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> <channel><title>Kommentare zu: Berlinale 2012: Rückblick &amp; Fazit</title> <atom:link href="http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/</link> <description></description> <lastBuildDate>Wed, 12 Jun 2013 02:00:29 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <item><title>Von: Andreas</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-12766</link> <dc:creator>Andreas</dc:creator> <pubDate>Tue, 31 Jul 2012 19:35:19 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-12766</guid> <description><![CDATA[@Gerngucker
&quot;Barbara&quot; habe ich ja auch bewusst auf den regulären Kinostart wenige Wochen nach der Berlinale verschoben, aber dann in den Rückblick inkludiert. Mittlerweile habe ich &quot;Leb wohl, mein Königin&quot; ebenfalls noch regulär nachgeholt und sehr gern gesehen, wenn ich ihn auch nicht ganz so stark wie Jacquots vorletzten Film &quot;Villa Amalia&quot; fand. Und ja, zumindest die erste Hälfte von &quot;Tepenin Ardi&quot; fand ich auch sehr interessant (die abgeschiedene Landschaft fängt er tatsächlich bemerkenswert ein), er tritt dann aber in der zweiten Hälfte leider ein wenig auf der Stelle, finde ich. &quot;Avalon&quot; behalte ich mal im Hinterkopf.
@Sano
Über LOST IN PARADISE unterhalten wir uns nach deiner Sichtung nochmal. :D Würde den tatsächlich auch nicht missen wollen, aber wie schon gesagt, sind die Bilder natürlich bewusst auf die spektakulären Tierauftritte hin ausgesucht und repräsentieren dadurch nur einen Teil des Films, der zwar seinerseits Spaß macht, aber dann zwischendurch auch immer wieder eine öde bis enervierende Kehrseite hat. Deshalb dann letztlich doch ein nur partieller, wenn auch denkwürdiger Spaß. Aber vielleicht offenbart er sich dir nach dieser Vorbereitung ja nochmal ganz anders, womöglich kehrt aber auch eher Ernüchterung ein. Wir werden sehen, irgendwann. BYE BYE war aber wiederum wirklich ein Erlebnis, wie man es in dieser Form und in diesem Kontext nicht alle Tage bekommt. Auf sowas kann man wirklich nicht vorbereitet sein, vielleicht hat es aber gerade deshalb so gut funktioniert.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Gerngucker<br
/> &#8220;Barbara&#8221; habe ich ja auch bewusst auf den regulären Kinostart wenige Wochen nach der Berlinale verschoben, aber dann in den Rückblick inkludiert. Mittlerweile habe ich &#8220;Leb wohl, mein Königin&#8221; ebenfalls noch regulär nachgeholt und sehr gern gesehen, wenn ich ihn auch nicht ganz so stark wie Jacquots vorletzten Film &#8220;Villa Amalia&#8221; fand. Und ja, zumindest die erste Hälfte von &#8220;Tepenin Ardi&#8221; fand ich auch sehr interessant (die abgeschiedene Landschaft fängt er tatsächlich bemerkenswert ein), er tritt dann aber in der zweiten Hälfte leider ein wenig auf der Stelle, finde ich. &#8220;Avalon&#8221; behalte ich mal im Hinterkopf.</p><p>@Sano<br
/> Über LOST IN PARADISE unterhalten wir uns nach deiner Sichtung nochmal. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> Würde den tatsächlich auch nicht missen wollen, aber wie schon gesagt, sind die Bilder natürlich bewusst auf die spektakulären Tierauftritte hin ausgesucht und repräsentieren dadurch nur einen Teil des Films, der zwar seinerseits Spaß macht, aber dann zwischendurch auch immer wieder eine öde bis enervierende Kehrseite hat. Deshalb dann letztlich doch ein nur partieller, wenn auch denkwürdiger Spaß. Aber vielleicht offenbart er sich dir nach dieser Vorbereitung ja nochmal ganz anders, womöglich kehrt aber auch eher Ernüchterung ein. Wir werden sehen, irgendwann. BYE BYE war aber wiederum wirklich ein Erlebnis, wie man es in dieser Form und in diesem Kontext nicht alle Tage bekommt. Auf sowas kann man wirklich nicht vorbereitet sein, vielleicht hat es aber gerade deshalb so gut funktioniert.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Sano Cestnik</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-9805</link> <dc:creator>Sano Cestnik</dc:creator> <pubDate>Sun, 24 Jun 2012 11:08:55 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-9805</guid> <description><![CDATA[Ich meinte schon explizit deinen &quot;beichtenden Tonfall&quot;, Andi. Und ja, deine diesjährige Berlinale-Ausbeute scheint die Beste der letzten jahre gewesen zu sein. Insofern optimierst du deine Auswahlkriterien immer weiter, bzw. wird dein Instinkt immer treffsicherer. Da wir ja in den meisten Fällen ähnliche Einschätzungen bezüglich Filmen teilen, ist das dadurch natürlich natürlich zusätzlich nützlich und relevant für mich, deine Berichte zu lesen. Und selbst die Stinker scheinen dieses Jahr teilweise unverzichtbar gewesen zu sein. LOST IN PARADISE möchte ich nach deinen Ausführungen und der prägnanten Bilderstrecke jetzt gar nicht missen. Der wird von mir sofort geguckt, sobald ich seiner habhaft werden kann - auch ohne 35mm Bonus. Was sich bei mir da alles für Geschichten im Kopf abspinnen... das kann nur ein wahrer Sleanuss werden, bei dem dir die &#039;objektiven&quot; Qualitäten vielleicht ein wenig im Weg standen (und auf solche FIlme ist man ja auch nie adäquat vorbereitet).
