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	<title>Comments on: The Limits of Control (2009)</title>
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	<description>von der stummfilmzeit bis zur gegenwart, vom genrefilm bis zum experimentarfilm, von angelopoulos bis zulawski. und am besten möglichst viel und möglichst alles.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Jul 2010 13:28:21 +0200</lastBuildDate>
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		<title>By: Sano</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-2797</link>
		<dc:creator>Sano</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 12:43:44 +0000</pubDate>
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		<description>Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen hier noch ein schöner Text zum Film: http://www.negativ-film.de/2010/03/jim-jarmusch-limits-of-control-2009.html

Ich finde du solltest dem (inzwischen gar nicht mehr so) neuen Jarmusch nochmal eine Chance geben, Andi. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen hier noch ein schöner Text zum Film: <a href="http://www.negativ-film.de/2010/03/jim-jarmusch-limits-of-control-2009.html" rel="nofollow">http://www.negativ-film.de/2010/03/jim-jarmusch-limits-of-control-2009.html</a></p>
<p>Ich finde du solltest dem (inzwischen gar nicht mehr so) neuen Jarmusch nochmal eine Chance geben, Andi. <img src='http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Sano</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-2026</link>
		<dc:creator>Sano</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:32:45 +0000</pubDate>
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		<description>Habe mir den FIlm letzten Monat endlich selbst angesehen, und ich muss sagen, dass ich dir nur zum Teil zustimmen kann. Fand ihn im Grunde äußerst gelungen, interessant, und typisch für Jarmusch. Was mir aber so langsam auf die Nerven geht, ist die Art wie sich die Kamera, die Ausleuchtung und wohl auch das Filmmaterial bei Jarmusch über die Jahre verändern. Sind &lt;em&gt;Permanent Vacation&lt;/em&gt; und die meisten seiner 80er Filme noch vom rauhen, körnigen Indie-Look geprägt, werden seine Filme in den 90ern glatter, und liefen im letzten jahrzehnt Gefahr reine Oberfläche zu werden. Ich glaube das ist es auch, was viele bei &lt;em&gt;Broken Flowers &lt;/em&gt;veranlasst haben könnte, zu denken Jarmusch ginge in Richtung Mainstream (eine ziemlich absurde Annahme, wenn man alle seine Filme der letzten 30 jahre kennt), und der glattgebügelte Look ist es wohl auch, was mich an &lt;em&gt;Coffe &amp; Cigarettes&lt;/em&gt; so ärgerte/Langweilte. 
Bei &quot;The Limits of Control&quot; erreicht der Look fast schon eine widerwärtige Sterilität (die bei meiner DVD-Sichtung wohl noch verstärkt wurde), was zu starken Irritationen führen kann. Aus dieser Warte kann ich bekays Beobachtung nur unterstreichen:  

&quot;Besonders die Diskrepanz zwischen Bild- und Inhaltsebene ist einleuchtend herausgearbeitet. Ständig sehen wir Bankolés kantiges Gesicht in kantigen Umgebungen – die Close-Ups und Nahen versprechen uns die Partizipation an seinem Blick – ein Blick, der ständig als subjektive und einmalige Anschauung gepredigt wird. Was sehen wir: Sterilität, soweit dieser “magische” Blick reicht… Es ist eigentlich schon fast zu offensichtlich, wie sehr der Film seine deutlich vor sich hergetragenen Thesen nicht erfüllen kann. Das nützt ihm aber auch nix.&quot;

Jedoch steckt in dem Film meiner Ansicht nach auch viel Schönes und Faszinierendes, und für mich war er schon ein Sehvergnügen. Lediglich die Allianz zwischen Jarmusch und Doyle (den ich bis zuletzt nur in den 00er Filmen von Wong Kar Wai als tendenziell unangenehm steril empfand) scheint mir eine gänzlich unpassende zu sein. Jarmuschs Kameraleute haben seinen Filmen schon immer sehr stark ihren eigenen Stempel (sprich: look) aufgedrückt, was bei &quot;The Limits of Control&quot; nicht anders ist. 

Um aber auf die Qualitäten des Films zurückzukommen. Dieser sehr schön zu lesende Text gibt die positiven Aspekte des Films die ich zu entdecken glaubte, viel umfangreicher und klarer zum Ausdruck, als sie mir bisher erschienen sind: 
http://unspokencinema.blogspot.com/2010/01/limits-of-control.html

Unbedingte Pflichtlektüre für alle die an diesem Film, oder Jarmusch allgemein interessiert sind!!

PS: Ach, und hier nochmal alle Jarmuschfilme in der Reihenfolge meiner Wertschätzung inclusive seinem letzten:

