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> <channel><title>Kommentare zu: „Das Ding“ oder die filmische Suche nach dem Etwas als Verzweiflung am Jemand</title> <atom:link href="http://www.eskalierende-traeume.de/%e2%80%9edas-ding%e2%80%9c-oder-die-filmische-suche-nach-dem-etwas-als-verzweiflung-am-jemand/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.eskalierende-traeume.de/%e2%80%9edas-ding%e2%80%9c-oder-die-filmische-suche-nach-dem-etwas-als-verzweiflung-am-jemand/</link> <description></description> <lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 11:50:06 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Von: Sano</title><link>http://www.eskalierende-traeume.de/%e2%80%9edas-ding%e2%80%9c-oder-die-filmische-suche-nach-dem-etwas-als-verzweiflung-am-jemand/comment-page-1/#comment-1562</link> <dc:creator>Sano</dc:creator> <pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:08:35 +0000</pubDate> <guid
isPermaLink="false">http://www.eskalierende-traeume.de/blog/?p=490#comment-1562</guid> <description>Mann Beni, dass ist schon eine der besseren und gewitzteren  Filmbesprechungen die ich seit langem gelesen habe. Das Bodysnatchers-Prinzip ist halt weitaus gefährlicher als die kalkulierbare Bedrohung von Außen...
Es ist zwar etwas weit hergeholt, aber vielleicht könnte man behaupten, dass Cormans &quot;It Conquered the World&quot; (1956) sowie William Cameron Menzies&#039; glorreicher &quot;Invaders from Mars&quot; (1953) hierbei eine Zwischenposition einnehmen. Das (außerirdische) Ding, dass gleichzeitig auch irgendwie (durch Etwas?) die Gehirne, bzw. Körper der Menschen lenken kann. Das ultimative Horrorszenario von Innen und Außen. Und der Identifikationsträger für den Zuschauer ist natürlich magischerweise immun gegen beides...
Man stelle sich einen Film vor, bei dem genau das passiert, also das Bodysnatchers-Prinzip, ohne dass es eine filmische Ersatzfigur für den Zuschauer gibt, der das mitbekommt. Dadurch entsteht die mögliche Erkenntnis des Dings als etwas fremden/äußeren erst wenn man das Alien am Ende des Films zu gesicht bekommt. Und was wenn nicht? Schauen wir dann möglicherweise nicht einfach nur eine (amerikanische) Romcom, sondern Erleben die (unbewusste) Enpersonalisierung, sprich Verdinglichung nicht schon allwöchentlich im Multiplex (und täglich im Fernsehen)? Vielleicht sind Science-Fiction Filme mit dieser Thematik heute deshalb nicht mehr so populär, weil ein Großteil des zahlenden Publikums nicht daruf hingwiesen werden möchte, dass es schon längst zum Ding geworden ist, zum willenlosen Konsumenten. Die Ausrede mit dem Ende des kalten Krieges greift hier nicht, schließlich sind die Araber im Westen heutzutage genauso unbeliebt wie die Kommunisten in den 50ern.</description> <content:encoded><![CDATA[<p>Mann Beni, dass ist schon eine der besseren und gewitzteren  Filmbesprechungen die ich seit langem gelesen habe. Das Bodysnatchers-Prinzip ist halt weitaus gefährlicher als die kalkulierbare Bedrohung von Außen&#8230;<br
/> Es ist zwar etwas weit hergeholt, aber vielleicht könnte man behaupten, dass Cormans &#8220;It Conquered the World&#8221; (1956) sowie William Cameron Menzies&#8217; glorreicher &#8220;Invaders from Mars&#8221; (1953) hierbei eine Zwischenposition einnehmen. Das (außerirdische) Ding, dass gleichzeitig auch irgendwie (durch Etwas?) die Gehirne, bzw. Körper der Menschen lenken kann. Das ultimative Horrorszenario von Innen und Außen. Und der Identifikationsträger für den Zuschauer ist natürlich magischerweise immun gegen beides&#8230;<br
/> Man stelle sich einen Film vor, bei dem genau das passiert, also das Bodysnatchers-Prinzip, ohne dass es eine filmische Ersatzfigur für den Zuschauer gibt, der das mitbekommt. Dadurch entsteht die mögliche Erkenntnis des Dings als etwas fremden/äußeren erst wenn man das Alien am Ende des Films zu gesicht bekommt. Und was wenn nicht? Schauen wir dann möglicherweise nicht einfach nur eine (amerikanische) Romcom, sondern Erleben die (unbewusste) Enpersonalisierung, sprich Verdinglichung nicht schon allwöchentlich im Multiplex (und täglich im Fernsehen)? Vielleicht sind Science-Fiction Filme mit dieser Thematik heute deshalb nicht mehr so populär, weil ein Großteil des zahlenden Publikums nicht daruf hingwiesen werden möchte, dass es schon längst zum Ding geworden ist, zum willenlosen Konsumenten. Die Ausrede mit dem Ende des kalten Krieges greift hier nicht, schließlich sind die Araber im Westen heutzutage genauso unbeliebt wie die Kommunisten in den 50ern.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>