Neben den ganzen Retro-FIlmen bin ich jetzt aber am neidischsten, dass ich bei Paul Gedays BYE BYE nicht neben euch sitzen durfte. Deine Worte lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen - muss ein Sichtungsereignis der Extraklasse gewesen sein, vor allem mit dem üblichen Berlinale-Publikum um einen herum. Diese erbauenden Gemeinschaftserlebnisse kommen in solch unerwarteter Form ja leider nicht alle Tage vor. :-D]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte schon explizit deinen &#8220;beichtenden Tonfall&#8221;, Andi. Und ja, deine diesjährige Berlinale-Ausbeute scheint die Beste der letzten jahre gewesen zu sein. Insofern optimierst du deine Auswahlkriterien immer weiter, bzw. wird dein Instinkt immer treffsicherer. Da wir ja in den meisten Fällen ähnliche Einschätzungen bezüglich Filmen teilen, ist das dadurch natürlich natürlich zusätzlich nützlich und relevant für mich, deine Berichte zu lesen. Und selbst die Stinker scheinen dieses Jahr teilweise unverzichtbar gewesen zu sein. LOST IN PARADISE möchte ich nach deinen Ausführungen und der prägnanten Bilderstrecke jetzt gar nicht missen. Der wird von mir sofort geguckt, sobald ich seiner habhaft werden kann &#8211; auch ohne 35mm Bonus. Was sich bei mir da alles für Geschichten im Kopf abspinnen&#8230; das kann nur ein wahrer Sleanuss werden, bei dem dir die &#8216;objektiven&#8221; Qualitäten vielleicht ein wenig im Weg standen (und auf solche FIlme ist man ja auch nie adäquat vorbereitet).</p><p>Neben den ganzen Retro-FIlmen bin ich jetzt aber am neidischsten, dass ich bei Paul Gedays BYE BYE nicht neben euch sitzen durfte. Deine Worte lassen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen &#8211; muss ein Sichtungsereignis der Extraklasse gewesen sein, vor allem mit dem üblichen Berlinale-Publikum um einen herum. Diese erbauenden Gemeinschaftserlebnisse kommen in solch unerwarteter Form ja leider nicht alle Tage vor. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: gerngucker</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-9620</link> <dc:creator>gerngucker</dc:creator> <pubDate>Thu, 21 Jun 2012 20:28:48 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-9620</guid> <description><![CDATA[Nun hätte ich trotz deiner Ankündigung dein Berlinale-Fazit fast übersehen. Bin eigentlich auf einen Blick nach möglichen München-Tipps hier vorbeigekommen und sehe nun deinen mittlerweile schon 14 Tage alten Berlinale-Bericht.
Meine Achtung gebührt deinem Bemühen um Formate und Abspieltechnik und ich finde deinen Überblick sehr gut gegliedert und gestaltet.
Tabu, Barbara, Meteora, Csak a szel – ja, die mochte ich auch alle sehr. Barbara hatte ich aber erst nach der Berlinale zum Kinostart gesehen und wie fast alle anderen Petzold-Hoss-Filme sehr gemocht. “Leb wohl, meine Königin” habe ich erst jüngst gesehen und war ganz positiv angetan, um nicht so zusagen: überrascht.
Unsere einzige Panorama-Überschneidung ist “Xingu&quot; geblieben, den ich auch sehr ärgerlich fand aber ihm wohl ein wenig milder gesonnen bin als Du.
Der Forumsfilm “Tepenin Ardi” gehörte noch zu meinen Berlinale-Highlights, mochte an dem das Parabel-hafte inmitten dieser archaischen Abgeschiedenheit. “A Night too Young” werde ich hoffentlich zu einer anderen Gelegenheit noch zu Gesicht zu bekommen. Dir hätte vermutlich noch “Avalon” ganz gut gefallen (auch wenn man mit Empfehlungen vorsichtig sein sollte), ein recht stimmungsvoller Film über drei nicht mehr ganz junge Party-Menschen, für die die Zeit stehen geblieben ist.