1. Dead Man
2. Permanent Vacation
3. Broken Flowers
4. Stranger than Paradise
5. Mystery Train
6. The Limits of Control
7. Ghost Dog
8. Down By Law
9. Night on Earth
10. Int. Trailer Night
11. Year of the Horse
12. Coffee and Cigarettes
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mir den FIlm letzten Monat endlich selbst angesehen, und ich muss sagen, dass ich dir nur zum Teil zustimmen kann. Fand ihn im Grunde äußerst gelungen, interessant, und typisch für Jarmusch. Was mir aber so langsam auf die Nerven geht, ist die Art wie sich die Kamera, die Ausleuchtung und wohl auch das Filmmaterial bei Jarmusch über die Jahre verändern. Sind <em>Permanent Vacation</em> und die meisten seiner 80er Filme noch vom rauhen, körnigen Indie-Look geprägt, werden seine Filme in den 90ern glatter, und liefen im letzten jahrzehnt Gefahr reine Oberfläche zu werden. Ich glaube das ist es auch, was viele bei <em>Broken Flowers </em>veranlasst haben könnte, zu denken Jarmusch ginge in Richtung Mainstream (eine ziemlich absurde Annahme, wenn man alle seine Filme der letzten 30 jahre kennt), und der glattgebügelte Look ist es wohl auch, was mich an <em>Coffe &#038; Cigarettes</em> so ärgerte/Langweilte.<br />
Bei &#8220;The Limits of Control&#8221; erreicht der Look fast schon eine widerwärtige Sterilität (die bei meiner DVD-Sichtung wohl noch verstärkt wurde), was zu starken Irritationen führen kann. Aus dieser Warte kann ich bekays Beobachtung nur unterstreichen:  </p>
<p>&#8220;Besonders die Diskrepanz zwischen Bild- und Inhaltsebene ist einleuchtend herausgearbeitet. Ständig sehen wir Bankolés kantiges Gesicht in kantigen Umgebungen – die Close-Ups und Nahen versprechen uns die Partizipation an seinem Blick – ein Blick, der ständig als subjektive und einmalige Anschauung gepredigt wird. Was sehen wir: Sterilität, soweit dieser “magische” Blick reicht… Es ist eigentlich schon fast zu offensichtlich, wie sehr der Film seine deutlich vor sich hergetragenen Thesen nicht erfüllen kann. Das nützt ihm aber auch nix.&#8221;</p>
<p>Jedoch steckt in dem Film meiner Ansicht nach auch viel Schönes und Faszinierendes, und für mich war er schon ein Sehvergnügen. Lediglich die Allianz zwischen Jarmusch und Doyle (den ich bis zuletzt nur in den 00er Filmen von Wong Kar Wai als tendenziell unangenehm steril empfand) scheint mir eine gänzlich unpassende zu sein. Jarmuschs Kameraleute haben seinen Filmen schon immer sehr stark ihren eigenen Stempel (sprich: look) aufgedrückt, was bei &#8220;The Limits of Control&#8221; nicht anders ist. </p>
<p>Um aber auf die Qualitäten des Films zurückzukommen. Dieser sehr schön zu lesende Text gibt die positiven Aspekte des Films die ich zu entdecken glaubte, viel umfangreicher und klarer zum Ausdruck, als sie mir bisher erschienen sind:<br />
<a href="http://unspokencinema.blogspot.com/2010/01/limits-of-control.html" rel="nofollow">http://unspokencinema.blogspot.com/2010/01/limits-of-control.html</a></p>
<p>Unbedingte Pflichtlektüre für alle die an diesem Film, oder Jarmusch allgemein interessiert sind!!</p>
<p>PS: Ach, und hier nochmal alle Jarmuschfilme in der Reihenfolge meiner Wertschätzung inclusive seinem letzten:</p>
<p>1. Dead Man<br />
2. Permanent Vacation<br />
3. Broken Flowers<br />
4. Stranger than Paradise<br />
5. Mystery Train<br />
6. The Limits of Control<br />
7. Ghost Dog<br />
8. Down By Law<br />
9. Night on Earth<br />
10. Int. Trailer Night<br />
11. Year of the Horse<br />
12. Coffee and Cigarettes</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Christoph</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-362</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 14:45:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=364#comment-362</guid>
		<description>Deine Gruende &quot;gegen&quot; Verrisse verstehe ich als ueberwiegender Lobeshymnen-Schreiber natuerlich sehr gut. Trotzdem - du aergerst dich einfach viel zu selten (lass dich provozieren! Reg dich auf! Entdecke die von Rajko zitierte &quot;Lust am Filme schlecht finden&quot;!), um dich zu einem Verriss angespornt zu fuehlen. Ich kenne allerdings dieses Gefuehl der Unlust, einem miesen Film, der einen aber auch voellig kalt laesst, ueberhaupt nicht weiter Beachtung zu schenken und die meisten meiner Verrisse sind vor allem auf gereizte Inbrunst und flammende Wut zurueckzufuehren.;-) Ich habe kuerzlich sowohl DAS LEBEN DER ANDEREN (zum zweiten Mal) und DER VORLESER gesehen und war danach so angeekelt von diesen beiden liderlichen (m. E.) Schrottstreifen, dass ich sehr stark versucht war, einen Doppelverriss zu schreiben. Letzten Endes habe ich es aber gelassen, weil ich mir fest vorgenommen habe, zunaechst keine Verrisse mehr zu schreiben, nicht, bis ich mich wieder sicherer im &quot;Schreiber&quot;-Sattel fuehle.

@ Andi &amp; bekay:

Ihr macht mich nur noch ralliger. Ein toter Film und ein Film, der auf voellige Katharsis auf nahezu allen mechanischen Ebenen abzielt, da ist doch noch mal ein Unterschied zwischen.
Trotzdem wuerde mir der Film augenblicklich wahrscheinlich eher auf die Nerven gehen, ich fuehle mich nicht besonders aufnahmefaehig derzeit und war gestern mit Sam Fullers SHOCK CORRIDOR (interessanter Zufall, Jarmusch bewundert Fuller ja sehr) schon fast ueberfordert. Die vier Bresson-DVDs, die ich hier erstanden habe, liegen weiterhin unberuehrt im Regal, abgesehen von LE DIABLE PROBABLEMENT, durch den ich mich letztes Wochenende gequaelt habe (kein gutes Zeichen, das - ich werde doch am Ende nicht noch zum Mainstreamer, dass ich meinen geliebten Bresson nicht bewaeltige?).

