excalibur <em>(John Boorman, GB 1981)</em><br
/> 24. Ipcress – Streng geheim  <em>(Sidney J. Furie, GB 1965)</em><br
/> 25. Der Erfolgreiche <em>(Lindsay Anderson, GB 1973)</em><br
/> 26. The Devil&#8217;s Backbone <em>(Guillermo del Toro, Spanien/Mexiko 2001)</em><br
/> 27. The Prince of Terror <em>(Lamberto Bava, Italien 1988)</em><br
/> 28. Allegro <em>(Christoffer Boe, Dänemark/Schweden 2006)</em><br
/> 29. Door to Silence <em>(Lucio Fulci, Italien 1991)</em><br
/> 30. Elvira Madigan <em>(Bo Widerberg, Schweden 1967)</em><br
/> 31. Der Wolfsjunge <em>(François Truffaut, Frankreich 1970)</em><br
/> 32. Death Falls Lightly<em> (Leopoldo Savona, Italien 1972)</em><br
/> 33. Mumsy, Nanny, Sonny and Girly <em>(Freddie Francis, GB 1969)</em><br
/> 34. Die Schlacht der Centurions <em>(Lucio Fulci, Italien 1984)</em><br
/> 35. Happy End <em>(Oldrich Lipsky, Tschechoslowakei 1966)</em><br
/> 36. Taxi zum Klo <em>(Frank Ripploh, BR Deutschland 1981)</em><br
/> 37. The Consequences of Love <em>(Paolo Sorrentino, Italien 2004)</em><br
/> 38. Lost Soul <em>(Dino Risi, Italien/Frankreich 1977)</em><br
/> 39. Umarmung <em>(Roberto Malenotti, Italien/Frankreich 1969)</em><br
/> 40. Kaminsky – Ein Bulle dreht durch <em>(Michael Lähn, BR Deutschland 1985)</em><br
/> 41.  Howling VII / The Howling &#8211; New Moon Rising <em>(Clive Turner, USA 1995)</em><br
/> 42. Jede Nacht um neun <em>(Jack Clayton, GB 1967)</em><br
/> 43. Hard Car – Liebe auf Asphalt <em>(Giovanni Amadei, Italien 1990)</em><br
/> 44. Downtown – Die nackten Puppen der Unterwelt <em>(Jess Franco, Schweiz 1975)</em><br/><br
/> Da aber diese 44 Filme nur die Hälfte der 2009 frisch errungenen Lieblinge und fantastischen Filmerlebnisse fasst – fassen kann! – konnte ich es mir nicht verkneifen, 44 weitere Filme anzuhängen, deren Sichtung ich teilweise schon seit Jahren gierig herbeigesehnt habe, da ich mir davon großes, interessantes oder obskures versprach. Diese Liste ist <em>mindestens</em> ebenso wichtig, aber um nicht aus dem Rahmen zu fallen, <a
href="http://www.eskalierende-traeume.de/listen-u-a/jahreslisten-2009-teil-2/" target="_self"><strong>verlinke ich sie nur</strong></a>. Insgesamt also 88 Entdeckungen – was für eine Ausbeute!<br/><br
/> Als Bonus angehängt ist auch noch eine kleine Liste mit 10 „speziellen“ oder bizarren Sichtungs- / Rezeptionserlebnissen.<br/><br
/> ***</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.eskalierende-traeume.de/funf-listen-entdeckungen-2009/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>11</slash:comments> </item> </channel> </rss>