Danke für deine späte aber schöne Zusammenfassung.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Nun hätte ich trotz deiner Ankündigung dein Berlinale-Fazit fast übersehen. Bin eigentlich auf einen Blick nach möglichen München-Tipps hier vorbeigekommen und sehe nun deinen mittlerweile schon 14 Tage alten Berlinale-Bericht.<br
/> Meine Achtung gebührt deinem Bemühen um Formate und Abspieltechnik und ich finde deinen Überblick sehr gut gegliedert und gestaltet.<br
/> Tabu, Barbara, Meteora, Csak a szel – ja, die mochte ich auch alle sehr. Barbara hatte ich aber erst nach der Berlinale zum Kinostart gesehen und wie fast alle anderen Petzold-Hoss-Filme sehr gemocht. “Leb wohl, meine Königin” habe ich erst jüngst gesehen und war ganz positiv angetan, um nicht so zusagen: überrascht.<br
/> Unsere einzige Panorama-Überschneidung ist “Xingu&#8221; geblieben, den ich auch sehr ärgerlich fand aber ihm wohl ein wenig milder gesonnen bin als Du.<br
/> Der Forumsfilm “Tepenin Ardi” gehörte noch zu meinen Berlinale-Highlights, mochte an dem das Parabel-hafte inmitten dieser archaischen Abgeschiedenheit. “A Night too Young” werde ich hoffentlich zu einer anderen Gelegenheit noch zu Gesicht zu bekommen. Dir hätte vermutlich noch “Avalon” ganz gut gefallen (auch wenn man mit Empfehlungen vorsichtig sein sollte), ein recht stimmungsvoller Film über drei nicht mehr ganz junge Party-Menschen, für die die Zeit stehen geblieben ist.<br
/> Danke für deine späte aber schöne Zusammenfassung.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Andreas</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-9548</link> <dc:creator>Andreas</dc:creator> <pubDate>Thu, 21 Jun 2012 00:45:31 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-9548</guid> <description><![CDATA[Am faszinierendsten daran finde ich ja fast, dass den Film offenbar beinahe jeder gesehen zu haben scheint. Und obwohl uns allen der Film dank besagter Ambivalenz wohl tatsächlich in Erinnerung bleiben wird, man es also auch nicht bereut, fragt man sich schon auch ein wenig, was uns da eigentlich alle reingetrieben hat. :D]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Am faszinierendsten daran finde ich ja fast, dass den Film offenbar beinahe jeder gesehen zu haben scheint. Und obwohl uns allen der Film dank besagter Ambivalenz wohl tatsächlich in Erinnerung bleiben wird, man es also auch nicht bereut, fragt man sich schon auch ein wenig, was uns da eigentlich alle reingetrieben hat. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Micha</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-9547</link> <dc:creator>Micha</dc:creator> <pubDate>Thu, 21 Jun 2012 00:31:34 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-9547</guid> <description><![CDATA[Ein ganz wunderbarer Text, vielen Dank dafür. LOST IN PARADISE scheint die Gemüter tatsächlich beschäftigt zu haben - so übrigens auch mich, der ganz in der Ambivalenz zwischen Kopfschütteln und quietscheuphorischer Faszination gefangen war.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz wunderbarer Text, vielen Dank dafür. LOST IN PARADISE scheint die Gemüter tatsächlich beschäftigt zu haben &#8211; so übrigens auch mich, der ganz in der Ambivalenz zwischen Kopfschütteln und quietscheuphorischer Faszination gefangen war.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Andreas</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-9545</link> <dc:creator>Andreas</dc:creator> <pubDate>Thu, 21 Jun 2012 00:23:24 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-9545</guid> <description><![CDATA[@Sano
Wahrscheinlich war das auch bei mir das letzte Mal, dass ich diese Aktualitätssache explizit thematisiert habe. Eine, wie beim FB-Hinweis andeutungsweise formuliert, selbstironisch-sarkastische Variante in der Art von &quot;noch nie wurde auf ET derart früh von der Berlinale berichtet&quot; (was ja im obigen Fall sogar stimmt^^), wäre zudem wohl die elegantere Lösung gewesen. Man muss auch dazu sagen, dass beim Schreiben der Einleitung noch nicht absehbar war, dass der Beitrag dann doch so lange werden würde. Schien erst im Wesentlichen nur auf eine Auflistung hinaus zu laufen, und das schien mit angesichts der zeitlichen Distanz dann doch etwas zu schäbig, um nicht irgendwie darauf einzugehen. Als der Beitrag jedoch länger wurde, hatte ich keine große Lust mehr, die Einleitung wieder zu ändern. Ansonsten teile ich tendenziell deine Einschätzung des Aktualitätsgedankens, allerdings mit ein paar Einschränkungen: Den Anspruch an sich selbst erwähnst du ja selbst, und hier in diesem Fall gingen dem Rückblick ja die &quot;ersten Notizen&quot; voraus, die ja offensichtlich durchaus ein Bemühen um Aktualität waren, weshalb ich allein deshalb eine Notwendigkeit sah, das irgendwie