@ The Critic: 

Ich weiss, ich hatte eine ausfuehrlichere Antwort versprochen, vielleicht kommt die auch noch, irgendwann - denn eine fruchtbare Diskussion zu diesem Thema koennte ich nicht ohne weiteres abbrechen ohne es hinterher zu bereuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Gruende &#8220;gegen&#8221; Verrisse verstehe ich als ueberwiegender Lobeshymnen-Schreiber natuerlich sehr gut. Trotzdem &#8211; du aergerst dich einfach viel zu selten (lass dich provozieren! Reg dich auf! Entdecke die von Rajko zitierte &#8220;Lust am Filme schlecht finden&#8221;!), um dich zu einem Verriss angespornt zu fuehlen. Ich kenne allerdings dieses Gefuehl der Unlust, einem miesen Film, der einen aber auch voellig kalt laesst, ueberhaupt nicht weiter Beachtung zu schenken und die meisten meiner Verrisse sind vor allem auf gereizte Inbrunst und flammende Wut zurueckzufuehren.;-) Ich habe kuerzlich sowohl DAS LEBEN DER ANDEREN (zum zweiten Mal) und DER VORLESER gesehen und war danach so angeekelt von diesen beiden liderlichen (m. E.) Schrottstreifen, dass ich sehr stark versucht war, einen Doppelverriss zu schreiben. Letzten Endes habe ich es aber gelassen, weil ich mir fest vorgenommen habe, zunaechst keine Verrisse mehr zu schreiben, nicht, bis ich mich wieder sicherer im &#8220;Schreiber&#8221;-Sattel fuehle.</p>
<p>@ Andi &#038; bekay:</p>
<p>Ihr macht mich nur noch ralliger. Ein toter Film und ein Film, der auf voellige Katharsis auf nahezu allen mechanischen Ebenen abzielt, da ist doch noch mal ein Unterschied zwischen.<br />
Trotzdem wuerde mir der Film augenblicklich wahrscheinlich eher auf die Nerven gehen, ich fuehle mich nicht besonders aufnahmefaehig derzeit und war gestern mit Sam Fullers SHOCK CORRIDOR (interessanter Zufall, Jarmusch bewundert Fuller ja sehr) schon fast ueberfordert. Die vier Bresson-DVDs, die ich hier erstanden habe, liegen weiterhin unberuehrt im Regal, abgesehen von LE DIABLE PROBABLEMENT, durch den ich mich letztes Wochenende gequaelt habe (kein gutes Zeichen, das &#8211; ich werde doch am Ende nicht noch zum Mainstreamer, dass ich meinen geliebten Bresson nicht bewaeltige?).</p>
<p>@ The Critic: </p>
<p>Ich weiss, ich hatte eine ausfuehrlichere Antwort versprochen, vielleicht kommt die auch noch, irgendwann &#8211; denn eine fruchtbare Diskussion zu diesem Thema koennte ich nicht ohne weiteres abbrechen ohne es hinterher zu bereuen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Andreas B.</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-358</link>
		<dc:creator>Andreas B.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 00:40:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=364#comment-358</guid>
		<description>Mit etwas Verspätung noch zu ein paar Dingen:
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
@bekay
Ja, diese Diskrepanz und die beinahe schon provozierende Nichterfüllung seiner eigenen Thesen kann fast nur als bewusste Methode ausgelegt werden, woraus sich aber letztlich leider auch kaum ein Mehrwert ergibt. Alles scheint wie gelähmt, es gibt in der Beziehung zwischen den Ebenen und Einzelaspekten des Films genauso wenig Dynamik und Wechselwirkungen wie in den Beziehungen zwischen seinen Figuren. Was angesichts der grundsätzlich durchaus spannenden Prämisse umso bedauerlicher ist.
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
@Christoph
War doch ein nur ein kleiner Spaß in Sachen &quot;Trotzrezeption&quot;, zumal du doch selbst vor einiger Zeit geäußert hast, es würde dich wundern, dass wir nicht häufiger auf deine &quot;Klischees&quot; zurück greifen, während du das umgekehrt so oft tust. Ansonsten: ja, &quot;uninspirierend&quot; kommt sicherlich besser hin, aber &quot;blutleer&quot; trifft es auch ziemlich gut. :)
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
@Verriss-Diskussion
Die wollte ich mit der kleinen Nebenbemerkung eigentlich gar nicht lostreten. Muss da vielleicht auch nochmal Missverständnissen vorbeugen: ich habe prinzipiell nichts gegen Verrisse, zumal die gelegentlich ja auch durchaus erst recht Lust auf einen Film machen können, und tendenziell mag ich Texte, die mir Lust auf Filme machen (oder zumindest darauf, mich mit ihnen auseinander zu setzen), schon lieber als solche, die mich davon abschrecken - aber das hängt natürlich auch ganz vom Einzelfall ab, und ich will damit jetzt natürlich nicht unreflektiertem Hochgejuble das Wort reden. Keine Frage: wenn harte Worte heraus gefordert werden, sollten sie auch fallen, alles andere wäre mindestens Selbstbetrug - aber es geht hier ja auch eher um die Frage, ob man, wenn man die freie Wahl hat, lieber über Filme, die einen begeistert haben, oder über Filme, die einen verärgert haben, schreibt. Wobei es sicherlich in verschiedener Hinsicht problematisch wäre, ausschließlich das Eine oder das Andere zu tun. Warum ich selbst allerdings nicht übermäßig gern Verrisse schreibe, hat eher pragmatische Gründe: nach unerfreulichen Filmen habe ich überwiegend schlicht keine Lust, neben der bereits verlorenen noch weitere Zeit damit zu verschwenden, zumal ich von schwachen Filmen häufig auch einfach eher lustlos und unmotiviert zurück gelassen werde. Bei wirklich ärgerlichen oder stark enttäuschenden Filmerlebnissen ist das wohl noch mal etwas anderes, weil man sich dann mitunter zumindest zu einer Reaktion oder Positionierung heraus gefordert fühlt. Diese Überlegungen relativieren (bzw. erübrigen) sich aber in meinem Fall sowieso völlig dadurch, dass ich mich wegen Faulheit, problematischem Selbstanspruch und notorischer Aufschieberei seit längerem ohnehin kaum überhaupt mal dazu aufraffen kann, irgendwas Eingehenderes zu schreiben. Vielleicht kann dieses Blog irgendwann zumindest phasenweise dazu beitragen, das wieder ein bisschen zu ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit etwas Verspätung noch zu ein paar Dingen:<br />
<br />
@bekay<br />
Ja, diese Diskrepanz und die beinahe schon provozierende Nichterfüllung seiner eigenen Thesen kann fast nur als bewusste Methode ausgelegt werden, woraus sich aber letztlich leider auch kaum ein Mehrwert ergibt. Alles scheint wie gelähmt, es gibt in der Beziehung zwischen den Ebenen und Einzelaspekten des Films genauso wenig Dynamik und Wechselwirkungen wie in den Beziehungen zwischen seinen Figuren. Was angesichts der grundsätzlich durchaus spannenden Prämisse umso bedauerlicher ist.<br />
<br />
@Christoph<br />
War doch ein nur ein kleiner Spaß in Sachen &#8220;Trotzrezeption&#8221;, zumal du doch selbst vor einiger Zeit geäußert hast, es würde dich wundern, dass wir nicht häufiger auf deine &#8220;Klischees&#8221; zurück greifen, während du das umgekehrt so oft tust. Ansonsten: ja, &#8220;uninspirierend&#8221; kommt sicherlich besser hin, aber &#8220;blutleer&#8221; trifft es auch ziemlich gut. <img src='http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
@Verriss-Diskussion<br />