aufzugreifen. Zudem: Gerade die Format-Auflistungen z.B. sind ja vor allem dann wertvoll, solange die Filme auch tatsächlich in Kino- oder Festival-Zusammenhängen zirkulieren. Oft genug hat man es ja selbst erlebt, dass man vergeblich solche Informationen gesucht hat, und im ein oder anderen Abwägungsfall durchaus auch mal eine (Kino-)Sichtung davon abhängen kann, jedenfalls bei unsereins. Wenn die Sachen dann jedoch sowieso nur noch für zuhause verfügbar sind, bleibt das zwar weiterhin eine interessante Information, aber weil man dann meist sowieso keine Auswahloption mehr hat verringert sich auch die Relevanz. Insofern ist gerade bei Format-Angaben eine gewisse zeitliche Nähe durchaus sinnvoll. Über den Rest kann man in Bezug auf Aktualität wohl streiten. Bin ja auch kein Fan der Mentalität, unbedingt um jeden Preis als Erster ganz schnell seinen Senf irgendwo rauszuhauen, aber andererseits dann so lange zu warten, bis die meisten Filme regulär im Kino oder zuhause verfügbar sind, erübrigt ein Stück weit halt auch einen Festivalbericht. Dann könnte man auch einfach gleich einen Haufen Filme aus einem früheren Jahrgang nachholen und darüber schreiben - überspitzt gesagt (gerade bei einem Nachspielfestival kann das dann wirklich problematisch werden, wie ich an meiner immer noch rumliegenden Viennale-2011-Skizze merke, ein Premierenfestival wie die Berlinale hat da insgesamt gewissermaßen einen größeren &quot;zeitlichen Puffer&quot;). Ein gewisser Aktualitätsgedanke ist Festivals und demzufolge auch der Auseinandersetzung mit ihnen dann wohl einfach inhärent, auch wenn wir das hier und da redlich zu unterlaufen versuchen. :)
&quot;Beichtenden Tonfall&quot; ist übrigens toll, würde mich ja interessieren, ob du eigentlich &quot;berichtenden&quot; meintest - sprich: Tippfehler oder Absicht? :D
Und ja, gerade bei der Berlinale muss man einfach für sich einen Weg finden, eine Orientierung und ein Gespür zu gewinnen, sonst wird man dort nicht glücklich. Habe das mittlerweile aber glaube ich ganz gut raus. Und glaube, dass ich tatsächlich doch nicht unwesentliche Teile der lohnenswerteren Berlinale-Filme ganz gut abgegrast habe. Natürlich wird es hier und da noch unentdeckte Perlen geben, gerade in der ausgelassenen Generation-Sektion und auch bei einigen der erwähnten verpassten Titeln. Aber man kann es ganz sicher auch wesentlich schlechter treffen, wie wir alle bei der Berlinale ja schon selbst erleben durften.
@Settembrini
Anerkennendes Feedback freut einen natürlich trotzdem, kann ich dazu nur sagen. Wellenförmige Schwankungen des Filminteresse kennen wohl die meisten. Christoph kann derzeit in Italien auch ein Lied von abgeflauter Cinelust singen, er hat in den letzten Wochen gar keine Filme gesehen, obwohl er bis vor kurzem ein recht intensives und regelmäßiges Sichtungspensum hatte. Aber solche Phasen hatte ich durchaus auch bereits. Was die beiden Kurzfilme vor dem Kuleschow betrifft: Die liefen in meiner Vorstellung auch, aber nachdem ich/wir aus nicht mehr detailliert rekonstruierbaren Gründen etwas knapp dran waren, hat man uns erst nach dem Ende der Kurzfilme reingelassen. Das wurde bei Vorstellungen mit Vorfilmen offenbar immer so gehandhabt, um Störungen gering zu halten.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Sano<br
/> Wahrscheinlich war das auch bei mir das letzte Mal, dass ich diese Aktualitätssache explizit thematisiert habe. Eine, wie beim FB-Hinweis andeutungsweise formuliert, selbstironisch-sarkastische Variante in der Art von &#8220;noch nie wurde auf ET derart früh von der Berlinale berichtet&#8221; (was ja im obigen Fall sogar stimmt^^), wäre zudem wohl die elegantere Lösung gewesen. Man muss auch dazu sagen, dass beim Schreiben der Einleitung noch nicht absehbar war, dass der Beitrag dann doch so lange werden würde. Schien erst im Wesentlichen nur auf eine Auflistung hinaus zu laufen, und das schien mit angesichts der zeitlichen Distanz dann doch etwas zu schäbig, um nicht irgendwie darauf einzugehen. Als der Beitrag jedoch länger wurde, hatte ich keine große Lust mehr, die Einleitung wieder zu ändern. Ansonsten teile ich tendenziell deine Einschätzung des Aktualitätsgedankens, allerdings mit ein paar Einschränkungen: Den Anspruch an sich selbst erwähnst du ja selbst, und hier in diesem Fall gingen dem Rückblick ja die &#8220;ersten Notizen&#8221; voraus, die ja offensichtlich durchaus ein Bemühen um Aktualität waren, weshalb ich allein deshalb eine Notwendigkeit sah, das irgendwie aufzugreifen. Zudem: Gerade die Format-Auflistungen z.B. sind ja vor allem dann wertvoll, solange die Filme auch tatsächlich in Kino- oder Festival-Zusammenhängen zirkulieren. Oft genug hat man es ja selbst erlebt, dass man vergeblich solche Informationen gesucht hat, und im ein oder anderen