Die wollte ich mit der kleinen Nebenbemerkung eigentlich gar nicht lostreten. Muss da vielleicht auch nochmal Missverständnissen vorbeugen: ich habe prinzipiell nichts gegen Verrisse, zumal die gelegentlich ja auch durchaus erst recht Lust auf einen Film machen können, und tendenziell mag ich Texte, die mir Lust auf Filme machen (oder zumindest darauf, mich mit ihnen auseinander zu setzen), schon lieber als solche, die mich davon abschrecken &#8211; aber das hängt natürlich auch ganz vom Einzelfall ab, und ich will damit jetzt natürlich nicht unreflektiertem Hochgejuble das Wort reden. Keine Frage: wenn harte Worte heraus gefordert werden, sollten sie auch fallen, alles andere wäre mindestens Selbstbetrug &#8211; aber es geht hier ja auch eher um die Frage, ob man, wenn man die freie Wahl hat, lieber über Filme, die einen begeistert haben, oder über Filme, die einen verärgert haben, schreibt. Wobei es sicherlich in verschiedener Hinsicht problematisch wäre, ausschließlich das Eine oder das Andere zu tun. Warum ich selbst allerdings nicht übermäßig gern Verrisse schreibe, hat eher pragmatische Gründe: nach unerfreulichen Filmen habe ich überwiegend schlicht keine Lust, neben der bereits verlorenen noch weitere Zeit damit zu verschwenden, zumal ich von schwachen Filmen häufig auch einfach eher lustlos und unmotiviert zurück gelassen werde. Bei wirklich ärgerlichen oder stark enttäuschenden Filmerlebnissen ist das wohl noch mal etwas anderes, weil man sich dann mitunter zumindest zu einer Reaktion oder Positionierung heraus gefordert fühlt. Diese Überlegungen relativieren (bzw. erübrigen) sich aber in meinem Fall sowieso völlig dadurch, dass ich mich wegen Faulheit, problematischem Selbstanspruch und notorischer Aufschieberei seit längerem ohnehin kaum überhaupt mal dazu aufraffen kann, irgendwas Eingehenderes zu schreiben. Vielleicht kann dieses Blog irgendwann zumindest phasenweise dazu beitragen, das wieder ein bisschen zu ändern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: bekay</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-311</link>
		<dc:creator>bekay</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 00:09:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=364#comment-311</guid>
		<description>Toller Text! Der Film hat mich so gelangweilt zurückgelassen, dass ich mich zu so einer präzisen Analyse nicht hätte hinreißen können. Besonders die Diskrepanz zwischen Bild- und Inhaltsebene ist einleuchtend herausgearbeitet. Ständig sehen wir Bankolés kantiges Gesicht in kantigen Umgebungen - die Close-Ups und Nahen versprechen uns die Partizipation an seinem Blick - ein Blick, der ständig als subjektive und einmalige Anschauung gepredigt wird. Was sehen wir: Sterilität, soweit dieser &quot;magische&quot; Blick reicht... Es ist eigentlich schon fast zu offensichtlich, wie sehr der Film seine deutlich vor sich hergetragenen Thesen nicht erfüllen kann. Das nützt ihm aber auch nix.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Toller Text! Der Film hat mich so gelangweilt zurückgelassen, dass ich mich zu so einer präzisen Analyse nicht hätte hinreißen können. Besonders die Diskrepanz zwischen Bild- und Inhaltsebene ist einleuchtend herausgearbeitet. Ständig sehen wir Bankolés kantiges Gesicht in kantigen Umgebungen &#8211; die Close-Ups und Nahen versprechen uns die Partizipation an seinem Blick &#8211; ein Blick, der ständig als subjektive und einmalige Anschauung gepredigt wird. Was sehen wir: Sterilität, soweit dieser &#8220;magische&#8221; Blick reicht&#8230; Es ist eigentlich schon fast zu offensichtlich, wie sehr der Film seine deutlich vor sich hergetragenen Thesen nicht erfüllen kann. Das nützt ihm aber auch nix.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Sam Spade</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-278</link>
		<dc:creator>Sam Spade</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 21:16:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=364#comment-278</guid>
		<description>@Sano und Alexander:
Noch ein kleiner Nachtrag meinerseits zur Verriß-Diskussion: natürlich habe ich bei meinen eigenen Verrissen (von denen es bei kino.de ja einige gibt, wenngleich die lobenden Kritiken deutlich überwiegen dürften) selbst schon die verbale Sense geschwungen, mich also nicht an mein in meinem vorigen Beitrag ausgesprochenes Grundprinzip gehalten. Manchmal ist man eben ganz einfach sauer nach einem Film und schreibt dann sehr wütend, vielleicht auch sarkastisch, eben auch, um den Spaß nachträglich wieder reinzuholen, wie Alexander es so treffend ausgedrückt hat. Aber was ich eben sagen wollte: mich stört es immer dann, wenn ich den Eindruck habe, daß das nicht eine eher spontane Reaktion auf eine wirklich bittere Filmerfahrung darstellt, sondern wenn das ganze Methode bekommt. Und da gibt es eben Spezialisten für, die einen Verriß an den anderen reihen und eine Art fast schon sadistischen Vergnügens daran zu finden scheinen (ich erinnere mich noch gut daran, wie jemand auf der oben genannten Seite geradezu serienweise Filme als &quot;brunzdummen Hirnfurz&quot; abtat). Und dieses geradezu systematische Verreißen, dieses unbedingt-schlecht-finden, das mag ich dann eben nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sano und Alexander:<br />
Noch ein kleiner Nachtrag meinerseits zur Verriß-Diskussion: natürlich habe ich bei meinen eigenen Verrissen (von denen es bei kino.de ja einige gibt, wenngleich die lobenden Kritiken deutlich überwiegen dürften) selbst schon die verbale Sense geschwungen, mich also nicht an mein in meinem vorigen Beitrag ausgesprochenes Grundprinzip gehalten. Manchmal ist man eben ganz einfach sauer nach einem Film und schreibt dann sehr wütend, vielleicht auch sarkastisch, eben auch, um den Spaß nachträglich wieder reinzuholen, wie Alexander es so treffend ausgedrückt hat. Aber was ich eben sagen wollte: mich stört es immer dann, wenn ich den Eindruck habe, daß das nicht eine eher spontane Reaktion auf eine wirklich bittere Filmerfahrung darstellt, sondern wenn das ganze Methode bekommt. Und da gibt es eben Spezialisten für, die einen Verriß an den anderen reihen und eine Art fast schon sadistischen Vergnügens daran zu finden scheinen (ich erinnere mich noch gut daran, wie jemand auf der oben genannten Seite geradezu serienweise Filme als &#8220;brunzdummen Hirnfurz&#8221; abtat). Und dieses geradezu systematische Verreißen, dieses unbedingt-schlecht-finden, das mag ich dann eben nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Alexander Schmidt</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-275</link>
		<dc:creator>Alexander Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 17:16:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=364#comment-275</guid>
		<description>Ich kann Sano nur beipflichten, dass es schön ist, hier mal endlich eine Art Diskussion stattfinden zu sehen. Mehr!

Den neuen Jarmusch werde ich mir wohl jetzt auf jeden Fall auch anschauen. Fand bisher alle seine Filme gut, allerdings nur &quot;Dead Man&quot; wirklich überragend. Warum &quot;Broken Flowers&quot; viele Fans so enttäuschend fanden finde ich rätselhaft, da ich den Film auch sehr mochte und eher zum Beispiel &quot;Night on Earth&quot; ein bißchen durchschnittlicher fand...
Kann aber durchaus sein, dass ich &quot;The Limits of Control&quot; mich auch nicht vom Hocker reißen wird...

Die Diskussion hier  über Verrisse im Allgemeinen finde ich sehr interessant, hab mir darüber so noch nie Gedanken gemacht. Ich selbst schreibe zwar lieber lobend, aber wenn einen ein Film so richtig gequält, verärgert, enttäuscht oder aufgeregt hat, dann kann ich gut nachvollziehen, wenn man sich beim Schreiben einer süffisanten und polemischen Tirade seinen Spaß  sozusagen nachträglich wieder dabei reinholt, zugespitzt auf den Punkt zu bringen, was einen Film zum Scheißfilm macht. Und ehrlich gesagt lese ich auch ab und an solche Kritiken gerne, selbst dann, wenn ich Ihnen nicht zustimme. Man erfährt doch sehr viel darüber, wie ein Film noch rezipiert werden kann und das ist selbst bei konträrer Meinung noch ein Gewinn finde ich... Das mag man alles höchst fragwürdig finden und mir eine Freude am Boshaften attestieren, aber ich werde hier ja sowieso von manchem Mitblogger als tendenziell herzlos und menschenfeindlich eingestuft, gell ;-)

@The Critic:
Schön, mal von einem Außenstehenden eigene Eindrücke bezüglich des filmischen Antiintellektualismus und seiner glühenden Streiter (Christoph und Mr. Vega) bestätigt zu bekommen... Kann dir größtenteils nur zustimmen!