Abwägungsfall durchaus auch mal eine (Kino-)Sichtung davon abhängen kann, jedenfalls bei unsereins. Wenn die Sachen dann jedoch sowieso nur noch für zuhause verfügbar sind, bleibt das zwar weiterhin eine interessante Information, aber weil man dann meist sowieso keine Auswahloption mehr hat verringert sich auch die Relevanz. Insofern ist gerade bei Format-Angaben eine gewisse zeitliche Nähe durchaus sinnvoll. Über den Rest kann man in Bezug auf Aktualität wohl streiten. Bin ja auch kein Fan der Mentalität, unbedingt um jeden Preis als Erster ganz schnell seinen Senf irgendwo rauszuhauen, aber andererseits dann so lange zu warten, bis die meisten Filme regulär im Kino oder zuhause verfügbar sind, erübrigt ein Stück weit halt auch einen Festivalbericht. Dann könnte man auch einfach gleich einen Haufen Filme aus einem früheren Jahrgang nachholen und darüber schreiben &#8211; überspitzt gesagt (gerade bei einem Nachspielfestival kann das dann wirklich problematisch werden, wie ich an meiner immer noch rumliegenden Viennale-2011-Skizze merke, ein Premierenfestival wie die Berlinale hat da insgesamt gewissermaßen einen größeren &#8220;zeitlichen Puffer&#8221;). Ein gewisser Aktualitätsgedanke ist Festivals und demzufolge auch der Auseinandersetzung mit ihnen dann wohl einfach inhärent, auch wenn wir das hier und da redlich zu unterlaufen versuchen. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br
/> &#8220;Beichtenden Tonfall&#8221; ist übrigens toll, würde mich ja interessieren, ob du eigentlich &#8220;berichtenden&#8221; meintest &#8211; sprich: Tippfehler oder Absicht? <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br
/> Und ja, gerade bei der Berlinale muss man einfach für sich einen Weg finden, eine Orientierung und ein Gespür zu gewinnen, sonst wird man dort nicht glücklich. Habe das mittlerweile aber glaube ich ganz gut raus. Und glaube, dass ich tatsächlich doch nicht unwesentliche Teile der lohnenswerteren Berlinale-Filme ganz gut abgegrast habe. Natürlich wird es hier und da noch unentdeckte Perlen geben, gerade in der ausgelassenen Generation-Sektion und auch bei einigen der erwähnten verpassten Titeln. Aber man kann es ganz sicher auch wesentlich schlechter treffen, wie wir alle bei der Berlinale ja schon selbst erleben durften.</p><p>@Settembrini<br
/> Anerkennendes Feedback freut einen natürlich trotzdem, kann ich dazu nur sagen. Wellenförmige Schwankungen des Filminteresse kennen wohl die meisten. Christoph kann derzeit in Italien auch ein Lied von abgeflauter Cinelust singen, er hat in den letzten Wochen gar keine Filme gesehen, obwohl er bis vor kurzem ein recht intensives und regelmäßiges Sichtungspensum hatte. Aber solche Phasen hatte ich durchaus auch bereits. Was die beiden Kurzfilme vor dem Kuleschow betrifft: Die liefen in meiner Vorstellung auch, aber nachdem ich/wir aus nicht mehr detailliert rekonstruierbaren Gründen etwas knapp dran waren, hat man uns erst nach dem Ende der Kurzfilme reingelassen. Das wurde bei Vorstellungen mit Vorfilmen offenbar immer so gehandhabt, um Störungen gering zu halten.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Settembrini</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-9237</link> <dc:creator>Settembrini</dc:creator> <pubDate>Sat, 16 Jun 2012 05:46:26 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-9237</guid> <description><![CDATA[Etwas verspätet möchte ich mich auch noch mal kurz melden. Zunächst einmal großes Lob für Deinen ausführlichen Rückblick, mit dem ich in dieser Form nach den schnell eingestellten Kurznotizen gar nicht mehr gerechnet hatte. Ich hatte Deine Ausführungen auch schon letzte Woche gefunden und streckenweise überflogen, streckenweise richtig gelesen; daß ich jetzt erst antworte, hat damit zu tun, daß momentan mein Filminteresse insgesamt gerade ein Wellental durchläuft (in den letzten drei Wochen sah ich überhaupt nur zwei Filme, als letztes übrigens den doch recht starken &quot;This Is Not a Film&quot;, den Du mir ja letztes Jahr schon empfohlen hattest), was zum Teil mit einem sehr hartnäckigen Stimmungstief, zum Teil damit, daß sich meine diversen anderen Interessen gerade massiv in den Vordergrund geschoben haben, zu tun hat.
Nun aber zu Deinem Berlinale-Rückblick: So sehr viel zu sagen gibt es da ja nicht, weil uns bei den Filmen, die wir beide gesehen haben, die jeweiligen Auffassungen schon weitgehend bekannt sind. Interessant, daß Du den Kuleschow auch nicht so toll fandest - ich sah den ja noch in Verbindung mit zwei Kurzfilmen davor (wovon zumindest einer, &quot;Der Rückstand&quot;, ein ziemlich dämliches Agitationsfilmchen war) - hast Du die vielleicht auch noch zu sehen bekommen?
Ansonsten ein durchaus passender Kommentar zur nach wie vor absolut unberechenbaren Panorama-Sektion...