@Christoph:
Sowohl deine Verwendung , als auch deine Rezeption des Wortes intellektuell ist, wie ich dir schon oft gesagt habe, wirklich paranoid und zum Teil einfach absurd, gerade wenn man sich dann deinen Wortschatz und generell deine Kritiken anschaut, die zum Glück im positivsten Sinne intellektuell sind! Chèr ami, vielleicht könntest du deine dir von mir zweifellos zugestandene Offenheit gegenüber allen möglichen Filmen soweit auf die Sprache ausdehnen, dass an sich weitgefasste und ambivalent, wenn nicht gar positiv besetzte Begriffe, diese Bedeutungen beibehalten und nicht auf durch klischierte Feindbilder geprägte Kampfvokabeln eingeengt werden. Vor allem spielst du eigentlich jenen verkrampft bürokratischen und narzisstischen Intellektuellen, die du so hasst, gewissermaßen in die Hände, indem du nur ihnen zubilligst die &quot;richtigen&quot; Intellektuellen zu sein. Immerhin heißt das Wort so viel wie &quot;vom Verstand geleitet&quot;. Und ich weiß, mein lieber, das bist du doch auch! Vom Gefühl natürlich ebenso, was sich ja nicht ausschließt, aber du kannst mir nicht erzählen, dass dein Denken über Film nichts mit dem achso  kalten, zerstörerischen und asexuellen abstrahierenden Intellekt wie du ihn dir in deinem beständigen Wüten ausmalst zu tun habe, sondern sich zur rein gefühlsgeleiteten visionären Schau des Mystikers aufschwinge...obwohl, das wäre dir zuzutrauen ;-)
Wie dem auch sei, Junge, du bist intellektuell - und das ist gut so. Wir mögen dich, so wie du bist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Sano nur beipflichten, dass es schön ist, hier mal endlich eine Art Diskussion stattfinden zu sehen. Mehr!</p>
<p>Den neuen Jarmusch werde ich mir wohl jetzt auf jeden Fall auch anschauen. Fand bisher alle seine Filme gut, allerdings nur &#8220;Dead Man&#8221; wirklich überragend. Warum &#8220;Broken Flowers&#8221; viele Fans so enttäuschend fanden finde ich rätselhaft, da ich den Film auch sehr mochte und eher zum Beispiel &#8220;Night on Earth&#8221; ein bißchen durchschnittlicher fand&#8230;<br />
Kann aber durchaus sein, dass ich &#8220;The Limits of Control&#8221; mich auch nicht vom Hocker reißen wird&#8230;</p>
<p>Die Diskussion hier  über Verrisse im Allgemeinen finde ich sehr interessant, hab mir darüber so noch nie Gedanken gemacht. Ich selbst schreibe zwar lieber lobend, aber wenn einen ein Film so richtig gequält, verärgert, enttäuscht oder aufgeregt hat, dann kann ich gut nachvollziehen, wenn man sich beim Schreiben einer süffisanten und polemischen Tirade seinen Spaß  sozusagen nachträglich wieder dabei reinholt, zugespitzt auf den Punkt zu bringen, was einen Film zum Scheißfilm macht. Und ehrlich gesagt lese ich auch ab und an solche Kritiken gerne, selbst dann, wenn ich Ihnen nicht zustimme. Man erfährt doch sehr viel darüber, wie ein Film noch rezipiert werden kann und das ist selbst bei konträrer Meinung noch ein Gewinn finde ich&#8230; Das mag man alles höchst fragwürdig finden und mir eine Freude am Boshaften attestieren, aber ich werde hier ja sowieso von manchem Mitblogger als tendenziell herzlos und menschenfeindlich eingestuft, gell <img src='http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@The Critic:<br />
Schön, mal von einem Außenstehenden eigene Eindrücke bezüglich des filmischen Antiintellektualismus und seiner glühenden Streiter (Christoph und Mr. Vega) bestätigt zu bekommen&#8230; Kann dir größtenteils nur zustimmen!</p>
<p>@Christoph:<br />
Sowohl deine Verwendung , als auch deine Rezeption des Wortes intellektuell ist, wie ich dir schon oft gesagt habe, wirklich paranoid und zum Teil einfach absurd, gerade wenn man sich dann deinen Wortschatz und generell deine Kritiken anschaut, die zum Glück im positivsten Sinne intellektuell sind! Chèr ami, vielleicht könntest du deine dir von mir zweifellos zugestandene Offenheit gegenüber allen möglichen Filmen soweit auf die Sprache ausdehnen, dass an sich weitgefasste und ambivalent, wenn nicht gar positiv besetzte Begriffe, diese Bedeutungen beibehalten und nicht auf durch klischierte Feindbilder geprägte Kampfvokabeln eingeengt werden. Vor allem spielst du eigentlich jenen verkrampft bürokratischen und narzisstischen Intellektuellen, die du so hasst, gewissermaßen in die Hände, indem du nur ihnen zubilligst die &#8220;richtigen&#8221; Intellektuellen zu sein. Immerhin heißt das Wort so viel wie &#8220;vom Verstand geleitet&#8221;. Und ich weiß, mein lieber, das bist du doch auch! Vom Gefühl natürlich ebenso, was sich ja nicht ausschließt, aber du kannst mir nicht erzählen, dass dein Denken über Film nichts mit dem achso  kalten, zerstörerischen und asexuellen abstrahierenden Intellekt wie du ihn dir in deinem beständigen Wüten ausmalst zu tun habe, sondern sich zur rein gefühlsgeleiteten visionären Schau des Mystikers aufschwinge&#8230;obwohl, das wäre dir zuzutrauen <img src='http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Wie dem auch sei, Junge, du bist intellektuell &#8211; und das ist gut so. Wir mögen dich, so wie du bist!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Sano</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-267</link>
		<dc:creator>Sano</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 18:29:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=364#comment-267</guid>
		<description>Na, das ist ja toll wenn ein Verriss so viel Diskussionsbedarf auslöst. Vielleicht sollte ich meine Ablehnung dagegen, och noch mal überdenken. ;-)
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
Aber ich stimme Mr. Spade voll zu.
&quot;und da sind mir dann Verrisse, die von persönlicher Enttäuschung geprägt sind, allemal lieber als solche, die mit Genuß die verbale Sense schwingen&quot;. 
Da bin ich wohl zu konservativ-anständig, und versuche die Ironische Verrisskeule nach Möglichkeit nur im persönlichen Gespräch auszupacken.
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
@Critic
1. Dead Man
2. Permanent Vacation
3. Broken Flowers
4. Stranger than Paradise
5. Mystery Train
6. Ghost Dog
7. Down By Law
8. Night on Earth
9. Int. Trailer Night
10. Year of the Horse
11. Coffee and Cigarettes
Touché! :-)
&lt;br&gt;&lt;/br&gt;
PS: Möglicherweise hat meine Liebe zu &quot;Broken Flowers&quot; auch so manches mit Bill Murray zu tun. Murray ist mein absolut liebster sich auf Film verewigender Darsteller (Männchen und Weibchen zusammengenommen), und ich würde mir prinzipiell alles ansehen, wenn er dabei ist. 
Mit &quot;Dead Man&quot; werden wir uns aber scheinbar einig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das ist ja toll wenn ein Verriss so viel Diskussionsbedarf auslöst. Vielleicht sollte ich meine Ablehnung dagegen, och noch mal überdenken. <img src='http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
Aber ich stimme Mr. Spade voll zu.<br />
&#8220;und da sind mir dann Verrisse, die von persönlicher Enttäuschung geprägt sind, allemal lieber als solche, die mit Genuß die verbale Sense schwingen&#8221;.<br />
Da bin ich wohl zu konservativ-anständig, und versuche die Ironische Verrisskeule nach Möglichkeit nur im persönlichen Gespräch auszupacken.<br />
<br />
@Critic<br />
1. Dead Man<br />
2. Permanent Vacation<br />
3. Broken Flowers<br />
4. Stranger than Paradise<br />
5. Mystery Train<br />
6. Ghost Dog<br />
7. Down By Law<br />
8. Night on Earth<br />
9. Int. Trailer Night<br />
10. Year of the Horse<br />
11. Coffee and Cigarettes<br />
Touché! <img src='http://www.eskalierende-traeume.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
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PS: Möglicherweise hat meine Liebe zu &#8220;Broken Flowers&#8221; auch so manches mit Bill Murray zu tun. Murray ist mein absolut liebster sich auf Film verewigender Darsteller (Männchen und Weibchen zusammengenommen), und ich würde mir prinzipiell alles ansehen, wenn er dabei ist.<br />
Mit &#8220;Dead Man&#8221; werden wir uns aber scheinbar einig.</p>
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	<item>
		<title>By: Christoph</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-259</link>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 16:54:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=364#comment-259</guid>
		<description>Du weisst, wo du in dieser Angelegenheit stehst. Ich weiss das nicht (mehr).

(Und nein, wir waren bislang noch nicht vertraulich, aber ich habe dein Filmtagebuch mit Interesse gelesen, du hast zwei Worte zu einem Text von mir geschrieben und man hoert fluechtig ueber- und voneinander in diesem beaengstigend weitreichenden Dunstschleier von Filmforen, Blogs und Bekanntschaft. Ich hatte nicht vor, vertraulich zu werden, falls dieser Eindruck entstanden ist und dir das nicht gefaellt, pardon.)

Ich schreibe an einer Antwort, da mir dieses Thema durchaus am Herzen liegt und es m. E. zuwenige Menschen gibt, die daran interessiert sind, es so &quot;anzugehen&quot;. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob wir diese Diskussion noch gross ausdehnen muessen...

&lt;i&gt;Wenn es etwas zu bekämpfen gilt, dann die in den Universitäten gepflegte Bürokratieintellektualität, die sich mit Fremdworten einmauert, um sich der Diskussion mit Uneingeweihten zu entziehen. Aber doch nicht die Intellektualität per se. Die kann man, quatsch, muß man mit seinem Herzblut düngen, damit sie zu voller Blüte sich entfaltet und Früchte trägt.&lt;/i&gt;

...da es genau das ist, wogegen ich mich wehre und was ich unter dem Begriff &quot;Intellekt&quot; viel eher verstehe als das, was er eigentlich in erster Linie bedeuten sollte, bevor er zum Synonym fuer eine elitaere Gleichschaltung des Denkens und im Bezug auf Film zu einem Gesetzbuch geworden ist (vielleicht nur in meinem Kopf). Eigentlich ging ich davon aus, dass genau das aus meinen diesbezueglichen Aussagen heraus offensichtlich ist. Offenbar bin ich aber doch zu diffus, jederzeit. Zufaelligerweise fungiert das boese P.-Wort nicht selten als indirekte Selbstbestaetigung dieser Haltung, zumindest bei mir.

Spaeter mehr, hoffe ich zumindest.

PS: War mir nicht bekannt. Allerdings benutze ich derzeit nur fremde Computer (ein eigener Laptop, das waere in dieser Situation eine Erfuellung...) und permanent zwischen deutschem und britischem System zu switchen... mal sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du weisst, wo du in dieser Angelegenheit stehst. Ich weiss das nicht (mehr).</p>
<p>(Und nein, wir waren bislang noch nicht vertraulich, aber ich habe dein Filmtagebuch mit Interesse gelesen, du hast zwei Worte zu einem Text von mir geschrieben und man hoert fluechtig ueber- und voneinander in diesem beaengstigend weitreichenden Dunstschleier von Filmforen, Blogs und Bekanntschaft. Ich hatte nicht vor, vertraulich zu werden, falls dieser Eindruck entstanden ist und dir das nicht gefaellt, pardon.)</p>
<p>Ich schreibe an einer Antwort, da mir dieses Thema durchaus am Herzen liegt und es m. E. zuwenige Menschen gibt, die daran interessiert sind, es so &#8220;anzugehen&#8221;. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob wir diese Diskussion noch gross ausdehnen muessen&#8230;</p>
<p><i>Wenn es etwas zu bekämpfen gilt, dann die in den Universitäten gepflegte Bürokratieintellektualität, die sich mit Fremdworten einmauert, um sich der Diskussion mit Uneingeweihten zu entziehen. Aber doch nicht die Intellektualität per se. Die kann man, quatsch, muß man mit seinem Herzblut düngen, damit sie zu voller Blüte sich entfaltet und Früchte trägt.</i></p>
<p>&#8230;da es genau das ist, wogegen ich mich wehre und was ich unter dem Begriff &#8220;Intellekt&#8221; viel eher verstehe als das, was er eigentlich in erster Linie bedeuten sollte, bevor er zum Synonym fuer eine elitaere Gleichschaltung des Denkens und im Bezug auf Film zu einem Gesetzbuch geworden ist (vielleicht nur in meinem Kopf). Eigentlich ging ich davon aus, dass genau das aus meinen diesbezueglichen Aussagen heraus offensichtlich ist. Offenbar bin ich aber doch zu diffus, jederzeit. Zufaelligerweise fungiert das boese P.-Wort nicht selten als indirekte Selbstbestaetigung dieser Haltung, zumindest bei mir.</p>
<p>Spaeter mehr, hoffe ich zumindest.</p>
<p>PS: War mir nicht bekannt. Allerdings benutze ich derzeit nur fremde Computer (ein eigener Laptop, das waere in dieser Situation eine Erfuellung&#8230;) und permanent zwischen deutschem und britischem System zu switchen&#8230; mal sehen.</p>
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	<item>
		<title>By: The Critic</title>
		<link>http://www.eskalierende-traeume.de/blog/the-limits-of-control-2009/comment-page-1/#comment-256</link>
		<dc:creator>The Critic</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 09:30:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=364#comment-256</guid>
		<description>Zwei Anmerkungen, Christoph (ich wüßte übrigens nicht, daß wir uns schon internettig kennengelernt hätten - im Gegensatz zu Andi, Sam oder Sano. Insofern kann und wollte ich zu Deiner Person gar nichts sagen, da ich Dich nicht kenne.)