Unsere erfreuliche (erfreulich auch, da selten gewordene) Übereinstimmung bei &quot;A Night Too Young&quot; hatten wir ja schon festgestellt, den trennenden Abgrund bei &quot;Tabu&quot; ebenfalls - da gehöre ich ja zu den barbarischen Verkennern.
So richtig interessantes habe ich nun also nicht geschrieben, aber ich wollte mich dann doch noch mal kurz (?) zu Deinem schönen und umfassenden Rückblick äußern.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Etwas verspätet möchte ich mich auch noch mal kurz melden. Zunächst einmal großes Lob für Deinen ausführlichen Rückblick, mit dem ich in dieser Form nach den schnell eingestellten Kurznotizen gar nicht mehr gerechnet hatte. Ich hatte Deine Ausführungen auch schon letzte Woche gefunden und streckenweise überflogen, streckenweise richtig gelesen; daß ich jetzt erst antworte, hat damit zu tun, daß momentan mein Filminteresse insgesamt gerade ein Wellental durchläuft (in den letzten drei Wochen sah ich überhaupt nur zwei Filme, als letztes übrigens den doch recht starken &#8220;This Is Not a Film&#8221;, den Du mir ja letztes Jahr schon empfohlen hattest), was zum Teil mit einem sehr hartnäckigen Stimmungstief, zum Teil damit, daß sich meine diversen anderen Interessen gerade massiv in den Vordergrund geschoben haben, zu tun hat.<br
/> Nun aber zu Deinem Berlinale-Rückblick: So sehr viel zu sagen gibt es da ja nicht, weil uns bei den Filmen, die wir beide gesehen haben, die jeweiligen Auffassungen schon weitgehend bekannt sind. Interessant, daß Du den Kuleschow auch nicht so toll fandest &#8211; ich sah den ja noch in Verbindung mit zwei Kurzfilmen davor (wovon zumindest einer, &#8220;Der Rückstand&#8221;, ein ziemlich dämliches Agitationsfilmchen war) &#8211; hast Du die vielleicht auch noch zu sehen bekommen?<br
/> Ansonsten ein durchaus passender Kommentar zur nach wie vor absolut unberechenbaren Panorama-Sektion&#8230;<br
/> Unsere erfreuliche (erfreulich auch, da selten gewordene) Übereinstimmung bei &#8220;A Night Too Young&#8221; hatten wir ja schon festgestellt, den trennenden Abgrund bei &#8220;Tabu&#8221; ebenfalls &#8211; da gehöre ich ja zu den barbarischen Verkennern.<br
/> So richtig interessantes habe ich nun also nicht geschrieben, aber ich wollte mich dann doch noch mal kurz (?) zu Deinem schönen und umfassenden Rückblick äußern.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Sano Cestnik</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-8826</link> <dc:creator>Sano Cestnik</dc:creator> <pubDate>Sun, 10 Jun 2012 05:03:48 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-8826</guid> <description><![CDATA[Danke ersteinmal für deinen ausführlichen Beitrag Andi. Habe ihn, wie auch sonst bei deinen Texten, mit Genuss gelesen. Aber zunächst einmal Folgendes: Beim Aktualitätsgedanken, verstehe ich deine defensive um Verständnis plädierende Herangehensweise durchaus, da Sie ja vor allem mit eigenen Ansprüchen an sich selbst zu tun hat (und mir es of tähnlich geht: Ich hätte meine Texte gerne eher fertig). Aber im Grunde ist das doch der falsche Ansatz. Zum einen berichten Zeitschriften auch immer erst &quot;verspätet&quot; von einem Festival, und je nach Erscheinungsrhythmus, manchmal erst ein halbes Jahr nach dem &#039;Ereignis,  und das weitverbreitete Verständnis eines Blogs bzw. einer Internetseite, dass es bei Veröffentlichungen immer um aktuelles &quot;zur Zeit relevantes&quot; gehen solte, teile ich nicht. Das kann ja auch ein Qualität smerkmal sein: von etwas zu berichten, wenn es möglicherweise niemanden interessiert, es &quot;gerade&quot; keiner lesen will. Dieser Aktualitätswahn geht mir in seinen gegenwärtigen Ausmaßen in unserer Gesellschaft ja generell sehr gegen den Strich. Vor allem bei Festivalberichten geht es ja meiner Meinung nach darum, dass man von den Festivals berichtet. Das ist die Leistung - und das ist auch das Maximum was ein Festival erwarten kann. Die Wahl des Zeitpunkts der Berichterstattung liegt dabei beim Berichterstatter. Das ist auch eine der großen Qualitäten die ich an Eskalierende Träume schätze, dass es eben nicht primär um einen klassischen Aktualitätsgedanken geht, sondern aktuell ist, was gerade im Kopf des Autors vorgeht.
Ich hoffe daher, dass wir auch uns selbst gegenüber diesen im absoluten Sinne fehlgeleiteten Anspruch der sofortigen Reaktion bald noch mehr ablegen. Zumindest in meinen kommenden Festivalberichten, will ich das auch nicht mehr thematisieren. Ein Text muss ja immer so interessant sein, dass man ihn auch unabhängig der Tagesrelevanz gerne list. Und ich denke dein Berlinalefazit hält dieser kritischen Überprüfung stand.
Ansonsten schätze ich aber deine persönliche und das Subjektive betonende Herangehensweise sehr, auch den Tagebuchartigen, beichtenden Tonfall. :-)
Des weiteren noch einmal ein ausdrückliches Lob an deine weiter schreitende Materialforschung und alle Bemühungen in dieser Hinsicht. Die Auflistung der Formate (und vor allem die Unterscheidung zwischen Aufnahme- und Vorführtechnik) ist Gold wert und sollte unbedingt Schule machen!
Und in gewisser Hinsicht hast du mich auch endgültig davon überzeugt, dass man ein Festival mit zwei Augenpaaren betrachten sollte, und es dem eigenen seelischen Wohlbefinden sehr zuträglich ist, diese zwei Betrachtungsweisen dann für sich selbst noch einmal zu separieren. Festivalpolitik und Öffentlichkeitswahrnehmung sind eine Sache. Da kann man bei der Berlinale, wie bei vielen größeren Festivals, einiges kritisieren. Die Filme stehen aber natürlich auch für sich, und natürlich kann (und muss!) man sich aus einer Auswahl immer auch ein zweites Mal zusätzlich bewusst bedienen; und du beweist jedes Mal aufs Neue, das man Meisterwerke und sonstige Sehenswürdigkeiten mit einem guten Riecher überall finden kann. Denn in der Kunst verhält es sich rein der Wahrscheinlichkeit nach ja immer noch so, dass Quantität auch irgendwo irgendwie immer auch Qualität beinhaltet. Wie sollen sich in einer vielfältigen Auswahl an 400 FIlmen nicht mindestens 50 lohenswerte Sichtungen befinden?
Es gilt wie immer seinen Blick zu erweitern, und das für mich Erstaunlichste an deiner (dich ja größtenteils sehr beglückenden) Auflistung: dein Mammutbericht und deine Marathonähnlichen Vielsichtungen sind ja immer noch nur ein begrenzter Teilausschnitt der zahlreichen Möglichkeiten die ein Festival wie die Berlinale bietet.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Danke ersteinmal für deinen ausführlichen Beitrag Andi. Habe ihn, wie auch sonst bei deinen Texten, mit Genuss gelesen. Aber zunächst einmal Folgendes: Beim Aktualitätsgedanken, verstehe ich deine defensive um Verständnis plädierende Herangehensweise durchaus, da Sie ja vor allem mit eigenen Ansprüchen an sich selbst zu tun hat (und mir es of tähnlich geht: Ich hätte meine Texte gerne eher fertig). Aber im Grunde ist das doch der falsche Ansatz. Zum einen berichten Zeitschriften auch immer erst &#8220;verspätet&#8221; von einem Festival, und je nach Erscheinungsrhythmus, manchmal erst ein halbes Jahr nach dem &#8216;Ereignis,  und das weitverbreitete Verständnis eines Blogs bzw. einer Internetseite, dass es bei Veröffentlichungen immer um aktuelles &#8220;zur Zeit relevantes&#8221; gehen solte, teile ich nicht. Das kann ja auch ein Qualität smerkmal sein: von etwas zu berichten, wenn es möglicherweise niemanden interessiert, es &#8220;gerade&#8221; keiner lesen will. Dieser Aktualitätswahn geht mir in seinen gegenwärtigen Ausmaßen in unserer Gesellschaft ja generell sehr gegen den Strich. Vor allem bei Festivalberichten geht es ja meiner Meinung nach darum, dass man von den Festivals berichtet. Das ist die Leistung &#8211; und das ist auch das Maximum was ein Festival erwarten kann. Die Wahl des Zeitpunkts der Berichterstattung liegt dabei beim Berichterstatter. Das ist auch eine der großen Qualitäten die ich an Eskalierende Träume schätze, dass es eben nicht primär um einen klassischen Aktualitätsgedanken geht, sondern aktuell ist, was gerade im Kopf des Autors vorgeht.<br
/> Ich hoffe daher, dass wir auch uns selbst gegenüber diesen im absoluten Sinne fehlgeleiteten Anspruch der sofortigen Reaktion bald noch mehr ablegen. Zumindest in meinen kommenden Festivalberichten, will ich das auch nicht mehr thematisieren. Ein Text muss ja immer so interessant sein, dass man ihn auch unabhängig der Tagesrelevanz gerne list. Und ich denke dein Berlinalefazit hält dieser kritischen Überprüfung stand.</p><p>Ansonsten schätze ich aber deine persönliche und das Subjektive betonende Herangehensweise sehr, auch den Tagebuchartigen, beichtenden Tonfall. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br
/> Des weiteren noch einmal ein ausdrückliches Lob an deine weiter schreitende Materialforschung und alle Bemühungen in dieser Hinsicht. Die Auflistung der Formate (und vor allem die Unterscheidung zwischen Aufnahme- und Vorführtechnik) ist Gold wert und sollte unbedingt Schule machen!<br