Prinzipiell kannst Du tun und lassen, was Du willst. Ich beobachte nur häufig und mit zunehmender Verärgerung, daß im Internet die Diskussionskultur, das gegenseitige Lernen an den Denkstrukturen des anderen, unter derartigen Floskeln leidet. U.a. Mr. Vega hat es perfektioniert, sich bei fragwürdiger Argumentationslage auf solche unanfechtbaren Positionen zurückzuziehen. Das mag ironisch gemeint sein, ist aber im Internet nicht als solches zu erkennen. Davon abgesehen - es hilft keinem der Gesprächspartner. Ironie ist ein Stilmittel und kann den Gedankeninhalt nicht ersetzen.

Zum zweiten verstehe ich nicht die nicht nur von Dir, sondern in den letzten Jahren verstärkt artikulierte Forderung nach Antiintellektualität. Was soll das sein? Brunzdumm und fickt gut? Schmiegt man sich mit der Antiintellektualität nicht nur an einen gesellschaftlichen Trend an, der die Forderung der Aufklärung nach selbstbestimmten Denken mal wieder ad acta legen will? In einer gesellschaftlichen Stimmung, die wegen des Zusammenbruchs des ökonomischen Systems erhöhte Anpassungsleistungen ihrer Mitglieder einfordert anstatt sie zum Nachdenken über Alternativen zum status quo anzuregen, halte ich das für fatal. Ebenso wie Deine Verknüpfung von Intellekt und Lustfeindlichkeit. Noch nie erlebt, daß man Spaß daran hat, ungeahnte Verbindungslinien zwischen entfernten Topoi aufzudecken? Nehme ich jemandem, der Worte wie *rezeptorische Archaik* verwendet, kaum ab. Wenn es etwas zu bekämpfen gilt, dann die in den Universitäten gepflegte Bürokratieintellektualität, die sich mit Fremdworten einmauert, um sich der Diskussion mit Uneingeweihten zu entziehen. Aber doch nicht die Intellektualität per se. Die kann man, quatsch, muß man mit seinem Herzblut düngen, damit sie zu voller Blüte sich entfaltet und Früchte trägt. 

Darauf einen Dujardin. 

P.S.: Ich präsentiere mal, daß man auch internationalen (i.e. britischen) Tastaturen schöne Umlaute würdevoll entlocken kann. Muß man nur am language bar umstellen und dann wissen, daß das Ä unter dem &#039; sitzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Anmerkungen, Christoph (ich wüßte übrigens nicht, daß wir uns schon internettig kennengelernt hätten &#8211; im Gegensatz zu Andi, Sam oder Sano. Insofern kann und wollte ich zu Deiner Person gar nichts sagen, da ich Dich nicht kenne.)</p>
<p>Prinzipiell kannst Du tun und lassen, was Du willst. Ich beobachte nur häufig und mit zunehmender Verärgerung, daß im Internet die Diskussionskultur, das gegenseitige Lernen an den Denkstrukturen des anderen, unter derartigen Floskeln leidet. U.a. Mr. Vega hat es perfektioniert, sich bei fragwürdiger Argumentationslage auf solche unanfechtbaren Positionen zurückzuziehen. Das mag ironisch gemeint sein, ist aber im Internet nicht als solches zu erkennen. Davon abgesehen &#8211; es hilft keinem der Gesprächspartner. Ironie ist ein Stilmittel und kann den Gedankeninhalt nicht ersetzen.</p>
<p>Zum zweiten verstehe ich nicht die nicht nur von Dir, sondern in den letzten Jahren verstärkt artikulierte Forderung nach Antiintellektualität. Was soll das sein? Brunzdumm und fickt gut? Schmiegt man sich mit der Antiintellektualität nicht nur an einen gesellschaftlichen Trend an, der die Forderung der Aufklärung nach selbstbestimmten Denken mal wieder ad acta legen will? In einer gesellschaftlichen Stimmung, die wegen des Zusammenbruchs des ökonomischen Systems erhöhte Anpassungsleistungen ihrer Mitglieder einfordert anstatt sie zum Nachdenken über Alternativen zum status quo anzuregen, halte ich das für fatal. Ebenso wie Deine Verknüpfung von Intellekt und Lustfeindlichkeit. Noch nie erlebt, daß man Spaß daran hat, ungeahnte Verbindungslinien zwischen entfernten Topoi aufzudecken? Nehme ich jemandem, der Worte wie *rezeptorische Archaik* verwendet, kaum ab. Wenn es etwas zu bekämpfen gilt, dann die in den Universitäten gepflegte Bürokratieintellektualität, die sich mit Fremdworten einmauert, um sich der Diskussion mit Uneingeweihten zu entziehen. Aber doch nicht die Intellektualität per se. Die kann man, quatsch, muß man mit seinem Herzblut düngen, damit sie zu voller Blüte sich entfaltet und Früchte trägt. </p>
<p>Darauf einen Dujardin. </p>
<p>P.S.: Ich präsentiere mal, daß man auch internationalen (i.e. britischen) Tastaturen schöne Umlaute würdevoll entlocken kann. Muß man nur am language bar umstellen und dann wissen, daß das Ä unter dem &#8216; sitzt.</p>
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