/> Und in gewisser Hinsicht hast du mich auch endgültig davon überzeugt, dass man ein Festival mit zwei Augenpaaren betrachten sollte, und es dem eigenen seelischen Wohlbefinden sehr zuträglich ist, diese zwei Betrachtungsweisen dann für sich selbst noch einmal zu separieren. Festivalpolitik und Öffentlichkeitswahrnehmung sind eine Sache. Da kann man bei der Berlinale, wie bei vielen größeren Festivals, einiges kritisieren. Die Filme stehen aber natürlich auch für sich, und natürlich kann (und muss!) man sich aus einer Auswahl immer auch ein zweites Mal zusätzlich bewusst bedienen; und du beweist jedes Mal aufs Neue, das man Meisterwerke und sonstige Sehenswürdigkeiten mit einem guten Riecher überall finden kann. Denn in der Kunst verhält es sich rein der Wahrscheinlichkeit nach ja immer noch so, dass Quantität auch irgendwo irgendwie immer auch Qualität beinhaltet. Wie sollen sich in einer vielfältigen Auswahl an 400 FIlmen nicht mindestens 50 lohenswerte Sichtungen befinden?</p><p>Es gilt wie immer seinen Blick zu erweitern, und das für mich Erstaunlichste an deiner (dich ja größtenteils sehr beglückenden) Auflistung: dein Mammutbericht und deine Marathonähnlichen Vielsichtungen sind ja immer noch nur ein begrenzter Teilausschnitt der zahlreichen Möglichkeiten die ein Festival wie die Berlinale bietet.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Andreas</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-8679</link> <dc:creator>Andreas</dc:creator> <pubDate>Thu, 07 Jun 2012 23:53:53 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-8679</guid> <description><![CDATA[@Rajko
Einerseits schon, gerade so im Rückblick. Andererseits versprechen sie halt doch eine vergnügliche Camp-Bombe reinsten Wassers (mir würden sie jedenfalls gewaltig Lust machen^^), die der Film dann eben nur partiell ist, getrübt durch zahlreiche zähe und enervierende Passagen.
@vannorden
Hehe, war auch extra für dich gedacht. Ein paar Dinge haben mir an DOLLHOUSE schon gefallen, aber sein Potenzial verspielt der durch mangelnde Konsequenz dann imho leider ziemlich. Hätte ich mir viel wilder und tolldreister erhofft, ehrlich gesagt. Trotzdem nur haarscharf an drei Sternen vorbei, aber habe dann bewusst zur niedrigeren Wertung gegriffen - als Revanche für deine barbarische TABU-Verkennung! Quasi quid pro quo. :P
Dafür sind wir uns einig, dass der zurückschwimmende Schwan (oder Ente oder whatever) der Höhepunkt von LOST IN PARADISE war! Habe davon leider kein Bild auftreiben können. War sowieso überrascht, so ohne weiteres eine Reihe anderer passender Bilder auftreiben zu können. Scheinen sich wohl die meisten einig zu sein, wer der heimliche Star des Films ist... :D]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Rajko<br
/> Einerseits schon, gerade so im Rückblick. Andererseits versprechen sie halt doch eine vergnügliche Camp-Bombe reinsten Wassers (mir würden sie jedenfalls gewaltig Lust machen^^), die der Film dann eben nur partiell ist, getrübt durch zahlreiche zähe und enervierende Passagen.</p><p>@vannorden<br
/> Hehe, war auch extra für dich gedacht. Ein paar Dinge haben mir an DOLLHOUSE schon gefallen, aber sein Potenzial verspielt der durch mangelnde Konsequenz dann imho leider ziemlich. Hätte ich mir viel wilder und tolldreister erhofft, ehrlich gesagt. Trotzdem nur haarscharf an drei Sternen vorbei, aber habe dann bewusst zur niedrigeren Wertung gegriffen &#8211; als Revanche für deine barbarische TABU-Verkennung! Quasi quid pro quo. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /></p><p>Dafür sind wir uns einig, dass der zurückschwimmende Schwan (oder Ente oder whatever) der Höhepunkt von LOST IN PARADISE war! Habe davon leider kein Bild auftreiben können. War sowieso überrascht, so ohne weiteres eine Reihe anderer passender Bilder auftreiben zu können. Scheinen sich wohl die meisten einig zu sein, wer der heimliche Star des Films ist&#8230; <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: vannorden</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/berlinale-2012-fazit/comment-page-1/#comment-8650</link> <dc:creator>vannorden</dc:creator> <pubDate>Thu, 07 Jun 2012 14:51:49 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/?p=13028#comment-8650</guid> <description><![CDATA[Zwei Sterne für Dollhouse?!? Du Barbar. Dir fehlt wohl der intellektuelle Zugang.Dir empfehle ich nie wieder was! :P
Und mir fehlt eindeutig ein Bild der Ente auf dem Fluss, wie sie zurückgeflogen/schwommen kommt. Das hat für mich den ganzen Film ausgemacht. :)]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Sterne für Dollhouse?!? Du Barbar. Dir fehlt wohl der intellektuelle Zugang.Dir empfehle ich nie wieder was! <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /></p><p>Und mir fehlt eindeutig ein Bild der Ente auf dem Fluss, wie sie zurückgeflogen/schwommen kommt. Das hat für mich den ganzen Film ausgemacht. <img
src='http://www.eskalierende-traeume.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /></p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>